Drum ist es ganz interessant, das Digitalisierungsbuch von dir und ihr Buch parallel zu lesen....
09.03.2026 14:07 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0@franzhoegl.bsky.social
Systemtheorie. Philosophie. Design. https://www.franz-illustrationen.de https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-93069-5_11 https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/sosys-2023-0005/html https://hoegl1.wixsite.com/theoriedesign
Drum ist es ganz interessant, das Digitalisierungsbuch von dir und ihr Buch parallel zu lesen....
09.03.2026 14:07 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0bin noch am Anfang… mir scheint auch, dass bei aller Kritik sehr viel eigene Voraussetzungen for granted genommen werden. Ich will die kritisierten Strukturen nicht "bezweifeln", aber gerade darum danach fragen, wie diese Unwahrscheinlichkeiten dann doch so selbstverständlich wirklich werden.
09.03.2026 14:05 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0Der Werbetext tut dem Buch keinen Gefallen. Zum Glück behauptet das Buch, auf das in dem Artikel bezug genommen wird, nicht, das kybernetische Menschenbild (?) sei "mechanistisch"...
09.03.2026 13:17 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
"Technokratisch, Systembestandserhaltung..."
es gibt eine Art von Systemtheorie Das-weiß-man-doch-Kritik, die ist wie Chthulu. Stirbt nie aus, aber so richtig lebendig isse auch nicht.
Das Sich-Einlassen auf transzendentale Figuren einerseits und systematisches Bedenken von und in Differenzen andererseits, ein zentrales Thema/Problem des Textes, bleibt aktuell, s. D. Baecker (2026), Digitalisierung, S. 26:
07.03.2026 07:49 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Warte nur, dass jemand eine deutsche Entsprechung findet für "under my watch"...
Sowas fängt mit Kokettieren an, und nach einiger Zeit kondensiert's zum Habitus.
Heute, Freitag, ab 11 Uhr: wir lesen und, na klar, beobachten im Modus nachträglicher Unordnung, weiter Luhmanns "Die neuzeitlichen Wissenschaften und die Phänomenologie". @christophkappes.bsky.social @pemoe.bsky.social @sotensional.bsky.social
#systemtheorie
Der Leser war schneller... wobei, ich hoffe, es werden mehr als nur einer.
Das Buch von @annanosthoff und deins erhellen sich gegenseitig, in mancher Hinsicht.
Danke!
25.02.2026 17:06 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0
Für etwas vorab-Kontext (denn Luhmanns Text geht auf einen Vortrag in Wien 1995 zurück, der wiederum auf einen Vortrag Husserls in Wien 1935 Bezug nimmt, auf den wiederum dessen "Krisis"-Schrift zurückgeht, auf die wiederum Luhmann sonst oft Bezug nimmt...):
www.academia.edu/42947376/Hus...
@sotensional.bsky.social, @pemoe.bsky.social, @christophkappes.bsky.social und ich lesen mal wieder, vorgesehenerweise jeden Freitag um 11:15 Uhr, diesen Freitag gehts los, mit Niklas Luhmanns Text "Die neuzeitlichen Wissenschaften und die Phänomenologie".
www.youtube.com/live/q2QaqXQ...
Korrigiere, es startet wohl um 11:15.
Die spinnen, die Akademiker.
Dazu passend: die kleine Gruppe, die schon Peter Fuchs' "DAS Sinnsystem" gemeinsam gelesen hat, liest & beobachtet ab nächsten Freitag wöchentlich jeweils ab 10:30 Uhr genau diesen Luhmann Text.
www.youtube.com/live/q2QaqXQ...
Lese mit Gewinn – "Durkheim-Test" (ob Maschinen kooperieren können...) – das aktuelle Büchlein "Digitalisierung" von @imtunnel.bsky.social.
In dem wunderbaren Band von Winterling findet sich auch ein Aufsatz M. Pohlig, der diese antike Adressabilität (s. Ausschnitt) von Baumgeistern u.ä. behandelt.
In meiner Sicht bedeutet das übrigens keineswegs, alles zu vergessen, was man schon gelernt hat und schon wieder von vorne anzufangen.
Reflexivität lässt sich anhand von Hegel diskutieren, aber durchaus (elegant) auch AN Spencer-Browns "Form".
Nur - so meine These - nicht allein MIT Spencer-Brown.
(Der Screenshot ist aus Schällibaum, RuV S.179).
Peter Fuchs übrigens schon, siehe die Bücher auf seinem (alten) Schreibtisch.
Luhmann hat Schällibaum leider nicht mehr registrieren können.
Lange Jahrzehnte interessierte sich kaum eine Theorie so sehr für Reflexivität wie die ST. Drum ist sie auf dem Gebiet schwer zu irritieren; dabei könnte sie - auch: gerade drum - diese Irritation raffinierter verarbeiten als andere.
Es gibt ein Pre-Conference zur Vorfeier von Niklas Luhmanns 100. Geburtstag. Call anbei.
soziologie.de/fileadmin/us...
Ich hab eine (textliche) kleine Skizze der Systemtheorie von Peter Fuchs angefertigt. Zu meiner Überraschung findet Peter sie "toll". Wer ihn kennt, weiß, dass die Mehrdeutigkeit dieses Urteils durchaus beabsichtigt sein kann...
#systemtheorie #peterfuchs
man wird an Erwartungen gemessen, die man zu unterlaufen versucht
16.02.2026 17:51 — 👍 10 🔁 3 💬 0 📌 1Und was dann vorne rum?
15.02.2026 18:38 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Blood Uncles waren die Vorband, war auch net schlecht.
youtu.be/PTNq5OLldZI?...
rückblickend: zu der Zeit war Johnny Rotten eben doch noch viel mehr Teil dieser Londoner Punk Sache, ob ers wollte oder nicht. Auf der Bühne tummelten sich teilweise ein Dutzend Leute, während des Konzerts. Bei heutigen Security Aufmärschen vollkommen undenkbar.
14.02.2026 12:19 — 👍 1 🔁 0 💬 2 📌 0
Nach The Damned eins der intensivsten Livekonzerte... mit reger Publikumsbeteiligung (eine fulminante Star - und Publikumsbeschimpfungsbattle, Lydon vs London Punks, würde sagen Unentschieden).
"Don't spit."
Ich lungerte zu der Zeit in London herum, und hab PIL das Jahr darauf im Astoria (in der Charing Cross Road, leider abgerissen worden, das war eine ganz fantastische Venue für Konzerte) live gesehen.
14.02.2026 12:08 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0
Drop an album that was important to you when you were nineteen
P.I.L. - Album
Verstehe. Da lässt sich tatsächlich ja viel anhand dieses Beispiels zeigen. (und ich mach mir wahrscheinlich weltfremde Vorstellungen davon, was es heißt, heute solche Inhalte Studierenden zu vermitteln, die jetzt nicht intrinsisch für solche Themen 'brennen')
14.02.2026 10:36 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
Ich hab eine (textliche) kleine Skizze der Systemtheorie von Peter Fuchs angefertigt. Zu meiner Überraschung findet Peter sie "toll". Wer ihn kennt, weiß, dass die Mehrdeutigkeit dieses Urteils durchaus beabsichtigt sein kann...
#systemtheorie #peterfuchs
Ich denke nicht, da die (reflexions)logische Figur der Unhintergehbarkeit sich immer nur AN konkreten Fällen zeigen lässt. Die Verlängerung solcher Unhintergehbarkeiten ins göttlich-unendliche als "transzendentale Bedingung an sich" führt genau zu dem, was Kant den "transzendentalen Schein" nennt.
13.02.2026 13:37 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Ich lese es lieber als Buch, aber ich werde es mit großer Neugier lesen. Denn genau "das" (die transzendentalen Figuren in der ST, s. screenshot) ist eine Angelegenheit, die mich auch seit langem und ganz aktuell, schreibernderweise, beschäftigt.
13.02.2026 13:11 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0