Ich glaube, vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass das überhaupt geht, und dann so kurzfristig.
😂🫠
Täterschaft? Ist das dein Ernst? Hagel hat keine gute Aussage gemacht, aber Wähler*innen dürfen das nicht in ihre Wahlentscheidung einfließen lassen?
Weil sie wissen, dass „nie gehört“ langsam peinlich wird, tun sie jetzt so, als hätten sie dich halt einfach nicht verstanden.
Aus gegebenem Anlass, bitte alle Dokumente sinnerfassend durchlesen inkl. Referenzen, dann reflektieren und Podcast neu aufnehmen!
Ach ja,
#PostCovid ist kein "heißes Eisen" und ich kann nicht nachvollziehen, wie man so provokativ einen Podcast starten kann.
Das ist unprofessionell und zielt darauf ab eine emotionale Reaktion zu provozieren, um das Narrativ des "Patienten-Mobs" zu bedienen. Unethisch und respektlos!
Puh, das beruhigt mich jetzt doch ein bisschen 😄
Weißt du, ob die es gelesen haben, und wenn ja, fällt denen nicht auf, wie abwertend da über Patient*innen gesprochen wird?
Das Manual verwendet einen echt fiesen Trick: es erkennt die somatische Entstehung von Post-Covid an, behauptet dann aber, dass LC psychosomatisch aufrechterhalten wird - wodurch die vorgeschlagene Behandlung genauso psychosomatisch ist wie wenn eine psychosomatische Entstehung angenommen würde.
Ab sofort ist unsere kritische Rezension zum neuen Post-COVID Manual bei Socialnet abrufbar. Danke an @privilegienschreck.bsky.social @buechnerronja.bsky.social und @sonjahannibal.bsky.social für die Zusammenarbeit.
Vielen Dank euch allen 🫶
Ich wette nicht dagegen 🫠
Das Mimimi wird umso größer, je sachlicher wir kritisieren. Kennt man doch.
Menschen, die ohne Bezug zur aktuellen wissenschaftlichen Literatur der letzten Jahre unqualifizierte Meinungen und flasche Zahlen raushauen, sollten einfach nur als peinlich wahrgenommen und ignoriert werden!
Schade, das das nicht so läuft in der Realität...
#MECFS
Das dacht ich mir auch. Ich würde am liebsten ein Sozialexperiment starten: mal nen „Prof. Dr.“ in so nen Podcast setzen und den größten Müll labern lassen. Und dann mal schauen, wann (und ob) Widerspruch kommt.
Ja, all das. Sie kommen uns scheibchenweise entgegen, aber immer nur so viel, wie gerade nötig, damit sie Macht und Deutungshoheit behalten.
Wenn man weiß, wie über medizinische Detailfragen hier und anderswo teilweise erbittertst gestritten wird, aber bei dieser offensichtlich gröbsten Desinformation, die so viel Schaden anrichtet: Stille. Ich kann nur sagen: Ich nehme das alles zur Kenntnis. Nicht nur, wer was sagt. Auch wer schweigt.
Liebe Palliativmediziner*innen,
diese Stellungnahme ist als Denkanstoß und Einladung zum Dialog gedacht.
Schwerstbetroffene ME/CFS- und Post-COVID-Patient*innen brauchen eure Unterstützung - lasst sie nicht im Stich.
Tut mir ja auch ein bisschen leid für die Stadt, aber bis zum Beweis des Gegenteils ist sie für mich halt auch immer erstmal verdächtig
Und auch noch mal: der berührende Auszug aus SICK WOMAN THEORY von Johanna Hedva (kenne ich wie so Vieles nur dank @privilegienschreck.bsky.social) 🫂💗
Ach ja… manchmal findet sich direkt die Erklärung…
manchmal ist schwer greifbar, was hinter der Forderung von Betroffenen steckt, es solle mehr Forschung zu ME/CFS geben. Ich finde aber, dass man am Beispiel Prävention sehr gut sieht, was gemeint ist: seit Jahrzehnten wissen wir, dass eine Infektion mit dem Epstein Barr Virus (EBV), ME/CFS 1️⃣
Molekulare Einblicke in die Pathophysiologie: ME/CFS ist mit weitreichenden systemischen Veränderungen im Körper verbunden
Eine der größten Proteom-Analysen bei ME/CFS zeigt, dass systemische biologische Veränderungen messbar sind.
Die Forscher untersuchten 50 ME/CFS-Patienten
Das war heute - danke an die Berliner Beratungsstelle für Berufskrankheiten und die Postviral Beratung Berlin für die Einladung.
Ich dachte zwischendurch: wäre es im ganzen Land wie in Berlin, wären wir schon mal einen Schritt weiter.
Wenn Menschen mit ME/CFS ihre Aktivitäten reduzieren, ist das keine "übermäßige Schonung", sondern der Versuch, die weitere Zerstörung ihrer Gesundheit durch PEM einzuschränken. Es ist also ein auf Erfahrung beruhendes, rationales, dem spezifischen Krankheitsmechanismus angemessenes Verhalten. 1/2
Solange Psychosomatik nicht die sie durchdringende Epistemische Ungerechtigkeit und Inkompetenzvermutung gegenüber Betroffenen aufarbeitet und ablegt, steht sie für mich für medizinischen Machtmissbrauch.
Es klingt nach einem manifestations-gleichen Glauben an die Psychosomatik:
Überbetonung angeblich krank machender psychischer Faktoren bei gleichzeitiger Leugnung körperlicher Faktoren.
Wenn man von schwer Betroffenen PAIS-Pat. am Wochenende verzweifelte E-Mails bekommt, in welchen zu lesen ist, dass die Hausärztin die Medikamente nicht verschreibt, weil sie angeblich „chefarztgenehmigungspflichtig“ wären
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Um Gottes Willen, bin ich froh, dass ich mir den Rest nicht gegeben habe 😡
Danke an @bettinagrande.bsky.social
Psychosomatik als Manifestationsglaube bei gleichzeitiger Leugnung der Krankheitsschwere und Lebensrealität der Betroffenen