Wir haben jetzt die deutsche Übersetzung eines Artikels aus 2025 von Matthias Enzinger, @sgechert.bsky.social @heimbergecon.bsky.social , Franz Prante & Daniel Fernandez Romero veröffentlicht.
Hier könnt ihr ihn lesen 👇
dezernatzukunft.org/zinserhoehun...
📅 Deadline approaching: Call for Applications 📢
We are organizing the 10th Summer School "Keynesian Macroeconomics and European Economic Policies".
From 24th - 29th August 2026 in Berlin
Deadline for applications: 28th February 2026
Website and application:
www.imk-boeckler.de/de/aktuelle-...
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📅 Reminder: Call for Applications 📢
We are organizing the 10th Summer School "Keynesian Macroeconomics and European Economic Policies".
From 24th - 29th August 2026 in Berlin
Deadline for applications: 28th February 2026
Website and application: www.imk-boeckler.de/de/aktuelle-...
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Our paper on the inflated effects of corporate tax cuts on economic growth, published in the European Economic Review, is the journal’s most downloaded paper and has attracted the most attention on social media over the last 3 years. It's also among the most widely cited papers🧵
📅 Call for Applications 📢
We proudly announce our 10th FMM Summer School "Keynesian Macroeconomics and European Economic Policies"
When and Where? 24th - 29th August 2026 in Berlin
Deadline for applications? 29th February 2026
More information in the 🧵👇 and and here: shorturl.at/KTruu
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🔎 Évènement : Panel - Fiscal Policy at a Crossroads
Avec :
- @gregclaeys.bsky.social
- Dorothée Rouzet
- Armin Steinbach
- Modération : @philippasigl.bsky.social
🗓 Vendredi 28 novembre 2025, 10h–12h
📍 Salle Jean Jaurès, ENS – 29 rue d’Ulm, Paris
🇪🇺 En anglais
Inscrivez-vous !
This new ECB paper serves as a reference guide to ECB models and empirical benchmarks on monetary policy transmission and extensively reports the findings of our recent meta-analysis on the effects of conventional monetary policy on output and prices.
Looking forward to this great event, participating in the #replication games and presenting our #metaanalysis on #energy price elasticities www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/v.... Thanks to @i4replication.bsky.social , Abel and the MAERnet team for making this happen in such a great place!
📢 #29FMM Conference (23–25 Oct 2025, Berlin)
We just released the program of this year's FMM conference "Gendering Macroeconomics".
💡Topics: Macroeconomic inequalities, gender gaps, labor markets & globalization...
Do you want to listen to interesting research? Register here: tinyurl.com/y98k5fea
Die Rettungspakete wären auch günstiger gewesen. Die Troika aus EU-Kommission/ECOFIN, EZB & IWF hat damals einen akuten Herzinfarktpatienten aufs Laufband geschickt. Dass man sich heute dafür feiert/ähnliche Rezepte erneut vorschlägt, zeigt, wie wichtig Wirtschaftsgeschichte ist.
Griechenland musste konsolidieren, aber nicht, während die Wirtschaft am Boden lag. Das war Öl ins Feuer. Multiplikatoreffekte sind in Krisenzeiten besonders groß. Man hätte einen Abschwung nicht verhindern können, aber eine derartig tiefe und langanhaltende Krise schon.
Die Steuerehrlichkeit hat man erst später adressiert. Hier gab es insbesondere durch die Digitalisierungswelle während Corona positive Entwicklungen. Wir haben damals vor allem kritisiert, dass die Sparmaßnahmen so schnell und harsch kamen doi.org/10.3790/vjh.... .
Die Probleme wurden mit der Austeritätspolitik aber nicht nachhaltig gelöst. Der Außenhandel wurde durch schrumpfende Importe bereinigt doi.org/10.1257/mac.... Das Handelsdefizit ist zurück, seit die Wirtschaft wieder wächst. Die Steuerehrlichkeit hat
Zudem gab es eine verfehlte Finanzpolitik. Das staatliche Haushaltsdefizit war lange zu groß und nicht nachhaltig. Das lag aber vorrangig an der Einnahmeseite: Die Steuerehrlichkeit und somit die effektive Steuerquote im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung waren lange sehr gering.
Es ist klar. Griechenland hatte im Jahr 2010 strukturelle Probleme: Das Wirtschaftsmodel beruhte überwiegend auf Sektoren mit eher geringer Wertschöpfung: Tourismus, Nahrungsmittel, Schifffahrt. Viele kleine Unternehmen und Selbstständige prägten die Wirtschaft. Das Handelsdefizit war lange groß.
Die Bevölkerung ist seit 2010 um 7% geschrumpft, trotz starker Migration. Zudem ist die Schuldenquote (Staatsschulden/BIP) lange eher noch angestiegen, weil die Wirtschaft derart eingebrochen ist.
Wenn Menschen arbeitslos werden oder weniger Geld in der Tasche haben, schrumpft die Nachfrage und Wirtschaftsleistung. Das mag zunächst nur ein Kurzfristeffekt sein. Aber zudem haben gerade gut ausgebildete und junge Leute das Land verlassen oder durch lange Arbeitslosigkeit Fähigkeiten verloren.
Zudem wurde umfangreich staatliches Vermögen (Häfen, etc.) zu geringen Preisen privatisiert. Dies alles hat aber zunächst dazu beigetragen, dass die griechische Wirtschaft innerhalb weniger Jahre um 30 % eingebrochen ist. Die Jugendarbeitslosigkeit lag in der Spitze bei 58 %!
Die jüngste Erholung wird nun als Beleg für funktionierende Austeritätspolitik während der Krise im Euroraum interpretiert. Man hat damals unter anderem den Mindestlohn um 20% gekürzt, die MwSt um 5 Prozentpunkte angehoben, die Gehälter und Stellen im öffentlichen Dienst sowie die Renten gekürzt.
Und das ist auch keine gigantische Entwicklung. Heute liegt das Durchschnittseinkommen in Griechenland bei ca. 1500EUR netto im Monat. Das ist 62% des EU-Durchschnitts. Hier ein Wunder herbeizureden, ist kurzsichtig.
Man muss sich klar machen, dass die heutige Wirtschaftsleistung pro Kopf Griechenlands ungefähr wieder so groß ist, wie zur Zeit der Einführung des Euro vor 23 Jahren! In derselben Zeit hat Deutschland trotz Finanzkrise, Corona, Ukrainekrieg preisbereinigt 25% an Wirtschaftsleistung zugelegt.
Aktuell sprechen viele von einem kleinen Wirtschaftswunder in Griechenland, weil die Wirtschaft ein paar Jahre überdurchschnittlich gewachsen ist. Das ist gut für den griechischen Arbeitsmarkt. Es blendet aber aus, wie schlimm die Entwicklung zwischen 2010 und 2019 war.
In diesem Feature www.deutschlandfunkkultur.de/griechenland... von Deutschlandfunk Kultur. Das Feuilleton im Radio wird die Entwicklung Griechenlands nach der Finanzkrise bis heute beleuchtet. Ich komme auch zu Wort. Hier nun etwas umfangreicher:
We have a new paper on the overstated effects of conventional monetary policy on output and prices. Results reported in the literature are plagued by p-hacking and publication bias, leading to inflated effect sizes of how interest rate hikes affect output and prices.
Very much looking forward to participating in this great workshop at the University of #Salerno and discuss advances in #macroeconometrics. sites.google.com/view/macrosa... @stefanobucchia.bsky.social the call for papers is open until August 20.
Submit to the Leibniz Open Science Day 2025 taking place on October 27 in Berlin, organized with @leventneyse.bsky.social @jrgptrs.bsky.social @dsiegfried1.bsky.social @macartan.bsky.social @wzb.bsky.social @rwi.bsky.social @diw.de @zbw-leibniz.bsky.social www.zbw.eu/de/ueber-uns... 1/2
Research by IMF economists shows that the rise and fall of inflation in advanced economies since 2020 has mostly been driven by supply shocks (energy, food, supply chains). Macroeconomic conditions "played a secondary role".
Astonishing: 3% of UK people take 30% of all flights
According to a new report, these ultra-frequent-flyers, UFFs (>6 flights/yr) were responsible for 63% of new passenger traffic over the last 20 years.
New infrastructure is largely fulfilling the carbon burning habits of this tiny minority
📢Deadline Approaching📅
Join discussions and present your work at the 29th FMM Conference "Gendering Macroeconomics" (23-25 Oct. 2025 Berlin).
We look forward to receiving your abstract.
Deadline for abstracts: June 14
www.imk-boeckler.de/de/aktuelle-... (1/3)
„Eine weitere Runde im Steuersenkungsspiel“:
Freue mich riesig über mein aktuelles Interview zu den Entlastungsplänen der Regierung für Unternehmen mit Hannes Koch in der @taz.de! 👇 /1
@svrwirtschaft.bsky.social @unidue.bsky.social due.bsky.social @ifso.bsky.social sky.social
taz.de/Oekonom-uebe...