Bund der Freien Waldorfschulen in der Grafik:
18 : 3 = 7
Hauptsache wir bringen die Jahrsiebtelehre nochmal unter! 🤡
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Kritisches über Anthroposophie, Waldorf und Rudolf Steiner rudolfsteiner.news.blog
Bund der Freien Waldorfschulen in der Grafik:
18 : 3 = 7
Hauptsache wir bringen die Jahrsiebtelehre nochmal unter! 🤡
Klar hängt vieles von der Lehrperson ab, aber je stärker sich diese an die Waldorfvorgaben und -anregungen hält, um so abenteuerlicher wird es halt.
22.01.2026 19:51 — 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0Es ist also nicht von einer konkreten 11. Klasse die Rede, sondern von einem Abschnitt in dem Buch (Herausgegeben 2019).
Macht die Sache nicht viel besser, erklärt aber, warum du dich an nichts dergleichen erinnern kannst.
Die Quelle ist das offizielle Magazin "Erziehungskunst" des Bundes der freien Waldorfschulen.
www.erziehungskunst.de/artikel/ein-...
Es geht darin um ein Buch mit dem Titel: "Biologie in der Waldorfschule: Ein Praxishandbuch für Oberstufenlehrer"
Ja, hatten wir auch eine Weile. War recht dröge. Und mit dem üblichen Gefühl verbunden, dass man da eigentlich irgendeine positive Wirkung spüren müsste, aber es sich statt dessen einfach unpassend anfühlte.
15.12.2025 18:58 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0Oh ok, das klingt mies.
Dann hoffe ich mal, dass du das Treffen gut überstanden hast.
Du kannst ja sagen, du habest es als deine "karmische Aufgabe" erkannt, Impfungen zu nutzen und echte Medikamente nicht abzulehnen.
Dagegen lässt sich dann schwer was einwenden aus anthroposophischer Sicht. 😊
Meine Erwartungen sind aber offensichtlich wieder mal zu hoch, ich finde bisher von anthroposophischen Institutionen keine Distanzierungen zu diesen Stellen.
03.12.2025 18:05 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0und sagt andererseits, dass sich bis zum 20. oder 21. Lebensjahr das Ich sowieso nicht ausleben würde.
Bei aller Entmenschlichung dürfte das alles also zwischen Kindern zu keinen Unterschieden führen, und er hätte sich seine Behauptung über das Mädchen einfach sparen können.
Durch diese Stellen müsste halt eigentlich auch Anthroposoph*innen klar werden, wie willkürlich Steiner die Erstklässlerin (in der anderen Textstelle) verurteilt hat.
Denn er bemängelt einerseits, dass Kinder geboren würden, die laut ihm "in bezug auf das höchste Ich keine Menschen" seien,
Manchmal habe ich den Eindruck, R. Steiner hat seinen Zuhörenden die Hoffnung auf Superkräfte verkauft: Mit meiner Methode steht euch letztlich ein direkter Wissenszugang zu allen Bereichen offen, und ihr könnt den langwierigen Weg (mit Hypothesen und auch Irrtümern) der normalen Forschung abkürzen.
24.11.2025 21:15 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0Das Ganze erinnert mich etwas an diese Bemerkung, die anscheinend Albert Einstein über Steiner gemacht haben soll: "Bedenken Sie doch diesen Unsinn: Übersinnliche Erfahrung. Wenn schon nicht Augen und Ohren, aber irgendeinen Sinn muss ich doch gebrauchen, um irgend etwas zu erfahren."
24.11.2025 21:15 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0Den Satz kannte ich noch nicht. Doch, da stimme ich dir zu, nun soll es also Grenzen gegeben haben, die dank Steiner aber auch schon wieder nicht mehr da sind.
Abgefahren, das hebt ihn ja nochmal richtig auf ein Podest.
Was erst im Erkenntnisprozess entsteht, kann am Punkt vor diesem Prozess logischerweise nicht existieren.
Und somit ist es logisch fehlerhaft wenn R. Steiner schreibt, dass Begriffe und Ideen "in die Sphäre des Unmittelbar-Gegebenen eintreten" würden.
Was übrig bleibt - das unmittelbar Gegebene - ist daher ohne Erkenntnis und somit ohne Ideen und Begriffe.
Sobald also Ideen und Begriffe in unser Bewusstsein eintreten, sind wir nicht mehr beim unmittelbar Gegebenen, sondern wieder in das Erkennen abgerutscht.
Außerdem schreibt er, dass Ideen und Begriffe erst im Erkenntnisprozess entstehen.
Wenn wir nun also - wie Steiner fordert - konsequent alles aussortieren, was zum Bereich der Erkenntnis gehört, werden auch Ideen und Begriffe aussortiert.
Ich sehe das Problem nicht in der gedanklichen Annäherung an den Erkenntnisanfang.
Es geht vielmehr um einen logischen Widerspruch, der sich im Anschluss ergibt:
Steiner definiert das unmittelbar Gegebene als das, was vor dem Erkennen liegt und davon unberührt ist.
Woher sollten Irrtümer denn auch kommen, wenn man doch (laut ihm) gar nicht selber denkt, sondern bloß Gedankliches wahrnimmt?
Dadurch konnte er vermutlich später auch problemlos alles, was ihm in den Sinn kam, als geschaute geistige Wahrheit verkaufen.
ist dann eigentlich auch schon angelegt, alle möglichen Gedanken (die man normalerweise als abwegig oder Phantasiererei verwerfen würde) als wahr anzusehen und zu glauben, geistige Hintergründe geschaut zu haben.
22.11.2025 21:21 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0"Der Geist nimmt also den Gedankengehalt der Welt wahr, wie ein Auffassungsorgan. Es gibt nur einen Gedankeninhalt der Welt. Unser Bewußtsein ist nicht die Fähigkeit, Gedanken zu erzeugen und aufzubewahren, wie man so vielfach glaubt, sondern die Gedanken (Ideen) wahrzunehmen." (GA-2)
22.11.2025 21:21 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Ich glaube, R. Steiners Anliegen war es, Erkenntnis nicht als subjektiv und voller Vorbehalte anzusehen, sondern Aussagen über eine objektive Wirklichkeit treffen zu können.
Und in seiner Behauptung:
Aber er rutscht letztlich ja eher ins Gegenteil ab und schreibt, von Grenzen der Erkenntnis könne nicht gesprochen werden.
22.11.2025 19:36 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Mit Solipsismus kenn ich mich nicht groß aus, aber es ist ein interessanter Punkt den du ansprichst. Und vielleicht wäre Steiners Ansatz in diese Richtung weitergegangen, wenn er konsequent darauf aufgebaut hätte.
22.11.2025 19:36 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Ich lasse mir auch gerne von dir erklären, wie du das siehst. Aber über das Niveau, wir sollten einfach R. Steiners Sonderfälle akzeptieren, sollten wir schon hinaus kommen, finde ich. (Sorry falls das nicht so gemeint war.)
18.11.2025 18:32 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0was von der Tätigkeit des Erkennens ganz unberührt geblieben ist, fallen Ideen und Begriffe weg.
Denn was durch die Erkenntnis entsteht, ist von der Erkenntnis ja eben gerade nicht unberührt geblieben.
Wieder nicht ganz.
Ich akzeptiere doch absolut, dass Ideen und Begriffe immer erst im Erkenntnisakt hervorgebracht werden.
Da R. Steiner aber explizit schrieb, dass der Anfang vor dem Erkennen zu suchen sei, und etwas zum Ausgangspunkte zu nehmen sei,
Ob die Idee richtig oder falsch ist, lässt sich schwer beurteilen. Die anderen Philosophen hatten ja ebenfalls Gründe, anders anzusetzen.
Ich meine bloß, den Versuch ist es wert. Und dann ist entscheidend, ob es folgerichtig weitergeht.
Das habe ich in dem Text bereits versucht zu beantworten:
Herauszuarbeiten, wo das Erkennen anfängt, ist durchaus ein Versuch wert. Und es wird ja auch recht deutlich, wo R. Steiner diesen Anfang eigentlich verortet.
Aber im weiteren Verlauf seiner Ausführungen sehe ich dann entscheidende Fehler.
Ja, guter Punkt.
14.11.2025 16:02 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Falls du an einem Austausch darüber tatsächlich interessiert bist: Ich habe in einem ausführlichen Text dargelegt, wo ich Fehler in Steiners Erkenntnistheorie sehe.
Kannst mir bei Gelegenheit ja mal schreiben, wie du das siehst.
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