Ja. Wobei ich das in diesem Fall unter "Beruhigung" fassen würde.
09.03.2026 07:42 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0@andreaskemper.bsky.social
Vorträge zu Faschismus, Antifeminismus und Klassismus. Recherchen und Analysen zur AfD und Kapitalismus, insb. 'Neoaristokratismus' (Privatstädte, Proprietarismus, Adel usw.) https://andreaskemper.org
Ja. Wobei ich das in diesem Fall unter "Beruhigung" fassen würde.
09.03.2026 07:42 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0CDU und Grüne haben andere Entwicklungstrends als AfD.
09.03.2026 07:39 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Man kann doch aber Umfragewerte mit Wahlergebnissen abgleichen. Wenn man Umfragewerte komplett von der Realität entkoppelt, würde man sagen, dass sie keinerlei realitätsbezug und damit unnötig wären.
09.03.2026 07:35 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Der Punkt ist, dass die SPD nicht mehr für soziale Gerechtigkeit steht. Und soziale Gerechtigkeit meint nicht, dass man Geringverdiener gegen Arbeitslose ausspielt, sondern dass endlich Erbschafts-, Vermögenssteuer und Erbe und Bildung und Wohnraum und Krankenversorgung für alle eingeführt wird.
09.03.2026 01:37 — 👍 4 🔁 1 💬 0 📌 0Das sind die verbliebenen SPD-Anhänger. Tatsächlich ist die Kaufkraft der Ärmeren gesunken. Und der Druck auf Arbeitslose hat gegenüber den 1990er Jahren zugenommen. Die Verfolgungsbetreuung wurde in den 2000er Jahren eingeführt.
09.03.2026 01:33 — 👍 3 🔁 1 💬 1 📌 0
Wie bitte???
Die SPD ist zu recht abgestraft worden, weil sie Hartz IV eingeführt und jetzt das Bürgergeld abgeschafft hat. Die SPD steht nicht mehr für den Sozialstaat von Willy Brandt. Deshalb bekommt sei keine 50% mehr, sondern schafft sich gerade mit dem Sozialstaat ab.
* konstatiere - wenn man schon mit Fremdwörtern angibt, sollte man sie wenigstens richtig schreiben
08.03.2026 22:18 — 👍 18 🔁 1 💬 1 📌 0Ernst Bloch sprach vom "Optimismus mit Trauerflor".
08.03.2026 21:53 — 👍 13 🔁 1 💬 0 📌 0
Es gibt 2 Gefahren, die Menschen demobilisieren:
* zu starke Beruhigung
* zu starke Ängstigung.
Wenn ich konstantiere, dass es in den letzten Monaten einen (leichten) #AfD-Rückgang gab, dann soll das nicht beruhigen, sondern dann soll das dem Fatalismus "man kann ja doch nichts machen" vorbeugen.
Genau darum geht es. Die rückläufigen Zahlen sollen nicht beruhigen, sondern eher zeigen, dass das Engagement nicht rückläufig ist.
08.03.2026 20:19 — 👍 4 🔁 2 💬 0 📌 0Aktuell schon.
08.03.2026 20:03 — 👍 1 🔁 1 💬 1 📌 0Ja, das ist seit einem Jahr klar. Aber sie haben nicht, wie noch im Oktober vorhergesagt, 11% mehr.
08.03.2026 20:01 — 👍 3 🔁 1 💬 1 📌 0Das soll auch nicht beruhigen.
08.03.2026 20:00 — 👍 3 🔁 1 💬 0 📌 0Das sollte auch wirklich nicht beruhigen. Es sollte eher das "schicksalsmäßige" rausnehmen.
08.03.2026 19:58 — 👍 10 🔁 1 💬 0 📌 0Angst kann auch in unproduktiver Furcht umschlagen. Wir wissen seit einem Jahr, dass die AfD bundesweit bei deutlich über 25% lag, verschiedene Meinungsforschungsinstitute sahen sie bereits bei 27%. Ich bin der letzte, der die AfD verharmlosen will. Aber sie ist auch wirksam bekämpfbar.
08.03.2026 19:57 — 👍 19 🔁 1 💬 1 📌 0Nein. Das wollte ich damit auch nicht zum Ausdruck bringen.
08.03.2026 19:52 — 👍 4 🔁 1 💬 0 📌 0Mit dem Wahlergebnis von Baden-Württemberg bestätigen sich der rückläufige Trend bei der #AfD. Im Oktober stand die AfD in BW noch bei 21%. Bundesweit hatte sie schon 27% in den Meinungsumfragen erzielt. Jetzt liegt sie bei 23/24% bundesweit und 18% in BW. Viel zu viel, aber rückläufiger Trend.
08.03.2026 18:42 — 👍 732 🔁 134 💬 28 📌 9
Auch die taz berichtet heute ausführlich zu meiner Studie *Antifeminismus in Berlin.
taz.de/Hass-auf-Fra...
Es gibt aber doch gar keinen "überbordenden Sozialstaat". Das Gegenteil ist doch der Fall. Die Reichen werden immer reicher, die Armen ärmer. Es gibt ganz klar einen Kaufkraftverlust bei den Ärmeren und einen überbordenden Überreichtum.
08.03.2026 10:08 — 👍 7 🔁 3 💬 1 📌 0
Wir hatten Ende der 1960er Jahre eine Rezession und starke Wahlerfolge der NPD.
Wir haben mit der Weltwirtschaftskrise von 2008 weltweit ein Erstarken entsprechender Parteien.
Die Antwort müsste wie 1970 sein: "Mehr Demokratie wagen." Damit war vor allem der Sozialstaat gemeint.
Das ist doch Quatsch. Es gibt eine eher niedrige Korrelation der Anzahl von Migrant*innen und dem Wahlerfolg der AfD. Gerade da, wo es wenige Migrant*innen gibt, ist die AfD besonders stark.
Du übernimmst die Rationalisierungen der AfD-Wähler*innen, die Begründungen der AfD-Wähler*innen.
Damals kamen Ausländer*innen in ein Land, welches 20 Jahre zuvor "reinrassig" werden wollte.
Die NPD zog in Hessen und Bayern (7,4%) und Baden-Württemberg (>9,8%) in die Landtage ein.
Aber: Zwischen 1972 und 1990 dann nicht mehr über 0,6% bundesweit.
1969: Auf die Rezession folgte Sozialstaat.
Eine Studie hat ergeben:
Berlin ist ein Knotenpunkt für Antifeminismus.
Deshalb müssen wir gezielt gegen Antifeminismus vorgehen.
@andreaskemper.bsky.social
@gruenefraktionb.bsky.social
www.tagesspiegel.de/berlin/berli...
Newly released footage shows an ICE agent killing Rubin Ray Martinez, 23, in his car in Texas.
"He was shot at point-blank range through his side window by an ICE agent who was in no danger."
www.bbc.com/news/article...
Die Immigration in den USA stieg bis 2000 stark an, seither hat sie sich halbiert. Und dennoch entstand die Teaparty-Bewegung und dann die Trump-Bewegung.
07.03.2026 17:43 — 👍 15 🔁 3 💬 1 📌 0Und wie erklärst du dir Trump? Wir haben diese Entwicklung ja nicht nur in Deutschland, sondern das sind parallele und miteinander verbundene Faschisierungen.
07.03.2026 17:35 — 👍 9 🔁 1 💬 1 📌 0Die Zahl der Einwander*innen ("Gastarbeiter*innen") stieg in den 1960er Jahren stark an und blieb noch bis Mitte der 1970er Jahre so hoch. Die NPD kam parallel zunächst bis Ende der 1960er Jahre auf 10% bundesweit, sank dann aber unter Willy Brandt trotz anhaltender Zuwanderung auf deutlich unter 5%
07.03.2026 17:35 — 👍 5 🔁 1 💬 2 📌 0Nein, "Dshamila" wusste ich nicht.
07.03.2026 16:49 — 👍 1 🔁 1 💬 1 📌 0Ja, ich weiß, die Hayek-Gesellschaft hat durch die Spaltung von 2015 Nachwuchsprobleme bekommen. Sie haben dann gezielt Jugendliche rekrutiert und durch Achse des Guten (bspw. Vera Lengsfeld) ausbilden lassen. NIUS und Tichy haben das unterstützt.
07.03.2026 16:18 — 👍 3 🔁 1 💬 1 📌 0Auch interessant: Gemeinsamer Auftritt vom Geschäftsführer von R21, Martin Hagen, und dem Gründer von Apollo News, Max Mannhart, zum Thema der "Unverhandelbarkeit" von "Meinungsfreiheit".
07.03.2026 16:15 — 👍 14 🔁 6 💬 1 📌 1