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Jonas Kreienbaum

@kreienbaumj.bsky.social

Historian working on colonialism, post-colonial North-South relations, genocide and economic crises. Lecturer for international economic history at University College Cork.

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Posts by Jonas Kreienbaum (@kreienbaumj.bsky.social)

„Damit leistet Küntzel einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Verflechtungen von Kolonialismus und Nationalsozialismus.“ Regina Mühlhauser über Sabine Küntzels Buch „Kolonialismus im Krieg“. 2/2

05.03.2026 08:18 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

„Der große Gewinn von Küntzels Studie liegt dagegen darin, detail- und kenntnisreich zu zeigen, wie koloniale Denkmuster und Fantasien die zentrale Folie bildeten, auf der die Soldaten ihren Erlebnissen während des Nordafrikafeldzugs Sinn gaben…“ 1/2

05.03.2026 08:18 — 👍 10    🔁 5    💬 1    📌 0
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Started the day with a run along River Lee. Marvellous. (And no rain;-)

28.02.2026 08:21 — 👍 5    🔁 0    💬 0    📌 0
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Wege des Erinnerns | Stadtmuseum Berlin Antikoloniale Stadttour zwischen Anton-Wilhelm-Amo-Straße und „Afrikanischem Viertel“.

#Berlin Stadttouren zu Orten des Erinnerns an den Kolonialismus: Wege des Erinnerns zwischen Wilhelmstraße und „Afrikanischem Viertel“

Ab 05. März 2026, jeden Donnerstag um 15:30 Uhr

Tickets und weitere Informationen: www.stadtmuseum.de/veranstaltun...

24.02.2026 20:18 — 👍 2    🔁 2    💬 0    📌 0
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Forced Labour and Transimperial Connections: Railway Construction and the Labour Question in German Southwest Africa, 1903–1909 Abstract. The colonial project required the construction of infrastructure both to integrate overseas territories into the global economy and to make colon

I have written about „Railway Construction and the Labour Question in German Southwest Africa, 1903–1909“ arguing that construction comp. used two key strategies to meet the central problem of labour scarcity: forcing concentration camp prisoners to work and tapping transimperial labour networks.

23.02.2026 12:00 — 👍 32    🔁 9    💬 0    📌 0
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Forced Labour and Transimperial Connections: Railway Construction and the Labour Question in German Southwest Africa, 1903–1909 Abstract. The colonial project required the construction of infrastructure both to integrate overseas territories into the global economy and to make colon

I have written about „Railway Construction and the Labour Question in German Southwest Africa, 1903–1909“ arguing that construction comp. used two key strategies to meet the central problem of labour scarcity: forcing concentration camp prisoners to work and tapping transimperial labour networks.

23.02.2026 12:00 — 👍 32    🔁 9    💬 0    📌 0

The mere idea that Germany should host the Olympics on the 100th anniversary of the 1936 Nazi Germany games is preposterous. WTF is wrong with some people… Read up on Jesse Owens instead and campaign against the AfD if y’all wanna be useful.

21.02.2026 18:35 — 👍 16    🔁 3    💬 1    📌 0
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Heute fand ich völlig unverhofft das neue Buch von @he-mel.bsky.social in der Post. Eine schöne Überraschung und ich freue mich auf die Lektüre.

19.02.2026 14:37 — 👍 5    🔁 1    💬 0    📌 0
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Melber, Henning | Geschichte Namibias Von der deutschen Kolonie bis zur Gegenwart. 2026. 978-3-406-84308-2. Wer nach Namibia kommt, ist überwältigt von der Weite des Landes, beeindruckt von den unzähligen Zeu…

Now published / Jetzt im Buchhandel
www.chbeck.de/melber-gesch...

14.02.2026 19:02 — 👍 28    🔁 12    💬 1    📌 2
Tagesspiegel:
„Kommen wir zur Dekolonisierung,
zu der Sie intensiv forschen. Man-
che rücken das Thema heute in die
linksalternative Ecke oder labeln
es als „woke“. Wie reagieren Sie
darauf?

Das ist Unsinn. Die Dekolonisie-
rung ist ein zentraler Teil europäi-
scher und globaler Geschichte im
20. Jahrhundert. Aus ihr folgten
Migrationsbewegungen, ein ver-
ändertes Verhältnis Europas zur
Welt, eine neue globale Machtver-
teilung… Gleichzei-
tig resultieren die Probleme der
Westeuropäer, global ihren Ein-
fluss geltend zu machen, auch da-
raus, dass die jetzt unabhängigen
Staaten diesen Einfluss aus histo-
rischen Gründen zurückweisen.
Da sehen wir also handfeste Fol-
gen. Wer das als „woke“ abtut, verweigert schlicht Realität.

Dass das Deutsche Reich Kolonien
hatte, dass dort viel gemordet und
Unrecht begangen wurde, scheint
bei uns im öffentlichen Bewusst-
sein weniger verankert zu sein als
bei den großen, ehemaligen Kolo-
nialmächten wie Großbritannien
oder Frankreich. Wo gibt es bei
uns Aufholbedarf?

Dass das bei uns weniger präsent ist, würde ich gar nicht sagen. Wir
haben kritische Debatten auf vie-
len Ebenen, über lokale Straßen-
namen, über ethnologische Mu-
seen bis hin zum prominenten,
weithin sichtbaren Humboldt Fo-
rum. All das zwingt zur Auseinan-
dersetzung…

Es gab viel Streit um das Gedenk-
stättenkonzept von Wolfram Wei-
mer. Kritisiert wurde vor allem,
dass die koloniale Geschichte
nicht berücksichtigt wird. Er ver-
weist auf die Singularität des
Holocausts. Wie sehen Sie das?

Den früheren Versuch unter Clau-
dia Roth, die Shoah und koloniale
Verbrechen in einem Konzept zu-
sammenzuführen, hielt ich didaktisch für zu komplex…Deshalb fand ich es richtig, das Konzept neu zu ordnen. Aber nun muss es weitergehen mit der Entwicklung eines Konzepts für koloniale Gedenkstätten, die es in dieser Form noch gar nicht gibt, die aber dringend notwendig sind, um historische Verantwortung für eine extrem gewaltvolle Herrschaft über andere sichtbar zu machen.“

Tagesspiegel: „Kommen wir zur Dekolonisierung, zu der Sie intensiv forschen. Man- che rücken das Thema heute in die linksalternative Ecke oder labeln es als „woke“. Wie reagieren Sie darauf? Das ist Unsinn. Die Dekolonisie- rung ist ein zentraler Teil europäi- scher und globaler Geschichte im 20. Jahrhundert. Aus ihr folgten Migrationsbewegungen, ein ver- ändertes Verhältnis Europas zur Welt, eine neue globale Machtver- teilung… Gleichzei- tig resultieren die Probleme der Westeuropäer, global ihren Ein- fluss geltend zu machen, auch da- raus, dass die jetzt unabhängigen Staaten diesen Einfluss aus histo- rischen Gründen zurückweisen. Da sehen wir also handfeste Fol- gen. Wer das als „woke“ abtut, verweigert schlicht Realität. Dass das Deutsche Reich Kolonien hatte, dass dort viel gemordet und Unrecht begangen wurde, scheint bei uns im öffentlichen Bewusst- sein weniger verankert zu sein als bei den großen, ehemaligen Kolo- nialmächten wie Großbritannien oder Frankreich. Wo gibt es bei uns Aufholbedarf? Dass das bei uns weniger präsent ist, würde ich gar nicht sagen. Wir haben kritische Debatten auf vie- len Ebenen, über lokale Straßen- namen, über ethnologische Mu- seen bis hin zum prominenten, weithin sichtbaren Humboldt Fo- rum. All das zwingt zur Auseinan- dersetzung… Es gab viel Streit um das Gedenk- stättenkonzept von Wolfram Wei- mer. Kritisiert wurde vor allem, dass die koloniale Geschichte nicht berücksichtigt wird. Er ver- weist auf die Singularität des Holocausts. Wie sehen Sie das? Den früheren Versuch unter Clau- dia Roth, die Shoah und koloniale Verbrechen in einem Konzept zu- sammenzuführen, hielt ich didaktisch für zu komplex…Deshalb fand ich es richtig, das Konzept neu zu ordnen. Aber nun muss es weitergehen mit der Entwicklung eines Konzepts für koloniale Gedenkstätten, die es in dieser Form noch gar nicht gibt, die aber dringend notwendig sind, um historische Verantwortung für eine extrem gewaltvolle Herrschaft über andere sichtbar zu machen.“

Ausschnitt aus dem Interview im Tagesspiegel, 13.02.2026

Ausschnitt aus dem Interview im Tagesspiegel, 13.02.2026

Interview mit neuer Direktorin @zzfpotsdam.bsky.social @gmetzler.bsky.social im @tagesspiegel.de:

„Aber nun muss es weitergehen mit der Entwicklung eines Konzepts für koloniale Gedenkstätten.., um historische Verantwortung für eine extrem gewaltvolle Herrschaft über andere sichtbar zu machen.“

13.02.2026 08:33 — 👍 6    🔁 3    💬 0    📌 0
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Glad to share that our special issue of German History, co-edited with @nkleinoeder.bsky.social, is now available in First View. It focuses on colonial railway infrastructure in the German Empire. If you would like access, just let us know.
doi.org/10.1093/gerh...

13.02.2026 14:44 — 👍 33    🔁 14    💬 4    📌 1
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Gewalt historisch lesen Eine Quelle, zwei Interpretationen: ein multiperspektivischer Zugang zum Umgang mit Quellen in der Gewaltgeschichte.

Juhu!🎉 Nach vielen, vielen Jahren wird unser Buch mit Praxisbeispielen zur Interpretationen von Quellen der Gewaltgeschichte im Mai erscheinen. Ich freu mich sehr darüber! Der Band ist aus dem Arbeitskreis Geschichte - Gesellschaft - Gewalt entstanden. 1/3
www.transcript-verlag.de/detail/index...

12.02.2026 11:32 — 👍 21    🔁 6    💬 1    📌 2

And that’s not the only thing. Archived records need to be catalogued in very complex ways, and often archivists are the only ones who can point researchers to documents they hadn’t even considered, because they are in a completely different file or section of the archive.

12.02.2026 20:32 — 👍 33    🔁 7    💬 2    📌 0

@alexoberlaender.bsky.social
@kherzog.bsky.social

12.02.2026 11:52 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Ich hoffe, ihr teilt unsere Meinung, dass der Band in der Lehre von großem Nutzen sein kann. Werft doch mal einen Blick rein, sobald der Band erschienen ist. Er wird Open Access zugänglich sein. 3/3

12.02.2026 11:32 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

Die Idee ist, dass jeweils zwei Wissenschaftler*innen die selbe Quelle interpretieren, um Studierenden so vor Augen zu führen wie unterschiedlich dieser Prozess ablaufen kann. Sie nutzen unterschiedliche Fragestellungen, Methoden und theoretische Ansätze, um die Quellen zum sprechen zu bringen. 2/3

12.02.2026 11:32 — 👍 3    🔁 0    💬 2    📌 0
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Gewalt historisch lesen Eine Quelle, zwei Interpretationen: ein multiperspektivischer Zugang zum Umgang mit Quellen in der Gewaltgeschichte.

Juhu!🎉 Nach vielen, vielen Jahren wird unser Buch mit Praxisbeispielen zur Interpretationen von Quellen der Gewaltgeschichte im Mai erscheinen. Ich freu mich sehr darüber! Der Band ist aus dem Arbeitskreis Geschichte - Gesellschaft - Gewalt entstanden. 1/3
www.transcript-verlag.de/detail/index...

12.02.2026 11:32 — 👍 21    🔁 6    💬 1    📌 2
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Kolonialkriege in Ostafrika Buchpräsentation und Diskussion "Kolonialkriege in Ostafrika 1885-1914" im Berliner Humboldt Forum.

Dekolonial Erinnern in der Bundeswehr: Informativer Bericht vom Zentrum für Militärpolitik über Buchpräsentation "Kolonialkriege in Ostafrika" mit glasklarer Aussage zur systemischen Gewaltförmigkeit des deutschen Kolonialismus.

@kreienbaumj.bsky.social

zms.bundeswehr.de/de/aktuelles...

07.02.2026 20:20 — 👍 2    🔁 2    💬 0    📌 0

Ank: Geschichtswerkstatt „Nordrhein-Westfalen und der Imperialismus“: Koloniale Spuren in Stadtarchiven

https://www.hsozkult.de/event/id/event-160436

Hagen, 25.02.2026, Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst (Universität zu Köln)
Dr. Fabian Fechner (FernUniversität in Hagen), Bewerbungsschluss: …

06.02.2026 19:20 — 👍 4    🔁 3    💬 0    📌 0

„In sum, this is a masterful, extremely rich book whose breadth this review can only gesture toward.“ @carnelianlives.bsky.social reviews Marcia Schenk‘s book on the experience of Angolan and Mozambican migrant workers in the GDR - and is obviously impressed.

03.02.2026 17:21 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0
The Work That Never Ends? New Works on the History of Labour | Contemporary European History | Cambridge Core The Work That Never Ends? New Works on the History of Labour - Volume 35

My review essay on "The Work That Never Ends" has been published open access in @conteurohistory.bsky.social. It reviews an edited volume on #emotions and #work, two books on #NS concepts of work and a monograpgh on a #GDR enterprise. Check it out here: www.cambridge.org/core/journal...
#skystorians

02.02.2026 08:31 — 👍 6    🔁 5    💬 0    📌 0

Thank you. Hoping for that as well.

01.02.2026 21:29 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Thank you, Deb!

01.02.2026 17:12 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Thank you.

01.02.2026 17:05 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Danke sehr 😊

01.02.2026 17:03 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Merci

01.02.2026 17:01 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Thanks a lot, Ned.

01.02.2026 17:01 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Danke, Robert.

01.02.2026 12:58 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

Danke. Ja, ich freu mich auch sehr drauf.

01.02.2026 12:45 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Danke ☺️

01.02.2026 12:45 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0