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Ditte Ejrnæs

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Danish biologist based in Hamburg. Curious about and interested in natural processes and letting go of our control: how wild can it get?🦬🌊🐘🍃

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Posts by Ditte Ejrnæs (@ddejrnaes.bsky.social)

To effectively conserve biodiversity and understand the functioning of present humid-temperate ecosystems, it is crucial to understand the state of the humid-temperate zone during the evolutionary history of its species.

03.03.2026 06:33 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

Species native to the European humid-temperate zone evolved 150 thousand to 15 million years ago and their adaptations and habitat preferences are widely conserved through time (...)

03.03.2026 06:33 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

Sehr wichtige und interessante Studie von @szymon-czyzewski.bsky.social et al!

doi.org/10.1016/j.bi...

03.03.2026 06:32 — 👍 4    🔁 1    💬 1    📌 0

Nicht nur ein Argument für Nachsicht beim Schwarzwild, auch eine schöne Erklärung, warum große Weidegänger wie Pferde, Wasserbüffel und Rinder eine so tolle Wirkung auf den Artenreichtum haben - wenn sie in kleinen Herden auf sehr großen Flächen laufen. Das muss anerkannt und besser entlohnt werden!

22.12.2025 18:20 — 👍 26    🔁 8    💬 2    📌 0
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Zufällig auf diesen westfälischen Landschaftsmaler gestoßen: Carl Rötteken (1860), und so ein tolles Motiv: Pferde in der Senne. Heute wird sie großteils von Schafen blütenleer gefressen.

13.12.2025 03:35 — 👍 20    🔁 2    💬 0    📌 0
Where traditional livestock grazing in forests hasn't been abandoned, like on this woodpasture in Georgia, forests likely still resemble their pre-human state shaped by large herbivores. In such forests high diversity of forest plants still can be found. Credit: Szymon Czyżewski

Where traditional livestock grazing in forests hasn't been abandoned, like on this woodpasture in Georgia, forests likely still resemble their pre-human state shaped by large herbivores. In such forests high diversity of forest plants still can be found. Credit: Szymon Czyżewski

A charming new paper from @jcsvenning.bsky.social 's department provides more strong evidence "that the closed-forest model commonly used in restoration does not match the evolutionary history or ecological preferences of most temperate forest plants" and "that dense
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phys.org/news/2025-05...

21.12.2025 16:27 — 👍 60    🔁 14    💬 3    📌 1
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Prof. Jens-Christian Svenning's inspiring talk held 2 weeks ago for Naturnahe Weidelandschaften e.V. is online now. No one else can argue as clearly & precisely for integrating grazers into modern conservaton. Great thanks to you, Jens!
@jcsvenning.bsky.social
www.youtube.com/watch?v=pqHS...

19.10.2025 20:30 — 👍 90    🔁 38    💬 4    📌 3

Wäre sehr gerne dabei gewesen! Nächstes Mal unbedingt:)

16.10.2025 16:48 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0
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Während die Kulturheide blüht, hier Calluna vulgaris in einem Grasland neben Thymus pulegioides und Polygala vulgaris 🌸

14.09.2025 13:08 — 👍 7    🔁 0    💬 0    📌 0

Klingt sehr spannend! Ich kann aber heute leider nicht dabei sein. Wird die Veranstaltung aufgenommen oder kann man die Folien danach irgendwo sehen?

11.09.2025 06:23 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0
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Sphagnum fallax in a mesotrophic sloping fen in central Germany 🌿

09.09.2025 05:24 — 👍 62    🔁 13    💬 1    📌 1
A black vulture sits on a sign that says "black vulture notice."

A black vulture sits on a sign that says "black vulture notice."

Here, have some birds perched on appropriate/delightful signage. You're welcome. 🧵 ⤵️

1. Black Vulture (Coragyps atratus) by tysmith on iNaturalist

04.09.2025 13:30 — 👍 666    🔁 257    💬 6    📌 18

This!!

'The land still remembers'

08.09.2025 18:20 — 👍 13    🔁 4    💬 1    📌 0

Ich bin auch der Meinung, dass wir die Natur am besten in Ruhe lassen sollten. Allerdings haben wir die natürlichen Prozesse (Hydrologie, Artenvielfalt großer Tiere) so zerstört, dass wir erstmal etwas wiederherstellen müssen. Und dann Hände weg! :)

07.09.2025 14:48 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Ich sehe Verbiss an Bäumen nicht ganz so negativ. Klar ist Verbiss schlecht für geschlossene Wälder, wie wir sie kennen - aber unsere Wälder waren früher offener und heller :) Große Tiere gehören auch im Wald, wir sind denen einfach nicht gewöhnt.

07.09.2025 14:45 — 👍 5    🔁 0    💬 0    📌 1

Aber warum sind Pferde und Rinder als Vertreter der Wildpferde und Aurochsen okay, wenn nicht der asiatische Wasserbüffel als funktionaler Vertreter der europäischen Wasserbüffel?

07.09.2025 14:26 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0

Darunter aber kaum große Tierarten - die sind fast alle weg.

Welche heimischen Arten sollten dann wieder angesiedelt werden?

06.09.2025 20:24 — 👍 1    🔁 0    💬 2    📌 0
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Functional traits—not nativeness—shape the effects of large mammalian herbivores on plant communities Large herbivores’ effects on plants depend more on their size and breadth of diet than whether they were introduced or native.

Das Problem ist, dass wir unsere Landschaft fast komplett von großen Tieren geräumt haben. Wenn wir passiv warten, werden Biomasse und Diversität fehlen. Zudem zeigt diese Studie, dass Funktionalität wichtiger ist als Einheimischkeit, wenn es um Pflanzenvielfalt geht: www.science.org/doi/10.1126/...

05.09.2025 20:49 — 👍 6    🔁 1    💬 2    📌 0

Und bei uns knallen sie immer noch Wölfe und Bären ab, weil man nicht bereit ist, sich über eine friedliche Koexistenz Gedanken zu machen. 😞

05.09.2025 12:43 — 👍 1    🔁 1    💬 0    📌 0

Ja, europäische Wasserbüffel waren da (und Elefanten und Nashörner). Auf dem Bild ist es aber ein asiatischer Wasserbüffel, weil es den europäischen, wie so viele andere Großherbivoren, nicht mehr gibt.

05.09.2025 16:01 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0
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Good morning & hope you've had your breakfast! Here's a 'splat of blues' in Hungary, taken by @fishtwitcher.bsky.social

Life isn't all pretty flowers & fluttering wings of beauty! Butterflies imbibe essential minerals from mud, dung, and decomposing organic matter.

#Leptember

04.09.2025 06:56 — 👍 50    🔁 9    💬 3    📌 2

Ja, ich glaube es geht auch in die Richtung! 🦬
In Dänemark ist in den letzten Jahren wirklich viel passiert. Mittlerweile werden große Pflanzenfresser sogar auf höchster politische Ebene diskutiert (dank ambitionierter privater Naturprojekte)

05.09.2025 13:14 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0

Was die Renaturierung von Agrarflächen angeht, bin ich für die Natur erst überzeugt, wenn ich sehe, wie es gemacht wird. In Dänemark werden leider auch viel zu viele Naturgebiete nicht sinnvoll gemanagt – sie sind ohne natürliche Prozesse, besonders ohne Großherbivoren

05.09.2025 12:51 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

(Damit nicht gesagt, dass Klimaschutzprojekte unwichtig sind und sich nicht positiv auf die Natur auswirken können. Wir brauchen einfach auch Gebiete wo der Natur erste Proprität hat.)

05.09.2025 12:27 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

Klar. Und wichtig ist es auch die Fälle deutlich zu machen, wo Natur- und Klimaschutz Konfliktpunkte haben. Zu viele Klimaprojekte werden direkt als Naturschutz bezeichnet

05.09.2025 12:24 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0
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Es wundert mich, wie sich so viele Menschen, die sich mit der Natur beschäftigen, eine wilde Natur ohne Großherbivoren vorstellen können. Sie waren immer hier.

Blickfang: Wasserbüffel im Kragelund Mose

05.09.2025 12:11 — 👍 15    🔁 5    💬 3    📌 0

Danke! Da bin ich ganz deiner Meinung. Also nicht der Vergleich unterschiedlicher Risikofaktoren ist sinnfrei, sondern der Vergleich mit undifferenzierten Zahlen bzw. Arten.

05.09.2025 11:42 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0

Warum ist dieser Vergleich nicht sinnvoll?

05.09.2025 11:21 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0
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Schöne Carex aus dem Urlaub in Dänemark im Juli

04.09.2025 16:09 — 👍 7    🔁 0    💬 1    📌 0

Klingt nach einem Plan!

11.07.2025 17:18 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0