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20.02.2026 05:24 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0
Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart - Institut für Sozialforschung Programm am Donnerstag, 19. Februar 2026 13.30–14.00 Uhr Christian Dries, Martin Kudla, Stephan Lessenich, Christian Wiese Begrüßung und Einführung 14.00–14.45 Uhr Jochen Gimmel Apokalypse: Die Wiederkehr des Verdrängten 14.45–15.30 Uhr Sara Walker (Nicht-)Erfahrung in einer apokalyptischen Welt: Anders, Adorno, Benjamin 15.30–16.00 Uhr Pause 16.00–16.45 Uhr Stefan Niklas Die Selbstbegegnung der Erde hat nicht stattgefunden: Günther Anders und der Planet als ein »auf atemberaubende Weise Unbekanntes« 16.45–17.30 Uhr Laëtitia Riss From Apocalypse to Globocide: On Anders’ Last Word 18.00 Uhr Öffentlicher Vortrag Yael Kupferberg Vom »letzten« zum »ersten« Juden. Günther Anders – das Judentum und die jüdische Existenz 19.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Freitag, 20. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Robert Ziegelmann Zweierlei Inversion der Utopie: Zum Bilderverbot bei Günther Anders und in der Kritischen Theorie 10.15–11.00 Uhr Jonas Balzer Antiquiertheit der Bedürfnisse? – Zu Verlauf und Wirkung einer Seminardiskussion unter Beteiligung von Theodor W. Adorno, Günther Anders, Max Horkheimer und Herbert Marcuse 11.30–12.15 Uhr Jason Dawsey Technology Critique and Counterrevolution: Günther Anders, Post-Marxism, and the Beginning of the Neoliberal Era 12.15–13.00 Uhr Mara Recklies Vom Genozid zum Globozid? Adorno und Anders’ Kritik der instrumentellen Designpraxis 13.00–14.30 Uhr Mittagspause 14.30–15.15 Uhr Bernd Bösel Marcuse und Anders: Zwei komplementäre Vordenker der Degrowth-Bewegung? 15.15–16.00 Uhr Susanne Herresthal Kreative Negativität bei Günther Anders 16.30–17.15 Uhr Lucas Pohl Mensch ohne Welt: Günther Anders und die kritische Geographie der Endzeit 18.30 Uhr Gemeinsames Abendessen   Programm am Samstag, 21. Februar 2026 9.30–10.15 Uhr Jacob Blumenfeld Three Catastrophes 10.15–11.00 Uhr Florian Heßdörfer Apokalypseblindheit: Versuch über die Endzeit als Erkenntnishindernis 11.00–11.30 Uhr Pause 11.30–12.15 Uhr Marcus Quent Was heißt: Kritik der Apokalypse-Blindheit? 12.15–13.00 Uhr Tom Vandeputte Toward a Critical Theory of Extinction     Tagung vom 19. bis 20. Februar 2026 in Frankfurt am Main Günther Anders, geb. Stern (1902–1992), wird in jüngster Zeit vermehrt als Inspirationsquelle für ein kritisches Denken der Gegenwart wiederentdeckt: im (post-)apokalyptischen Diskurs bei Jean-Pierre Dupuy oder Srećko Horvath, in Bruno Latours Gaia-Vorlesungen und Christine Hentschels Überlegungen zum »edge work« von Klima-Aktivist:innen, die nach alternativen Formen des Überlebens und des Widerstands im Anthropozän suchen.[1] Teils zustimmend, teils kritisch haben sich auch Denker:innen wie Zygmunt Bauman, Deborah Danowski, Eduardo Viveiros de Castro, Michaël Fœssel, Jean-Luc Nancy, Guillaume Paoli, Peter Sloterdijk und Slavoj Žižek auf Anders bezogen.[2] Im Fokus steht dabei meist dessen »prophylaktisches« apokalyptisches Denken, das die Katastrophe an die Wand schreibt, um sie zu verhindern, gepaart mit der Idee einer »moralischen Phantasie«, von »Streckübungen« unseres Vorstellungs- und Gefühlsvermögens. Auch Andersʼ Medienkritik wurde unlängst wieder für aktuelle Debatten um Künstliche Intelligenz und Affektpolitik revitalisiert (z.B. bei Bernd Bösel, Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski[3]). Zwei bedeutsame Traditionslinien, an die Anders explizit und implizit anschließt, bleiben dabei häufig unterbelichtet: Neben seiner akademischen Sozialisation bei Husserl und Heidegger und einem starken Bezug zur Philosophischen Anthropologie Plessners fühlte sich Anders vor allem der frühen Kritischen Theorie verbunden und bezeichnete sich selbst immer wieder als Marxist. Trotz großer inhaltlicher Nähe zur frühen Kritischen Theorie bleibt Anders bei den meisten »Frankfurtern« jedoch stets ein allenfalls geduldeter, zumeist aber ignorierter Außenseiter. Starke Bezüge gibt es außerdem zum Judentum. Anders reflektiert sie offen, meist aber nur, um sich selbst als abtrünnig zu inszenieren. Beide Bezüge stellen daher zugleich intellektuell fruchtbare Anziehungs- wie Abstoßungspunkte dar. Von sich selbst sagte Anders einmal, er habe bis »zum 6. August 1945 – der Tag hieß Hiroshima« gewissermaßen »sehr jüdisch […] in der Erwartung des Noch-Nicht, des zu errichtenden messianischen Reichs« gelebt.[4] Zwar nannte er sich auch »der Ungläubige«, einen »Ketzer« und aus einer »Tradition des Antitraditionalismus« stammend, steht jedoch mit dieser Abwehr in einer langen Traditionslinie von Ketzern und Häretikern, in einer jüdischen Tradition des Traditionsbruchs. Darüber hinaus bezeichnete Anders sich einmal als »Schüler der Propheten«, erkannte im Herumgetrieben-Sein durch die Verfolgung einen Vorteil – »allein der Herumgetriebene genießt die Chance der Vorurteilslosigkeit«[5] – und entdeckte an einem für ihn bedeutsamen Tag eine »Wurzel« seines Denkens, die in seiner Medienkritik unübersehbar ist: »Sie heißt: ›Du sollst dir kein Bildnis machen‹. Ihr entstammen alle meine Leidenschaften. Wenn ich ›philosophiere‹, so besteht meine Tätigkeit in nichts anderem als in der Befolgung dieses Gebotes, in der Bekämpfung menschengemachter absoluta, also in Ikonoklasmus«.[6] Die Bedeutung dieses Bildersturms für Andersʼ Denken der Endzeit bzw. des Anthropozäns wurde bisher noch kaum erfasst. Ähnliches gilt für die Tiefendimension der »prophylaktischen« Apokalyptik.[7] Als Anders den Apokalypsebegriff äquivalent zu der »von uns verursachten Erd- und Selbstvernichtung« verwendete, bediente er sich in der Tradition auf eigenwillige Weise. (Interessant sind in diesem Zusammenhang seine erst kürzlich entdeckte Bekanntschaft mit Jacob Taubes und die Verbundenheit mit seinem Großcousin Walter Benjamin.) Als er 1956 eine »eschatologische Windstille« diagnostizierte,[8] setzte er mit seinem enervierenden Insistieren auf die bevorstehende »Apokalypse« ganz auf die politisch-revolutionäre Sprengkraft endzeitlicher Gedanken, um so ein breites Publikum zu erreichen. Ganz im Sinne seines Ikonoklasmus verweigerte er dabei jedoch, alternative Szenarien auszumalen oder gar zu verabsolutieren. Andersʼ Verhältnis zur frühen Kritischen Theorie wie zu anderen marxistischen Denkern – z.B. Ernst Bloch, dessen Utopismus Anders scharf kritisierte und mit einem »Prinzip Trotz« konterte – ist hochgradig ambivalent. Abgesehen von wenigen Arbeiten (siehe etwa Dawsey[9]) steht eine umfassende Untersuchung dieser Bezugslinien ebenfalls noch weitgehend aus. Anhaltspunkte zu thematischen, methodischen und inhaltlichen Überschneidungen, aber auch Divergenzen und Gräben, gibt der 2022 veröffentlichte Nachlassband mit Briefen an und von Adorno, Bloch, Horkheimer und Marcuse. So schreibt Anders an Adorno, dass »die Affinität Ihrer und meiner Produktion (und nicht nur in den Augen Dritter) seit langem immer evidenter wird«, zugleich gelte es, die »hot potatoes« zwischen ihnen anzugehen. Von den persönlichen Idiosynkrasien abgesehen zählt philosophisch dazu in erster Linie wohl Andersʼ Technikkritik, die mit ihrer Betonung der Subjekthaftigkeit und Co-Akteurschaft von Technik aus seiner Sicht eine Leerstelle in der marxistischen Tradition ausfüllt, die Technik letztlich als verfügbares Produktionsmittel denkt – ohne dass Anders sich damit freilich in Fundamentalopposition zu Marx und dessen Frankfurter Nachfahren bringen wollte. Auch sein Denken ist vom Motiv einer Dialektik der Aufklärung durchzogen und sucht unverkennbar den Anschluss an die marxistische Tradition. Leidenschaftlich gestritten wird zwischen Anders und Adorno über die Rolle des engagierten Intellektuellen, über Sinn und Formen des politischen Aktivismus. Starke Anknüpfungspunkte findet Anders wiederum in den technikkritischen Überlegungen des jungen Marcuse. Frappant und bisher unbearbeitet sind die Familienähnlichkeiten zur Kritischen Theorie zudem in der Auseinandersetzung mit Kulturindustrie, Antisemitismus und Shoah. Mit seiner negativen Anthropologie der Weltfremdheit des Menschen rückt Andersʼ Denken nicht nur in die Nähe der Gnosis; er verfolgt wie die Frankfurter (bis hin zu Ulrich Sonnemann) auch einen konsequenten Anti-Essentialismus. Den messianisch und utopisch inspirierten Denkern aus Frankfurt (und Tübingen) steht er skeptisch gegenüber. Über den späten Fromm äußert sich Anders in den Ketzereien abfällig, der sozialpsychologische Ansatz des frühen dürfte ihm selbst allerdings recht nahegelegen haben. So zeigt er sich Friedrich Pollock gegenüber beeindruckt vom »Familien-Wälzer« (The Autoritarian Personality), formuliert aber auch »grundsätzlichere« Bedenken. Wie Adorno oder Kracauer ist Anders ein Meister der »kleinen Form«, des Essays und des Aphorismus. Methodisch bedient er sich vor allem bei der marxistisch inspirierten Avantgardekunst seiner Zeit, darunter Bertolt Brecht, John Heartfield und George Grosz.   Die Tagung unter dem Titel »Kritische Theorie der Endzeit. Günther Anders als Denker der Gegenwart« will sich am Frankfurter Institut für Sozialforschung mit diesen Einflüssen beschäftigen. Über rein historisierende, werkgeschichtliche oder vergleichende Zugänge hinaus soll dabei jedoch vor allem Anders als ein kritischer, aus unterschiedlichen Denktraditionen schöpfender Theoretiker des Anthropozäns im Zentrum stehen. Es geht also – mit Blick auf Andersʼ Verbindung zur Kritischen Theorie, zum Judentum und deren wechselseitigen Verflechtungen – um Begriffe, Verständnisse und Konzepte, um Weltdeutungen und -haltungen, die sich im Anschluss an Anders für aktuelle Problemstellungen gewinnen lassen. Demgemäß lauten die Leitfragen der Tagung: Welche Fluchtlinien lassen sich von Andersʼ Denken ausgehend in die Gegenwart ziehen? Welche Rolle spielen dabei Judentum bzw. Kritische Theorie? Wo und wie lassen sich Andersʼ Kritik der politischen Technologie und der atomaren Endzeit in gegenwärtige Debatten einbringen und weiterentwickeln – in wissenschaftliche, politische und intellektuelle Diskurse um das Ende der Fortschrittsutopie und die Konturen einer von apokalyptischen Klimaszenarien und Kipppunkten geprägten Endzeit, über die Antiquiertheit, Liquidierung und Optimierung des Menschen, nicht zuletzt auch über Formen des Widerstands gegen die drohende Katastrophe?     [1] Jean-Pierre Dupuy, A Short Treatise on the Metaphysics of Tsunamis, Michigan 2015; Christine Hentschel, »Stretches of imagination at the end of times: affective workouts against apocalypse«, in: Marina Garcés (coord.), Ecology of the imagination. Artnodes, Nr. 29. UOC, https://doi.org/10.7238/d.v0i29.393041 (zuletzt aufgerufen am 24.11.2024); Dies., »Edgework in post/apokalyptischen Zeiten«, in: Soziopolis, 27. September 2023, https://www.soziopolis.de/edgework-in-post-apokalyptischen-zeiten.html (zuletzt abgerufen am 24.11.2024); Srećko Horvat, After the Apocalypse, Cambridge (UK) 2021; Bruno Latour, Kampf um Gaia. Acht Vorträge über das neue Klimaregime, Berlin 2020. [2] Zygmunt Baumann, Collateral Damage. Social Inequalities in a Global Age, Cambridge/Malden 2011; Deborah Danowski/Eduardo Viveiros de Castro, In welcher Welt leben? Ein Versuch über die Angst vor dem Ende, Berlin 2019; Michaël Fœssel, Nach dem Ende der Welt. Kritik der apokalyptischen Vernunft, Wien 2019; Jean-Luc Nancy, After Fukushima. The Equivalences of Catastrophes, New York 2015; Guillaume Paoli, Geist und Müll. Von Denkweisen in postmodernen Zeiten, Berlin 2023; Peter Sloterdijk, Die Reue des Prometheus. Von der Gabe des Feuers zur globalen Brandstiftung, Berlin 2023; Slavoj Žižek, »From catastrophe to apocalypse… and back«, in: Apocalyptica, Heft 1/2022. [3] Bernd Bösel, Die Plastizität der Gefühle. Das affektive Leben zwischen Psychotechnik und Ereignis, Frankfurt a. M./New York 2022; Ders., »Ikonomanie, apriorische Bedingungsformen, Psychotechnik: Zur Aktualität der Medientheorie von Günther Anders«, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 72, 4 (2024), S. 579–592; Felix Maschewski/Anna-Verena Nosthoff, »›Passivität im Kostüm der Aktivität‹. Über Günther Anders’ Kritik kybernetischer Politik im Zeitalter der ›totalen Maschine‹«, in: Günther Anders aktuell. Themenausgabe des Behemoth. A Journal on Civilization, 11(1), 2018, hg. von Christian Dries; Dies., »The obsolence of politics: Rereading Günther Anders’s critique of cybernetic governence and integral power in the digital age«, in: Thesis Eleven 153(1), 2019, S. 75–93. [4] Günther Anders: »Günther Anders«, in: Mein Judentum, hrsg. v. Hans Jürgen Schultz, Stuttgart/Berlin 1978, S. 58–76, hier: S. 69. [5] Günther Anders: Ketzereien, München 1991, S. 319. [6] Günther Anders: Der Mann auf der Brücke, München 21963, S. 158. [7] Siehe dazu Günther Anders: »Die Frist«, in: ders.: Endzeit und Zeitenende. Gedanken über die atomare Situation, München 1972, S. 170–221. [8] Günther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen 1. Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution, München 42018, S. 307. [9] Jason Dawsey, »Marxism and technocracy: Günther Anders and the necessity for a critique of technology«, in: Thesis Eleven, 153(1), 2019, S. 39–56.     Kooperationspartner Buber-Rosenzweig-Institut für jüdische Geistes- und Kulturgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Goethe-Universität Frankfurt Günther-Anders-Forschungsstelle der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Internationale Günther-Anders-Gesellschaft Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main   Organisationsteam Prof. Dr. Christian Wiese Prof. Dr. Stephan Lessenich Dr. Christian Dries Martin J. Kudla, M.A., M.A.   Der Call for Papers findet sich hier.

Das vielversprechende Programm für die Anders-Tagung (organisiert von @buber-rosenzweig.bsky.social, @ifsfrankfurt.bsky.social, der IGAG und der Günther-Anders-Forschungsstelle Freiburg) vom 19. bis 21. Februar in Frankfurt ist online: www.ifs.uni-frankfurt.de/eventleser/k...

30.12.2025 12:07 — 👍 7    🔁 5    💬 0    📌 0
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Geraldine fibbers - Butch

28.12.2025 03:56 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
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F&L Blog - Are we all Lisa Cook? - International Karl Polanyi Society Are we all Lisa Cook? Central Bank Independence and the Politics of Depoliticization by Pavlos Roufos 04.12.2025 Recent authoritarian attacks on central bank independence have provoked a fierce defenc...

An intervention into current debates around authoritatian threats to central bank independence and whether we should be defending it. My gratitude to @solveigdegen.bsky.social for the invitation and to @kpolanyisociety.bsky.social for publishing it. www.karlpolanyisociety.com/2025/12/04/f...

04.12.2025 12:43 — 👍 6    🔁 2    💬 1    📌 0
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„Die Klimakrise wird auf dem Rücken der Schwächsten der Gesellschaft ausgetragen“ Während die Welt durch multiple Krisen und Kriege im Chaos versinkt, rückt der Klimawandel immer mehr in den Hintergrund: Doch die katastrophalen Folgen durch die Erderwärmung nehmen weiter zu. Ein Ge...

„Die Klimakrise wird auf dem Rücken der Schwächsten der Gesellschaft ausgetragen“

Ein Gespräch mit Katja Wagner, Maria Neuhauss und Maximilian Hauer über die Frage, wie der Klimawandel und die Warenproduktion zusammenhängen.

30.11.2025 12:24 — 👍 1    🔁 1    💬 0    📌 0

haven't read this yet but i like to say they are "structurally indifferent to truth" so i think I'll like it

25.11.2025 19:38 — 👍 12    🔁 2    💬 0    📌 0

niemand würde merken wenn chefs und vermieter mit eine free version von chatGTP ersetz werden

03.11.2025 08:21 — 👍 45    🔁 1    💬 4    📌 0
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E310: 🔥HELLWORLD🌏 w/ Phil Neel | This Wreckage Get more from This Wreckage on Patreon

E310: 🔥HELLWORLD🌏

Phil Neel guides our Halloween descent into his epic new horror-theory analysis of the megastructures of capitalism, in search of a revolutionary subjectivity necessary to revolt against our domestication into the planetary factory.

www.patreon.com/posts/e310-h...

29.10.2025 14:13 — 👍 15    🔁 4    💬 0    📌 1
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Going in, all the best to everyone

23.10.2025 11:41 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

hey, 've been meaning to write to you! I would say yes, we should discuss this. Sending you a dm

05.10.2025 13:24 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Fichte was so ready, mentally and emotionally, to be shitposter of global caliber. Only the infrastructure was missing back then. Well we got instead like ten versions of the Wissenschaftslehre.

03.10.2025 06:40 — 👍 3    🔁 1    💬 2    📌 0
25.09.2025 04:13 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0
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Künstliche Intelligenz: KI-Einsatz in der Arbeitswelt - Folgen und Mitbestimmung » LabourNet Germany Dossier "... Der Einsatz Künstlicher Intelligenz löse derzeit bei vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Sorgen und Ängste aus, so Schmitz weiter. „Selbststeuernde Prozesse führen zu einer neuen A...

KI-Schrott statt Produktivitätsboom durch KI-Tools am Arbeitsplatz: Wenn durch KI generierte minderwertige "Worklops" korrigiert werden müssen

24.09.2025 13:58 — 👍 4    🔁 2    💬 0    📌 0

It's as if this can be understood as a symptom of a society that's too exhausted to deal with its own affairs, on all scales from the tiny to the grand, and is ok having this horror roller-coaster that is our current timeline running on its own, on AI slop fuel and pattern recognition.

02.09.2025 16:11 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Otoh, while these machines were invented to raise productivity, replace labor etc, not few proud owners of labor power are eager to voluntarily outsource all sorts of their abilities, from writing love letters to copy editing to who knows what else, to the machines.

02.09.2025 16:11 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Yeah.

02.09.2025 16:11 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0

Namely, I don't have strive towards acquiring a proper cultural taste, I can have the machine compute it out for me, I don't have to be able to text with someone romantically and bear the ambivalences, I can just have the machine compute the best choice, etc.

02.09.2025 15:38 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

I would say something like MEW40.564 to 567, the part after quoting Faust and Shakespeare's Timon of Athens. Sort of a cheap shot, but one plugs "compute" wherever Marx writes "buy/sell", one has a proto-argument, because the same drive towards alienated externalization seems to be at play.

02.09.2025 15:38 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Hm, the whole thing of doing x without knowing x mimics Marx's point about the social power of money from 1844. Perhaps there's a possible critique of the social use of LLMs there

02.09.2025 06:13 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
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Adorno and Hegel on Subject and Object (2025) This chapter focuses on assessing the significance of Hegel's infuence on two key pillars of Adorno's thought: first, his critique of constitutive subjectivity; and second, his priority of the...

New paper, “Adorno and Hegel on Subject and Object,” now out in the OUP Handbook of Adorno www.academia.edu/143573230/Ad...

22.08.2025 19:26 — 👍 45    🔁 15    💬 2    📌 2
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Von Winnyzja bis Berlin Das Konvulsismo-Kollektiv antwortet auf die Kritik an einer Soliparty für das Assembly-Kollektiv.

Von Winnyzja bis Berlin: Gegen „Anarcho“-Militarist:innen und ihre Kriegspropaganda

Das Konvulsismo-Kollektiv antwortet auf die Kritik an einer Soliparty für das Assembly-Kollektiv.

13.08.2025 08:22 — 👍 5    🔁 5    💬 0    📌 0

Great! Let's think a bit how it could come about, discuss it further after some days -- preferably after the bloody heatwave!

12.08.2025 10:59 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Should we perhaps think about organizing a reading group of some sort to get through this humongous oeuvre? Seems intimidating enough as it is!

12.08.2025 08:30 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
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Phil A. Neel launched a substack:

“Geopolitics has, quite literally, become a bread-and-butter issue across much of the globe, [...] Whether ecological, economic, or political, it appears that the “planetary” is now, in every sense, immediate.”

philneel.substack.com/p/welcome-to...

12.08.2025 06:11 — 👍 20    🔁 10    💬 2    📌 0

Two members of our editorial collective went on Intifada recently to chat about the magazine, beavers, and the prospect for communism.

Thanks for having us on!

06.08.2025 17:01 — 👍 11    🔁 3    💬 0    📌 0

HAPPENING TONIGHT!

New venue, be sure to join KONVULSISMO's Telegram channel for the latest changes:
t.me/konvulsismo

02.08.2025 12:05 — 👍 5    🔁 1    💬 0    📌 1
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The LLMentalist Effect: how chat-based Large Language Models rep… The new era of tech seems to be built on superstitious behaviour

I will never pass up a chance to re-share this piece. Best way I ever found to talk about AI to anyone: softwarecrisis.dev/letters/llme...

01.08.2025 12:13 — 👍 141    🔁 63    💬 3    📌 2
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!! Transkriptionen aller Future Histories Episoden !!

Tausend Dank an @ybaumy.lost-frequencies.org, der mit Hilfe von Whisper Transkriptionen aller (!) Future Histories Folgen erstellt hat und auf Codeberg in 4 Dateiformaten zur Verfügung stellt!

zu finden hier:

codeberg.org/ybaumy/podca...

26.07.2025 04:51 — 👍 9    🔁 3    💬 0    📌 0

🔥 🔥 🔥

20.07.2025 19:50 — 👍 8    🔁 2    💬 0    📌 0

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