Berliner Gedenktafel mit Aufschrift "In dem Vorgängerbau dieses Hauses verbrachte die Lyrikerin Gertrud Kolmar
10.12.1894
ihre Kindheit und Jugend
Als Jüdin nach 1933 zur Zwangsarbeit verpflichtet, wurde sie 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet".
Nachweis von wiki commons folgt.
Die Berliner Dichterin Gertrud Kolmar wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Der Tag gilt auch als ihr Todesdatum, da unklar ist, ob sie die Deportation überlebte oder in Auschwitz ermordet wurde.
Zuvor hatte sie Zwangsarbeit in der Kartonagenfabrik Epeco in Lichtenberg leisten müssen. 🧵
02.03.2026 07:04 —
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Nun, wenn ich es recht bedenke ... 😅
02.03.2026 19:09 —
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Ja, das ist ein Wintergoldhähnchen; Glückwunsch zu diesem Besuch!
02.03.2026 15:42 —
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In schwarz-weiß gehaltenes Porträt von Mary Ann Velasquez de Vera.
Der Krieg trifft immer zuerst die besonders Verletzlichen. 🕯️ Mary Ann Velasquez de Vera starb, weil sie anderen half: Die philippinische Migrantin, Pflegerin und engagierte Katholikin fiel einem iranischen Luftangriff zum Opfer, als sie eine ihr anvertraute Person in den Schutzbunker begleitete.
02.03.2026 12:12 —
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Das habe ich vergangene Woche an ein paar superengagierte Schülerinnen weitergeleitet, die an einem Podcast-Wettbewerb teilnehmen möchten. Ziel: Der Welt da draußen mal zeigen, dass die GenZ was auf dem Kasten hat und sie, die Schülerinnen, sich nicht in Klischees pressen lassen.
That's the spirit!
02.03.2026 10:11 —
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“Mit einer neuen Sprache wird der Wirklichkeit immer dort begegnet, wo ein moralischer, erkenntnishafter Ruck geschieht, und nicht, wo man versucht, die Sprache an sich neu zu machen.”
— Ingeborg Bachmann
(from “Fragen und Scheinfragen,” the first Frankfurt lecture)
01.03.2026 18:51 —
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Detail eines total verwachsenen Stammes, in dem sichern Gesicht erkennen lässt.
Innenansicht eines vom Borkenkäfer zerfressen Rindenstücks in Form eines breitgezogenen Afrikas. Liegt auf Baumstamm.
Die Schnittstelle eines abgehackten Astes am Baum sieht aus wie Packman.
Sechs grazile Apfelbäume vor einem bewölkten blaugrauen Himmel, auf einer vorfrühlingsgrünen Wiese. Sonst nichts.
Wie die Natur heute zu mir sprach:
28.02.2026 17:35 —
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alltag
die träume agieren in den straßen wie menschis, unterhalten sich, verstecken sich in gebüschen (vor wem?), trinken kaffee, das wetter ist hoch im kurs, aber bald sei es verboten, in den himmel zu schauen.
24.02.2026 10:20 —
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sich selber kultivieren, sich in den wind neben wäschestangen stellen.
28.02.2026 11:47 —
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A dunnock in the foreground on the right with a fallen brown beech leaf on a meadow. Top left of the picture: yellow winter aconite flowers. The bird's head is illuminated by the sun; its characteristic light brown eyes with black pupils are clearly visible.
Every year, I wait for the moment, look up from my desk, and think that soon the first #dunnock of the year will be hopping around here among the winter aconites, acting as if it were no big deal.
And every year, it does just that when I'm not thinking about it. Welcome back!
#localpacth #birds
28.02.2026 11:47 —
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"Vor allem bin ich ein Mensch, dessen Herz vor federleichter Freude hüpft, wenn ihm in einem Satz gelingt, etwas über das Leben von Menschen oder Tieren zu sagen."
(LISPECTOR, Clarice: Intellektuell? Nein.; in: Dies: Wofür ich mein Leben gebe. Kolumnen 1946-1977; München 2023 [Ü: Luis Ruby], 140f.)
28.02.2026 09:33 —
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Und heute zu Punkt 6 in Edward Abbeys Anleitung zur Errichtung einer Diktatur in den USA:
"Divert attention from deep conflicts within the society by engaging in foreign wars. [...]"
ABBEY (1968): Desert Solitaire
(Quelle: FANE)
#Krieg #USA #Iran
28.02.2026 08:33 —
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😅 Wow, die fliegt aber weit, die Haselnuss.
27.02.2026 16:18 —
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Mein Leben hat einen Begleitzweck: Glück als Nebenprodukt des je Sinnvollen, was sich isoliert, also ohne die anderen, die Natur u der/die/das ewig Gute, nicht ausdrücken lässt.
=>Jed. Tag aufs Neue sich in Dienst nehmen lassen, anstrengen, freuen, ärgern, Dinge versemmeln, um Entschuldigung bitten.
27.02.2026 15:21 —
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Auf dem Foto ist P. A. ja völlig "bezaubert" von F. M. ...
#Martenstein
27.02.2026 14:54 —
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Buchcover: Als ich ein Türke war, zeigt den Autor in seiner “türkischen” Aufmachung, in der Hand ein Foto von ihm als “Deutscher”
Gerade aus dem Buchverschenkschrank gezogen - wusste nicht, dass es 3 Jahre vor Wallraffs “Ganz unten” bereits eine solche investigative Recherche gab.
Hier ein neueres Interview mit Kromschröder:
nghm.hypotheses.org/40168
27.02.2026 12:31 —
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In schwarz-weiß gehaltenes Porträt des Jesuiten.
Wir gedenken heute des Südtiroler Jesuiten Johann Schwingshackl (1887-1945), der aufgrund wiederholter Kritik am NS-Regime zu Tode verurteilt wurde und kurz vor seiner Hinrichtung in München-Stadelheim an Tuberkulose verstarb: „Ich will kein stummer Hund gewesen sein in heutiger Zeit.“
27.02.2026 07:09 —
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😂 Den Gedanken hatte ich so ähnlich auch schon; aber da ging es um eine andere aus demselben Kreis:
bsky.app/profile/loca...
27.02.2026 08:47 —
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Ja, das steht zu befürchten; vor allem weil sie ihren widerlichen Vorbildern über dem großen Teich folgen. (Nebenbei: Dieses beflissene Nacheifern wirkt peinlich musterschülerhaft auf mich.)
27.02.2026 08:41 —
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Ja,"böses Werk" ist objektiv treffender.😄
Mir ging's um den Perspektivwechsel: wie Spahn&Co. doch ahnen müssen, dass die Geschichte sie auch an den Folgen ihres Tuns messen wird u sie gerade bei großem Erfolg ihres egomanischen Strebens scheitern, da der eitel angestrebte Ruhm verwehrt werden wird.
27.02.2026 05:32 —
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In einer Kette blauer Tonnen
("Die fürn Papiermüll!")
In strenger Reihe
Gemäß Verordnung
Eines Ungenannten
Lokalen Künstlers
Im Landratsamt.
26.02.2026 20:51 —
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Installation in blau
I
Fra Angelico sei es,
Sagte mein alter Lehrer,
Nie in den Sinn gekommen,
Ein Fresko zu signieren.
"Gottesgabe alles,
Was sich da zeigt!"
II
Auch hier, in unsrer Straße,
Lebt die Bescheidenheit der Kunst
Noch monatlich neu auf
⬇️
26.02.2026 20:51 —
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Male inflorescence of the common hazel in the cold evening backlight.
Und hier noch eine Haselnuss-Aufnahme, weil's so schön war ...
26.02.2026 19:49 —
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Male inflorescence of the common hazel in the cold evening backlight.
Haselnuss. Das war heute eine schöne Abendstimmung.
#Frühling
26.02.2026 19:44 —
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Auf dem Nachhauseweg: Sonne und der erste Zitronenfalter des Jahres!
26.02.2026 16:37 —
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Menschen fahren "trotzdem" Fahrrad - ersetzen Heizungen durch Wärmepumpen - fahren trotz aller Widrigkeiten so gern Bahn, dass ich manchmal in Hamburg kaum an den Bahnsteig komme.
Es ist entsetzlich, wie sehr Politik die Lebensrealität ihrer Bürger*innen verdrängt.
26.02.2026 10:46 —
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Nun, das mögen Psycholog*innen dermaleinst entscheiden. Vorläufig ist hier vor allem eine üble dummdreiste Mischung aus Missgunst und Gehässigkeit zu sehen - und damit einhergehend ein schlechtes Vorbild für die junge Generation sowie ein würdeloses Verhalten im Amt. (3/3)
26.02.2026 16:12 —
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