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DaniBrodesser

@danibrodesser.bsky.social

Autorin und Referentin mit Schwerpunkt auf Armut, Beschämung und Stigmatisierung. Mitgründerin von SoliTank. Mama, Hundenärrin, Italien- und Rhodosfan, ohne tägliches Workout unausstehlich😏.

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WELTjournal: Frauen unter den Taliban - Funken des Widerstands Seit der Rückkehr der Taliban an die Macht werden Frauen in Afghanistan systematisch aus Bildung, Beruf und Öffentlichkeit verdrängt. Rechte schwinden Schritt für Schritt. Das "Weltjournal" begleitet ...

Schaut euch dieses erschütternde Weltjournal über Frauen in Afghanistan an. Schwangere junge Frauen, die ihre Schwangerschaft viell. nicht überleben werden, weil ihr Mann keinen Kaiserschnitt erlaubt - weil sie dann als Arbeitskraft ausfallen würde. on.orf.at/video/143134...

05.03.2026 10:20 — 👍 8    🔁 5    💬 1    📌 0
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Support SoliTank Support SoliTank

Unsere Peerarbeit hilft dort, wo sonst Notlagen eskalieren. Aber wir müssen unsere Arbeit ab Montag einstellen, wenn wir nicht die Gelder aufstellen. Löhne, SVS, laufende Kosten. Und da wir leider ausständigen Honorarnoten hinterherlaufen, ist die Lage nun dringend.

ko-fi.com/vereinsolita...

20.02.2026 09:21 — 👍 32    🔁 28    💬 1    📌 9

Is so. In Linz geht’s ihnen nur darum, Obdachlose aus der Öffentlichkeit zu verbannen.

02.03.2026 13:23 — 👍 3    🔁 0    💬 0    📌 0

Mein, komplett entfernt und stattdessen Blumenbeete

02.03.2026 13:02 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Die Verantwortlichen der Stadt Linz haben die Schaukel auch zu nahe an der Wand oder? Nahezu alle Sitzbänke im Volksgarten entfernt. Also in Paise dann halt einfach Bimhaltestellen besetzen oder?

Echt, Spö Linz, ihr seid unpackbar.

02.03.2026 12:19 — 👍 6    🔁 0    💬 2    📌 0

💕💕

02.03.2026 10:51 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

des schaff ma

27.02.2026 18:43 — 👍 11    🔁 8    💬 1    📌 0

Eben! Und selbst nach 30 Jahren am Bau - werd schwer krank.

27.02.2026 19:16 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

💕💕

27.02.2026 18:44 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

#DasSchwarzeBrett

Wer könnte vielleicht Sayuchan etwas beim Tanken für die kommenden Krankenbesuche helfen?

Sie wird ihren Mann eine Woche lang im Krankenhaus nach einer nötigen Operation besuchen fahren müssen.

Das Geld für Benzin ist im Budget kaum drin. 😟

27.02.2026 14:47 — 👍 23    🔁 14    💬 0    📌 0

👍

27.02.2026 14:31 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

Also über ein Jahr Job und Pflege von schwerst Demenzkrankem gemacht. Bis wir einen Platz bekommen haben. Es ist unpackbar wie selbst in Spitälern die Verantwortung noch immer an Frauen ausgelagert wird („sie müssen, sie können ihn doch nicht so alleine lassen“)

27.02.2026 12:20 — 👍 10    🔁 0    💬 0    📌 0

Btw - ich hab seit mehr als 5 Jahren eine 6-7 Tage Woche. „Neben“ der Pflege. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis man umkippt. Bestes auch wenn ein Spital meint man müsse halt den Job aufhören, denn es gäbe aktuell keinen Platz für den Großvater. Und 24h Pflege geht auch nicbt da Wohnung zu klein

27.02.2026 12:20 — 👍 10    🔁 0    💬 1    📌 0

Dass Pflegende dem Staat übrigens monatlich 1000e Euro an Kosten ersparen dankt ihr ihnen mit Armut. Und den Aussagen, es würden die Anreize fehlen. Oder man sei halt selbst schuld wenn man „freiwillig“ Teilzeit wählt.

27.02.2026 12:16 — 👍 11    🔁 0    💬 1    📌 0

gesichert haben, erzählen uns dass sich Leistung lohnen muss. My Ass. Kommt mal bei den Realitäten der Menschen an. Bei jenen, die dank Firmenpleite mit Ü50 den Job verlieren und durch AMS Kurse geschleift werden bis zur Pension. Dann ist nix mit Urlaub machen mit den Enkelkindern.

27.02.2026 12:16 — 👍 13    🔁 0    💬 1    📌 0

Wenn sich Leistung angeblich lohnt, weshalb sind dann Menschen, die krank werden oder pflegen, trotz jahrelanger Arbeit, am Minimum? Weshalb braucht es nur 1 Schicksalsschlag auf den Weg in die Armut?

Politiker:innen, die selbst genug verdiene, die nach ihrer aktiven Zeit längst Versorgungsposten

27.02.2026 12:16 — 👍 13    🔁 0    💬 1    📌 0

Oder der Frau, die die letzten 14 Jahre ihren Mann gepflegt hat, und nach seinem Tod die Wohnung aufgeben und in eine kleinere ziehen muss, weil „zu viel Work-Life-Teilzeit“!

27.02.2026 12:16 — 👍 14    🔁 0    💬 1    📌 0

Apropos „Leistung soll sich lohnen“. Habt ihr das schon mal Ü55 erzählt, die nach einem Herzinfarkt und Stents nicht mehr arbeitsfähig sind. Die trotz jahrelanger Schichthakn jetzt um ihre Existenz zittern?

27.02.2026 12:16 — 👍 12    🔁 1    💬 2    📌 0
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a cartoon character sitting on a couch with his legs crossed ALT: a cartoon character sitting on a couch with his legs crossed

Fasst 15 meiner letzen 17 Jahre bestanden zu einem Großteil aus Pflegearbeit. Kind, beide Großmütter, Großvater.

Aber klar, Armut ist selbstverschuldet und Teilzeit macht Frau wegen ihrer Work-Life-Balance. Wenn sich Leistung tatsächlich lohnen würde müssten Pflegende eigentlich wohlhabend sein.

27.02.2026 12:07 — 👍 154    🔁 25    💬 8    📌 0

bsky.app/profile/dani...

27.02.2026 11:29 — 👍 4    🔁 0    💬 0    📌 0

#DasSchwarzeBrett #HilfeSuchenUndAnbieten

Es ist wieder Freitag!

Ihr seid alle 💗lich eingeladen, eure Gesuche oder Hilfsangebote, am besten mit grober Ortsangabe, hier drunter zu posten.

#Gemeinsam mehr erreichen!

Ist etwas erledigt = bitte ✅ drunter.

Gerne reposten für große Reichweite! 🙏💗

27.02.2026 06:20 — 👍 124    🔁 90    💬 26    📌 5

Wir haben geholfen damit sie Unterstützung bekommen. Er konnte sich aufs gesund werden konzentrieren und hat demnächst einen fixen Job.

Beschämung dort einzusetzen wo Menschen am verletzlichsten sind, geht mir so gegen den Strich🔥🔥. Wahrscheinlich weil selbst oft erlebt.

27.02.2026 10:51 — 👍 15    🔁 1    💬 1    📌 0

Der Großteil der Beratungsstellen macht übrigens hervorragende Arbeit und ist sensibilisiert. Aber es gibt einige Stellen, die immer wieder durch solche Aussagen auffallen.
Es gab auch falsche Auskünfte (der Familie würde keine Hilfe zustehen).

27.02.2026 10:51 — 👍 9    🔁 0    💬 1    📌 0

Der Vater hat versucht zu erklären weshalb das für ihn nicht infrage kommt. Eine kleine Gemeinde, und er soll sich beim örtlichen Supermarkt hinstellen? Wo alle Nachbarn und die Pädagog:innen der Kinder einkaufen? Damit sie noch mehr beschämt werden?

27.02.2026 10:51 — 👍 9    🔁 0    💬 1    📌 0

Wenn ein Vater, der prekär gearbeitet hat, krank wird, Kündigung bekommt und dann Hilfe sucht, weil Familie eh schon beschämt wird im Umfeld, ist „dann verkaufens Strassenzeitungen. Ah, das wollens nicht, dann wollen Sie eh nix ändern“ ein Grund, warum ich eskalieren könnt!

27.02.2026 10:51 — 👍 24    🔁 6    💬 1    📌 0

Ab Juni wären wir abgesichert. Doch bis dahin müssen wir irgendwie überstehen. Deshalb sind wir auf eure Hilfe angewiesen. Bitte helft mit, damit wir unsere Peerarbeit fortsetzen können.🙏🙏

Wer unsere Arbeit noch nicht kennt: solitank.com

20.02.2026 09:24 — 👍 53    🔁 49    💬 0    📌 3

Deshalb muss hier ein Umdenken in der Forschung passieren.

27.02.2026 09:20 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

🫠🫠🫠🫠

27.02.2026 08:53 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Über Armut zu sprechen ist wichtig.
Aber Sprechen allein erweitert diese Räume nicht. Ohne institutionelle Anschlussräume bleibt vieles symbolisch.

Umso wichtiger, dass wir weg von bloßer Sichtbarmachung und hin zu handlungsorientierter Armutsforschung gehen.

27.02.2026 08:53 — 👍 5    🔁 1    💬 1    📌 0

Ich sitze aktuell an einem Beitrag, der öffentliche Armutsartikulation mit dem Capability-Ansatz von Amartya Sen verbindet.

Ein Gedanke daraus:
„Armut heißt nicht nur zu wenig Geld,
sondern eingeschränkte reale Handlungs- und Gestaltungsspielräume zu haben. Sowohl kommunikativ als auch politisch.“

27.02.2026 08:53 — 👍 4    🔁 1    💬 1    📌 0