Die Geschichten der Opfer sollten zentral bleiben, aber mehr Tätergeschichten wären wichtig, schließlich sind die Biographien vieler deutscher Familien davon gerprägt. Aber auch diese Geschichten sollten eine angemesse Form finden: bsky.app/profile/pien...
03.03.2026 11:15 —
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@meisteranatol.bsky.social Habe nicht den Eindruck, dass es viele NS-Tätergeschichten in Deutschland gibt. Es überwiegen Geschichten über NS-Opfer. Es gibt natürlich auch Figuren, die beides verkörpern, aber jemand der mit SS-Stiefeln in Warschau herumstolziert gehört nicht dazu.
03.03.2026 11:13 —
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@meisteranatol.bsky.social Es ist oft weniger kompliziert. Verdunkeln, verunklaren ist eben etwas anderes als eine philologische, literarische Suche. Wenigstens scheint es Herrmann zu versuchen, anders als so manch anderer deutscher Schriftsteller. Siehe hier:
bsky.app/profile/pien...
03.03.2026 11:08 —
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Ging mir wie Victor beim Lesen.
Wie auf X geschrieben: Es bräuchte mehr Täterromane, aber solche die Täterschaft erhellen und nicht verdunkeln. Jonathan Littells "Die Wohlgesinnten" war so einer. Aber nicht zufällig schrieb den ein US-frz. Jude und kein Deutscher.
www.sueddeutsche.de/kultur/jonat...
03.03.2026 11:04 —
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...nämlich die Verschärfung des religiösen Gesetzes (Scharia), um die Gesellschaften gegen den Liberalismus zu kontrollieren, und gleichzeitig die sozialistische Utopie wiederaufgriff, indem sie sie unter die Herrschaft des Korans stellte."
02.03.2026 10:02 —
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...Tatsächlich hatte die Islamische Revolution in der Zeitgeschichte den ersten „islamistischen” Staat geschaffen, in dem Sinne, dass sie eine Ideologie, den politischen Islam, für eine Sache mobilisierte,...
02.03.2026 10:02 —
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"Unabhängig von den mittelfristig noch unvorhersehbaren Wechselfällen, die auf die Beseitigung des Oberst. Führers und die Enthauptung der Islamischen Republik folgen werden, ist ein Kapitel zu Ende gegangen – und die Welt erlebt einen historischen Moment, der den 1979 eingeschlagenen Kurs ändert...
02.03.2026 10:02 —
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..quält alle Staaten der Region, insbesondere die Ölmonarchien am Golf." - Gilles Kepel im Figaro
02.03.2026 09:54 —
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"Angst, dass das von den Mullahs aufrechterhaltene imperiale Korsett, das unter persischer Führung die von Irredentismus versuchten Gruppen vereinte – Belutschen, Kurden, Araber, Aserbaidschaner – vereinte, in einen Bürgerkrieg ausartet, während hunderte Kilogramm Kernbrennstoff verschwunden sind...
02.03.2026 09:54 —
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Merz und Meloni: Warum sich Deutschland an Italien annähert
Die italienische Ministerpräsidentin Meloni kommt nicht zur Sicherheitskonferenz. Aber ihr Land wird für Deutschland immer wichtiger. Anders als Frankreich.
"'Italien und Deutschland standen sich noch nie so nahe wie heute', sagte Meloni. Merz stimmte ihr fast wortgleich zu, ganz so, als hätte die gemeinsame Geschichte erst nach 1943, dem Ende der Achsenzeit, begonnen."
- die FAS über den Schwenk der deutschen Außenpolitik von Paris nach Rom
16.02.2026 16:06 —
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Steht auch hier drin
14.02.2026 22:41 —
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"In der AfD tummeln sich genauso Rechtsextreme wie politische Glücksritter" - Benjamin Höhne zur Frage, warum sich in dieser Partei Finanz-Skandale häufen.
14.02.2026 17:14 —
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...eines ziemlich sicher behaupten kann: Es gibt keinen Anlass, zu glauben, dass die kommende Ordnung freundlicher sein wird als die alte."
23.01.2026 13:07 —
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(...) "Dennoch ist hier der Grundsatz einer neuen sogenannten multipolaren Weltordnung formuliert worden. In ihr geht es um die Reorganisation des Weltmarkts, die nicht ohne Deregulierung und neue Handelskriege vonstatten gehen wird und von der man schon jetzt...
23.01.2026 13:07 —
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...dass der Effekt des Wahrsprechens nur deshalb eintrat, weil seine Aussagen an den Maßstäben der alten Ordnung abgeglichen und an deren Normen rückgebunden wurden. Diese Ordnung aber gehört der Vergangenheit an."
23.01.2026 13:07 —
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..., die man zwecks Wohlstandssicherung in Kauf genommen hatte, nicht verborgen geblieben. Dass nun einer auf großer Bühne eben dies – und damit nur allzu Bekanntes – aussprach und dennoch als Aufklärer gefeiert wurde, kann eigentlich nur bedeuten,..
23.01.2026 13:07 —
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Besser als der Westen? Mark Carney skizziert eine neue Weltordnung
Der kanadische Premierminister Mark Carney wurde von der Weltöffentlichkeit für seine Rede in Davos gefeiert. Aber hatten auch alle genau hingehört?
In der FAZ kommentiert Tania Martini: viele feiern die Rede des kanad. Premiers Carney in Davos als aufklärerisch, obwohl er hier etwas Altbekanntes ausspreche: westliche Doppelstandards. Doch diese dominieren die Welt längst nicht mehr und die sich abzeichnende neue Ordnung verheiße nichts Gutes.
23.01.2026 13:04 —
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Links, die Karte des US 'Kernlands', die Benedict Anderson "Logo Map" taufte vs. eine Karte des wirklich durch die USA kontrollierten Gebiets.
www.theguardian.com/news/2019/fe...
20.01.2026 20:53 —
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Habe durch Interview & Buch viel neues über die US-Geschichte gelernt.
WWII startete für die USA auf den Philippinen, nicht auf Hawaii. 1940 lebte jeder Achte in den 'Greater United States' in einem kolonialen Überseegebiet - größte US-Minderheit war zeitweise asiatisch, nicht afroamerikanisch.
20.01.2026 20:52 —
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Eine Annektion Grönlands sei für die Sicherheit der USA unnötig, sagte mir der amerikanische Historiker Daniel Immerwahr. Trump brächte das „American Empire" so aber zurück auf territorialen Expansionskurs. Immerwahrs Buch "How to Hide an Empire" holt dessen Geschichte zurück ins Bewusstsein.
20.01.2026 20:51 —
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Auch eine Herausforderung in Experten-Interviews zu Trumps Außenpolitik: "Was Trump (...) als mad king erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass selbst die wohlwollendsten Beobachter hinter seinem erratischen Verhalten keine ausgeklügelte und gewiefte Interessenpolitik mehr erkennen dürften."
20.01.2026 20:48 —
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"Trump setzt die US-Navy in der Karibik wie Piraten ein. (...) die Gier amerikanischer Unternehmen nach den größten Ölvorkommen der Welt trifft auf Trumps aggressive Geopolitik in Lateinamerika", hat mir der Historiker Alan McPherson im ZEIT-Interview zum Konflikt mit Venezuela erklärt. Außerdem..
19.12.2025 15:57 —
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... ging's um die Frage, wann das in den USA überhaupt als Krieg gilt, die persönlichen Interessen der entscheidenden MAGA-Figuren und wie erst Chávez und dann Maduro die Demokratie in Venezuela zersetzt haben und die Ölförderung gleich mit.
19.12.2025 15:57 —
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"Trump setzt die US-Navy in der Karibik wie Piraten ein. (...) die Gier amerikanischer Unternehmen nach den größten Ölvorkommen der Welt trifft auf Trumps aggressive Geopolitik in Lateinamerika", hat mir der Historiker Alan McPherson im ZEIT-Interview zum Konflikt mit Venezuela erklärt. Außerdem..
19.12.2025 15:57 —
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Mit der israelischen Schriftstellerin Ayelet Gundar-Goshen habe ich über ihr Buch "Ungebetene Gäste" gesprochen, die Angst vor 'dem Anderen' in Israel und die politische Bedeutung ihres Schreibens. Zu lesen in der Sonderausgaben "Die 100 besten Bücher des Jahres" oder online.
07.12.2025 19:19 —
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Nachzulesen hier: "Our hemisphere"? : the United States in Latin America, from 1776 to the twenty-first century - Britta & Russell Crandall (2021: 374ff.)
27.11.2025 15:42 —
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Im April 2002 hatte ein Teil des venezolanischen Militärs gegen Hugo Chávez geputscht. Sie verkündeten seinen Rücktritt. Die USA signalisierten ihre Unterstützung - anscheinend in dem Glauben, Chavez habe tatsächlich selbst abgedankt. Aber ein Gegenputsch brachte Chávez schnell wieder ins Amt.
27.11.2025 15:42 —
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