Heute geht es richtig los & ch bin wahnsinnig gespannt, wie viele Menschen wir in den nächsten Wochen erreichen werden. Denn noch etwas ist sicher:
Jede (!) Demokratie ist ein Gemeinschaftsprojekt – genau wie Funfacts.de
Seid ihr dabei?
Heute geht es richtig los & ch bin wahnsinnig gespannt, wie viele Menschen wir in den nächsten Wochen erreichen werden. Denn noch etwas ist sicher:
Jede (!) Demokratie ist ein Gemeinschaftsprojekt – genau wie Funfacts.de
Seid ihr dabei?
etwas wirkungsvolles entgegenzusetzen: die Paarung aus Humor und Fakten. Jeden Tag, 15min lang. Ohne Sender und ohne Konzern, dafür mit Publikum vor Ort und danach jederzeit online verfügbar.
Letzte Woche haben wir unsere Weltpremiere gefeiert, inkl.(meiner ersten)Pressekonferenz und Gruppenfoto.7/8
Was aber neu ist: FunFacts.de GmbH – ein unterhaltsames Nachrichtenformat, das Fakten durch Humor und Prominenz zu mehr Reichweite verhilft. Und ich bin Teil davon. Gemeinsam mit aktuell schon mehr als 200 weiteren Menschen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Frust und Eskapismus 6/8
02.03.2026 15:54 — 👍 5 🔁 1 💬 1 📌 0Denn eins ist sicher: Jede (!) Demokratie basiert darauf, dass die Menschen in ihr Zugang zu verlässlichen Informationen haben und Pressefreiheit herrscht. Darum schaffen Autokraten und Diktatoren eben diese umgehend ab. Das ist nicht neu – auch für euch sicherlich nicht! 5/8
02.03.2026 15:54 — 👍 4 🔁 0 💬 1 📌 0
und lösungsorientierten Journalismus gefunden, habe „damals“ Perspective Daily mitgegründet und mit aufgebaut, dann 5 Jahre als Professorin für Medienpsychologie gearbeitet und stelle immer wieder fest: Wir alle haben eine Verantwortung und können uns für gute Medienarbeit einsetzen!
4/8
Das Sauerteigbrot lässt grüßen.
Ich beschäftige mich seit 2015 intensiv mit der Frage, wie Journalismus aussehen kann, sollte und vielleicht sogar muss, damit er seiner Kernaufgabe gerecht wird: Menschen zu informieren und handlungsfähig zurückzulassen. Ich habe Antworten im Konstruktiven 3/8
– Kriege und Konflikte überall. Open AI und das Pentagon. Epstein und … wer nicht? Die Liste an Hiobsbotschaften lässt sich fast beliebig fortsetzen.Viele pendeln irgendwo zwischen frustriert-machtlosem News-Junkie-Dasein & Komplett-Entzug inkl. Rückbesinnung aufs eigene,direkte Umfeld und Leben.2/8
02.03.2026 15:54 — 👍 5 🔁 0 💬 1 📌 0
Wir müssen reden …
über Fun Facts
Hand aufs Hirn: Ist euch das Lachen (schon) vergangen? Mit Blick auf die Nachrichtenlage und in die Welt. Iran, Israel, USA, Russland, Ukraine, Pakistan, Afghanistan - 🧵1/8
(c) Clemens Porikys
Drei Voraussetzungen, die wir so dringend brauchen, um gemeinsam ein gutes, zukunftsfähiges Zusammenleben zu gestalten.
Also: Wie wollt ihr sein? 8/8
– auch die großen Fragen aus den Augen verlieren.
Denn wenn ich eins über das menschliche Dasein verstanden zu haben glaube, ist es folgendes: Nur, wenn ich mich selbst sehe, annehme und mag, kann ich aufmerksam, neugierig und liebevoll unterwegs sein. 7/8
ganz vielleicht sogar uns zu mögen.
Warum ich das für sehr wichtig halte?Weil so viele Menschen so sehr damit beschäftigt sind, was sie werden und sein wollen. Sodass sie oft ängstlich,grimmig und verbissen durch den Tag laufen und dabei nicht nur die kleinen sondern vielleicht – ironischerweise 6/8
was wir sein wollen? Oder besser noch: Wie wir sein wollen?
Dann kommen wir nicht drum herum, zu schauen, wie wir aktuell sind: Aufmerksam oder abgelenkt? Neugierig oder festgefahren? Liebevoll oder abgestumpft? Vielleicht kommen wir dann auch nicht drum herum, uns anzunehmen und vielleicht, 5/8
ein ganz anderer Gedanke umher. Getrieben von einem Gefühl des Widerspruchs.
Ich möchte die Frage verändern!
Was,wenn wir uns nicht länger fragen, was wir werden wollen – neben Berufswünschen gehören da auch gern so Sachen wie „glücklich“,„reich“ und „erfolgreich“ zu – sondern stattdessen fragen,4/8
Heute wollen viele junge Menschen Influencer:innen oder YouTube-Star werden. Vielleicht ist das einfach die moderne Variante der Eiskunstläuferinnen und Feuerwehrmänner.
Doch ganz unabhängig von der konkreten Antwort auf die Frage, tanzt in meinem Gehirn beim Anblick der Stellwand 3/8
„Was will ich werden?“
In der Grundschule wollte ich Grundschullehrerin werden, in der zehnten Klasse Abfalltechnikerin.Als alle in der Klasse einen Beruf vorstellen mussten, habe ich über Müll gesprochen,weil mich unsere Wegwerfgesellschaft sehr beschäftigt und ich anLösungen arbeiten wollte.2/8
Wir müssen reden …
über Selbstwahrnehmung
„Mal ehrlich Mama, was will ich werden?“ Fast wäre ich an der aufdringlichen Stellwand am Eingang des Drogeriemarkts vorbeigelaufen. Wie viele andere auch. Aber etwas in meinem Gehirn lässt mich angesichts der Frage auf der Wand stoppen. 🧵1/8
Foto von Maren Urner. Sie schaut direkt in die Kamera und trägt einen Blazer und ihre Haare in einem Dutt.
Visual mit der Aufschrift republica 26, darunter befindet sich ein Peace-Zeichen mit der Unterschrift Politik und Gesellschaft. Darunter steht in Großbuchstaben DENN UNSER HIRN GIBT NIEMALS AUF – MAREN URNER. Am unteren Rand ist das Motto Never Gonna Give You Up zu lesen mit dem Veranstaltungsdatum 18.-20. Mai und dem Ort, der STATION Berlin.
Der Blick ins Netz fühlt sich laut @positivemaren.bsky.social derzeit wie eine Art Wettlauf der Zerstörung an. Auf der #rp26 wird die Neurowissenschaftlerin über Hoffnung als Wunderwaffe der Menschheit sprechen und zeigen, warum unser Gehirn niemals aufgibt.
➡️ re-publica.com/de/news/rp26...
Ich habe auch erfahren, wie sie sich anfühlt. Das macht mir Hoffnung. Und gibt mir Kraft. Vielleicht auch, um bald wieder weinen zu können.
Warum möchtest du weinen? Und gelingt es dir? 8/8
Heute bin ich dahintergekommen warum. Weil mich nicht ein Abschied umtreibt, sondern ein anderes Gefühl. Am ehesten kann ich es wohl mit dem Begriff Heimweh beschreiben. Eine tiefe Sehnsucht nach Heimat. Vor Jahren habe ich verstanden, dass Heimat kein Ort ist, keine Straße, kein Haus. 7/8
01.02.2026 19:36 — 👍 13 🔁 0 💬 1 📌 0
Weil Tränen das zum Ausdruck bringen, was so vielen Menschen angesichts von Dauerkrise und Unsicherheit zu fehlen scheint: Nähe, Verbindung und Vertrautheit.
Bei all den Tränen um mich herum spüre ich auch jetzt – Tage später – einen tiefen Wunsch, auch weinen zu wollen. Und kann es nicht. 6/8
sondern wegen des Endes einer Studienphase. Dem Ende eines Zusammenhalts von Menschen, die zu einer vertrauten Gruppe geworden sind.
Und plötzlich wird mir klar: Tränen sind stark. Weil sie zeigen, was wichtig ist. Weil sie zeigen, dass es jemanden kümmert. Dass es nicht egal ist. 5/8
– und wenn überhaupt als Selbsthilfe oder zu therapeutischen Zwecken „ok“ ist.
„Was für ein Quatsch!“, denke ich und erkenne in den Tränen, die mir nur wenig später begegnen, erneut einen Abschiedsschmerz. Dieses Mal nicht über die bevorstehende Veränderung im Arbeitsumfeld, 4/8
– das Weinen abtrainiert haben. Oder besser gesagt, es zu einem irgendwie peinlichen Vorgang degradiert haben. Einem Vorgang, der Frauen mehr zusteht als Männern. (Es sei denn letztere haben gerade ein wichtiges Fußballspiel gewonnen.) Einem Vorgang, der unprofessionell ist 3/8
01.02.2026 19:36 — 👍 10 🔁 0 💬 1 📌 0
Ich nehme sie in den Arm und mache einen lockeren Spruch, um ihr Unbehagen aufzulösen. Schließlich sei ich doch die Emotions-Tante. Da sei weinen ok. Auch im Büro.
Auf dem Weg rüber zu den Studierenden frage ich mich, wann wir Menschen uns – zumindest in „meinem“ Kulturkreis 2/8
Bohlenweg in den Bergen mit Schneeresten links und rechts vom Weg.
Wir müssen reden …
über Tränen
Ein wenig beschämt schaut sie zur Seite. Sie wolle doch nicht schon wieder weinen. Gefolgt von einer unsicheren Handbewegung zu den Augen, damit die Wimperntusche nicht verwischt. Sie weint, weil sie sich von einer wichtigen beruflichen Aufgabe verabschieden wird.🧵1/8
bis er irgendwann im doppelten Sinne abdampft. Ein Gespräch war leider unmöglich.
⚖️ Was bleibt? Meine Frage an dich und euch, welches Selbstverständnis uns gut tut. Und tragbar ist – für uns und den Planeten, den wir bewohnen.
dass er bereits zweimal von Fahrradfahrern angezeigt worden wäre, weil er sie überholt habe. Da ist sie: die Angst. Die Angst, das Selbstverständnis als Autofahrer Vorrang zu haben, zu verlieren.
💨 So geht es munter weiter, 7/8
um wenige Meter später eine rasante Vollbremsung hinzulegen und wutentbrannt mit glühendem Kopf auf uns zuzurennen.
💪 Einen Moment habe ich Angst, dass es körperlich wird. Aber unser ruhiges, freundliches „Guten Morgen“ bringt ihn aus dem Konzept. Und er schreit (nur) weiter. Unter anderem, 6/8
Autos gegen Fahrräder.
😨 Aber da steckt noch mehr. Da steckt Angst. Die sich gerade in Wut äußert. Angst, das Privileg der autozentrierten Welt zu verlieren. Wut, auf alle, die es gefährden. Diese Wut bekommen wir jetzt zu spüren. Denn in diesem Moment rauscht er doch an uns vorbei, 5/8
🚗🚲 So rollt unsere seltsame Karawane unter lautem Getöse weiter. Und ich denke über die Fragen der Selbstverständlichkeit nach. Bis ich beim Selbstverständnis lande. Natürlich spielen hier Gruppen mit rein. Er bzw.„sie“, denn eine Frau,die mittlerweile auch schreit, sitzt neben ihm, gegen „uns“. 4/8
19.01.2026 16:27 — 👍 39 🔁 1 💬 1 📌 0