Kurz vor der Bundestagswahl 2002 (also 18 Jahre vor Trumps »Stop the Steal«) kommentierte Wolfram Weimer in der »Welt«, ein Wahlsieg von Rot-Grün trüge »den bitteren Beigeschmack (...) eines machiavellistischen Diebstahls in letzter Minute«. So einer ist das, so einer war er schon immer.
Die Empörung der Union über die Grünen als ~Verbotspartei~ entpuppt sich, wie so vieles, als Projektion.
Es geht dieser Partei ganz konkret darum, Inhalte zu verunmöglichen, die den Capitalist Realism hinterfragen und Kampf gegen Antifaschismus und Antikapitalismus zu betreiben.
Robert Misik plädiert für einen radikalen Linksliberalismus als Antwort auf den rechten Autoritarismus. Wie also könnte man die Tugenden des Linksliberalismus und einer akzentuierten, gesellschaftsverändernden Linken verbinden?
Die aber, als sie noch Parteivorsitzende war, deutlich weniger angriffslustig war. Weniger sogar als ihre Nachfolger*innen.
Die Affäre um den Deutschen Buchhandlungspreis geht weiter: Der Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) hat die drei ausgeschlossenen Buchhandlungen belogen. In einer E-Mail vom Februar teilte der BKM ihnen mit, die Jury hätte sich nicht für sie entschieden. Das war unwahr. (1/6)
Sollte Wolfram Weimer zurücktreten? Die Antwort ist einfach: Ja. Nicht wegen eines einzelnen Fehlers, sondern weil sich ein Muster zeigt. Dieser Mann beschädigt die Kunstfreiheit, die Autonomie kultureller Institutionen und das Amt, das er bekleidet. Weimer muss gehen. Augenblicklich. Sofort.
Der Typ ist echt der Hammer, beschmutzt etwas, das es seit vielen Jahren gibt und das einfach immer so ein schönes Event im Kulturbetrieb war; dann geht das alles PR-mäßig natürlich den Bach runter; jetzt sagt er, oh Mist, jetzt habe ich es kaputt gemacht, lassen wir es.
1/6
Der „Philosoph“ meint allen ernstes @felixbanaszak.bsky.social hätte @zoegruene.bsky.social verbieten sollen, das Hagel-Video (das nicht mit versteckter Kamera aufgenommen wurde) zu posten? Das ist auf so vielen Ebenen schräg, man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.
Cancel Culture
Wie man einen Sieger in einen Verlierer umdeutet. #Bild, #Özdemir #Bawü
Überraschung 👻 Ex-Linke über 😘 AfD.
#Wagenknecht "Wer AfD wählt, wünscht sich keinen neuen Faschismus, sondern erschwingliche Preise, bessere Bildung für seine Kinder, weniger Kriminalität und Migration, kurz: ein Deutschland, das wieder funktioniert, in dem sich gut und sicher leben lässt ...
Dieses Bild ist so schlimm. Denn es sagt eigentlich aus: "Keine Sorge, wenn ihr uns wählt, dann habt ihr und eure normalen Kinder weiter eure Ruhe. Und schaut nur, wie glücklich es guckt!"
»Wir haben unermüdlich gekämpft und mit den Leuten gesprochen«, erklärte Manuel Hagel nach der ersten Prognose. Und ohne das wäre er jetzt wahrscheinlich bald Ministerpräsident.
Ich hoffe, Manuel Hagels Vorliebe für rehbraun geht nicht soweit, dass er jetzt Ideen bekommt.
Lars Klingbeil: "Wir haben als Bundespartei deutlich gemacht wofür wir stehen!"
Wähler*innen: "Ja. für absolut nichts."
#ltwbw #SPD
Fantastisch!
„Leipzig will die Klausel nicht ziehen, sondern die Ablöse drücken“. Falls Schröder darauf eingeht, kann er sich direkt einen Schnurrbart wachsen lassen und den Busführerschein machen.
Mit dem Heizungsgesetz von Robert Habeck hatten sich die Menschen hierzulande gut arrangiert; die Wärmepumpe war ein Renner. Jetzt kommt alles anders. Ministerin Reiche (CDU) bekämpft günstige Ökoenergie und schadet so der deutschen Wirtschaft. 👎
www.sueddeutsche.de/meinung/merz...
Quasi. Die Bundesliga wäre sonst für mich eventuell gar nicht mehr spannend.
Ich finde, wir sollten diese Saison Auf- und Abstieg aussetzen.
Being not evil is so noughties!
Wer sich das ansieht und nicht versteht, dass die westliche Führungsmacht von einer Bande korrupter Psychopathen übernommen wurde, dem ist irgendwie auch nicht mehr zu helfen.
Da wird nix besser.
Es wird nur schlimmer und die einzige relevante Frage ist, wie wir uns davor schützen.
Es ist echt bitter: Das Völkerrecht ist das, was der "Gutmensch" mal war, ein Objekt der Häme, fast ein Schimpfwort. Nur dass dies mittlerweile oft aus der Mitte heraus kommt. Wer Völkerrechtsargumente als "naiv" rahmt, macht das Recht des Stärkeren zum Maßstab. Bis er selbst der Schwächere ist.
Es ist genug. Können wir bitte „umstritten“ auf die dunkelrote Liste der im Journalismus verbotenen Wörter setzen? Was hat das hier zu suchen? Wir sprechen über das fucking Trump-Regime.
Die ganze Geschichte mit all ihren Facetten ist quasi „20er Jahre in einer Nussschale“.
„Bei TikTok spielt B. mit Klischees über Arbeitslose; er filmt sich beim späten Aufstehen, rankt Supermärkte. Yannis B. trifft in den sozialen Netzwerken damit offenbar einen Nerv. Viele Nutzer*innen kommentieren – egal, wie ernst gemeint die Ausführungen von B. sind – wütend unter seinen Videos.“
„Aber während über Donald Trump ja bekanntlich gesagt wird, man solle ihn ernst nehmen, aber nicht wörtlich, wird nie diskutiert, ob wir ihn eigentlich persönlich nehmen dürfen.“ @michalis.jetzt.at hat versucht, Worte für die „Hölle der Unfassbarkeit“ zu finden. www.jetzt.at/artikel/shOD...
"Weimer als Kulturkampfminister, der er eigentlich doch gar nicht sein wollte, macht sich mit seiner Entscheidung zum Vollstreckungsgehilfen einer äußerst gefährlichen politischen Verschiebung [...]."
@npenke.bsky.social über den Ausschluss dreier Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis
Susanne Dagen kriegt gerade Puls.