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Simon Meier-Vieracker

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Posts by Simon Meier-Vieracker (@fussballinguist.bsky.social)

Das ist eine lustige Umdeutung von "jmdm Gehör verschaffen", das bedeutet ja eigentlich dafür zu sorgen, gehört zu >>werden<< und nicht, hören zu können bzw. ein Gehör zu haben. Oder?

03.03.2026 18:46 — 👍 7    🔁 0    💬 1    📌 0

Wer ist diesmal bezichtigt?

27.02.2026 16:27 — 👍 11    🔁 0    💬 1    📌 0

Solange wir nur vom Text als Ergebnis her denken, haben wir (auch in der Lehre) wenig Argumente, warum man das nicht alles outsourcen sollte. Wie man aber erkenntnisprozessorientierte Formate wirklich für alle Beteiligten sinnvoll integriert – ich weiß es nicht. 7/7

15.02.2026 10:20 — 👍 15    🔁 0    💬 0    📌 0

In meinem Fach fällt Forschen und Schreiben oft in eins. Argumente werden schreibend entwickelt und werden im Textzusammenhang dargelegt. KIs können das zwar emulieren, produktiv und auch rezeptiv durch passende Anschlusskommunikation; aber der Erkenntnisgewinn schmilzt dann auf ein Minimum ein. 6/

15.02.2026 09:48 — 👍 14    🔁 0    💬 1    📌 0

Ich kann es ein wenig verstehen in Disziplinen, in denen in den Publikationen vor allem Ergebnisse 'berichtet' werden, wo die eigentliche Forschungsarbeit vorher stattfindet und dann eben noch 'zusammengeschrieben' werden muss, wie es oft heißt. Hier mag textgenerative KI eine echte Hilfe sein. 5/

15.02.2026 09:34 — 👍 6    🔁 0    💬 1    📌 0

Trotzdem frage ich mich, warum überhaupt noch (mit Anspruch an Stil usw.) schreiben, wenn es eh niemand liest? Wenn es eh nur auf dem Wege von KI-Zusammenfassungen konsumiert oder gar gleich als Prompt für neue Textgenerierungen prozessiert wird, wozu dann der ganze Aufwasch? 4/

15.02.2026 09:25 — 👍 9    🔁 0    💬 1    📌 0

Radikal neu ist das freilich nicht. Wir wissen alle, dass man in Zeiten von PDFs mehr scrollt und sich mit Ctrl+F durchwurschtelt als wirklich liest. Wie soll man sonst die Masse an Publikationen überhaupt bewältigen können? Wissenschaftliches Lesen war auf eine Art schon immer extrem selektiv. 3/

15.02.2026 09:20 — 👍 8    🔁 0    💬 1    📌 0

Denn natürlich findet das Entsprechungen auch auf der Seite der Lehrenden und Forschenden. Die Möglichkeiten, Lesen und Schreiben abzukürzen oder ganz zu umgehen, sind vielfältig, der kollektive Skrupel, das dann auch tatsächlich so zu handhaben, eher gering, wie ich beobachte. 2/

15.02.2026 09:20 — 👍 8    🔁 0    💬 1    📌 0

Ich habe den Fehler gemacht, auf TikTok personalisierte Werbung zu aktivieren, und bekommen jetzt laufend Ads für KI Tools und Services für Studierende angezeigt. Diese machen vor allem eines möglich: Das systematische Umgehen von Lesen und Schreiben. Das stürzt mich in eine Krise. 1/

15.02.2026 09:11 — 👍 36    🔁 4    💬 1    📌 0

„Forschung ist kein Selbstzweck. Forschung muss zu Wertschöpfung, Produktion und Innovation in Deutschland und in Europa führen."
Friedrich Merz trompetet mal wieder was in die Welt, was wir ganz sicher wieder falsch verstehen. Denn selbstverständlich kann Forschung Selbstzweck sein & „muss“ nix.

12.02.2026 22:21 — 👍 324    🔁 76    💬 16    📌 7

Unser einziger verbliebener Maßstab für die Qualität von Prüfungsleistungen aus Prüfendensicht scheint der zu sein, ob man durch KI mogeln kann oder nicht. Es ist zum Heulen.

11.02.2026 15:28 — 👍 16    🔁 0    💬 1    📌 0

Hans-Jochen Vogel (SPD) hat heute Geburtstag!
Er wäre 100 Jahre alt geworden.
Er hat ab 1972 für 6 Wahlperioden im Bundestag gewirkt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Jochen_Vogel

03.02.2026 08:45 — 👍 2    🔁 1    💬 0    📌 0

Zugteilung in Hamm

Z ugteilung in Hamm
Zu gteilung in Hamm
Zug teilung in Hamm
Zugt eilung in Hamm
Zugte ilung in Hamm
Zugtei lung in Hamm
Zugteil ung in Hamm
Zugteilu ng in Hamm
Zugteilun g in Hamm

26.01.2025 09:48 — 👍 512    🔁 60    💬 26    📌 6

immer wenn man glaubt es geht nicht schlimmer

01.02.2026 20:26 — 👍 6    🔁 0    💬 3    📌 0
Language is this fluid, flexible, ever-changing thing
and the models only have a static snapshot
with a bias toward the past.
For example, even though Chachapiti 5 released this August,
its training data is limited to stuff by late 2024 or earlier.

Language is this fluid, flexible, ever-changing thing and the models only have a static snapshot with a bias toward the past. For example, even though Chachapiti 5 released this August, its training data is limited to stuff by late 2024 or earlier.

Chachapiti: this is how whisper transcribes the @etymologynerd.bsky.social speaking of ChatGPT and I love it.

28.01.2026 13:50 — 👍 8    🔁 0    💬 1    📌 0
Screenshot Amazon Rezension: "unfaßbar,
daß ein sprachwissenschaftler und linguist, dem auch sprachästhetik wichtig sein sollte und, ja, müßte, sich derart aktiv, valide und eloquent für diesen sprachvandalismus, genannt "gendern" -eine verb, das an sich schon ein höchst modisches wortungetüm darstellt- eintritt und der dann auch noch meint, das pseudowisschenschflich validieren zu müssen, so schreibt und -nach eigener aussage- spricht, ist für mich
unfaßbar.
solch einen, zudem montär verbandeltem, sprachvandalismus kann und werde ich nicht unterstützen; das werk wird postwendend zurückgesandt."

Screenshot Amazon Rezension: "unfaßbar, daß ein sprachwissenschaftler und linguist, dem auch sprachästhetik wichtig sein sollte und, ja, müßte, sich derart aktiv, valide und eloquent für diesen sprachvandalismus, genannt "gendern" -eine verb, das an sich schon ein höchst modisches wortungetüm darstellt- eintritt und der dann auch noch meint, das pseudowisschenschflich validieren zu müssen, so schreibt und -nach eigener aussage- spricht, ist für mich unfaßbar. solch einen, zudem montär verbandeltem, sprachvandalismus kann und werde ich nicht unterstützen; das werk wird postwendend zurückgesandt."

Bei Simon Meier-Vieracker "
Sprache ist, was du draus machst!: Wie wir Deutsch immer wieder neu erfinden"

16.01.2026 20:10 — 👍 66    🔁 4    💬 12    📌 0
Screenshot einer Buchseite: Ich gendere in diesem Buch. Und zwar freiwillig. Weil es mir
wichtig ist und weil ich es aus meiner wissenschaftlichen Pu-
blikationstätigkeit so gewohnt bin. Ich habe mir die Entschei-
dung trotzdem nicht leicht gemacht. Denn ich weiß, dass es
manche furchtbar finden und allein den ab und an gesetzten
Doppelpunkt wie in »Wissenschaftler:innen« zum Anlass neh-
men werden, das Buch wieder zuzuklappen und eine entrüste-
te Rezension auf Amazon zu hinterlassen. Auf TikTok mache
ich regelmäßig diese Erfahrung: Wenn ich in einem meiner
LinguisTikTok-Videos, ganz egal zu welchem Thema, auch nur
an einer Stelle den Glottisschlag nutze, also jene kleine Sprech-
pause im Wortinnern, um den Doppelpunkt in »Wissenschaft-
ler:innen« auch im Gesprochenen hörbar zu machen, werde
ich dafür in den Kommentaren hart kritisiert. »Beim *innen
war ich raus«, heißt es regelmäßig, und das ist noch die harm-
loseste Formulierung. Das Gendern vermag in den Augen der
Kritisierenden, meine gesamte Performance zu verderben.
Dass ich als Sprachwissenschaftler gendere, und zwar während
ich über Sprachwissenschaft spreche, scheint für manche eine
besondere Provokation zu sein. Offenbar erhofft man sich, dass
ich die tradierte Grammatik, die so etwas wie den Genderstern
ja tatsächlich nicht kennt, wehrhaft verteidige. So aber könne
man mich als Sprachwissenschaftler beim besten Willen nicht
ernst nehmen, ganz egal, ob ich zu diesem Thema wissen-
schaftliche Argumente vorbringe oder nicht.

Screenshot einer Buchseite: Ich gendere in diesem Buch. Und zwar freiwillig. Weil es mir wichtig ist und weil ich es aus meiner wissenschaftlichen Pu- blikationstätigkeit so gewohnt bin. Ich habe mir die Entschei- dung trotzdem nicht leicht gemacht. Denn ich weiß, dass es manche furchtbar finden und allein den ab und an gesetzten Doppelpunkt wie in »Wissenschaftler:innen« zum Anlass neh- men werden, das Buch wieder zuzuklappen und eine entrüste- te Rezension auf Amazon zu hinterlassen. Auf TikTok mache ich regelmäßig diese Erfahrung: Wenn ich in einem meiner LinguisTikTok-Videos, ganz egal zu welchem Thema, auch nur an einer Stelle den Glottisschlag nutze, also jene kleine Sprech- pause im Wortinnern, um den Doppelpunkt in »Wissenschaft- ler:innen« auch im Gesprochenen hörbar zu machen, werde ich dafür in den Kommentaren hart kritisiert. »Beim *innen war ich raus«, heißt es regelmäßig, und das ist noch die harm- loseste Formulierung. Das Gendern vermag in den Augen der Kritisierenden, meine gesamte Performance zu verderben. Dass ich als Sprachwissenschaftler gendere, und zwar während ich über Sprachwissenschaft spreche, scheint für manche eine besondere Provokation zu sein. Offenbar erhofft man sich, dass ich die tradierte Grammatik, die so etwas wie den Genderstern ja tatsächlich nicht kennt, wehrhaft verteidige. So aber könne man mich als Sprachwissenschaftler beim besten Willen nicht ernst nehmen, ganz egal, ob ich zu diesem Thema wissen- schaftliche Argumente vorbringe oder nicht.

Ich habe dem ja vorzubeugen versucht, aber es hat nichts genutzt. @beritmiriam.bsky.social @yoran.com

27.01.2026 17:36 — 👍 21    🔁 2    💬 1    📌 0
A LinkedIn post from my profile, reading: “It's a very simple equation, really: Science communication needs to be accurate, it needs to be authentic, and it needs to be transparent. If you're not doing it that way, you're not doing science communication at all.
In addition, *good* science communication is inclusive, it's ethical, it's sustainable. If you're not heeding these things, you're not doing science communication right.
Which is why I am profoundly shocked by ostensibly reasonable people promoting the use of chatbots for science communication. Their use decreases factual accuracy. It decreases transparency. It decreases authenticity. Those things are true regardless of *which* chatbot you're using and regardless of *how* you're using it. Plus, the tech is not sustainable, not inclusive, not ethical.
The promotion and use of Al chatbots is already damaging science communication and, if taken to the extreme, will be capable of quickly destroying it. Not through the rise of evil Al, but through ignorance on part of the users, rapidly destroying the trust that science communicators have been able to build over decades.
Everything I will ever publish will be written by humans, and by humans only. If science communication goes the way of the robots, it will go there without me.”

A LinkedIn post from my profile, reading: “It's a very simple equation, really: Science communication needs to be accurate, it needs to be authentic, and it needs to be transparent. If you're not doing it that way, you're not doing science communication at all. In addition, *good* science communication is inclusive, it's ethical, it's sustainable. If you're not heeding these things, you're not doing science communication right. Which is why I am profoundly shocked by ostensibly reasonable people promoting the use of chatbots for science communication. Their use decreases factual accuracy. It decreases transparency. It decreases authenticity. Those things are true regardless of *which* chatbot you're using and regardless of *how* you're using it. Plus, the tech is not sustainable, not inclusive, not ethical. The promotion and use of Al chatbots is already damaging science communication and, if taken to the extreme, will be capable of quickly destroying it. Not through the rise of evil Al, but through ignorance on part of the users, rapidly destroying the trust that science communicators have been able to build over decades. Everything I will ever publish will be written by humans, and by humans only. If science communication goes the way of the robots, it will go there without me.”

LinkedIn probably wasn’t the best channel to post this, but I stand by it

26.01.2026 06:23 — 👍 1085    🔁 271    💬 29    📌 13
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GitHub - fussballlinguist/mpbirthday: Code for the BlueSky bot @mpbirthday Code for the BlueSky bot @mpbirthday. Contribute to fussballlinguist/mpbirthday development by creating an account on GitHub.

Der Code für @mpbirthday.bsky.social ist online: github.com/fussballling...

21.01.2026 06:36 — 👍 7    🔁 0    💬 1    📌 0

Wer ist der Vater von Ski Aggu? Wikidata kennt die Antwort LOL w.wiki/HYW4 (Link öffnen und "run"-Pfeil klicken)

20.01.2026 20:30 — 👍 3    🔁 0    💬 0    📌 0

Geiler Name tbh

20.01.2026 18:55 — 👍 10    🔁 0    💬 1    📌 0

NEU: Der Geburtsbundestagesbot verlinkt jetzt immer auch (dank Wikidata-SPARQL-Abfrage) den passenden Wikipedia-Artikel zum Geburtstagskind.

Wenn ich den Code aufgeräumt habe, stelle ich ihn auf GitHub.

19.01.2026 17:26 — 👍 11    🔁 0    💬 0    📌 0

Ricarda Lang (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) hat heute Geburtstag!
Sie wird 32 Jahre alt.
Herzliche Gratulation!

17.01.2026 14:31 — 👍 9    🔁 2    💬 0    📌 0

docs.bsky.app/docs/get-sta...

17.01.2026 14:20 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

Danke an @lorenzspreen.bsky.social für den Hinweis auf die most user friendly API.

17.01.2026 14:03 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0

Ich habe mal wieder einen Bot programmiert. Er gratuliert täglich aktuellen und ehemaligen Bundestagsabgeordneten (außer denen der AfD) zum Geburtstag.

17.01.2026 13:51 — 👍 18    🔁 2    💬 1    📌 0
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15.01.2026 1 seltsames Problem Höchst bemerkenswert sind die Fortschritte, die in letzter Zeit Speech-to-text-Algorithmen gemacht haben. Und zwar auch die, die in gängigen Smartphone-Applikationen standardmäßig....

Ich habe mir einen Wunsch erfüllt und einen Eintrag ins Techniktagebuch geschrieben techniktagebuch.tumblr.com/post/8059171...

16.01.2026 18:13 — 👍 9    🔁 0    💬 0    📌 0

Das ist ein Test, ob die Bsky-API funktioniert.

08.01.2026 15:40 — 👍 11    🔁 0    💬 1    📌 1
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Sachsen: Sollte Haftbefehl in Sachsens Schulen behandelt werden? In Texten von Rappern wie Haftbefehl geht es häufig um Drogen, Waffen und Gewalt. Trotzem wünschen sich viele Schüler, dass sie Schulstoff werden. Dafür plädiert nun auch ein Sprachwissenschaftler aus...

Rap-Texte in der #Schule? 🏫 Prof. Simon Meier-Vieracker von der #TUDresden plädiert dafür, mehr Werke aus der Popkultur im #Schulunterricht zu besprechen. Mit der richtigen Einordnung könnten sie ein guter Schulstoff sein, erläutert @fussballinguist.bsky.social.
ℹ️ www.tagesschau.de/inland/regio...

07.01.2026 14:27 — 👍 5    🔁 1    💬 0    📌 0
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Peter Sloterdijk wird als Schlangenölverkäufer beschimpft Über die Abgrenzungsarbeit prekärer wissenschaftlicher Autorschaft

Peter Sloterdijk wird als Schlangenölverkäufer beschimpft.

In der aktuellen Ausgabe von "Kultur & Kontroverse" geht es darum, wie öffentliche Intellektuelle ihre Kollegen beschimpfen, um Reputationsverluste zu vermeiden.

kulturundkontroverse859.substack.com/p/peter-slot...

07.01.2026 09:01 — 👍 93    🔁 19    💬 14    📌 5