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Sociologist | Postdoc @unimarburg.bsky.social | Sociology of (civil) War, energy and (radical) conservatism | firstgenacademic

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Historischer Fallout – zur Militärgeschichte des Anthropozäns Reihe „Über Leben im Anthropozän“ Vortrag und Gespräch  Katholische Akademie in Zusammenarbeit mit der Günter-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg, dem Studium generale der Universität Fre...

Am kommenden Donnerstag geht es weiter mit unserer Reihe - dieses Mal mit einem Vortrag der Augsburger Umwelthistorikerin Simone Müller: »Historischer Fallout. Zur Militärgeschichte des Anthropozäns« (17:30 Uhr im Stadttheater Freiburg)
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www.katholische-akademie-freiburg.de/detail/termi....

26.01.2026 09:49 — 👍 5    🔁 1    💬 0    📌 0

Mit den Blogs Geschichtstheorie am Werk und dem theorieblog.de  haben sich zwei Plattformen etabliert, die sich für eine breite Öffentlichkeit den theoretischen Grundfragen ihrer Fachdisziplinen (Geschichtswissenschaften und Politikwissenschaften) widmen.... https://www.theorieblog.de/?p=30404

14.01.2026 09:00 — 👍 8    🔁 4    💬 0    📌 2
Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart - Institut für Sozialforschung Programm am Donnerstag, 19. Februar 2026 13.30–14.00 Uhr Christian Dries, Martin Kudla, Stephan Lessenich, Christian Wiese Begrüßung und Einführung 14.00–14.45 Uhr Jochen Gimmel Apokalypse: Die Wiederkehr des Verdrängten 14.45–15.30 Uhr Sara Walker (Nicht-)Erfahrung in einer apokalyptischen Welt: Anders, Adorno, Benjamin 15.30–16.00 Uhr Pause 16.00–16.45 Uhr Stefan Niklas Die Selbstbegegnung der Erde hat nicht stattgefunden: Günther Anders und der Planet als ein »auf atemberaubende Weise Unbekanntes« 16.45–17.30 Uhr Laëtitia Riss From Apocalypse to Globocide: On Anders’ Last Word 18.00 Uhr Öffentlicher Vortrag Yael Kupferberg Vom »letzten« zum »ersten« Juden. Günther Anders – das Judentum und die jüdische Existenz 19.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Freitag, 20. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Robert Ziegelmann Zweierlei Inversion der Utopie: Zum Bilderverbot bei Günther Anders und in der Kritischen Theorie 10.15–11.00 Uhr Jonas Balzer Antiquiertheit der Bedürfnisse? – Zu Verlauf und Wirkung einer Seminardiskussion unter Beteiligung von Theodor W. Adorno, Günther Anders, Max Horkheimer und Herbert Marcuse 11.30–12.15 Uhr Jason Dawsey Technology Critique and Counterrevolution: Günther Anders, Post-Marxism, and the Beginning of the Neoliberal Era 12.15–13.00 Uhr Mara Recklies Vom Genozid zum Globozid? Adorno und Anders’ Kritik der instrumentellen Designpraxis 13.00–14.30 Uhr Mittagspause 14.30–15.15 Uhr Bernd Bösel Marcuse und Anders: Zwei komplementäre Vordenker der Degrowth-Bewegung? 15.15–16.00 Uhr Susanne Herresthal Kreative Negativität bei Günther Anders 16.30–17.15 Uhr Lucas Pohl Mensch ohne Welt: Günther Anders und die kritische Geographie der Endzeit 18.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Samstag, 21. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Jacob Blumenfeld Three Catastrophes 10.15–11.00 Uhr Florian Heßdörfer Apokalypseblindheit: Versuch über die Endzeit als Erkenntnishindernis 11.00–11.30 Uhr Pause 11.30–12.15 Uhr Marcus Quent Was heißt: Kritik der Apokalypse-Blindheit? 12.15–13.00 Uhr Tom Vandeputte Toward a Critical Theory of Extinction     Tagung vom 19. bis 20. Februar 2026 in Frankfurt am Main Günther Anders, geb. Stern (1902–1992), wird in jüngster Zeit vermehrt als Inspirationsquelle für ein kritisches Denken der Gegenwart wiederentdeckt: im (post-)apokalyptischen Diskurs bei Jean-Pierre Dupuy oder Srećko Horvath, in Bruno Latours Gaia-Vorlesungen und Christine Hentschels Überlegungen zum »edge work« von Klima-Aktivist:innen, die nach alternativen Formen des Überlebens und des Widerstands im Anthropozän suchen.[1] Teils zustimmend, teils kritisch haben sich auch Denker:innen wie Zygmunt Bauman, Deborah Danowski, Eduardo Viveiros de Castro, Michaël Fœssel, Jean-Luc Nancy, Guillaume Paoli, Peter Sloterdijk und Slavoj Žižek auf Anders bezogen.[2] Im Fokus steht dabei meist dessen »prophylaktisches« apokalyptisches Denken, das die Katastrophe an die Wand schreibt, um sie zu verhindern, gepaart mit der Idee einer »moralischen Phantasie«, von »Streckübungen« unseres Vorstellungs- und Gefühlsvermögens. Auch Andersʼ Medienkritik wurde unlängst wieder für aktuelle Debatten um Künstliche Intelligenz und Affektpolitik revitalisiert (z.B. bei Bernd Bösel, Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski[3]). Zwei bedeutsame Traditionslinien, an die Anders explizit und implizit anschließt, bleiben dabei häufig unterbelichtet: Neben seiner akademischen Sozialisation bei Husserl und Heidegger und einem starken Bezug zur Philosophischen Anthropologie Plessners fühlte sich Anders vor allem der frühen Kritischen Theorie verbunden und bezeichnete sich selbst immer wieder als Marxist. Trotz großer inhaltlicher Nähe zur frühen Kritischen Theorie bleibt Anders bei den meisten »Frankfurtern« jedoch stets ein allenfalls geduldeter, zumeist aber ignorierter Außenseiter. Starke Bezüge gibt es außerdem zum Judentum. Anders reflektiert sie offen, meist aber nur, um sich selbst als abtrünnig zu inszenieren. Beide Bezüge stellen daher zugleich intellektuell fruchtbare Anziehungs- wie Abstoßungspunkte dar. Von sich selbst sagte Anders einmal, er habe bis »zum 6. August 1945 – der Tag hieß Hiroshima« gewissermaßen »sehr jüdisch […] in der Erwartung des Noch-Nicht, des zu errichtenden messianischen Reichs« gelebt.[4] Zwar nannte er sich auch »der Ungläubige«, einen »Ketzer« und aus einer »Tradition des Antitraditionalismus« stammend, steht jedoch mit dieser Abwehr in einer langen Traditionslinie von Ketzern und Häretikern, in einer jüdischen Tradition des Traditionsbruchs. Darüber hinaus bezeichnete Anders sich einmal als »Schüler der Propheten«, erkannte im Herumgetrieben-Sein durch die Verfolgung einen Vorteil – »allein der Herumgetriebene genießt die Chance der Vorurteilslosigkeit«[5] – und entdeckte an einem für ihn bedeutsamen Tag eine »Wurzel« seines Denkens, die in seiner Medienkritik unübersehbar ist: »Sie heißt: ›Du sollst dir kein Bildnis machen‹. Ihr entstammen alle meine Leidenschaften. Wenn ich ›philosophiere‹, so besteht meine Tätigkeit in nichts anderem als in der Befolgung dieses Gebotes, in der Bekämpfung menschengemachter absoluta, also in Ikonoklasmus«.[6] Die Bedeutung dieses Bildersturms für Andersʼ Denken der Endzeit bzw. des Anthropozäns wurde bisher noch kaum erfasst. Ähnliches gilt für die Tiefendimension der »prophylaktischen« Apokalyptik.[7] Als Anders den Apokalypsebegriff äquivalent zu der »von uns verursachten Erd- und Selbstvernichtung« verwendete, bediente er sich in der Tradition auf eigenwillige Weise. (Interessant sind in diesem Zusammenhang seine erst kürzlich entdeckte Bekanntschaft mit Jacob Taubes und die Verbundenheit mit seinem Großcousin Walter Benjamin.) Als er 1956 eine »eschatologische Windstille« diagnostizierte,[8] setzte er mit seinem enervierenden Insistieren auf die bevorstehende »Apokalypse« ganz auf die politisch-revolutionäre Sprengkraft endzeitlicher Gedanken, um so ein breites Publikum zu erreichen. Ganz im Sinne seines Ikonoklasmus verweigerte er dabei jedoch, alternative Szenarien auszumalen oder gar zu verabsolutieren. Andersʼ Verhältnis zur frühen Kritischen Theorie wie zu anderen marxistischen Denkern – z.B. Ernst Bloch, dessen Utopismus Anders scharf kritisierte und mit einem »Prinzip Trotz« konterte – ist hochgradig ambivalent. Abgesehen von wenigen Arbeiten (siehe etwa Dawsey[9]) steht eine umfassende Untersuchung dieser Bezugslinien ebenfalls noch weitgehend aus. Anhaltspunkte zu thematischen, methodischen und inhaltlichen Überschneidungen, aber auch Divergenzen und Gräben, gibt der 2022 veröffentlichte Nachlassband mit Briefen an und von Adorno, Bloch, Horkheimer und Marcuse. So schreibt Anders an Adorno, dass »die Affinität Ihrer und meiner Produktion (und nicht nur in den Augen Dritter) seit langem immer evidenter wird«, zugleich gelte es, die »hot potatoes« zwischen ihnen anzugehen. Von den persönlichen Idiosynkrasien abgesehen zählt philosophisch dazu in erster Linie wohl Andersʼ Technikkritik, die mit ihrer Betonung der Subjekthaftigkeit und Co-Akteurschaft von Technik aus seiner Sicht eine Leerstelle in der marxistischen Tradition ausfüllt, die Technik letztlich als verfügbares Produktionsmittel denkt – ohne dass Anders sich damit freilich in Fundamentalopposition zu Marx und dessen Frankfurter Nachfahren bringen wollte. Auch sein Denken ist vom Motiv einer Dialektik der Aufklärung durchzogen und sucht unverkennbar den Anschluss an die marxistische Tradition. Leidenschaftlich gestritten wird zwischen Anders und Adorno über die Rolle des engagierten Intellektuellen, über Sinn und Formen des politischen Aktivismus. Starke Anknüpfungspunkte findet Anders wiederum in den technikkritischen Überlegungen des jungen Marcuse. Frappant und bisher unbearbeitet sind die Familienähnlichkeiten zur Kritischen Theorie zudem in der Auseinandersetzung mit Kulturindustrie, Antisemitismus und Shoah. Mit seiner negativen Anthropologie der Weltfremdheit des Menschen rückt Andersʼ Denken nicht nur in die Nähe der Gnosis; er verfolgt wie die Frankfurter (bis hin zu Ulrich Sonnemann) auch einen konsequenten Anti-Essentialismus. Den messianisch und utopisch inspirierten Denkern aus Frankfurt (und Tübingen) steht er skeptisch gegenüber. Über den späten Fromm äußert sich Anders in den Ketzereien abfällig, der sozialpsychologische Ansatz des frühen dürfte ihm selbst allerdings recht nahegelegen haben. So zeigt er sich Friedrich Pollock gegenüber beeindruckt vom »Familien-Wälzer« (The Autoritarian Personality), formuliert aber auch »grundsätzlichere« Bedenken. Wie Adorno oder Kracauer ist Anders ein Meister der »kleinen Form«, des Essays und des Aphorismus. Methodisch bedient er sich vor allem bei der marxistisch inspirierten Avantgardekunst seiner Zeit, darunter Bertolt Brecht, John Heartfield und George Grosz.   Die Tagung unter dem Titel »Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart« will sich am Frankfurter Institut für Sozialforschung mit diesen Einflüssen beschäftigen. Über rein historisierende, werkgeschichtliche oder vergleichende Zugänge hinaus soll dabei jedoch vor allem Anders als ein kritischer, aus unterschiedlichen Denktraditionen schöpfender Theoretiker des Anthropozäns im Zentrum stehen. Es geht also – mit Blick auf Andersʼ Verbindung zur Kritischen Theorie, zum Judentum und deren wechselseitigen Verflechtungen – um Begriffe, Verständnisse und Konzepte, um Weltdeutungen und -haltungen, die sich im Anschluss an Anders für aktuelle Problemstellungen gewinnen lassen. Demgemäß lauten die Leitfragen der Tagung: Welche Fluchtlinien lassen sich von Andersʼ Denken ausgehend in die Gegenwart ziehen? Welche Rolle spielen dabei Judentum bzw. Kritische Theorie? Wo und wie lassen sich Andersʼ Kritik der politischen Technologie und der atomaren Endzeit in gegenwärtige Debatten einbringen und weiterentwickeln – in wissenschaftliche, politische und intellektuelle Diskurse um das Ende der Fortschrittsutopie und die Konturen einer von apokalyptischen Klimaszenarien und Kipppunkten geprägten Endzeit, über die Antiquiertheit, Liquidierung und Optimierung des Menschen, nicht zuletzt auch über Formen des Widerstands gegen die drohende Katastrophe?     [1] Jean-Pierre Dupuy, A Short Treatise on the Metaphysics of Tsunamis, Michigan 2015; Christine Hentschel, »Stretches of imagination at the end of times: affective workouts against apocalypse«, in: Marina Garcés (coord.), Ecology of the imagination. Artnodes, Nr. 29. UOC, https://doi.org/10.7238/d.v0i29.393041 (zuletzt aufgerufen am 24.11.2024); Dies., »Edgework in post/apokalyptischen Zeiten«, in: Soziopolis, 27. September 2023, https://www.soziopolis.de/edgework-in-post-apokalyptischen-zeiten.html (zuletzt abgerufen am 24.11.2024); Srećko Horvat, After the Apocalypse, Cambridge (UK) 2021; Bruno Latour, Kampf um Gaia. Acht Vorträge über das neue Klimaregime, Berlin 2020. [2] Zygmunt Baumann, Collateral Damage. Social Inequalities in a Global Age, Cambridge/Malden 2011; Deborah Danowski/Eduardo Viveiros de Castro, In welcher Welt leben? Ein Versuch über die Angst vor dem Ende, Berlin 2019; Michaël Fœssel, Nach dem Ende der Welt. Kritik der apokalyptischen Vernunft, Wien 2019; Jean-Luc Nancy, After Fukushima. The Equivalences of Catastrophes, New York 2015; Guillaume Paoli, Geist und Müll. Von Denkweisen in postmodernen Zeiten, Berlin 2023; Peter Sloterdijk, Die Reue des Prometheus. Von der Gabe des Feuers zur globalen Brandstiftung, Berlin 2023; Slavoj Žižek, »From catastrophe to apocalypse… and back«, in: Apocalyptica, Heft 1/2022. [3] Bernd Bösel, Die Plastizität der Gefühle. Das affektive Leben zwischen Psychotechnik und Ereignis, Frankfurt a. M./New York 2022; Ders., »Ikonomanie, apriorische Bedingungsformen, Psychotechnik: Zur Aktualität der Medientheorie von Günther Anders«, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 72, 4 (2024), S. 579–592; Felix Maschewski/Anna-Verena Nosthoff, »›Passivität im Kostüm der Aktivität‹. Über Günther Anders’ Kritik kybernetischer Politik im Zeitalter der ›totalen Maschine‹«, in: Günther Anders aktuell. Themenausgabe des Behemoth. A Journal on Civilization, 11(1), 2018, hg. von Christian Dries; Dies., »The obsolence of politics: Rereading Günther Anders’s critique of cybernetic governence and integral power in the digital age«, in: Thesis Eleven 153(1), 2019, S. 75–93. [4] Günther Anders: »Günther Anders«, in: Mein Judentum, hrsg. v. Hans Jürgen Schultz, Stuttgart/Berlin 1978, S. 58–76, hier: S. 69. [5] Günther Anders: Ketzereien, München 1991, S. 319. [6] Günther Anders: Der Mann auf der Brücke, München 21963, S. 158. [7] Siehe dazu Günther Anders: »Die Frist«, in: ders.: Endzeit und Zeitenende. Gedanken über die atomare Situation, München 1972, S. 170–221. [8] Günther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen 1. Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution, München 42018, S. 307. [9] Jason Dawsey, »Marxism and technocracy: Günther Anders and the necessity for a critique of technology«, in: Thesis Eleven, 153(1), 2019, S. 39–56.     Kooperationspartner Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Goethe-Universität Frankfurt Günther-Anders-Forschungsstelle der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Internationale Günther-Anders-Gesellschaft Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main   Organisationsteam Prof. Dr. Christian Wiese Prof. Dr. Stephan Lessenich Dr. Christian Dries Martin J. Kudla, M.A., M.A.   Der Call for Papers findet sich hier.

Das neue Jahr fängt gut an - mit unserer großen Anders-Tagung im Februar in Frankfurt (in Kooperation mit @igag.bsky.social, @ifsfrankfurt.bsky.social und @buber-rosenzweig.bsky.social). Hier das (wie ich finde: exzellente) Programm

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www.ifs.uni-frankfurt.de/eventleser/k...

30.12.2025 12:03 — 👍 13    🔁 6    💬 0    📌 1

Zum Thema "Philosophie und Antisemitismus" wird vom 10. - 12. März 2026 an der Uni Würzburg eine Tagung stattfinden. Ausgangspunkt sind vielfältige Formen antisemitischer Herabsetzungen und Ausgrenzung jüdischen Denkens in Geschichte und Gegenwart der... https://www.theorieblog.de/?p=30321

17.12.2025 09:30 — 👍 7    🔁 4    💬 0    📌 0

Für Kurzentschlossene: Am Donnerstag und Freitag (4./5. Dezember) findet an der Georg-August-Universität Göttingen ein interdisziplinärer Workshop zum Thema „Moderater und / oder radikaler Konservatismus?“ statt. Die Veranstaltung wird von Tobias... https://www.theorieblog.de/?p=30254

02.12.2025 08:15 — 👍 6    🔁 3    💬 0    📌 0

Rez: T. Etzemüller: Handgranate oder Zeichenstift

https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-157796

T. Etzemüller: Handgranate oder Zeichenstift

23.11.2025 17:13 — 👍 2    🔁 1    💬 0    📌 0
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Unsere Vorschau für das Frühjahr 2026 ist da!

Unsere sechs Novitäten behandeln Wahlfreiheit, die Weimarer Republik und Geopolitik sowie Prepper, sexualisierte rituelle Gewalt und Antisemitismus.

Stöbert euch hier durch die Titel unseres Frühjahrsprogramms: www.hamburger-edition.de/buecher-e-bo...

17.11.2025 08:52 — 👍 9    🔁 5    💬 1    📌 1

CFA: Kriege des 21. Jahrhunderts in Literatur und Film

https://www.hsozkult.de/event/id/event-158650

Osnabrück, 10.11.2025-30.06.2026, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Stadt Osnabrück, Bewerbungsschluss: 31.12.2025

14.11.2025 15:55 — 👍 0    🔁 1    💬 0    📌 0

Das SozMag sucht eigentlich immer Unterstützung. Jeder, der Studierender oder Nachwuchswissenschaftler*in in den Sozialwissenschaften ist und Interesse daran hat, Teil einer Redaktion einer wissenschaftlichen Zeitschrift zu sein, ist willkommen. Schreibt uns unter redaktion@soziologiemagazin.de

10.11.2025 12:22 — 👍 3    🔁 6    💬 0    📌 0

An der Universität Hamburg findet am 19. und 20. Februar 2026 ein Workshop unter dem Titel „Kämpfe um den Liberalismus: Zur Theorie, Geschichte und Kritik liberalen Denkens“ statt.  Insbesondere Doktorand:innen und frühe Postdocs sind zur Einreichung... https://www.theorieblog.de/?p=30162

10.11.2025 08:00 — 👍 3    🔁 1    💬 0    📌 0
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Heute in 7 Tagen: "Kollektive aus Menschen und Nichtmenschen. Kollektivebegriffe in Kultur- und Sozailanthropologie und STS", Tagung an der Uni Regensburg, u.a. mit Gustav Roßler, Martin Doll, Christian Helge Peters, Anna Meiser
www.uni-regensburg.de/sprache-lite...

07.11.2025 06:31 — 👍 12    🔁 5    💬 0    📌 1
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Lukas Potschs „Am Nullpunkt der Ordnung“ Machtkampf im Inneren: Lukas Potsch sieht sich an, wie der Begriff des Bürgerkriegs seit der Frühen Neuzeit gefasst wurde.

www.faz.net/aktuell/feui...

06.11.2025 12:27 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
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In der heutigen FAZ bespricht Herfried Münkler mein Buch über den Bürgerkrieg erfreulich positiv: "ein Buch von intellektueller Schärfe und Brillanz beim Sortieren von Begriffen und Epochen"

06.11.2025 12:27 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0

Vor Kurzem ist die neue Ausgabe der Zeitschrift für Politische Theorie erschienen! Das von Grit Straßenberger und Harald Bluhm herausgegebene „Jubiläumsheft zum 50. Todestag von Hannah Arendt: Nietzsche im politischen Denken von Arendt“ versammelt eine... https://www.theorieblog.de/?p=30090

27.10.2025 08:00 — 👍 10    🔁 3    💬 0    📌 2
Eine Kermit-Puppe liegt erschöpft auf seinem Bett

Eine Kermit-Puppe liegt erschöpft auf seinem Bett

»Oft faulenzt er tagelang, hat er aber viel Arbeit, dann arbeitet er Tag und Nacht mit unermüdlicher Ausdauer fort; eine bestimmte Zeit zum Schlafen und Wachen gibt es bei ihm nicht; sehr oft bleibt er ganze Nächte auf, dann legt er sich wieder mittags ganz angekleidet aufs Kanapee … /1

15.10.2025 11:16 — 👍 37    🔁 6    💬 1    📌 4
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Zur Pluralisierung der Aufklärung »Wie soll man sich also eine plurale Aufklärung vorstellen? Die kurze und deshalb abstrakte Antwort: als eine eng verwobene Praxis, die gleichermaßen irritiert wie erhellt, affiziert wie analysiert – ...

www.hamburger-edition.de/zeitschrift-...

07.10.2025 15:20 — 👍 19    🔁 7    💬 1    📌 2
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Reminder: Am 30. Oktober findet die diesjährige Carl Schmitt Vorlesung statt, gehalten von Martti Koskenniemi. This should bang. Come in droves.

06.10.2025 08:20 — 👍 2    🔁 2    💬 0    📌 1
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Wozu Theorie? In der neuen Podcast-Folge sprechen Hannah Schmidt-Ott und @jensbisky.bsky.social mit @nicholzhauser.bsky.social über studentische Theorieaffinität damals und heute, akademische Streitkultur, posthumane Soziologie und theoretische Konversion.

podcasts.apple.com/de/podcast/w...

22.09.2025 07:18 — 👍 19    🔁 6    💬 1    📌 2
Zu sehen ist ein Screenshot der Webseite mit dem Titel der Rezension "Von der Naturdichtung zur Naturphilosophie" sowie das Cover des Buches und weitere bibliografische Angaben.

Zu sehen ist ein Screenshot der Webseite mit dem Titel der Rezension "Von der Naturdichtung zur Naturphilosophie" sowie das Cover des Buches und weitere bibliografische Angaben.

In „Die Revolte der Erde“ führt Heinrich Detering durch gegenwärtige Debatten über ökologische Referenzen im Werk von Karl Marx. Rezensent Ole Bogner fehlt ein differenzierender Blick auf die Diskontinuitäten in der Wissens- und Begriffsgeschichte der Ökologie.

www.soziopolis.de/von-der-natu...

11.09.2025 08:04 — 👍 8    🔁 2    💬 0    📌 0
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Die Modernität des Bürgerkriegs: Historische Brüche und Kontinuitäten Bürgerkrieg ist mehr als ein Konflikt innerhalb von Staaten – er ist ein Schlüsselbegriff des modernen Ordnungsdenkens. Seit den Religionskriegen des 16. Jahrhunderts markiert er die Negation staatlic...

Auf dem Blog "Stasis" durfte ich mein Buch über modernes Bürgerkriegsdenken vorstellen. Der Text ist zugleich ein kleines Plädoyer für historische Soziologie und den Austausch zwischen (alter) Geschichte und Soziologie.

stasis.hypotheses.org/1870

08.09.2025 11:22 — 👍 3    🔁 0    💬 0    📌 0
Carbon Societies. Warum die Klimakrise nicht unausweichlich war und wie ihr zu begegnen ist - Institut für Sozialforschung Peter Wagner (Universidad de Barcelona/IfS) im Gespräch mit Andreas Folkers (IfS) Kohle, Öl und Gas haben die Moderne grundlegend geprägt: Sie befeuerten Industrialisierung und Massenwohlstand, aber auch Umweltzerstörung und Klimakrise. In seinem Buch Carbon Societies. The Social Logic of Fossil Fuels (Polity Press 2024) zeigt Peter Wagner aus einer historisch-soziologischen Perspektive, dass die enge Verflechtung zwischen gesellschaftlichem Fortschritt und fossilen Energien kein unvermeidlicher Weg in die gesellschaftliche Moderne war. Weder die Logik der Moderne noch die des Kapitals machen den Einsatz fossiler Energien zwingend erforderlich. Vielmehr wurde diese Entwicklung von gesellschaftlichen Machtverhältnissen geprägt, die fossile Brennstoffe zur vermeintlichen Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen machten. Indem Wagner die entscheidenden historischen Wendepunkte ins Zentrum seiner Analyse stellt, beleuchtet er die Entstehung und Entwicklung der Klimakrise und stellt zugleich heraus, dass die soziale Ordnung veränderbar ist und damit auch die Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit der Krise. Die Monografie Carbon Societies. The Social Logic of Fossil Fuels ist 2024 bei Polity Press erschienen. Peter Wagner ist Professor für Soziologische Theorie an der Universidad de Barcelona und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats am IfS. Andreas Folkers ist Mitglied des Kollegiums am IfS.

»Carbon Societies. Warum die Klimakrise nicht unausweichlich war und wie ihr zu begegnen ist«
Peter Wagner im Gespräch mit Andreas Folkers
29. September, 18 Uhr
Weitere Infos zur Veranstaltung gibt's hier: www.ifs.uni-frankfurt.de/eventleser/c...

05.09.2025 11:02 — 👍 20    🔁 9    💬 1    📌 1
Soziale Unordnung, Transindividualität, Volk-Werden: Sozialtheorie bei Georges Canguilhem, Gilbert Simondon und Gilles Deleuze Call for Papers für einen Workshop in Regensburg vom 19. bis 20. Juni 2026. Deadline: 31. Oktober 2025

'Kollektive'/'Gesellschaft'/Soziales' bei Canguilhem, Simondon, Deleuze:
Call for Papers bis 31.10.2025 (mit Dank an das großartige Portal soziopolis):
www.soziopolis.de/ausschreibun...

03.09.2025 09:43 — 👍 5    🔁 1    💬 1    📌 1

Mein Beitrag in der neuen Ausgabe der Zeitschrift für Ideengeschichte zu Karl Mannheim und die freischwebenden Intellektuellen nun open access: www.wiko-berlin.de/fileadmin/Da...

Viel Spaß beim Lesen!

30.08.2025 15:31 — 👍 9    🔁 2    💬 0    📌 0
Das abgebildete Plakat zeigt das Programm. Es wird auch auf der Homepage der Uni Marburg zu finden sein.

Das abgebildete Plakat zeigt das Programm. Es wird auch auf der Homepage der Uni Marburg zu finden sein.

Oliver Eberl + ich organisieren 1 Tagung zum Werk der am 14.12.2024 verstorbenen Ingeborg Maus. Durch ihren unerschütterlichen Widerspruchsgeist avancierte sie zu einer der großen Leitfiguren aufklärerischen und kritischen Denkens der Bundesrepublik.
@unimarburg.bsky.social @unikassel.bsky.social

21.08.2025 10:28 — 👍 49    🔁 21    💬 3    📌 3
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www.chbeck.de/zeitschrift-...

15.08.2025 09:28 — 👍 10    🔁 3    💬 1    📌 0
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Nullpunkt der Ordnung Studied intensively in the social sciences, civil war has been neglected as an object of study in intellectual history. This book considers civil war in the modern era, from Niccolò Machiavelli to Han...

Jetzt ist's endlich da! Mein Buch über den Bürgerkrieg im modernen Ordnungsdenken ist jetzt @degruyterbrill.bsky.social erschienen. Ideal zur – wahrscheinlich wenig erheiternden, aber hoffentlich aufschlussreichen – Sommerlektüre.

www.degruyterbrill.com/document/doi...

06.08.2025 11:19 — 👍 8    🔁 2    💬 0    📌 1

…hier gibt es nun auch das Video für alle, die nicht dabei waren oder sie nochmals nachhören möchten: videoportal.uni-freiburg.de/video/lehren...

31.07.2025 15:10 — 👍 29    🔁 18    💬 0    📌 2
Call for Papers: Workshop "The Truth of Security, the Security of Truth" Der Sonderforschungsbereich Transregio 138 "Dynamiken der Sicherheit" ruft zur Einreichung von Beitragsvorschlägen zum Thema "The Truth of Security, the Security of Truth: Erkundungen der Wechselbezie...

Ende November diskutieren wir in Marburg über das Verhältnis von Wahrheit und Sicherheit. Gerne teilen oder selbst bewerben. Wir freuen uns über abstracts! www.uni-marburg.de/de/sfb138/ak...

05.07.2025 15:43 — 👍 1    🔁 2    💬 0    📌 1
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Zwei neue Bücher beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Energiegeschichte: „More and More and More“ von Jean-Baptiste Fressoz und „Energy's History“, hg. von Daniela Russ @ueberdruss.bsky.social und Thomas Turnbull. Matthias Groß hat sie gelesen.

www.soziopolis.de/energiewende...

08.07.2025 07:16 — 👍 7    🔁 6    💬 0    📌 1