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Floris Biskamp

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Posts by Floris Biskamp (@theflorislava.bsky.social)

Oder ist es wirklich so, dass einem das irgendwas bringt? Promotionen betreuen dürfen muss ich nicht unbedingt, wenn ich keine Professur habe.

05.03.2026 18:07 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

Uni-Friends:
Hat es irgendwelche echten Vorteile, bei der Habilitation den PD-Titel zu beantragen? Für mich klingt der Deal, Gratis-Titellehre zu halten, nur um andere Buchstaben vorm Namen zu haben und auf der Uni-Website zu stehen, irgendwie nicht so überzeugend.

05.03.2026 18:06 — 👍 5    🔁 0    💬 1    📌 0
Screenshot aus Word. Im Text steht der Halbsatz "also einige Steine jenseits des Sichtfeldes fallen". Die Grammatikkorrektur schlägt vor, "Steine" durch "Bockus" zu ersetzen.

Screenshot aus Word. Im Text steht der Halbsatz "also einige Steine jenseits des Sichtfeldes fallen". Die Grammatikkorrektur schlägt vor, "Steine" durch "Bockus" zu ersetzen.

Endlich AI-basierte Korrekturvorschläge in Word. Natürlich wollte ich da eigentlich "Bockus" schreiben.

27.02.2026 12:42 — 👍 6    🔁 0    💬 0    📌 0

Ein häufiger Vergleich ist der "Große Vaterländische Krieg", also der Teil des 2. Weltkrieges, in dem die Sowjetunion gegen Nazideutschland kämpfte. Der begann erst 1941.

20.02.2026 10:58 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

Und auch der alter Brecht!

09.02.2026 12:22 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0
Screenshot vom Kopf dieses Artikels:
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/rmv-schutzmassnahmen-nach-zunahme-von-uebergriffen-200516837.html

Unter dem Logo der FAZ steht
"AngriffE auf Zugbegleiter:
Zivilisationsbruch nicht nur im Nahverkehr
Carsten Knop
Ein Kommentar von Carsten Knop"

Screenshot vom Kopf dieses Artikels: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/rmv-schutzmassnahmen-nach-zunahme-von-uebergriffen-200516837.html Unter dem Logo der FAZ steht "AngriffE auf Zugbegleiter: Zivilisationsbruch nicht nur im Nahverkehr Carsten Knop Ein Kommentar von Carsten Knop"

Beschwert sich die FAZ sonst nicht immer gerne über die Relativierung des Holocaust?

09.02.2026 08:11 — 👍 10    🔁 0    💬 1    📌 0

Im schlechteren Falle führt es dazu, dass das "zit.n." einfach ohne Nachschlagen gestrichen wird.

Viel ehrlicher und transparente ist es zu sagen, wo man das Zitat her hat.

5/5

05.02.2026 12:02 — 👍 4    🔁 0    💬 0    📌 0

Dumm nur, dass es Herausgeber:innen und Lektor:innen gibt, die einem das prinzipiell rausstreichen. Das halte ich für einen Fehlanreiz.

Es führt im besseren Falle dazu, dass die Autor:innen "das Zitat nachschlagen", ohne aber den Kontext wirklich aufzuarbeiten, wodurch fast nichts gewonnen ist.

4/

05.02.2026 12:01 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0

Noch besser wäre es natürlich, immer zu den Ursprüngen zurückzugehen, aber manchmal kann es auch völlig legitim sein, das nicht zu tun. Dann ist "zit. n." genau das richtige Vorgehen.

3/

05.02.2026 12:01 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0

Es ist 1000 Mal besser, wenn Autor:innen offen damit umgehen, dass sie ein Zitat aus zweiter Hand haben, als wenn sie immer so tun, als hätten sie selbst Hegel oder Aristoteles gelesen.

2/

05.02.2026 12:01 — 👍 6    🔁 0    💬 1    📌 0

Randbemerkung zu den Diskussionen um etwaige Plagiate in Mario Voigts Dissertation: Ich bin für eine Rehabilitierung von "zitiert nach"/"zitiert in"/"zit.n.".

1/

05.02.2026 12:00 — 👍 12    🔁 0    💬 1    📌 0

b) Das sind faule Steuervermeidungstricks. Egal, ob es nun Millionärsfamilien oder Mittelschichtfamilien sind, ist das einfach nur mieses Privilegiensichern. Leistungsloses Einkommen aus der Elternlotterie gehört versteuert, ihr verdammten Bürgerkinder. 4/4

02.02.2026 12:50 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

a) Das ist das Eigentum der Familie, für das die Eltern hart gearbeitet haben. Außerdem erlaubt das Gesetz es nunmal, also ist es in Ordnung. Das Vermögen ist bei den Kindern eh besser aufgehoben als beim Staat. 3/

02.02.2026 12:50 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Ggf. noch mit festgeschriebenem Nießbrauchsrecht für die Verschenkenden, damit auch wirklich klar ist, dass es eigentlich kein Geschenk, sondern eine Erbschaft ist? 2/

02.02.2026 12:50 — 👍 2    🔁 0    💬 2    📌 0

Wie steht Ihr eigentlich dazu, wenn in Mittelschichtsfamilien Immobilien und andere Vermögenswerte frühzeitig an die nächste Generation "verschenkt" werden, um Erbschaftssteuern zu vermeiden? 1/

02.02.2026 12:49 — 👍 2    🔁 0    💬 3    📌 0

Public Service Announcement 1: Übermorgen ist VG-Wort-Stichtag und die letzte Chance, Texte von 2023 zu melden.

Public Service Announcement 2: Wer diesen Winter noch keine Grippeimpfung und keine Grippe hatte und Karneval feiern will: Wenn man sich jetzt impft, kann sich der Schutz noch aufbauen.

29.01.2026 10:06 — 👍 3    🔁 0    💬 0    📌 0
Screenshot des folgenden Textabschnitts:
"3374 
 3375 
Während andere Nationen mit unterschiedlich aufgebauten Sonderwirtschaftszo-3376 
nen beachtliche volkswirtschaftliche Ergebnisse erzielen, kann Deutschland auf 3377 
diesem Gebiet bislang keine Erfahrungen vorweisen. Deshalb wird eine AfD-ge-3378 
führte Landesregierung wirtschaftspolitisches Neuland beschreiten, indem sie die 3379 
Einrichtung räumlich abgegrenzter Sonderwirtschaftszonen in strukturschwachen 3380 
Regionen des Landes prüft. In diesen Regionen sollen erleichterte rechtliche sowie 3381 
administrative Bedingungen für Investoren gelten. Dadurch sollen Wirtschaftsstruk-3382 
turen vor Ort aufgebaut, ausgebaut und verbessert werden. 3383 
 "

Screenshot des folgenden Textabschnitts: "3374 3375 Während andere Nationen mit unterschiedlich aufgebauten Sonderwirtschaftszo-3376 nen beachtliche volkswirtschaftliche Ergebnisse erzielen, kann Deutschland auf 3377 diesem Gebiet bislang keine Erfahrungen vorweisen. Deshalb wird eine AfD-ge-3378 führte Landesregierung wirtschaftspolitisches Neuland beschreiten, indem sie die 3379 Einrichtung räumlich abgegrenzter Sonderwirtschaftszonen in strukturschwachen 3380 Regionen des Landes prüft. In diesen Regionen sollen erleichterte rechtliche sowie 3381 administrative Bedingungen für Investoren gelten. Dadurch sollen Wirtschaftsstruk-3382 turen vor Ort aufgebaut, ausgebaut und verbessert werden. 3383 "

Die AfD Sachsen-Anhalt will in ihrem Land eine Art Shenzhen aufbauen.

28.01.2026 07:11 — 👍 5    🔁 0    💬 2    📌 0

Ganz so, als sei vor 1939 noch niemand auf die Idee gekommen, großräumige Politik zu organisieren. Ganz so, als sei Monroe von Schmitt inspiriert gewesen und nicht andersherum. Ganz so, als lasse sich jede Idee am Ende auf einen Deutschen zurückführen. Eine verquere Art von Ethnozentrismus.

28.01.2026 07:09 — 👍 7    🔁 0    💬 0    📌 0

Auch so ein typisch deutscher Affekt. Immer wenn irgendwer auf der Welt eine politische oder ökonomische Ordnung mit großen Räumen verfolgt, schreibt man hierzulande aufgeregt, das sei doch eine Umsetzung der Schmittschen Idee von der "Großraumordnung mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte".

28.01.2026 07:09 — 👍 5    🔁 0    💬 1    📌 0

Ich war so vor 15 Jahren schonmal auf Linux. Am Ende fehlte aber vor allem ein komfortabler Zugang zu der Software, die es mir ermöglicht, mit anderen Wissenschaftler:innen zusammenzuarbeiten, vor allem Microsoft Office. Außerdem fand ich die Rechtschreibprüfung bei Word deutlich besser.

20.01.2026 12:32 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Ich denke langsam ernsthaft darüber nach, von MS Office auf Libre Office umzusteigen, um im Falle einer Eskalation zwischen EU und USA noch sicher weiterarbeiten zu können. Aber Lust drauf habe ich keine.

20.01.2026 12:17 — 👍 8    🔁 0    💬 6    📌 0
Screenshot von folgendem Textabschnitt:
"A common perspective is to make a binary distinction between legal and nonlegal boundaries (e.g., Salzborn 2017, pp. 12–13). However, it is more plausible to conceptualize a spectrum ranging from highly formalized boundaries at one end to completely informal boundaries at the other. Following Abbott et al. (2000, p. 401; see also Scott 2024), the degree of formalization can be determined by three variables: obligation, precision, and delegation. One end of the spectrum is formed by legal norms of sayability. They are characterized by a high degree of obligation (their generally binding validity is enforced by coercion), precision (the legislative and judiciary aim to codify and interpret them as unambiguously as possible), and delegation (their interpretation and enforcement are the task of state authorities). The legal norms relevant for sayability boundaries are primarily from criminal law (e.g., incitement to hatred, defamation, blasphemy) but are also from civil law (e.g., compensation for insults) and public law (e.g., requirements of neutrality or moderation for public institutions and officials). In liberal democracies, these laws define exceptions to the fundamental norm establishing freedom of speech, which otherwise prevents the state from restricting sayability. Written law should not be too readily identified with social reality. Legal norms become effective only if a legal subject invokes them and this invocation is accepted by the legal system. Moreover, even in the most precise formulation, they remain open to interpretation. However, if this legal reality is taken into account, the existence and validity of legal norms can be assumed as a fact, and their scope of application can be determined empirically. Legal sayability boundaries differ from country to country—and they also differ among liberal democracies."

Screenshot von folgendem Textabschnitt: "A common perspective is to make a binary distinction between legal and nonlegal boundaries (e.g., Salzborn 2017, pp. 12–13). However, it is more plausible to conceptualize a spectrum ranging from highly formalized boundaries at one end to completely informal boundaries at the other. Following Abbott et al. (2000, p. 401; see also Scott 2024), the degree of formalization can be determined by three variables: obligation, precision, and delegation. One end of the spectrum is formed by legal norms of sayability. They are characterized by a high degree of obligation (their generally binding validity is enforced by coercion), precision (the legislative and judiciary aim to codify and interpret them as unambiguously as possible), and delegation (their interpretation and enforcement are the task of state authorities). The legal norms relevant for sayability boundaries are primarily from criminal law (e.g., incitement to hatred, defamation, blasphemy) but are also from civil law (e.g., compensation for insults) and public law (e.g., requirements of neutrality or moderation for public institutions and officials). In liberal democracies, these laws define exceptions to the fundamental norm establishing freedom of speech, which otherwise prevents the state from restricting sayability. Written law should not be too readily identified with social reality. Legal norms become effective only if a legal subject invokes them and this invocation is accepted by the legal system. Moreover, even in the most precise formulation, they remain open to interpretation. However, if this legal reality is taken into account, the existence and validity of legal norms can be assumed as a fact, and their scope of application can be determined empirically. Legal sayability boundaries differ from country to country—and they also differ among liberal democracies."

S. Abschnitt 5

14.01.2026 16:04 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

Zudem gibt es Felder, die weniger klar nach links/rechts codiert sind, z.B. die Nahostdebatte. Zu den Sagbarkeitsgrenzen in derselben erscheint dieses Jahr noch ein Text von mir, in dem ich eine Anwendung des Konzeptes skizziere.

14.01.2026 16:02 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Das im Artikel präsentierte Konzept ist selbstverständlich auch auf Grenzen für linke Positionen anwendbar (z.B. Vermögenssteuer, Enteignung, Open Borders).

14.01.2026 16:01 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Das ist ja erst einmal nur der Einstieg, weil in der öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion gerade die Grenzen für rassistische usw. Aussagen Thema sind. Auch viele Linke sprechen ja darüber, wenn sie eine Diskursverschiebung nach rechts beklagen, bei der alte Sagbarkeitsgrenzen fallen.

14.01.2026 15:59 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0
Screenshot vom Header des verlinkten Artikels.

Screenshot vom Header des verlinkten Artikels.

Screenshot vom Abstract des verlinkten Artikels.

Screenshot vom Abstract des verlinkten Artikels.

Screenshot der Abbildung aus dem verlinkten Artikel.

Screenshot der Abbildung aus dem verlinkten Artikel.

In der ersten Publikation aus unserem Projekt zur Erforschung von Sagbarkeitsgrenzen beantworten @juliaglathe.bsky.social, Hannah Hecker und ich die Frage, was die vielbeschworenen Grenzen des Sagbaren überhaupt sind. Im Open Access in Kölner Zeitschrift:

link.springer.com/article/10.1...

14.01.2026 13:24 — 👍 37    🔁 12    💬 1    📌 2

(Ich habe es dann natürlich selbst herausgefunden, aber dass der Copilot es mir nicht verraten konnte, sagt schon was.)

12.01.2026 14:40 — 👍 6    🔁 0    💬 0    📌 0

Ey, AI mal wieder. Der mobile Edge-Browser öffnet nun den ChatGPT-Copilot, wenn ich auf die Adresszeile tippe. Also kann ich jetzt keine URL mehr eingeben und keine Suchmaschine mehr aufrufen, sondern nur noch Fragen an ChatGPT stellen. Und der Copilot weiß nicht, wie ich ihn wieder ausstelle.

12.01.2026 14:39 — 👍 8    🔁 0    💬 1    📌 0

Das liegt an der Kälte Eurer preußischen Herzen.

10.01.2026 22:19 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0
Screenshot aus der DWD-Wetter-App, auf dem man sieht, was im Post beschrieben ist.

Screenshot aus der DWD-Wetter-App, auf dem man sieht, was im Post beschrieben ist.

Screenshot aus der DWD-Wetter-App, auf dem man sieht, was im Post beschrieben ist.

Screenshot aus der DWD-Wetter-App, auf dem man sieht, was im Post beschrieben ist.

Screenshot aus der DWD-Wetter-App, auf dem man sieht, was im Post beschrieben ist.

Screenshot aus der DWD-Wetter-App, auf dem man sieht, was im Post beschrieben ist.

Das sieht man auch selten: Von Freitagvormittag bis Sonntagmorgen ist die Temperaturkurve (fast) monoton fallend, durch zwei Nächte und einen ganzen Tag hindurch ist es in der jeweils nächsten Stunde kälter als in der vorangehenden.

09.01.2026 13:12 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0