Kirchen, Museen, Theater, Denkmäler, Bibliotheken – hunderte Kulturerbestätten sind durch Russlands Krieg gegen die Ukraine beschädigt oder zerstört worden. Einen Eindruck von dem Ausmaß der Schäden vermittelt nun eine Fotoausstellung bis zum 27.3. vor der Universitätsbibliothek der @viadrina.eu. 👇
03.03.2026 13:50 —
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Ja, zum Beispiel das Z, aber es geht wohl nur um den Geschäftsbereich.
01.03.2026 23:29 —
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In Russland trat heute ein Gesetz in Kraft, das den Gebrauch von lateinischen Buchstaben und Fremdwörtern (mit wenigen Marken-Ausnahmen) auf Schildern und Plakaten im öffentlichen Raum verbietet. Alles soll Russisch sein.
01.03.2026 22:12 —
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Mit dem Rücken zur Wand
Iran steht nach dem Tod Ali Khameneis vor einer Zäsur, die zugleich Systemkrise und Stresstest für die ideologische Substanz der Islamischen Republik ist. Der Machtapparat versucht, nach einem geschei...
Iran steht nach dem Tod Ali Khameneis vor einer Zäsur, die zugleich Systemkrise und Stresstest für die ideologische Substanz der Islamischen Republik ist. Der Frage, ob sich eine „Dritte Revolutionsführung“ noch einmal neu legitimieren kann, bleibt offen.
www.journal21.ch/artikel/mit-...
01.03.2026 11:32 —
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In den Z-Kanälen ist man entsetzt, dass Russland so unvorbereitet ist auf den Tod Chameneis. Ein Video vom 18. Juni 2025 kursiert: Auf die Frage, was bei seinem Tod passiere, antwortet Putin: „Ich möchte eine solche Möglichkeit nicht mal diskutieren.“ Hier der damalige Tass-Bericht dazu.
01.03.2026 11:06 —
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Ankündigungsplakat für das Panel "The Names of Us: Stories of National Communities affected by the War." Silent Stage, Café Kyiv, 14 Uhr bis 14:45.
unbekannt sind und nie die Bekanntheit russischer Dissident:innen erlangten.
3️⃣ Um 14 Uhr (Silent Stage): Das erste Panel der @de-ua-gesellschaft.bsky.social ist "The Names of Us: Stories of National Communities Affected by the War". Es ist mir eine Ehre dieses Gespräch zwischen Olesya Yaremchuk,
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22.02.2026 12:09 —
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Ich bin auch noch auf X und auf Telegram und sicher nicht aus Bequemlichkeit.
20.02.2026 17:07 —
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Bin mir nicht sicher, da sind einige darunter, die so laut schimpfen, dass es wohl genug Dächer gibt, welche sie schützen.
20.02.2026 17:05 —
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Alle, die am Montag im Café Kyiv sein sollten, sind herzlich zu einem @viadrina.eu-Gespräch über "Quo vadis Ukraineforschung?" mit Karl Schlögel, Andrii Portnov, @jcbehrends.bsky.social und mir eingeladen.
Ort: Colosseum, Berlin, Kino 10
Zeit: 23.2.2026, 12:30 - 13:30 Uhr
20.02.2026 16:43 —
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Nach Interventionen russischer Z-Blogger erklärte nun der Minister Maksut Schadajew, dass man Telegram an der Front doch nicht drosseln werde. Man hoffe, dass die Armee mit der Zeit auf russische Dienste umstellen würde. Gestern hieß es noch, man verwende Telegram ja gar nicht.
18.02.2026 17:42 —
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Das russische Coup-proofing schreitet voran: Der ehemalige Besatzungs-'Volksgouverneur' und 'Neurusse' Pawel Gubarew wurde heute in Moskau der Diskreditierung der Armee beschuldigt.
18.02.2026 16:30 —
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"Die Frage [wann der Krieg ende] sei bedeutungslos, sagte er mir, 'denn alles hängt nicht davon ab, wann, sondern wie der Krieg endet'." /5
16.02.2026 02:34 —
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"Es mag aussehen, als verfolge die Welt den Krieg Russlands gegen die Ukraine wie einen Film. Wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, verlangt man nach einem Ende - wenn kein gutes, dann ein schlechtes. Für die Ukrainer ist dies kein Film, sondern Realität. Sie wird so lange andauern, wie sie dauert." /4
16.02.2026 02:34 —
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"Die Ukraine könnte diesen Ansatz [Fleischwolf] nicht nachahmen, selbst wenn sie wollte. [...] Aber der Unterschied ist wesentlicher: Für die Ukraine geht es im Kampf darum, Leben zu retten. Mehr Leben zu opfern als nötig, würde der Logik des Krieges zuwiderlaufen." /3
16.02.2026 02:34 —
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"Ich traf einen 23-Jährigen, der sich Legat nannte und sagte, er habe im Februar letzten Jahres sein Masterstudium in internationalem Recht in Kiew abgebrochen, weil er nicht mehr an das internationale Recht glaube." /2
16.02.2026 02:34 —
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Opinion | When Will This War End? The Question Is Meaningless.
N. Gumenyuk:"Die Front mit ihrem Split-Screen aus futuristischen unbemannten Drohnen und Schützengräben, die an Kriege des frühen 20. Jhd erinnern, mag wie Zukunft und die Vergangenheit zugleich aussehen. Aber es ist nur unsere Gegenwart, die einzige, die wir kennen."
www.nytimes.com/2026/02/15/o...
16.02.2026 02:34 —
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Die Zukunft wird keine Ähnlichkeit mit der Vergangenheit haben. Das ist in gewisser Weise eine Falle. Manche von uns – jene, die in der Ukraine leben, genauso wie diejenigen, die von außen Anteil nehmen – sprechen bewusst oder halbbewusst von der Zukunft in Kategorien der Vergangenheit. Und das ist ein großer Fehler. Denn so, wie es einmal gewesen ist, wird es nie mehr werden. Es wird anders. Was nicht heißen muss, dass die Zukunft nicht gut wird. Sie kann gut werden. Sie kann glücklich werden. Wir dürfen sie nur nicht mit dem vergleichen, was gewesen ist. Unsere Vergangenheit ist durch diesen Krieg unwiederbringlich und definitiv zerstört. Sie ist bereits zerstört und sie wird, daran möchte ich erinnern, tagtäglich weiter zerstört, denn während wir hier über die Zukunft sprechen, geht der Krieg weiter. Viele Dinge in den Beziehungen zwischen Staaten und vor allem zwischen Völkern werden mit einem an Bedingungen geknüpften oder bedingungslosen Einstellen des Feuers nicht automatisch wiederhergestellt. Das Gefühl von Offenheit stellt sich nicht wieder her, das Gefühl von Vertrauen stellt sich nicht wieder her. Die Reputation vieler Institutionen und führender Persönlichkeiten, Initiativen und Projekte stellt sich nicht wieder her. Und vor allem stellt sich das Gefühl von Sicherheit nicht wieder her. Es wird ein anderes sein, und es entsteht jetzt, in diesen Tagen, in diesen Monaten.
Schriftsteller, Friedenspreisträger und Soldat Serhij Zhadan hat zehn Thesen über die Zukunft der Ukraine aufgestellt: "Die Zukunft wird aus uns bestehen, die wir sind, wie wir sind, wie wir geworden sind, wie wir sein können."
www.zeit.de/kultur/2026-...
14.02.2026 06:07 —
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Die Drosselung schließt er, sei nicht gedacht, um "feindliche Propaganda zu bekämpfen, sondern um das staatliche Monopol auf die Lügen rund um die SWO zu erhalten, die unseren Zielen in der Ukraine, den wirklichen nationalen Zielen, weit mehr schaden als feindliche Propaganda."/3
12.02.2026 07:00 —
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Und dann greift Strelkow erneute die russische Militärführung an: "Wenn wir uns im Krieg mit einem ernsthaften Feind befinden, warum führen wir dann Krieg gegen Telegram, während wir alle anderen Maßnahmen nicht ergreifen?" /2
12.02.2026 07:00 —
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Die russischen nationalistischen Kritiker Putins - die bekanntlich weder demokratisch noch gegen den Krieg sind - klagen weiter über die Drosselung von Telegram. So fragte Strelkow gestern beispielsweise: " Befinden wir uns im Krieg? Wenn wir uns im Krieg befinden, mit wem?" /1
12.02.2026 07:00 —
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Russische Ökonomie im Februar 2026:
„Die Exportumsätze der Russischen Föderation schrumpfen, der Haushalt wird gekürzt, die Steuern wachsen, die Verbrauchernachfrage sinkt und die Zinssenkungen der Zentralbank sind nur noch symbolisch."
06.02.2026 07:28 —
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Der Archäologe und Anthropologe David Wengrow über die neolithischen „Megastätten“ in der Ukraine wie z.B. Nebeliwka. Einige erinnern sich vielleicht an das Buch "Anfänge. Eine neue Geschichte der Menschheit", das Wengrow mit David Graeber verfasst hat.
06.02.2026 07:07 —
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Ja, sie nährt sich von Geschichten und Ideen.
04.02.2026 15:39 —
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Ein eindringlicher Essay von Gerd Koenen und Karl Schlögel, der zum Handeln auffordert: "Die Kälte wird zur Waffe gemacht, und das Wort dafür ist – nicht zufällig in Anlehnung an den Holodomor, das große Hungersterben in der Ukraine 1932 – 'Cholodomor'."
www.faz.net/aktuell/feui...
04.02.2026 15:37 —
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Russland schießt die Ukraine vor den Augen der Welt weiter in eine humanitäre Katastrophe. Und die Welt schaut weiter zu. Die Unterstützung reicht angesichts des russischen Energieterrors bei Minusgraden nicht aus. Das müssen die Partner anerkennen und daraus Handlungen ableiten.
03.02.2026 11:37 —
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