Tom Kattwinkel's Avatar

Tom Kattwinkel

@kattwinkel.bsky.social

Writes about science and health @ZEIT ONLINE // Studied medicine @CAU Kiel

734 Followers  |  489 Following  |  24 Posts  |  Joined: 03.10.2023
Posts Following

Posts by Tom Kattwinkel (@kattwinkel.bsky.social)

Preview
Forschung zu Autismus: Was Autisten wirklich bräuchten Die Forschung zu Autismus konzentriert sich auf die Ursachen. Doch für Betroffene wären andere Fragen viel wichtiger. Am besten also, sie forschen mit.

Wie würden Autisten selbst Autismus erforschen? Turns out: Anders, als das Forschende weltweit bis heute tun. Weniger Fokus auf Ursachen, mehr darauf, was Betroffen in ihrem Alltag wirklich hilft. www.zeit.de/gesundheit/2...

15.03.2025 07:00 — 👍 5    🔁 0    💬 0    📌 0

Wir haben die Pandemie nacherzählt und Bilanz gezogen. In langen Gesprächen und kurzen Chronik-Folgen, die ich gemeinsam mit @ltsalt.bsky.social, Anna Carthaus und Magdalena Inou konzipiert habe. Hört mal rein, lohnt sich! Es geht auch um Bananen- und Sauerteigbrot. Wo, müsst ihr selbst herausfinden

14.03.2025 16:53 — 👍 4    🔁 1    💬 0    📌 0
Preview
USA und Europa: Der Worst Case ist das neue Normal Donald Trump ist Europa nicht nur egal, er scheint es regelrecht zu verachten. Was nun geschieht, kann Europa an seine Grenzen bringen. Aber ganz hilflos ist es nicht.

Die Woche fing damit an, dass die USA in der UN sich auf die Seite der Russen schlugen und endete damit, dass im Oval Office die Ukraine vor den Bus geworfen wurde.

Es hilft nichts: Die Europäer müssen nun mit den gigantischen Überforderungen klarkommen. Mein Kommentar www.zeit.de/politik/ausl...

01.03.2025 07:08 — 👍 568    🔁 121    💬 14    📌 5
Preview
CDC says H5N1 bird flu sample shows mutations that may help the virus bind to cells in the upper airways of people The CDC said Thursday that the mutations, detected in a sample taken from a Louisiana patient, may help bind the virus to the upper airways in people.

The #H5N1 #birdflu virus from a severe case in Louisiana shows it was developing mutations that could help it attach to cells in human respiratory tracts, including a mutation seen in a recent severe case in British Columbia, Canada, the #CDC reported today. www.statnews.com/2024/12/26/c...

27.12.2024 00:19 — 👍 875    🔁 449    💬 40    📌 73

Strategie für heute Abend: Impuls setzen: Raclettegerät aufdrehen. Narrativ qualitativ: ein sauber geschichtetes Pfännchen ins Gerät schieben. Narrativ quantitativ: Kartoffeln und Mais müssen weg. Offene Feldschacht: Kääääääse.

24.12.2024 09:54 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

"Grundsätzlich ist es völlig normal, dass ein solches Ereignis Menschen verunsichert und ihnen Angst macht. Diese Gefühle sind zumindest in einem gewissen Maße auch gesund. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass wir stets in Sicherheit leben."

23.12.2024 18:53 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

... und nicht auf Gespräche oder eine Aufarbeitung drängen." Allen anderen rät er: "Wen das (Bilder der Tat) besonders belastet, dem würde ich raten, zumindest vorübergehend seinen Medienkonsum zu reduzieren und diesen Bildern aus dem Weg zu gehen."

23.12.2024 18:53 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

"Manche Betroffene wollen nach dem Ereignis rasch darüber reden, andere nicht. Manche brauchen Ruhe, andere Aktivität. Manche wollen das Erlebte verdrängen, andere möchten sich sofort damit auseinandersetzen. Und das ist alles in Ordnung. Man sollte sich an ihren Bedürfnissen orientieren ...

23.12.2024 18:53 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Das sagt der Psychiater Olaf Schulte-Herbrüggen. Er betreute Opfer des Terroranschlags vom Breitscheidplatz im Dezember 2016. Ich habe mit ihm darüber gesprochen, wie Menschen auf traumatische Erlebnisse reagieren, was in den Tagen danach für sie wichtig ist und wie Freunde und Familie helfen können

23.12.2024 18:53 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
Preview
Anschlag von Magdeburg: "Man sollte nicht auf Gespräche oder eine Aufarbeitung drängen" Ob Menschen nach einem Anschlag psychisch krank werden, hängt auch davon ab, was in den Tagen danach passiert. Worauf es ankommt, erklärt ein Traumaexperte.

"Wir dürfen nicht die Perspektive der Betroffenen vergessen. Sie müssen die Chance haben, davon wieder loszukommen, Distanz zu gewinnen. Je mehr dieses Ereignis nun politisch aufgeladen wird, je mehr Raum es im öffentlichen Diskurs einnimmt, desto schwieriger wird das." www.zeit.de/gesundheit/2...

23.12.2024 18:53 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0
Preview
Demokratische Republik Kongo: "Die Lage ist tragisch – auch ohne neuartigen Erreger" Die Ursache des Krankheitsausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo ist noch unklar. Sorgen macht ihm auch etwas anderes, sagt WHO-Epidemiologe Gérard Krause.

The cause of the disease outbreak in Kwango, DR Congo, is still unknown. Here is my Q&A with #WHO head of Surveillance Systems Gérard Krause who just came back from the DRC. We talked about what happens now and why the situation is so dramatic, even if it should not be Disease X (German gift link).

12.12.2024 18:45 — 👍 5    🔁 6    💬 0    📌 0
Preview
Demokratische Republik Kongo: Das ist über den rätselhaften Krankheitsausbruch bekannt In der Demokratischen Republik Kongo ist eine unbekannte Krankheit ausgebrochen. Dutzende Menschen sind gestorben. Expertenteams suchen nach der Ursache.

In der Demokratischen Republik Kongo ist eine bisher unbekannte Krankheit ausgebrochen. Wir haben zusammengetragen, was bisher bekannt ist und erste vorsichtige Einschätzungen von Experten eingeholt. Tenor: keine voreiligen Schlüsse, dass das eine neue Pandemie wird, sei unwahrscheinlich.

05.12.2024 17:18 — 👍 16    🔁 12    💬 1    📌 1
Post image

Offenbar hat soft piano im Februar viele Gesichter haha

04.12.2024 16:12 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Vielleicht sollte man nicht reflexhaft eine Regelung über den Haufen werfen, die andere Patienten im Wartezimmer und Ärzte vor vermeidbaren Infektionen schützt. Oder gar eine Sozialpolitik infrage stellen, die es Angestellten ermöglicht, ohne finanziellen Druck gesund zu werden.

25.11.2024 18:35 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0

Der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nach war die Zahl der Krankschreibungen zuletzt auf einem ähnlichen Niveau wie in den Jahren vor der Pandemie.

Learning: Vielleicht sollte man Menschen erstmal vertrauen, wenn sie sich krankmelden, auch am Telefon.

25.11.2024 18:35 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0

Der Grund für die vermeintlich hohen Zahlen ist fast schon etwas ironisch: Digitalisierung im Gesundheitswesen. Denn erst seit 2022 übermitteln Ärzte jede Krankschreibung elektronisch an die Kassen.

Soll heißen: Deutsche sind nicht häufiger krankgeschrieben, wir wissen es einfach nur genauer.

25.11.2024 18:35 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0
Preview
OECD: Krankenstand ist in Deutschland keineswegs unüblich hoch Nun bestätigt auch die OECD, dass der aktuell in Deutschland diskutierte, vermeintlich gestiegene Krankenstand auf die lückenlosere Erfassung durch Einführung der eAU zurückzuführen ist.

Vor einem Monat hieß es noch, die Deutschen seien so häufig krankgeschrieben wie nie. Die telefonische Krankschreibung sei Schuld oder die volle Lohnfortzahlung. Das müsste man doch beides mal überdenken.

Turns out: Die Debatte hatte nie eine Grundlage. www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/O...

25.11.2024 18:35 — 👍 25    🔁 9    💬 1    📌 1
Schlaganfallversorgung in Deutschland: Interaktive Karten zu Stroke Units und Fahrzeiten

Zum anderen gibt es im Gesetz eine Sicherstellungsregel, die essenzielle Häuser in dünn besiedelten Häusern erhalten soll. www.sciencemediacenter.de/angebote/sch...

22.11.2024 16:46 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Will sagen: für die Notfallversorgung kritisch Kranker kommt es vor allem auf mittlere und größere Kliniken in der Region an. Die werden meiner Einschätzung nach durch die Reform gestärkt.

22.11.2024 16:46 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0

Ein Beispiel: Gut 94 Prozent der Schlaganfallpatienten würden eine spezialisierte Klinik im empfohlenen Zeitraum erreichen, wenn die Reform greift. Und das Behandlungsergebnis in diesen Kliniken ist auch dann nachweislich besser als in Kliniken mit Basisversorgung, wenn sie weiter entfernt sind.

22.11.2024 16:46 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Die Frage ist ja: Wo findet kritische Notvallversorgung statt? Für lebensbedrohliche Erkrankungen, etwa ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt, braucht es spezialisierte Abteilungen, ein Herzkatheterlabor oder eine Stroke Unit. Die gibt es nicht im kleinen Krankenhaus mit Notaufnahme nebenan.

22.11.2024 16:46 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
Post image

Holetschek: „Lauterbach spielt mit der Angst der Menschen (…)“

Auch Holetschek: “Das gefährdet Menschenleben!“.

22.11.2024 14:05 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
Preview
Karl Lauterbach: Das könnte jetzt wehtun Karl Lauterbach hat sich mehr Feinde gemacht als jeder Gesundheitsminister vor ihm. Hat er auch mehr erreicht?

zu einem großartigen Portrait von Hanna Grabbe und Martin Spiewak: www.zeit.de/2024/49/karl...
oder hier zu einer Analyse von Tilman Steffen: www.zeit.de/politik/deut...

22.11.2024 11:15 — 👍 2    🔁 1    💬 1    📌 0

Das schrieb der Sachverständigenrat im Gesundheitswesen schon im Jahr 2001. Warum trotzdem so lange so wenig geschah?
Weil alle mitreden wollen, weil die Beharrungskräfte im Gesundheitssystem riesig sind.
Wer sich für die Reform und die Methode Lauterbach interessiert, hier entlang:

22.11.2024 11:15 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0


Kein anderes EU-Land gibt so viel Geld pro Kopf für sein Gesundheitswesen aus wie Deutschland. Insgesamt knapp 500 Milliarden im Jahr.
Nur ist der Erfolg bescheiden: Bei der Lebenserwartung liegt Detuschland hinter dem EU-Schnitt.
Unser Medizinwesen leide an "Über-, Unter- und Fehlversorgung".

22.11.2024 11:15 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Die Krankenhausreform kommt, im Bundesrat gab es keine Mehrheit für einen Vermittlungsausschuss. Und das ist gut so! Warum?
Das Gesundheitssystem in Deutschland hat kein Geldproblem, es hat ein Strukturproblem.
Der Deutsche Weg bislang: Alles bleibt so wie es ist und alle bekommen mehr Geld.

22.11.2024 11:15 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

Weil es hier langsam herrlich unübersichtlich wird, ein Serviceskeet: Diesen Kolleg:innen der @zeit.de lohnt es zu folgen.
go.bsky.app/4hwPfdC

21.11.2024 08:13 — 👍 115    🔁 34    💬 8    📌 5

Im Zuge der Recherche haben mir viele Chirurginnen von Situationen aus ihrem Arbeitsalltag berichtet. Von skurrilen Bewerbungsgesprächen, Chauvi-Sprüchen seitens Kollegen und Patienten und anderen Beispielen von Diskriminierung am Arbeitsplatz. Ihre Berichte könnt ihr zum Teil im Artikel nachlesen.

01.11.2023 17:54 — 👍 1    🔁 1    💬 0    📌 0
Preview
Frauen in der Chirurgie: "Ein Patient fragte: Kommt da jetzt noch ein richtiger Arzt?" In der Chirurgie haben oft Männer das Sagen. Das könnte bald zu einem Fachkräftemangel führen. Dabei legen Studien nahe: Operieren Frauen, gibt es weniger Komplikationen.

Auf eine Direktorin in chirurgischen Abteilungen deutscher Unikliniken kommen 19 Direktoren. Auf eine Oberärztin etwa vier Oberärzte. Kurzum: Noch immer haben in der Chirurgie vor allem Männer das Sagen. Das ist ein Problem – nicht nur wegen mangelnder Gleichberechtigung. www.zeit.de/gesundheit/2...

01.11.2023 17:45 — 👍 10    🔁 6    💬 3    📌 0