Nach taz-Recherche: Urteil zu rechtsextremer Artgemeinschaft verschoben
Weil bei einer Person im Umfeld des rechtsextremen Vereins Sprengmaterial gefunden wurde, verschiebt das Bundesverwaltungsgericht seine Entscheidung.
Mit @jeanbaeck.bsky.social habe ich über die mündliche Verhandlung zum möglichen Verbot der rechtsextremen Artgemeinschaft geschrieben.
Heute wollte das BVerwG Leipzig sein Urteil sprechen.
In Folge einer taz-Recherche wird die mündliche Verhandlung wiederaufgenommen. @taz.de
10.02.2026 13:31 —
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Hier die Mitteilung des Bundesverwaltungsgerichts zur Wiedereröffnung:
https://www.bverwg.de/de/pm/2026/08
09.02.2026 16:40 —
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Verhandlung über „Artgemeinschaft“: Wie der Vater, so der Sohn
Die Polizei findet sprengfähiges Material auf einem Hof mit Verbindung zur rechtsextremen „Artgemeinschaft“. Über deren Verbot wird vor Gericht gestritten.
Wow! Zur möglichen Aufhebung des Verbots der rechtsextremen Artgemeinschaft hätte das BVG morgen ein Urteil verkünden wollen. Jetzt wird das Verfahren überraschend wieder aufgenommen. Wegen eines Falls, über den wir in @taz.de exklusiv berichteten….
taz.de/Razzia-im-Bu...
09.02.2026 16:38 —
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Genau: Die Artgemeinschaft wurde im August 2023 per Verfügung des Bundesinnenministeriums verboten. Dagegen hat die Organisation geklagt. Es wird daher nun vor dem Bundesverwaltungsgericht über dieses Verbot gestritten - und das Verbot könnte womöglich aufgehoben werden. Mehr Details im Text.
02.02.2026 21:47 —
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Die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft Halle macht zum Material keine näheren Angaben. Klar ist nur: Man entschied sich, das Material vorsichtshalber vor Ort zu sprengen und nicht durch die Gegend zu fahren.
02.02.2026 12:43 —
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Verhandlung über „Artgemeinschaft“: Wie der Vater, so der Sohn
Die Polizei findet Sprengstoff auf einem Hof mit Verbindung zur rechtsextremen „Artgemeinschaft“. Über deren Verbot wird aktuell vor Gericht gestritten.
Bei Razzia im Burgenlandkreis findet Polizei "sprengfähiges Material". Gibt Verbindungen zur „Artgemeinschaft“. Über deren Verbot wird aktuell vor BVerwG gestritten.
Mit A.Röpke, @nilslenthe.bsky.social, @johannesgrunert.bsky.social, @timobuechner.bsky.social
für @taz.de
taz.de/Razzia-im-Bu...
02.02.2026 11:35 —
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Verhandlung über „Artgemeinschaft“: Wie der Vater, so der Sohn
Die Polizei findet Sprengstoff auf einem Hof mit Verbindung zur rechtsextremen „Artgemeinschaft“. Über deren Verbot wird aktuell vor Gericht gestritten.
Im südlichen Sachsen-Anhalt findet die Polizei Sprengstoff auf einem Hof mit Verbindung zur „Artgemeinschaft“. Über deren Verbot wird aktuell vor Gericht gestritten. Recherche mit Andrea Röpke, @jeanbaeck.bsky.social, @johannesgrunert.bsky.social und @timobuechner.bsky.social: taz.de/Razzia-im-Bu...
02.02.2026 11:19 —
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Prozess gegen „Sächsische Separatisten“: Rechte Anwälte nutzen Terror-Prozess für Polit-Show
In Dresden hat die Verhandlung gegen acht mutmaßliche Rechtsterroristen begonnen – darunter AfD-Politiker. Sie sollen ethnische Säuberungen geplant haben.
Sächsischen Separatisten: Ich war in DD bei Beginn des Terror-Prozesses. Viele der Verteidiger sind selbst extrem rechts. Auch Hans-Jörg S. Junior schaute zu, Vater zweier Angeklagter & verurteilter Rechtsextremist. Ich konnte kurz mit ihm sprechen…
Vor Ort für @taz.de
taz.de/Prozess-gege...
23.01.2026 22:24 —
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Prozess gegen „Sächsische Separatisten“: Rechte Anwälte nutzen Terror-Prozess für Polit-Show
In Dresden hat die Verhandlung gegen acht mutmaßliche Rechtsterroristen begonnen – darunter AfD-Politiker. Sie sollen ethnische Säuberungen geplant haben.
"Es ist ein rechtes Polit-Spektakel, das sich über den Tag zieht. Viele der Rechtsanwälte, die am Freitag im Gerichtssaal sitzen, sind selbst für eine Biografie in der rechten Szene bekannt." @jeanbaeck.bsky.social über den Prozessauftakt gegen die "Sächsischen Separatisten" taz.de/Prozess-gege...
23.01.2026 20:31 —
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19.01.2026 14:38 —
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Die Drohungen von Neuhäusers Anwalt noch vor der Veröffentlichung sind ja bereits im Artikel erwähnt...
Ich kann Ihnen aber versichern, dass die wir eine Berichterstattung mit Namensnennung nicht leichtfertig vornehmen. Die taz lässt große Sorgfalt walten, bevor sie solchen Verdacht veröffentlicht.
16.01.2026 13:52 —
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Berichterstattung mit Namensnennung machen wir nicht leichtfertig. Die taz lässt große Sorgfalt walten, bevor sie einen solchen Verdacht veröffentlicht. Die Hinweise, warum es der Richter sein könnte, sind in dem Artikel aufgeführt. Ebenso die Gegenargumente und dass er sich gegen die Vorwürfe wehrt
16.01.2026 12:36 —
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Hasskommentare im Internet: Anonym verurteilt
Auf Instagram beleidigt „profdrcn“ seit Jahren Frauen und queere Menschen. Steckt dahinter ein hochrangiger Richter, der auch an einer Uni lehrt?
Ein anonymer Account hetzt seit Jahren frauenverachtend im Netz. Recherchen der taz zeigen nun: Es gibt Hinweise, dass dahinter Gert Armin Neuhäuser stecken könnte, Präsident des Verwaltungsgerichts Osnabrück.
@laurenzschreiner.bsky.social exklusiv für @taz.de
taz.de/!6142257/
16.01.2026 11:38 —
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Voreingenommene Ermittlungen?: Bis aufs Messer
Ein Neonazi, zwei Antifas, drei Schwerletzte. Bald stehen die beiden Linken vor Gericht, dabei gibt es noch eine Version jenes Abends im April 2024.
Im April 2024 geraten ein Neonazi (III. Weg) & 2 Antifas in Berlin aneinander, alle werden durch Messerstiche schwer verletzt. Angeklagt sind nun nur die Antifas, sie hätten das Messer geführt. Recherche mit @jeanbaeck.bsky.social ergibt: Es könnte genau andersrum gewesen sein taz.de/Voreingenomm...
25.10.2025 19:18 —
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Neonazis, Soldaten und Polizisten: Das radikale Netzwerk des Johannes K.
Bei Hannover treibt ein Neonazi mutmaßlich eine Vernetzung einer paramilitärischen Gruppe voran. Die Behörden ließen den „Nordbund“ lange gewähren. Wie kann das sein?
Für unseren Report haben Andrea Röpke, @nilslenthe.bsky.social und ich uns vor Ort umgehört, Akten durchforstet, Fotos verglichen und uns u.a. mit ortskundigen Kollegen der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung und der Pforzheimer Zeitung ausgetauscht. (10/10)
taz.de/Neonazis-Sol...
25.09.2025 12:58 —
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Auch andere Journalisten waren und sind an dieser Story dran. Vorne dabei etwa das Team aus @larswienand.bsky.social, @winkelsdorf.bsky.social und @janzegal.de . Es ist leider ein großes Puzzle, zu dessen Lösung aber viele Menschen beitragen: Journos und nicht zuletzt Antifa-Rechereure. (9/10)
25.09.2025 12:58 —
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Am 16. September nun gab es Razzien bei Johannes K. und sieben weiteren Beschuldigten. Gesucht wurden Kriegswaffen. Gefunden wurden scharfe Waffen und Munition, sowie Gegenstände, die sich als Sprengstoffe eignen könnten. (8/10)
25.09.2025 12:58 —
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Angestoßen wurden die aktuellen Ermittlungen erst durch eine Antifabroschüre. Sie enthält zahlreiche Details und Fotos zu dem Netzwerk. Der Militärgeheimdienst MAD befragte daraufhin 2022 mehrere Feldjäger, die er auf Fotos identifizierte. (7/10)
25.09.2025 12:58 —
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Uns liegen Dokumente vor, die zeigen, dass die Polizei schon Anfang der 2000er Jahre davon ausging, dass Johannes K. über Kriegswaffen verfügen und in Waffengeschäfte verwickelt sein könnte. Auch aktenkundig: Eine Polizistin warnte ihn damals, dass er observiert wird. (6/10)
25.09.2025 12:58 —
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Um K. herum spannt sich also ein Netzwerk zu Soldaten, Polizisten, zu Rockern, ins Rotlicht-Milieu mit internationalen Neonazi-Verbindungen. In den 1990er Jahren war K. in Südafrika. Ein Zeuge sagte aus, er saß dort auch in Haft, weil er für die Apartheid kämpfte. (5/10)
25.09.2025 12:58 —
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2008 wurde K. verurteilt, weil er B&H weiterführte. Er veranstaltete Wehrsport- und Geländetrainings, zu denen ebenfalls organisierte Neonazis aus nah und fern anreisten. Aus Akten geht hervor, dass die Behörden 2011 feststellten, dass er Vollmitglied der Hells Angels sei. (4/10)
25.09.2025 12:58 —
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Johannes K. ist selbst ehemaliger Panzergrenadier, genoss eine Scharfschützenausbildung und ist ehemaliger Reservist. Über Jahre war er einer der eigentlichen Strippenzieher des Neonazi-Netzwerks "Blood and Honour", das seit 2000 in Deutschland verboten ist. (3/10)
25.09.2025 12:58 —
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Vor allem im Raum Hannover wirkt der Neonazis Johannes K. seit Jahren. Er hat mutmaßlich eine paramilitärische Truppe um sich geschart. Mit dabei: Ein Bundespolizist, der in Hildesheim und Hannover am HBF im Einsatz ist, zwei aktive und zwei ehemalige Soldaten. (2/10)
25.09.2025 12:58 —
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Neonazis, Soldaten und Polizisten: Das radikale Netzwerk des Johannes K.
Bei Hannover treibt ein Neonazi mutmaßlich eine Vernetzung einer paramilitärischen Gruppe voran. Die Behörden ließen den „Nordbund“ lange gewähren. Wie kann das sein?
Report für die @taz.de :
Das rechtsradikale Netzwerk des Johannes K.
Letzte Woche gab es Razzien bei Neonazis, Soldaten und Polizisten, im Raum Hannover, in BaWü und NRW. Sie sollen eine bewaffnete Gruppe gebildet haben.
Was war da los? 👇🧵
taz.de/Neonazis-Sol...
25.09.2025 12:58 —
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