und die intestinale Immunhomöostase abzielen.
www.sciencedirect.com/science/arti...
und die intestinale Immunhomöostase abzielen.
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Abb. 3. Persistenz von SARS-CoV-2 im Darmgewebe von Patienten mit und ohne Post-COVID-Syndrom (PCS). Fluoreszenz-immunhistochemischer Nachweis (A) und Analyse (B) der Expression des Nukleokapsidproteins (rot) von SARS-CoV-2 im Darmgewebe des terminalen Ileums bei PCS+. Dateninformationen: Originalvergrößerung 40x. Maßstabsbalken = 100 μm. Blau: DAPI; rot: N-Protein. Die statistische Analyse erfolgte mittels Shapiro-Wilk- bzw. Kolmogorov-Smirnov-Test auf Normalverteilung. Bei nicht-parametrischer Verteilung wurden Mann-Whitney-Tests, bei parametrischer Verteilung ungepaarte t-Tests verwendet. p-Werte ≤ 0,05 wurden als statistisch signifikant angesehen. SARS-CoV-2: Schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus Typ 2; N-Protein: Nukleokapsidprotein; PCS: Post-COVID-Syndrom; PCS+: Patienten mit PCS. PCS−, Patienten ohne PCS; μm, Mikrometer; n, Anzahl; %, Prozent. (Zur Interpretation der Farbangaben in dieser Abbildungslegende wird auf die Online-Version dieses Artikels verwiesen.)
Expression des SARS-CoV-2-Nukleokapsidproteins im Darmgewebe bzw. Tissue Intestinale (TI).
Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Darm-Immun-Schnittstelle als potenziellen Treiber von Long COVID und unterstützen therapeutische Strategien, die auf die Viruspersistenz
Abb. 4. Systemische und gewebsständige Mastzellaktivierung beim Post-COVID-Syndrom. (A) Nachweis und (B) Analyse von CD117+CD25+ Mastzellen (MC) in Darmgewebeschnitten des terminalen Ileums. Serumspiegel von (C) Tryptase und (D) Zonulin nach Kohorte. Dateninformationen: Originalvergrößerung 100x. Maßstabsbalken (orange) = 20 μm. Die Normalverteilung wurde mittels Shapiro-Wilk- bzw. Kolmogorov-Smirnov-Test geprüft. Bei nicht-parametrischer Verteilung wurden Mann-Whitney-Tests, bei parametrischer Verteilung ungepaarte t-Tests verwendet. p-Werte ≤ 0,05 wurden als statistisch signifikant angesehen. PCS, Post-COVID-Syndrom; PCS+, Patienten mit PCS; PCS−, Patienten ohne PCS; n, Anzahl; %, Prozent; HE, Hämatoxylin-Eosin; ng, Nanogramm. mL, Milliliter. (Zur Interpretation der Farbangaben in dieser Abbildungslegende wird auf die Online-Version dieses Artikels verwiesen.)
charakteristisches Immunprofil mit erhöhter Mastzellaktivität und erhöhten Zonulinspiegeln - Zonulin ist ein körpereigenes Protein, das die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut reguliert -, was auf eine beeinträchtigte Darmbarrierefunktion hindeutet – parallel zu einer erhöhten
09.03.2026 12:35 — 👍 11 🔁 0 💬 1 📌 0dendritischen Zellen, Veränderungen in NK-Zell-Subpopulationen sowie ein erhöhter Anteil bestimmter Gedächtnis-T-Zellen. Diese Befunde sprechen für chronische oder wiederkehrende Immunaktivierung, lange nach der akuten Infektion. Personen mit Long COVID zeigten ein
09.03.2026 12:35 — 👍 10 🔁 0 💬 1 📌 0Immunzellpopulationen im Blut, Entzündungsmarker, Marker für Darmbarriere-Schädigung und Hinweise auf mikrobiell bedingte Immunaktivierung. Bei Long-COVID-Patienten wurden anhaltende Veränderungen verschiedener Immunzelltypen gefunden, z. B. Expansion von plasmacytoiden
09.03.2026 12:35 — 👍 11 🔁 0 💬 1 📌 0Abb. 2. ( A) Studiendesign, (B) Studienkohorten, (C) Altersverteilung, (D) Verteilung des Body-Mass-Index, (E) Vorerkrankungen, (F) akute COVID-Symptome und (G) PCS-Symptome. PCS, Post-COVID-Syndrom; PCS+, Patienten mit PCS; PCS−, Patienten ohne PCS; SARS-CoV-2, schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus Typ 2; IHC, Immunhistochemie; PCR, Polymerase-Kettenreaktion; S-Protein, Spike-Protein; n, Anzahl; %, Prozent; IQR, Interquartilsabstand; kg, Kilogramm; m², Quadratmeter.
zunehmend als möglicher Mechanismus von Long COVID diskutiert.
Im Rahmen der Studie wurden 43 genesene SARS-CoV-2-Patienten 15 bis 22 Monate nach einer akuten SARS-CoV-2-Infektion untersucht, 20 mit Long-COVID-Symptomen und 23 ohne Long-COVID-Symptome.
Untersucht wurden u. a.
Abb. 5. Gesamtverteilung der Immunzellen (%) im Darm von (A) PCS+ und (B) PCS−. Häufigkeiten (%) von (C) CD4+ T-Zellen (TCD4), (D) CD4+ zentralen Gedächtnis-T-Zellen (TCM), (E) CD8+ T- Zellen (TCD8), ( F) CD4+ Effektor-Gedächtnis-T-Zellen (TEM), ( G) B-Zellen (B), (H) Monozyten (M), (I) plasmazytoiden dendritischen Zellen (pDC) und (J) CD56 <sup>dim</sup> natürlichen Killerzellen (NKCD56<sup>dim</sup>) im peripheren Blut (PB) und terminalen Ileum (TI) von PCS+ bzw. PCS−. Dateninformation: Die Normalverteilung wurde für die statistische Analyse mittels Shapiro-Wilk- bzw. Kolmogorov-Smirnov-Test geprüft. Bei nicht-parametrischer Verteilung wurden Mann-Whitney-Tests und bei parametrischer Verteilung ungepaarte t-Tests verwendet. P-Werte ≤ 0,05 wurden als statistisch signifikant betrachtet. PCS, Post-COVID-Syndrom; PCS+, Patienten mit PCS; PCS−, Patienten ohne PCS; n, Anzahl; %, Prozent.
die zeigen, dass Dysbiose und Darmbarrierestörungen systemische Entzündungen und Immunfehlregulation fördern können.
Die Darm-Immun-Achse beschreibt die enge Wechselwirkung zwischen Darmmikrobiom, Darmbarriere, Immunzellen und Entzündungsreaktionen. Störungen dieser Achse werden
Persistierende Dysregulation der Darm-Immun-Achse bei Long-COVID
Diese neue Studie liefert Hinweise darauf, dass Long COVID möglicherweise durch eine langfristige Fehlregulation zwischen Darmmikrobiom und Immunsystem angetrieben wird. Diese Hypothese passt zu anderen Studien, …
oh da wüsste ich einen trick und das wort me/cfs-forschung käme darin prominent vor
09.03.2026 11:47 — 👍 210 🔁 31 💬 0 📌 0
Wer als Ärzt*in öffentlich Desinformation verbreitet, um ME/CFS als Krankheit zu delegitimieren, ist damit in der Regel erfolgreich. Meist tritt dabei eines dieser Szenarien ein:
1. Die Desinformation geht glatt und unwidersprochen durch, womit falsche Darstellungen sich weiter verfestigen.
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Study: "SARS-CoV-2 causes lasting immune dysregulation for over 20 months"
"This large multicenter study shows SARS-CoV-2 exposure leads to long-term changes in lymphocyte subsets—including CD4+ T cells, CD8+ T cells, NK cells, and total T cells—persisting for up to 20 months."
New Zealand
"Ninth wave of Covid-19 suggests wane in immunity, expert says everyone must 'act to reduce impact'"
"The latest Health New Zealand figures show 50 hospitalisations and 19 deaths with the virus in the past week."
www.rnz.co.nz/news/nationa...
#COVID #COVID19 #CovidIsNotOver 😷
Heat map of CDC levels and PMC estimate of prevalence, 1 in 87 estimated actively infectious.
PMC COVlD Update, Week of Mar 9, 2026 (U.S.)
This week we will likely see the 100th consecutive day above 500,000 estimated new daily infections.
However, the 12th wave is winding down. CDC levels are Moderate in 18 states, High in 7, and Very High in 0.
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Unsere Antwort auf die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zur Long-COVID-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses STELLUNGNAHME
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin weist in ihrer Stellungnahme die Verantwortung fur schwerstbetroffene ME/CFS- und Post-COVID-Patient*innen zurück. Als Begründung wird angeführt, dass für diese Erkrankungen keine bzw. nur eine leicht erhöhte Mortalität nachgewiesen sei und daher kein Anspruch auf palliativmedizinische Versorgung bestehe. Diese Argumentation greift aus unserer Sicht aus mehreren Gründen zu kurz. STELLUNGNAHME
Die zugrunde liegenden Studien betrachten schwerstbetroffene Patient*innen nicht gesondert. Dabei ist dies genau jene Gruppe, für die eine palliativmedizinische Versorgung überhaupt in Frage käme. Zudem wurden in den Kohorten zum Teil weder moderne Diagnosekriterien noch das zentrale Symptom der Erkrankung, die Post-Exertionelle Malaise (PEM), systematisch berücksichtigt. STELLUNGNAHME
Besonders kritisch sind für uns die Aussagen der Verfasser, sie sahen „die Gefahr", dass eine palliativmedizinische Versorgung Patient*innen mit Post-COVID und/oder ME/CFS schaden könne, weil dadurch möglicherweise eine rehabilitationsorientierte, multimodale Behandlung verhindert oder verzögert werde. Diese Darstellung erweckt den Eindruck, es gebe wirksame therapeutische Alternativen. Tatsächlich existiert derzeit jedoch keine zugelassene Therapie für ME/CFS oder Post-COVID. STELLUNGNAHME —
Liebe Palliativmediziner*innen,
diese Stellungnahme ist als Denkanstoß und Einladung zum Dialog gedacht.
Schwerstbetroffene ME/CFS- und Post-COVID-Patient*innen brauchen eure Unterstützung - lasst sie nicht im Stich.
Heute habe ich an etwas sehr Gutem gearbeitet, was mich nach diesem Podcast-Desaster ein bisschen versöhnt.
Es gibt auch wirklich positive Entwicklungen bezüglich ME/CFS und wir müssen aufpassen, bei all dem Negativen, was diesbezüglich kursiert, diese nicht aus den Augen zu lassen.
Eine #PostCovid Studie von Dr. Augustin & Co, für die ich zuweisen durfte.
Hinweise im Darm auf Barrierefunktionsstörung, vermehrte Mastzellenaktivität und mukosale Immunaktivierung, fraglich durch Antigenpersistenz.
sciencedirect.com/science/arti...
Menschen, die ohne Bezug zur aktuellen wissenschaftlichen Literatur der letzten Jahre unqualifizierte Meinungen und flasche Zahlen raushauen, sollten einfach nur als peinlich wahrgenommen und ignoriert werden!
Schade, das das nicht so läuft in der Realität...
#MECFS
Ein Gedanke zum #Weltfrauentag.
Es gibt ja immer wieder das Argument, ME/CFS wäre, weil psychosomatische Erkrakungen bei Frauen häufiger sind, psychosomatisch.
Was, wenn das nur so wäre, weil #POTS, #MECFS, #MCAS und #hEDS selten diagnostiziert werden?
www.thelancet.com/journals/lan...
Ich bin so wütend über diesen aktuellen "Klinisch Relevant"-Podcast zu #ME/CFS, dass ich gar nicht weiß wohin mit meiner Wut!
Wir haben als Mediziner*innen doch eine Verantwortung den Menschen gegenüber! Primum nihil nocere!
Wenn ich keine Expertise zu einer Erkrankung habe,
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Es ist wirklich schade, dass es keinen PEM-Simulator (PEM = Post-Exertionelle Malaise) gibt, um ME/CFS-Verharmlosern die Schwere der Erkrankung zu vermitteln.
Aber selbst wenn ein solcher Simulator entwickelt würde, würde die Anwendung niemals durch die Ethikkommission gehen...
#ME/CFS
Wenn man diesen Podcast hört, bleibt man etwas erstaunt zurück, dass solche Erklärungsmodelle von #MECFS 2026 noch immer ernst genommen werden.
Man muss Realität und Stand der Wissenschaft schon sehr selektiv wahrnehmen, damit das plausibel scheint.
New study: New evidence for immune deficiency after COVID Infection even 20 months post-infection.
Men affected more than women.
"Our findings redefine SARS-CoV-2 infection as a condition of long-lasting immune compromise."
sciencedirect.com/science/arti...
Wenn ich in den Raum werfe, ob es sich bei Medical Gaslighting auf einer theoretischen Ebene um Feminizide handeln könnte, dann denke ich ganz praktisch auch an die an ME/CFS verstorbenen Frauen, die ich selbst kannte.
Wie Jana, Judith oder Sarah.
Und ich habe Angst, irgendwann die nächste zu sein.
Podcast-Cover „Klinisch Relevant x Kohlhammer“. Darunter ein Foto der Gesprächspartner Prof. Yesim Erim und Prof. Volker Köllner. Titel der Folge: „Post-Covid-Syndrom“.
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Der „Klinisch Relevant Podcast“ mit Prof. Yesim Erim und Prof. Volker Köllner wird von vielen Ärztinnen und Ärzten gehört.
Umso wichtiger ist es, genau hinzuhören, wenn über
#MECFS #PEM gesprochen wird.
Ein paar Punkte aus der aktuellen Folge.
1) 🇩🇪 This German study will test the feasibility of home-based diagnostics in patients with severe and very severe ME/CFS (Bell score < 30).
They plan to take blood and saliva samples, questionnaires and measurements such as ECG, ultrasound, pupillary responses, HRV, etc.
Online-Sprechstunde der Sozialhummeln für Angehörige von Schwerst-ME/CFS-Betroffenen:
11.03.2026 ab 19 Uhr
Anmeldung per Mail bis spätestens 10. März an angelika.pak[at]sozialhummel[punkt]de.
#ME/CFS
sozialhummel.de/me-cfs-sprec...
#LongCOVID #MECFS
Prof Erim und Prof Köllner waren kürzlich im "Klinisch Relevant Podcast". Das ist tragisch. Denn dieser Podcast wird von vielen Ärzten gehört und es ist massiver Schaden an den Patienten zu erwarten.
Schade, dass die Redaktion der Pseudowissenschaft auf den Leim gegangen ist. 1/2
Powerpoint Folie mit der Überschrift: Alles ganz schön schlimm, was ist nun also zu tun? •primäre und sekundäre Psychologisierung von Long COVID, Post Vac & ME/CFS zurückweisen, denn Entstigmatisierung funktioniert bei diesen Erkrankungen über ‘Ent-Psychologisierung’ •sich bewusst machen, dass es im Diskurs nicht nur um Wissen geht, sondern auch um Macht, Deutungshoheit, Sexismus, finanzielle Interessen… •ein paar konkrete Vorschläge zur Entstigmatisierung: •den Betroffenen zuhören, Glauben schenken, ihre Wahrnehmung nicht in Frage stellen, kein Relativieren (Stichwort Selbststigma) •Prävention! Masken und Luftfilter sind sichtbare Entstigmatisierungs-Maßnahmen und Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen •Biomedizinische Forschung fördern •Verpflichtende Betroffenenbeiteiligung an Forschungsprojekten •Verpflichtende Fortbildungen für Gutachter*innen und Ärzt*innen Oben auf der Folie sind die Logos der Universität und der Uniklinik Leipzig, rechts vom Text ist ein Sticker vom Berlin Buyers Club abgebildet, mit der Aufschrift: Ich vermisse Lachen Ich vermisse Duschen Ich vermisse Essen Ich vermisse Tanzen Ich vermisse Reisen Ich vermisse Freiheit Ich vermisse Musik Ich vermisse dich Ich vermisse mich Ich habe ME/CFS
Long COVID & ME/CFS are feminist issues - heute und an allen anderen Tagen auch ✊🏻
Zum feministischen Kampftag lasse ich euch noch mal meine Abschlussfolie von meiner letzten Präsentation hier. Ist ja nicht so, dass es keine Lösungen geben würde…
An unexpected benefit of taking a late-night train on a Saturday is that the coughing and the sneezing combined with the drunken roaring and predictably unpleasant sounds coming from the toilet is a powerful reminder that avoiding Covid and staying sober are wise life choices.
07.03.2026 23:38 — 👍 179 🔁 16 💬 3 📌 0🎯
07.03.2026 22:16 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0