Erstmal gar nicht auf Schule etc. gemünzt - sondern deutlich allgemeiner. Aber alles, was in dem Buch gesagt wird, kann man so auf Schule übertragen - und es eröffnet eine unfassbar spannende Perspektive.
04.01.2026 21:38 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0@edutwist.bsky.social
📚 Bildung neu denken „Schule soll Kinder stärken, nicht anpassen.“ 🎓 Für Lehrkräfte, Eltern & Schüler:innen 💡 Kritisch. Inspirierend. Anders. Blog: https://jonaswagner.de/
Erstmal gar nicht auf Schule etc. gemünzt - sondern deutlich allgemeiner. Aber alles, was in dem Buch gesagt wird, kann man so auf Schule übertragen - und es eröffnet eine unfassbar spannende Perspektive.
04.01.2026 21:38 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0Hab ich gelesen... und verschlungen... hat mein Weltbild im positiven Sinne auf den Kopf gestellt!
04.01.2026 21:36 — 👍 4 🔁 0 💬 1 📌 0Von "Neue Narrative" hab ich noch nix gehört. Kannst du mir erklären, was das ist?
04.01.2026 19:30 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0Spannend! Schau ich mir an!
04.01.2026 19:26 — 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0Ich suche ein neues inspirierendes "Bildungs-Buch". Zuletzt hatte ich "Das könnte Schule machen" von Stefan Ruppaner gelesen - davor "Warum noch lernen" von @netzlehrer.bsky.social. Habt ihr Tipps für mein nächstes Buch? #BlueLZ
04.01.2026 19:15 — 👍 14 🔁 4 💬 12 📌 0
Wir reden viel über Kinder aber erstaunlich selten mit ihnen.
Dabei entsteht Lernen nicht durch Management, sondern durch Beziehung.
Ein Blick, echtes Interesse, ein ehrliches „Wie geht es dir heute?“ kann mehr verändern als jede noch so gute Methode.
O-Ton aus „Die Schule brennt“ (33 Min.).
Wie legt man in einer traditionellen Schule den Schalter um – im Kleinen anfangen, im Großen wirken:
Hören: open.spotify.com/episode/2Xov...
www.instagram.com/reel/DRrTamo...
Viele Kinder sind nicht müde vom Lernen.
Sondern vom Funktionieren.
Vom Sitzen, vom Takt, vom Abarbeiten.
Wir verwechseln Ruhe mit Stille und Aktivität mit Unruhe.
Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.
Schulwandel heißt: Kontrolle teilen.
Problem: Daueraufsicht macht Lernen zur Verhandlung.
Lösung: Vertrauen vor Kontrolle. Rahmen vorher klären, Ziel in Klartext, Verantwortung ins Tun.
Kurze Checks, kurzes Coaching, am Ende zählt der Nachweis.
Effekt: mehr Können, mehr Ruhe.
Ich durfte bei @netzlehrer.bsky.social im Podcast darüber sprechen, wie für mich „gute Schule“ aussieht - und wie wir an unserer Schule Schulentwicklung betreiben mit Freiräumen und einem Fokus auf Lernfreude. Danke lieber Bob - das hat so viel Spaß gemacht mit dir über Bildung zu sprechen.
24.11.2025 16:14 — 👍 4 🔁 0 💬 0 📌 0
„Ich mache keinen Unterricht mehr.“
Diesen Satz habe ich vor einem Jahr verstanden.
Weil Unterricht nicht gleich Lernen ist.
Lernen passiert, wenn Räume passen, Beziehungen tragen und Kinder etwas wollen dürfen.
Eine Schule die sich wirklich als Ziel gesetzt hat, den Kindern einen Ort zu bieten, an den sie gerne kommen und an dem sie sich wohlfühlen.
22.11.2025 21:22 — 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0Ja! Die Allemannenschule mit Stefan Ruppaner hat genau das verstanden und unfassbar umgesetzt! Genau so sollte es (überall) sein!
22.11.2025 21:20 — 👍 4 🔁 0 💬 0 📌 0
Schulen sollten die schönsten Orte der Stadt sein.
Nicht die marodesten.
Nicht die lautesten.
Nicht die Orte, an denen man „durchhalten“ muss.
Wie konnte das irgendwann normal werden?
Elterntaxis, Schulentwicklung, zusätzliche Angebote für Kinder: Wie können sich Eltern konstruktiv in das Schulleben einbringen und es mitgestalten? Marco Fechner ist Elternvertreter in Berlin und erzählt über seine Arbeit.
www.ardaudiothek.de/episode/urn:...
Verantwortung ist kein Lernziel. Sie ist eine Erfahrung. Und sie beginnt immer da, wo wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen.
20.10.2025 06:41 — 👍 3 🔁 0 💬 0 📌 0
Und ja:
Manchmal geht’s schief. Aber vielleicht ist das genau der Moment, in dem Vertrauen lernt, was es bedeutet.
In Schule, Arbeit, Alltag:
Es ist leichter, Vorgaben zu machen,
als Verantwortung zu ermöglichen.
Aber genau da liegt der Unterschied
zwischen Gehorsam und Haltung.
Wenn wir Menschen Verantwortung zutrauen, zeigen wir, dass wir ihnen etwas zutrauen - nicht nur Aufgaben, sondern Bedeutung.
Vertrauen ist kein Werkzeug.
Es ist das Klima,
in dem Verantwortung wachsen kann.
Verantwortung heißt nicht: Freiheit ohne Grenzen. Sie braucht Orientierung, Gespräche, Begleitung. Und Erwachsene, die nicht Angst haben, Kontrolle zu teilen.
Wir sagen oft: „Kinder sollen Verantwortung übernehmen.“ Aber was heißt das eigentlich?
Verantwortung entsteht nicht,
wenn wir sie verteilen sondern wenn wir sie zulassen.
Manche sind sofort bereit.
Andere brauchen Zeit.
Und genau da entscheidet sich,
ob Lernen Beziehung oder Kontrolle ist.
Selbstständigkeit entsteht nicht durch Arbeitsblätter.
Sondern durch echte Entscheidungen - mit Konsequenzen.
Lernen braucht echten Spielraum. Nicht Simulation.
Schulentwicklung beginnt nicht auf Papier.
Sondern da, wo Kolleg:innen Verantwortung übernehmen - und dafür Rückhalt bekommen.
Veränderung braucht Haltung - nicht nur Vorgaben.
Prüfungen sind schnell. Aber oft nicht genau.
Kreuze zeigen selten, was ein Kind wirklich kann.
Wer’s genauer wissen will, braucht andere Prüfungsformate.
Teams wollen gestalten. Nicht nur umsetzen.
Was fehlt? Oft nicht die Idee - sondern die Erlaubnis, sie einfach mal auszuprobieren.
Mut ist ein Leitungsthema.
Schulentwicklung muss nicht warten, bis das ganze Kollegium überzeugt ist.
Manchmal reicht ein Team. Oder ein Raum. Oder einfach der Wille, etwas anzufangen.
Der Unterricht war nicht zu schwer. Nur zu gleich.
Viele Aufgaben scheitern nicht am Inhalt - sondern am Format.
Es braucht mehr Wege, Können zu zeigen.
Wenn Kinder durchs Programm gehetzt werden, bleibt kaum was hängen.
Planung ist nicht das Problem - fehlende Luft zum Atmen schon.
Raum für Gespräche ist kein Luxus. Er ist Voraussetzung.
Manche Kinder bringen mehr mit, als man sieht.
Und tragen mehr, als sie schultern sollten.
Standardisierung prüft keine Vielfalt.
Aber sie ignoriert sie ziemlich zuverlässig.
„Was wäre, wenn …?“
Kleine Fragen, große Wirkung.
Vielleicht ist das die bessere Schulentwicklung.