...und die Ernsthaftigkeit, mit der man innerhalb des VHD gewillt ist, sich der Thematik anzunehmen. Es sollte nicht der Eindruck entstehen, dass sich Täter*innen aus dem Professorium in den Geschichtswissenschaften darauf verlassen können, dass sie auf der stärkeren Seite sitzen. /ende
27.02.2026 19:36 —
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Eine solche einseitige Positionierung ist ohnehin fragwürdig, in einem solchen Amt mit Symbolwirkung aber sicherlich gänzlich unpassend und wird nicht der Verantwortung und Symbolwirkung des Amtes und seiner Aufgabe gerecht. Das stellt leider auch die Arbeit der AG insgesamt in Frage... /4
27.02.2026 19:36 —
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Das Problem: der Brief ist keineswegs neutral gehalten, sondern positioniert sich eindeutig auf der Seite desjenigen, der als Täter angeklagt wird. Die Unterzeichnenden appellieren an die HU, dem Professor wieder Lehre zu ermöglichen und ihn vor Studierendenprotesten zu schützen. /3
27.02.2026 19:36 —
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Einer der Unterzeichner, Lutz Raphael, war bis September 2025 nicht nur im Vorstand des VHD, sondern auch Vorsitzender der erst 2023 ins Leben gerufenen AG für fachethische Fragen des VHD, die eigens gegründet wurde, um sich mit Fragen von Machtmissbrauch in der Disziplin zu befassen /2
27.02.2026 19:36 —
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Ein offener Brief, in dem zahlreiche Professor*innen die HU Berlin auffordern, Angelegenheiten rund um schon länger bestehende Missbrauchsvorwürfe gegenüber einem Professor zum Abschluss zu bringen. Wir haben hier zuletzt zu 2 Beiträgen verlinkt, die ausführlicher darauf eingehen.
Was überrascht /1
27.02.2026 19:36 —
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4/4 Nicht überraschend, aber erneut bestätigt wird damit die enorme Machtkonzentration in der Professor:innenschaft und das Fehlen externer, wirksamer Sanktionsmechanismen.
06.02.2026 13:13 —
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3/4 Der Fall steht beispielhaft für ein strukturelles Problem: Missbräuchliches Verhalten von Professor:innen bleibt im deutschen Hochschulsystem oft jahrelang folgenlos – nicht nur im Umgang mit Studierenden, Doktorand:innen, Postdocs und Miarbeitenden, sondern auch bei Plagiatsverfahren.
06.02.2026 13:13 —
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2/4 Teile sollen aus Arbeiten von Personen stammen, die ihn in einem Schreiben an die Hochschulleitung der Humboldt-Universität zu Berlin ausdrücklich unterstützen. Die Vorwürfe sind seit Langem bekannt und werden schon lange untersucht. Konsequenzen lassen weiterhin auf sich warten.
06.02.2026 13:13 —
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1/4 Leonid Schneider macht öffentlich, dass einem Berliner Professor neben Vorwürfen sexueller Übergriffigkeit auch Plagiate zur Last gelegt werden. Brisant ist dabei:
06.02.2026 13:13 —
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Morgen Abend (4. Februar) um 19:30 Uhr stelle ich im Dresdner Kino im Kasten den nächsten Film in unserer Filmreihe zum Thema "Integrität" vor. Diesmal zeigen wir "Spotlight" (2015, R: Tom McCarthy).
03.02.2026 12:41 —
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Es ist angesichts der Vielzahl der gut belegten Übergriffe (von denen ich einen auch persönlich miterlebt habe) wirklich beschämend für die Unterzeichnenden.
29.01.2026 12:44 —
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bsky.app/profile/meto...
29.01.2026 07:21 —
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Machtmissbrauch an der deutschen Universität, der Aufstieg der Neuen Rechten. Was Baberowski nicht ...
Rekapitulieren wir. Anfang 2021 war das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit mit 72 Erstunterzeichnenden an die Öffentlichkeit getreten. In der Presseerklärung vom 3. Februar hieß es, „Cancel Culture u...
"Für die Schärfung moralischer Klarheit und die Einübung widerständischer Praktiken ist es nie zu spät."
Jan Plamper berichtet über Machtmissbrauch an der deutschen Universität & Bezüge zur Neuen Rechten. Sein Appell sollte insbesondere für Wissenschaftler:innen ein Weckruf sein.
31.12.2023 13:24 —
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Sehr wichtiger Thread. Sexualisierte Gewalt an Hochschulen - und im Fach #Geschichte - für viele immer noch 'kein Thema'. Für diskriminierungärmere #Academia braucht es klare Regeln und Grenzen sowie Schutz vor #Machtmissbrauch!
27.01.2026 08:40 —
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Wichtige Zusammenfassung:
Danke für die Wörter und die Arbeit @metoohistory.bsky.social
27.01.2026 09:47 —
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Vielen Dank!
27.01.2026 12:17 —
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Eine Gruppe von Professor:innen forderte in einem Brief an die Hochschulleitung der HU Berlin den Schutz eines ihrer Kollegen, dem mehrere Personen Machtmissbrauch, zum Teil sexualisierte Übergriffigkeit vorgeworfen hatten. Ein Brief, der zahlreiche Fragen aufwirft. Unsere Stellungnahme dazu:
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26.01.2026 12:01 —
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Ich habe 2023 die Initiative @metoohistory.bsky.social mit Kolleg:innen gegründet, da mich neben meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen als Fakultätsfrauenbeauftragte an der @lmumuenchen.bsky.social Berichte von der HU Berlin über zwei Hochschullehrer irritiert und verstört haben.
27.01.2026 06:50 —
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grundrechtsverpflichtet und haben gerade gegenüber (Promotions-)Studierenden auch einen entsprechenden Schutzauftrag. Das gilt insbesondere für das sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Wer fordert diesen Schutzauftrag ein?
#metoohistory #Machtmissbrauch #academia
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26.01.2026 12:01 —
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Jahrzehnte und oft ohne jede Konsequenz zu missbrauchen? Die Hochschulleitungen haben nicht nur eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren verbeamteten Hochschullehrenden wahrzunehmen. Vielmehr sind öffentliche Hochschule
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26.01.2026 12:01 —
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Machtmissbrauch und sexualisierte Übergriffigkeit sind keine Kavaliersdelikte. Die Überlebenden schweigen aus Angst, aus Scham oder auch weil sie froh sind, dem Täter/der Täterin entkommen zu sein. Wer schützt diese in einem System, das es Professor:innen ermöglicht, ihr Macht über
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26.01.2026 12:01 —
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in ihrem Brief fast gar nicht vorkommt. Das ist auch deswegen relevant, weil einige der Unterzeichner:innen große Institutionen leiten bzw. leiteten mit einer entsprechend großen Zahl an Studierenden, Promovierenden, Postdocs und anderen Mitarbeiter:innen.
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26.01.2026 12:01 —
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mit Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt im Fach Geschichte weiterhin hochaktuell ist. Aus unserer Sicht zeigt sich hier, dass eine Reihe einflussreicher Professor:innen sich intern hinter einen Kollegen gestellt hat, während der Schutz von Studierenden und und Mitarbeiter:innen
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26.01.2026 12:01 —
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dieser Personen erscheint uns insbesondere vor dem Hintergrund ihrer früheren institutionellen Funktionen relevant, da diese Funktionen mit einer besonderen Sichtbarkeit innerhalb der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit verbunden sind. Der Brief verdeutlicht, dass die Frage nach dem Umgang
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26.01.2026 12:01 —
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Zu den Unterzeichner:innen gehören mit Lutz Raphael und Martin Schulze Wessel u.a. zwei ehemalige Vorsitzende des @vhdonline.bsky.social sowie mit Hans van Ess ein ehemaliger Präsident der @maxweberstiftung.de und ehemaliger Vizepräsident der @lmumuenchen.bsky.social. Die Nennung
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26.01.2026 12:01 —
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dass die Staatsanwaltschaft Berlin ein Strafverfahren gegen den Professor eingeleitet hat. Er wurde daraufhin erneut vom Dienst suspendiert.
Unter den Unterzeichner:innen des von Schneider nun veröffentlichten Briefes finden sich die Namen von im Fach teilweise prominenten Historiker:innen.
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26.01.2026 12:01 —
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Vorwürfe gegen Professor der HU Berlin: „Sie hat Nein gesagt, aber er hat seine Macht ausgespielt“
Gegen einen Professor der Humboldt-Uni läuft ein Disziplinarverfahren, es geht um den Verdacht der sexualisierten Gewalt. Schon früher gab es Vorwürfe gegen ihn.
bereits berichtet, mit 20 Personen gesprochen zu haben, die angaben, entweder selbst von dem missbräuchlichen Verhalten des Professors betroffen gewesen zu sein oder entsprechende Vorfälle bezeugt zu haben. Ende Oktober 2025 wurde dann bekannt,
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26.01.2026 12:01 —
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zudem steige die Gefahr einer „Vorverurteilung“. Die Unterzeichner:innen fordern, dass die Universität „ihr Mitglied“ gegen „Angriffe“, etwa durch die Online-Petition, in Schutz nehmen solle. Zu diesem Zeitpunkt hatten @evamurasov.bsky.social & @claudiavonsalzen.bsky.social im @tagesspiegel.de
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26.01.2026 12:01 —
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an der ausdrücklich von Belastungen für „alle Betroffenen“ die Rede ist. Insgesamt entsteht aber der Eindruck, dass es den Unterzeichner:innen des Briefs vor allem um den aus ihrer Sicht dringend notwendigen Schutz des Beschuldigten geht. Dieser werde „isoliert“ und „ausgegrenzt“,
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26.01.2026 12:01 —
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an die Leitung der Humboldt-Universität, datiert auf den 4. Oktober 2025. In diesem weisen die Unterzeichner:innen auf die lange Dauer des Verfahrens gegen den Professor hin und sprechen von erheblichen „Belastungen für alle Betroffenen“. Dies ist die einzige Stelle,
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26.01.2026 12:01 —
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