Habt ihr schon bestellt? Ich habe ein Kapitel über die "Wunderwaffe Hoffnung unseres Gehirns 🧠 " beigesteuert:)
– v.a. Männer – die aktuell (noch) sehr viel Macht haben, sehen eben diese stark bedroht. Darum kämpfen sie mit allen Mitteln. Das ist anstrengend, verletzend und oft tödlich.
Vielleicht brauchen wir neben dem Weltfrauentag neue kreative Methoden, um diesen Kampf zu beenden.
Habt ihr Ideen?
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glücklicher sind die Menschen in ihr.
Und wie kommen wir da hin? Indem wir den orchestrierten globalen Backlash gegenüber Frauen als Ermutigung annehmen, weiterzumachen. Denn der Backlash zeigt vor allem eins: Die Machtfrage wird jetzt neu diskutiert und die Menschen 7/8
Damit wir es endlich schaffen, die Selbstverständlichkeit der Gleichberechtigung Realität werden zu lassen. Die Unsichtbarkeit von Mädchen und Frauen zu beenden. Aus einem einfachen Grund: Je gleichberechtigter eine Gesellschaft, – das zeigt jede Studie zu dem Thema – desto gesünder und 6/8
Rechte einstehen zu müssen. Sind es leid, das Leid der 4,15 Milliarden täglich vorgeführt zu bekommen. Die oft brutalen Bilder der Unterdrückung und des Machtmissbrauchs.
Dabei brauchen wir genau das Gegenteil: Kein Leid sein, sondern ein Lust haben. 5/8
auf denen ich lese: „Wir wollen keine Blumen und Pralinen, sondern Gleichberechtigung“. Wie kann das sein?
Ich gehe auf Spurensuche und komme im Gespräch am 8. März zu einer Erkenntnis: Wir sind es irgendwie Leid. Leid, immer wieder für die gleichen – eigentlich selbstverständlichen – 4/8
von Frauen „reserviert“ ist, dass Menschen für Frauen und Gleichberechtigung auf die Straße gehen usw. Gleichzeitig habe ich ein Störgefühl beim Gedanken, dass ein Tag mit Märschen, Reden und Kundgebungen wieder für ein Jahr reichen soll. Fast beliebig wirken die Sprüche auf den Plakaten, 3/8
Genauso funktioniert die Aufmerksamkeits-Ökonomie im Jahr 2026 schließlich.
Vielleicht habt ihr genau wie ich ein zwiegespaltenes Verhältnis zum Weltfrauentag. Einerseits ist mir die Bedeutung des Tages sehr bewusst. Es ist wichtig, dass ein Tag für die Rechte und Herausforderungen 2/8
Wir müssen reden …
über knapp 50%
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4,15 Milliarden. So viele Mädchen & Frauen leben heute auf der Welt. 49,5% der Weltbevölkerung. Und wieso schreibe ich das heute? Am 11. März. Weltfrauentag war vor 3 Tagen. Nächstes Thema bitte!
Heute geht es richtig los & ch bin wahnsinnig gespannt, wie viele Menschen wir in den nächsten Wochen erreichen werden. Denn noch etwas ist sicher:
Jede (!) Demokratie ist ein Gemeinschaftsprojekt – genau wie Funfacts.de
Seid ihr dabei?
etwas wirkungsvolles entgegenzusetzen: die Paarung aus Humor und Fakten. Jeden Tag, 15min lang. Ohne Sender und ohne Konzern, dafür mit Publikum vor Ort und danach jederzeit online verfügbar.
Letzte Woche haben wir unsere Weltpremiere gefeiert, inkl.(meiner ersten)Pressekonferenz und Gruppenfoto.7/8
Was aber neu ist: FunFacts.de GmbH – ein unterhaltsames Nachrichtenformat, das Fakten durch Humor und Prominenz zu mehr Reichweite verhilft. Und ich bin Teil davon. Gemeinsam mit aktuell schon mehr als 200 weiteren Menschen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Frust und Eskapismus 6/8
Denn eins ist sicher: Jede (!) Demokratie basiert darauf, dass die Menschen in ihr Zugang zu verlässlichen Informationen haben und Pressefreiheit herrscht. Darum schaffen Autokraten und Diktatoren eben diese umgehend ab. Das ist nicht neu – auch für euch sicherlich nicht! 5/8
und lösungsorientierten Journalismus gefunden, habe „damals“ Perspective Daily mitgegründet und mit aufgebaut, dann 5 Jahre als Professorin für Medienpsychologie gearbeitet und stelle immer wieder fest: Wir alle haben eine Verantwortung und können uns für gute Medienarbeit einsetzen!
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Das Sauerteigbrot lässt grüßen.
Ich beschäftige mich seit 2015 intensiv mit der Frage, wie Journalismus aussehen kann, sollte und vielleicht sogar muss, damit er seiner Kernaufgabe gerecht wird: Menschen zu informieren und handlungsfähig zurückzulassen. Ich habe Antworten im Konstruktiven 3/8
– Kriege und Konflikte überall. Open AI und das Pentagon. Epstein und … wer nicht? Die Liste an Hiobsbotschaften lässt sich fast beliebig fortsetzen.Viele pendeln irgendwo zwischen frustriert-machtlosem News-Junkie-Dasein & Komplett-Entzug inkl. Rückbesinnung aufs eigene,direkte Umfeld und Leben.2/8
Wir müssen reden …
über Fun Facts
Hand aufs Hirn: Ist euch das Lachen (schon) vergangen? Mit Blick auf die Nachrichtenlage und in die Welt. Iran, Israel, USA, Russland, Ukraine, Pakistan, Afghanistan - 🧵1/8
(c) Clemens Porikys
Drei Voraussetzungen, die wir so dringend brauchen, um gemeinsam ein gutes, zukunftsfähiges Zusammenleben zu gestalten.
Also: Wie wollt ihr sein? 8/8
– auch die großen Fragen aus den Augen verlieren.
Denn wenn ich eins über das menschliche Dasein verstanden zu haben glaube, ist es folgendes: Nur, wenn ich mich selbst sehe, annehme und mag, kann ich aufmerksam, neugierig und liebevoll unterwegs sein. 7/8
ganz vielleicht sogar uns zu mögen.
Warum ich das für sehr wichtig halte?Weil so viele Menschen so sehr damit beschäftigt sind, was sie werden und sein wollen. Sodass sie oft ängstlich,grimmig und verbissen durch den Tag laufen und dabei nicht nur die kleinen sondern vielleicht – ironischerweise 6/8
was wir sein wollen? Oder besser noch: Wie wir sein wollen?
Dann kommen wir nicht drum herum, zu schauen, wie wir aktuell sind: Aufmerksam oder abgelenkt? Neugierig oder festgefahren? Liebevoll oder abgestumpft? Vielleicht kommen wir dann auch nicht drum herum, uns anzunehmen und vielleicht, 5/8
ein ganz anderer Gedanke umher. Getrieben von einem Gefühl des Widerspruchs.
Ich möchte die Frage verändern!
Was,wenn wir uns nicht länger fragen, was wir werden wollen – neben Berufswünschen gehören da auch gern so Sachen wie „glücklich“,„reich“ und „erfolgreich“ zu – sondern stattdessen fragen,4/8
Heute wollen viele junge Menschen Influencer:innen oder YouTube-Star werden. Vielleicht ist das einfach die moderne Variante der Eiskunstläuferinnen und Feuerwehrmänner.
Doch ganz unabhängig von der konkreten Antwort auf die Frage, tanzt in meinem Gehirn beim Anblick der Stellwand 3/8
„Was will ich werden?“
In der Grundschule wollte ich Grundschullehrerin werden, in der zehnten Klasse Abfalltechnikerin.Als alle in der Klasse einen Beruf vorstellen mussten, habe ich über Müll gesprochen,weil mich unsere Wegwerfgesellschaft sehr beschäftigt und ich anLösungen arbeiten wollte.2/8
Wir müssen reden …
über Selbstwahrnehmung
„Mal ehrlich Mama, was will ich werden?“ Fast wäre ich an der aufdringlichen Stellwand am Eingang des Drogeriemarkts vorbeigelaufen. Wie viele andere auch. Aber etwas in meinem Gehirn lässt mich angesichts der Frage auf der Wand stoppen. 🧵1/8
Der Blick ins Netz fühlt sich laut @positivemaren.bsky.social derzeit wie eine Art Wettlauf der Zerstörung an. Auf der #rp26 wird die Neurowissenschaftlerin über Hoffnung als Wunderwaffe der Menschheit sprechen und zeigen, warum unser Gehirn niemals aufgibt.
➡️ re-publica.com/de/news/rp26...
Ich habe auch erfahren, wie sie sich anfühlt. Das macht mir Hoffnung. Und gibt mir Kraft. Vielleicht auch, um bald wieder weinen zu können.
Warum möchtest du weinen? Und gelingt es dir? 8/8
Heute bin ich dahintergekommen warum. Weil mich nicht ein Abschied umtreibt, sondern ein anderes Gefühl. Am ehesten kann ich es wohl mit dem Begriff Heimweh beschreiben. Eine tiefe Sehnsucht nach Heimat. Vor Jahren habe ich verstanden, dass Heimat kein Ort ist, keine Straße, kein Haus. 7/8
Weil Tränen das zum Ausdruck bringen, was so vielen Menschen angesichts von Dauerkrise und Unsicherheit zu fehlen scheint: Nähe, Verbindung und Vertrautheit.
Bei all den Tränen um mich herum spüre ich auch jetzt – Tage später – einen tiefen Wunsch, auch weinen zu wollen. Und kann es nicht. 6/8
sondern wegen des Endes einer Studienphase. Dem Ende eines Zusammenhalts von Menschen, die zu einer vertrauten Gruppe geworden sind.
Und plötzlich wird mir klar: Tränen sind stark. Weil sie zeigen, was wichtig ist. Weil sie zeigen, dass es jemanden kümmert. Dass es nicht egal ist. 5/8