Jetzt gegen Frühling, wenn ich wieder öfter die Balkontür öffne, erinnere ich mich daran, dass Nachbarn von gegenüber nachmittags immer drei Stunden "Für Elise" auf dem Klavier üben.
06.03.2026 14:48 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0@herbilis.bsky.social
Neuere dt. Literatur, Edition, alte Sprachen, DH. Schlüsselstellen in der Literatur (HU Berlin). Dt.-amerik. Lit.geschichte. "Die Arbeitsweise der Brüder Grimm": Download: https://tinyurl.com/bdcvytx7 Infos (Germanistenvz.): https://tinyurl.com/mp2p8xbb
Jetzt gegen Frühling, wenn ich wieder öfter die Balkontür öffne, erinnere ich mich daran, dass Nachbarn von gegenüber nachmittags immer drei Stunden "Für Elise" auf dem Klavier üben.
06.03.2026 14:48 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0Forscher haben eine wasserbasierte Batterie mit einem pH-neutralen Elektrolyten entwickelt, die nicht brennbar und extrem langlebig ist. In Labortests überstand der Energiespeicher Hunderttausende Ladezyklen, was rechnerisch einer Lebensdauer von mehreren Jahrhunderten entspricht.
06.03.2026 05:45 — 👍 42 🔁 15 💬 2 📌 3
Wie verhandelt Literatur queere Zugehörigkeit im Recht?
Diese neue Monographie verbindet Rechts- und Literaturwissenschaft u. liest Texte von Rivas Cherif, Lorca, Goytisolo & Obono als Spiegel und Kritik rechtlicher Diskurse im Spanien des 20. Jahrhunderts.
🔗📖 www.degruyterbrill.com/document/doi...
Ich könnte RÄUME AUSBEISSEN
06.03.2026 07:01 — 👍 11 🔁 0 💬 1 📌 0They’re trying to get us to be enthousiastic about AI - BUT WE DONT EVEN HAVE WORKING PRINTERS YET. I WANT A PRINTER THAT PRINTS WHEN I HIT THE PRINT BUTTON, I don’t want AI to predict when I will need new shoelaces, based on my search history for medieval paintings. ALL I WANT A WORKING PRINTER.
05.03.2026 22:04 — 👍 146 🔁 21 💬 5 📌 3Closure of language courses is ‘national catastrophe’, warns VC www.researchprofessionalnews.com/rr-news-uk-u...
05.03.2026 23:30 — 👍 4 🔁 2 💬 0 📌 0Herzlichen Glückwunsch!
06.03.2026 00:07 — 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0Buchcover.
1. Teil des Inhaltsverzeichnisses
2. Teil des Inhaltsverzeichnisses
"Wenn Reformation zur Tradition wird..."
Heute war der frisch gedruckte Tagungsband in der Post, u.a. mit Aufsätzen von @vindelicus.bsky.social @obliqui.bsky.social und mir.
Sting - Sounds Like Art
Rijksmuseum Amsterdam
Arte Concert
Mit einer seltenen Gitarre offenbart #Sting im Rijksmuseum Amsterdam seine Liebe zu den alten Meistern, während er zu Rembrandts "Die Nachtwache" spielt.‘ 🎼 @artede.bsky.social
Sehens- und vor allem hörenswert!
#Amsterdam
Herzlichen Glückwunsch!
05.03.2026 18:31 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0erste Seite des Aufsatzes mit Abstract auf deutsch und englisch: In einigen Texten der in Deutschland publizierten jüdischen Gegenwartsliteratur finden sich stereotype, ressentimentbehaftete Darstellungen deutscher Figuren, so beispielsweise in Olga Grjasnowas „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ (2012) und Dana Vowinckels „Gewässer im Ziplock“ (2023). Diese anti-deutschen Stereotypisierungen werden hier vor dem Hintergrund von Jean Amérys gegen ‚die Deutschen‘ gerichteten „Ressentiments“ (1966) des Überlebenden gelesen, die Täter- und Opferperspektive für unversöhnbar erklären. Als literarische Erprobung eines antiversöhnlichen Ressentiments gehen die Romane von Grjasnowa und Vowinckel dabei noch über Amérys ressentimentales Plädoyer für Unversöhnlichkeit hinaus: Vor dem Hintergrund der Diversifizierung jüdischen Lebens in Deutschland subvertiert das poetische Konzept des antiversöhnlichen Ressentiments die dichotomisch-komplementäre Gegenüberstellung ‚der Deutschen‘ und ‚der Juden‘, indem deren im Sinne der „negativen Symbiose“ (Dan Diner) angelegtes Aufeinander-Bezogen-Sein aufgekündigt wird. Dabei setzt das antiversöhnliche Ressentiment dieser scheinbar unabdingbar aufeinander bezogenen Gegenüberstellung postmigrantisch-jüdische Perspektiven entgegen, die vielschichtig und subversiv sind.
Cover des Sonderhefts
Inhaltsverzeichnis des Sonderhefts, online abrufbar: https://www.esv.info/download/inhaltsverzeichnisse/9783503242634.pdf
fast vergessen: Ende letzten Jahres ist mein Aufsatz »›One-sided, prejudiced view of Germans‹: Das Ressentiment als literarischer Ausdruck jüdischer Antiversöhnlichkeit bei Olga Grjasnowa und Dana Vowinckel« im ZfdPh-Sonderheft »Rückkehr des Ressentiments?« erschienen.
05.03.2026 07:30 — 👍 15 🔁 5 💬 2 📌 0🙏
05.03.2026 17:40 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Darum erarbeiten wir von #breiterkanon gerade ein Lehrmittel zu marginalisierten Texten/Stimmen - für die Oberstufe. Von uns hat eigentlich auch niemand Zeit, aber sonst ändert sich ja nie was. @cornelsenverlag.bsky.social
05.03.2026 17:26 — 👍 17 🔁 6 💬 2 📌 0Timeline zu Ende ganz neue alte Erfahrung, wie damals 2009
05.03.2026 17:09 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Fand ich damals unfassbar gut.
05.03.2026 16:32 — 👍 10 🔁 0 💬 2 📌 0
Was ist Szientismus?
Unter Szientismus – im Hintergrund steht das lat. „scientia“ für „Wissenschaft“ – versteht man die Auffassung, dass nur die (insbesondere Natur-) Wissenschaften einen sinnvollen Zugang zur Wirklichkeit liefern.
Radikal vereinfacht besagt der Szientismus: Es gibt nur das,
aicum. Das alles ist ja alles viel viel viel schwieriger als Fraktur, deutsche Kurrent, Mittelhochdeutsch usw. Und die Studis bekommen das ja auch hin.
05.03.2026 10:57 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0Vielleicht sollte dann im ersten Semester mehr philologisches Handwerkszeug gelehrt werden. Ab dem 2./3. BA-Semester lesen Indogermanistikstudis altindische Devanagarischrift und diskutieren über vedische Etymologien, in der Theologie macht man im Zweifel in wenigen Semestern Latinum, Graecum, Hebr
05.03.2026 10:57 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0Kann mir das nur so erklären, dass Verbeamtung durch Deutschstudium als der leichteste Weg zum Immobilienkredit angesehen wird.
05.03.2026 10:34 — 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0📖 LMU-Literaturwissenschaftlerin Anna Axtner-Borsutzky zeigt, was germanistische Grundlagenforschung bewegen kann: Im Verbundprojekt #LostinArchives macht ihr Team Dramatikerinnen aus dem späten 18. & frühen 19. Jahrhundert wieder sichtbar. 📅 Nächste Lesung: 08.03.2026 #VergesseneDramatikerinnen
05.03.2026 10:16 — 👍 12 🔁 4 💬 0 📌 0Im Einzelnen wird das sicherlich gemacht. Schulausgaben (etwa Reclam für 5 Euro) scheinen aber nötig zu sein, um Nichtkanonisches breit zu etablieren.
05.03.2026 10:24 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0Das Argument und die Problembeschreibung war, dass der Kanon fest stehen bleibt, weil es von nichtkanonischen Texten keine Schulausgaben und didaktischen Materialien gibt. Die Lektüre und didaktische Aufarbeitung dieser Texte würde zu viel Arbeit für die Lehrer*innen machen.
05.03.2026 10:09 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Nee.
05.03.2026 10:07 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Abhilfe würde eine mündliche Literaturkultur bringen. Auswendiglernen von Heldenepen mit 30k Versen und diese dann vortragen. Dann muss man nicht lesen.
05.03.2026 10:07 — 👍 4 🔁 0 💬 1 📌 0Gestern auf einer Veranstaltung gehört, dass Deutschlehrkräfte im laufenden Schulbetrieb i. d. R. keine Zeit haben, ein Buch für den Unterricht vorzubereiten, das neu oder ungewöhnlich im Lehrplan ist, und dafür aufbereitende didaktische Materialien benötigen.
05.03.2026 08:27 — 👍 23 🔁 1 💬 7 📌 1Der Mensch ist ein ungefiedertes, zweifüßiges Lebewesen (Platon) - also ein Känguru?
04.03.2026 23:05 — 👍 14 🔁 2 💬 4 📌 0
"In linken Buchhandlungen finden vor allem jene Bücher ihren Platz, die man bei Thalia und vergleichbaren Konzernbuchhandlungen tendenziell vergeblich sucht."
Eine Intervention von @npenke.bsky.social zu einem absurden Vorgang.
Eines der guten Dinge an @54books ist, dass es kein Sammelband ist, der 8 Jahre oder so bis zur Publikation braucht
04.03.2026 22:18 — 👍 4 🔁 0 💬 1 📌 0Einmal kurz nicht ins Internet geschaut und schon ist der Text veröffentlicht. Ein paar Gedanken zu Weimers Buchladen-Causa:
04.03.2026 17:22 — 👍 84 🔁 23 💬 2 📌 0
"Weimer als Kulturkampfminister, der er eigentlich doch gar nicht sein wollte, macht sich mit seiner Entscheidung zum Vollstreckungsgehilfen einer äußerst gefährlichen politischen Verschiebung [...]."
@npenke.bsky.social über den Ausschluss dreier Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis