Hallo München.
Was bleibt: Ein Mann, der Kultur nicht als Freiheitsraum begreift, sondern als Steuerungsinstrument. Und der zu wenig von der Sache versteht, um zu merken, was er anrichtet oder es billigend in Kauf nimmt. Dieser Mann ist eine Gefahr für alles, was er schützen soll. Er muss weg.
Die bittere Ironie: Ein echter Konservativer würde die Nationalbibliothek als Heiligtum behandeln. Weimer behandelt sie als Altlast. Was er betreibt, ist nicht konservativ. Er gibt sich modern, ist aber marktliberal. Er gibt sich zukunftsorientiert, ist aber kulturell ahnungslos.
Drittens: Er wurde geholt, um der konservativen Seele ein Angebot zu machen. Jede Aktion, ob Gendern-Verbot, Berlinale-Attacke oder Buchpreis-Streichung, ist ein Signal: Seht her, wir lassen uns von der linken Kulturszene nichts sagen. Dass die AfD applaudiert, ist kein Zufall, es ist das Kalkül.
Zweitens: Weimer ist kulturkämpferisch konservativ. Kultur ist für ihn kein offener Raum, sondern Ausdruck einer bestimmten Ordnung. Linke Buchläden, propalästinensische Filmemacher, gegenderte Sprache: In seiner Logik ist das nicht Vielfalt und Meinungsfreiheit, sondern Bedrohung.
Erstens: Weimer ist kein Kulturpolitiker, er ist Medienunternehmer. Er denkt in "Effizienz" und "Disruption". Physische Bücher in Magazinen lagern, das ist für ihn ein Auslaufmodell, ein Relikt. Dass genau darin der Auftrag einer Nationalbibliothek liegt, scheint ihm nicht zugänglich zu sein.
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Dass mit dieser Absage der Archiv-Erweiterung der Nationalbibliothek unter Verweis auf Digitalisierung wohlmöglich am Ende nur wieder Geschäftsinteressen von Tech-Unternehmen bedient werden, passt da wunderbar ins Bild seiner offensichtlichen Netzwerk-Verflechtungen.
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Diese disruptive Ignoranz durch den Kulturstaatsminister gegen Bücher als reale Objekte, die mit unter vorallem über ihre Buchgestaltung funktionieren und eine professionelle konservatorische Lagerung, gerade für den Bestand bedürfen, bekommt noch viel zu wenig Aufmerksamkeit.
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Wozu Bücher in der Deutschen Nationalbibliothek sammeln, wenn wir jederzeit die KI fragen können?
Ihr Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
»Wenn ihr mich kritisiert, sag ich einfach alles ab.«
Fragile Männlichkeit. 🌰
www.spiegel.de/kultur/liter...
Go go go! 🎉
*reicht augenfreundliche Drahtbürste*
Ist bei Ihnen der Heuschnupfen dieses Jahr auch ne 13/10?
*schnieft sehr*
Die Frau, der nicht geglaubt wird, obwohl sie wieder, wieder, wieder erzählt was ihr angetan wurde.
Die Frau, die nicht mehr ist, weil ihr Mann das so wollte.
Die Frau, die sich Geschichten für ihre Kinder ausdenkt, um ihnen nicht die Wahrheit zu erzählen, weil er ist doch ihr Vater.
Die Frau, deren Kinder zu früh gelernt haben, dass die größte Gefahr meist im eigenen Haus lebt.
Die Frau, deren selbstzugefügte Narben von alldem erzählen über das sie nicht sprechen kann.
Die Frau, die ihre blauen Flecken jahrelang vor ihren Kindern versteckte und die ihre Kinder nun nicht mehr sehen darf, weil ein Gericht das so beschlossen hat.
Die Frau, deren monatliche Schmerzen endlich einen Namen haben, die erfahren hat, dass es nicht normal ist, bei jeder Monatsblutung vor Schmerzen kaum laufen zu können.
Das Mädchen, das ungläubig auf zwei Streifen guckt, weil er wollte doch aufpassen.
Die Frau, deren Krebs bereits gestreut hat, weil ihr Arzt überzeugt war, sie brauche nur etwas Ruhe und steigere sich in etwas hinein, als sie ihm ihre Beschwerden schilderte.
Das Mädchen, dessen Eltern sagen, es sei noch ein Kind und das nicht versteht warum Männer einem Kind hinterher pfeifen, warum Männer ein Kind mit Blicken ausziehen.
Die Frau, die nicht mehr berührt werden möchte, weil sie zu oft berührt wurde, wenn sie es nicht wollte.
Das Mädchen, dessen Lehrer ihm nach der Stunde nicht ins Gesicht geguckt hat und das am nächsten Schultag hochgeschlossen trägt.
Die Frau, die immer weniger wird und sich immer noch zu viel findet.
Das Mädchen, das immer Wasser laufen lässt, wenn es nach dem Essen aufs Klo geht.
Die Frau, die nicht mehr weiß was sie eigentlich will, weil sie zu lange wollte was andere wollen.
Das Mädchen, das glaubt es sei egal was es redet, solange der Rock kurz und das Oberteil eng ist.
Die alte Frau am Küchentisch, die mit einer Lesebrille aus dem Drogeriemarkt ihren Rentenbescheid prüft, ob die Zahl wirklich stimmen kann, weil sie hat doch drei Kinder groß gezogen.
Die Frau, die Pfandflaschen aus Mülleimern fischt, weil ihr Rentenbescheid hat sich nicht geirrt.
Danke Dir <3 Das klingt ganz wunderbar.
Die Supermarktkassiererin mit den müden Augen,die nach Ladenschluss um 22:00 zuhause weiter arbeitet,weil sie pflegt ihren Mann.
Die Frau,die seit Jahren keine vier Stunden Schlaf am Stück bekommen hat, weil sie nicht nur Mutter, sondern auch Krankenpflegerin und Lebenserhalterin ihres Kindes ist.
Ich darf sie nächste Woche endlich zum ersten Mal erleben und hach...
Ich verlange nicht viel, nur das heute schon Freitag ist und dann 14 Tage lang Samstag