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Miriam Frauenlob

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Economist @momentum-institut.at, Lecturer @wuvienna.bsky.social. Previously @nssrnews.bsky.social‬

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Posts by Miriam Frauenlob (@miriamfrlb.bsky.social)

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Europe's productivity keeps outpacing the US A closer look at some famous statistics.

Reports of European economies' productivity falling behind the United States might be a statistical artifact: Seth Hackerman explains the difference between constant and current prices GDP for international comparisons.

sethackerman.substack.com/p/europes-pr...

27.02.2026 14:45 — 👍 3    🔁 1    💬 0    📌 0
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Lohnnebenkostensenkung: Mit Gegenfinanzierung drohen Arbeitsplatzverluste - Momentum Institut Für 2027 hat die Bundesregierung unter Budgetvorbehalt eine Lohnnebenkosten-Senkung vereinbart. Ohne Gegenfinanzierung wird sie zum Milliardengrab für das Budget, wie eine Auswertung des Momentum Inst...

Unsere ganze Analyse findest du hier: www.momentum-institut.at/news/lohnneb...
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27.02.2026 12:15 — 👍 0    🔁 1    💬 0    📌 0

Damit würden bis 2031 13,2 Mrd. Euro im Budget fehlen – mehr als das #Sparpaket im Jahr 2026 ausmacht. Auch würde die Regierung ihre Budgetziele bis 2029 nicht erreichen. Statt der bislang prognostizierten 3,9 Prozent des BIP fiele das Defizit im Jahr 2029 mit 4,9 Prozent deutlich größer aus. 9/

27.02.2026 12:15 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
Lohnnebenkosten-Kürzungen seit 2014 kosten bislang 16,8 Milliarden Euro. Mindereinnahmen durch bereits umgesetzte Lohnnebenkosten-Kürzungen.

Lohnnebenkosten-Kürzungen seit 2014 kosten bislang 16,8 Milliarden Euro. Mindereinnahmen durch bereits umgesetzte Lohnnebenkosten-Kürzungen.

Nach Plänen der Wirtschaftskammer sollen die Lohnnebenkosten in den nächsten Jahren um weitere fünf Prozentpunkte der Bruttolöhne sinken. Das kostet im Endausbau pro Jahr dann weitere zehn Milliarden Euro. 8/

27.02.2026 12:15 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Ohne Gegenfinanzierung hingegen droht die Lohnnebenkosten-Senkung ein riesiges Loch ins #Budget zu reißen. Seit 2014 wurden die Lohnnebenkosten schon schrittweise gesenkt. Pro Jahr kostet das heuer schon 2,9 Milliarden Euro. 7/

27.02.2026 12:15 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Bei einer gegenfinanzierten #Lohnnebenkostenkürzung in Höhe von 10 Milliarden Euro drohen daher #Jobverluste. Besteht die Gegenfinanzierung aus Kürzungen beim öffentlichen Konsum (Bildung, Soziales, Pflege, usw.) verlieren wir 52.400 Arbeitsplätze netto. 6/

27.02.2026 12:15 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Fast genauso viele #Arbeitsplätze (8.060) würde ein Bau-Konjunkturpaket in Milliardenhöhe schaffen, im #Wohnbau oder im sonstigen Bau (etwa Brücken, Straßen, Bahnlinien). Auch Investitionen in Forschung und Entwicklung oder in Software schaffen mehr Arbeitsplätze (6.820 Stellen pro Milliarde). 5/

27.02.2026 12:15 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Auch mehr Budget für aktive #Arbeitsmarktpolitik – für das AMS, mehr Kurse für Arbeitssuchende, finanzielle Unterstützungen für Jobaufnahmen der Arbeitslosen – bringt mit 8.680 Jobs pro ausgegebener Milliarde Euro um mehr als 1,6-mal so viele Jobs wie eine Senkung der Lohnnebenleistungen. 4/

27.02.2026 12:15 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Eine Senkung der #Lohnnebenkosten um eine Milliarde Euro bringt lediglich 5.300 Jobs mehr. Mit dem Geld kann die Bundesregierung anderswo deutlich mehr herausholen: Setzt sie die gleiche Milliarde für mehr öffentlichen Konsum ein, könnten doppelt so viele #Jobs geschaffen werden (10.540 Stellen). 3/

27.02.2026 12:15 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

In Österreich steigen die #Arbeitslosenzahlen immer noch, weil der #Konjunkturaufschwung bislang verhalten ausfällt. Abgabensenkungen nur für Unternehmen sind dagegen aber ineffektiv. Die Beschäftigungseffekte sind deutlich schwächer als bei anderen Maßnahmen. 2/

27.02.2026 12:15 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
Wie der Staat mit einer Milliarde Euro die meisten Jobs schafft. Geschaffene Jobs pro Milliarde Euro Investition/Lohnnebenkostenkürzung.

Wie der Staat mit einer Milliarde Euro die meisten Jobs schafft. Geschaffene Jobs pro Milliarde Euro Investition/Lohnnebenkostenkürzung.

Für 2027 hat die Bundesregierung unter Budgetvorbehalt eine #Lohnnebenkosten-Senkung vereinbart. Ohne Gegenfinanzierung wird sie zum Milliardengrab für das Budget. Mit Gegenfinanzierung drohen aber netto Arbeitsplatzverluste. Ein Thread. 1/

27.02.2026 12:15 — 👍 17    🔁 8    💬 1    📌 0
Nur die Reichsten zahlen Erbschaftssteuer. Freibeträge schützen Hauptwohnsitz und Familienbetriebe. Die Grafik zeigt welche Perzentile der Haushalte nach Nettovermögensgruppen eine Erbschaftssteuer bezahlen würde. Erst die reichsten zwei Prozent der Haushalte würden bei den Freibeträgen nach dem Modell der Grünen eine Steuer bezahlen.

Nur die Reichsten zahlen Erbschaftssteuer. Freibeträge schützen Hauptwohnsitz und Familienbetriebe. Die Grafik zeigt welche Perzentile der Haushalte nach Nettovermögensgruppen eine Erbschaftssteuer bezahlen würde. Erst die reichsten zwei Prozent der Haushalte würden bei den Freibeträgen nach dem Modell der Grünen eine Steuer bezahlen.

Die Grünen haben einen dringlichen Antrag zur Erbschaftssteuer im Nationalrat eingebracht. Der Antrag wurde abgelehnt, die Erbschaftssteuer-Debatte ist jedoch entfacht – und die Wiedereinführung längst überfällig. Unsere Analyse zeigt: für 98 % der Haushalte fallen 0 Euro Erbschaftssteuer an. 1/

26.02.2026 06:42 — 👍 96    🔁 47    💬 3    📌 2

Die @agendaaustria.bsky.social empfiehlt die ÖBAG zu privatisieren und mit den Einnahmen die Pflege zu finanzieren. Was sich nach großen Summen anhört, hat gleich mehrere Haken. Ein Thread. 1/

20.02.2026 09:54 — 👍 69    🔁 32    💬 10    📌 4
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DerStandard berichtet vorab über unsere Studie: Budgetkonsolidierung dämpft Wachstum und erhöht Ungleichheit. Bremseffekte sind in Rezessionen stärker. Österreich konsolidiert in Erholung; Effekte sind bislang mild. Weitere Maßnahmen sollten negative Verteilungs- und Beschäftigungseffekte minimieren

16.02.2026 04:46 — 👍 41    🔁 20    💬 1    📌 3
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Seit Jahresbeginn dürfen Arbeitssuchende nicht mehr geringfügig dazu verdienen. Der #Zuverdienst sei 'leistungsfeindlich' heißt es. Doch die Evidenz für das Argument ist dünn und ignoriert die prekären Verhältnisse von Arbeitssuchenden, schreibt @miriamfrlb.bsky.social auf @moment.at. 1/

12.02.2026 13:44 — 👍 17    🔁 12    💬 2    📌 0
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Die Heute und Max Dotio: PR für einen Airbnb-Influencer Die Heute veröffentlicht einen Artikel über den Airbnb-Unternehmer Max Dotio. Kritik am Geschäftsmodell gibt es dabei keine.

Auch DU könntest ganz leicht "königlich" in Thailand leben. Dafür musst du nur Wohnungen teurer weitervermieten, als du sie angemietet hast.

Die "Heute" bejubelt einen Wiener, der Geld mit Airbnb-Wohnungen in Wien verdient. Kritik am parasitären Geschäftsmodell im PR-Artikel? Fehlanzeige:

10.02.2026 14:47 — 👍 34    🔁 10    💬 1    📌 1

Die ekelhafte Kampagne der ÖVP, Antragsteller:innen auf internationalen Schutz von der allgemeinen Gesundheitsversorgung auszuschließen, ist vollkommen faktenbefreit.

Ich hab mir einige Daten zu Zahnbehandlungen, Knie- und Hüftoperationen näher angesehen. #asylfakt106

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06.02.2026 23:09 — 👍 359    🔁 130    💬 9    📌 16
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Zuverdienst-Verbot: Niemand weiß, ob es tut, was es soll Arbeitslose dürfen seit diesem Jahr keine geringfügigen Jobs mehr machen. Die Idee wird kaum durch Forschung gestützt - dafür schafft sie reale, neue Probleme.

Für die politische Begründung des Zuverdienst-Verbotes gibt es wissenschaftlich keine wirklich klaren Beweise. Aber die Probleme, die es Menschen bei der Arbeitssuche macht, sind klar ersichtlich. @miriamfrlb.bsky.social erklärt.

👉 www.moment.at/story/zuverd...

05.02.2026 08:59 — 👍 10    🔁 7    💬 0    📌 0

Wer möchte in unser Team kommen? 🙂

22.01.2026 13:19 — 👍 3    🔁 0    💬 0    📌 0
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Ein Bruno Kreisky fällt nicht vom Himmel Heute jährt sich der Geburtstag von Österreichs legendärem Kanzler Bruno Kreisky zum 115. Mal. Viele wünschen sich Sozialdemokraten seines Formats zurück. Doch seine Leistungen wären nicht möglich gewesen ohne die starke Arbeiterbewegung, die ihn formte.

Heute jährt sich der Geburtstag von Österreichs legendärem Kanzler Bruno Kreisky zum 115. Mal. Viele wünschen sich Sozialdemokraten seines Formats zurück. Doch seine Leistungen wären nicht möglich gewesen ohne die starke Arbeiterbewegung, die ihn formte.

22.01.2026 10:00 — 👍 21    🔁 9    💬 0    📌 1
Titel des Papers „Comeback Deutschland? Industrie Turnarounds und was wir von ihnen lernen können“ von Dr. Maximilian Paleschke. Publiziert am 15. Januar 2026.

Titel des Papers „Comeback Deutschland? Industrie Turnarounds und was wir von ihnen lernen können“ von Dr. Maximilian Paleschke. Publiziert am 15. Januar 2026.

Letzte Woche veröffentlichte die österreichische Regierung die #Industriestrategie, auch in Deutschland wird Industriepolitik diskutiert. Wie diese aussehen könnte, zeigt das #PaperderWoche des @dezernatzukunft.bsky.social von @therealmaxpower.bsky.social, @miriamfrlb.bsky.social fasst zusammen. 1/

22.01.2026 12:33 — 👍 6    🔁 2    💬 2    📌 2
Titel des Papers „How to fight unemployment during a recession?” von Tom Bauermann, publiziert 2025.

Titel des Papers „How to fight unemployment during a recession?” von Tom Bauermann, publiziert 2025.

Am Arbeitsmarkt herrscht Krise. Zusätzlich wurde die Option zum geringfügigen #Zuverdienst zu Arbeitslosengeld und Notstandshilfe eingeschränkt. Was dem Arbeitsmarkt in der Rezession wirklich hilft, zeigt das #PaperderWoche von @bauermann-tom.bsky.social. @miriamfrlb.bsky.social fasst zusammen. 1/

18.12.2025 14:09 — 👍 11    🔁 5    💬 1    📌 1
Nur 73 Prozent der Männer und 72 Prozent der Frauen wechseln direkt aus einer Beschäftigung in die Pension. Mehr als ein Viertel scheidet früher aus, weil sie den Job verlieren, krank werden oder Betreuungspflichten haben.

Nur 73 Prozent der Männer und 72 Prozent der Frauen wechseln direkt aus einer Beschäftigung in die Pension. Mehr als ein Viertel scheidet früher aus, weil sie den Job verlieren, krank werden oder Betreuungspflichten haben.

Arbeiten bis 67, 70 oder gar 75? Die Rekorde überbieten sich. Dabei schaffen es schon heute viele nicht bis zum bestehenden #Pensionsantrittsalter. Aber nicht, weil sie nicht wollen – sondern weil sie nicht mehr können oder nicht gelassen werden, schreibt @miriamfrlb.bsky.social im @kurier.at. 1/

18.12.2025 09:48 — 👍 15    🔁 4    💬 1    📌 0
Lohnnebenkostenkürzung: Vor allem Großunternehmen profitieren. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass nur 1 Prozent der größten Unternehmen 48 Prozent der Lohnnebenkosten-Kürzung erhalten.

Lohnnebenkostenkürzung: Vor allem Großunternehmen profitieren. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass nur 1 Prozent der größten Unternehmen 48 Prozent der Lohnnebenkosten-Kürzung erhalten.

#Lohnnebenkosten-Senkungen sind kaum treffsicher. Denn das meiste Geld aus einer Kürzung der Lohnnebenkosten kommt bei kleinen oder mittleren Unternehmen gar nicht an. Das größte Hundertstel der Unternehmen erhält alleine knapp die Hälfte jeder #Lohnnebenkostensenkung. 1/

11.12.2025 10:56 — 👍 18    🔁 6    💬 1    📌 0
Österreich bei Steuern auf Grund und Boden OECD-weit im hintersten Bereich. Steuern auf Grund und Boden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2023. Eine Grafik des Momentum Instituts. In Österreich beträgt der Anteil 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Im OECD-Schnitt 0,95 Prozent. Der EU-Schnitt der OECD-Mitgliedsländer liegt bei 0,69 Prozent.

Österreich bei Steuern auf Grund und Boden OECD-weit im hintersten Bereich. Steuern auf Grund und Boden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2023. Eine Grafik des Momentum Instituts. In Österreich beträgt der Anteil 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Im OECD-Schnitt 0,95 Prozent. Der EU-Schnitt der OECD-Mitgliedsländer liegt bei 0,69 Prozent.

Österreich hebt äußerst geringe Steuern auf Grund und Boden ein. Mit nur 0,2 % des BIP landen wir auf Rang 32 der 38 OECD-Staaten. Diese heben mit im Schnitt 0,95 % fast das Fünffache ein wie wir. Eine modernisierte Grundsteuer leistet einen zentralen Beitrag zur Sanierung der Gemeindefinanzen. 1/

09.12.2025 17:41 — 👍 23    🔁 12    💬 2    📌 0
In Norwegen ist das Vermögensteuer-Aufkommen nach Erhöhung des Steuersatzes weiter gestiegen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Entwicklung von 2000 bis 2025 in Milliarden Norwegischen Kronen.

In Norwegen ist das Vermögensteuer-Aufkommen nach Erhöhung des Steuersatzes weiter gestiegen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Entwicklung von 2000 bis 2025 in Milliarden Norwegischen Kronen.

Heute erschien die 5. Welle des Household Finance and Consumption Survey (HFCS). Die Erhebung zeigt: #Vermögen ist weiterhin stark konzentriert – obwohl die Vermögensspitze aufgrund des fehlenden Oversamplings gar nicht abgebildet wird. Ein Ausweg wären Vermögensteuern nach norwegischem Vorbild. 1/

04.12.2025 16:16 — 👍 55    🔁 22    💬 2    📌 5
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Pensionsantritt: Arbeitslosigkeits-Höchststand ein Jahr vor gesetzlichem Antrittsalter - Momentum Institut In den nächsten Tagen wird ein neues Gutachten der Alterssicherungskommission erwartet. Aus diesem Anlass hat das Momentum Institut analysiert, wie sich die Arbeitslosigkeit kurz vor dem gesetzlichen ...

Die ganze Analyse dazu gibt es auf unserer Website: www.momentum-institut.at/news/pension...

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27.11.2025 14:45 — 👍 4    🔁 0    💬 0    📌 0

Wir empfehlen daher, den Arbeitsmarkt deutlich inklusiver für ältere Menschen zu gestalten und Unternehmen etwa durch ein Bonus-Malus-System stärker in die Verantwortung zu nehmen 8/

27.11.2025 14:45 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0

Bevor also über weitere Anhebungen des Pensionsantrittsalters diskutiert wird, müssen zuerst die Voraussetzungen geschaffen werden, die es Menschen überhaupt ermöglichen, bis zum heutigen #Antrittsalter gesund und beschäftigt zu bleiben. 7/

27.11.2025 14:45 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0