Ich lach mich wirklich scheckig, dass der KULTURSTAATSMINISTER der Nationalbibliothek sagt, sie solle halt digital sammeln und die darauf verweist, dass sie gesetzlich angehalten sind, analog zu sammeln, das ist so bräsig von Weimer.
Im Kosovo 🇽🇰 ist die Wahl eines neuen Staatsoberhaupts gescheitert. Es könnte wieder Neuwahlen geben. Die Dritten in gut einem Jahr. Dahinter steckt ein Machtkampf zwischen Regierungschef Albin Kurti und der Präsidentin Vjosa Osmani. Indirekt hat auch Donald Trump 🇺🇸 damit zu tun👇
Eigentlich bräuchte es eine spezifisch deutsche Debatte, die deutschen Kolonialismus, die NS-Verbrechen in Osteuropa, den spezifisch deutschen Antisemitismus und Gastarbeiterthematik zusammendenkt. Aber das passiert nicht, weil sie sich untereinander teilweise auch nicht besonders wohlgesonnen sind.
Ich denke, hier werden keine guten Lösungen gefunden, und ich glaube, das hat viel damit zu tun, wie die Debatte in Deutschland läuft – zwischen deutschem Provinzialismus und falschen Übernahmen aus dem rassismuskritischen Diskurs der USA.
Jein. Der Begriff „Migrationshintergrund“ ist ohnehin schwierig. Aber ich finde, auch Übernahmen aus dem US-Kontext wie „BIPOC“ bringen es nicht wirklich – inwiefern sind denn „Indigenous People“ in Deutschland diskriminiert?
Was wäre dann der passende Begriff? Von Rassismus Betroffene? Und wenn ja: Wie genau macht man die Differenzierung zwischen zum Beispiel weißen Franzosen und weißen Ukrainern? Ich denke, auf einer Alltagsebene kapieren das die meisten Leute. Aber wie beschreibt man das begrifflich kurz?
aber da sind wir uns vermutlich einig.
Voll. Nur begrifflich wird hier nicht unterschieden zwischen Leuten, die daraus keine Nachteile hatten, Personen, die daraus zwar Nachteile hatten, aber weniger als andere (dazu zähle ich mich), und Menschen, die aufgrund ihrer sozialen und geografischen Herkunft massiv diskriminiert werden.
Ja, der Hitlerjoke ist naheliegend, aber der war ja nun nicht Ministerpräsident und sein Geburtshaus ist auch schon wirklich sehr nah an der Grenze.
Also britische Working Class mit eher mäßigen finanziellen Möglichkeiten, aber stabilem Mode- und Musikgeschmack(Im Gegensatz zu den Deutschen)?
Sehr Spannnend. Aber jetzt auch nicht so wie, sagen wir mal, Kriegsflüchtlinge aus Jugolawien oder Malocher aus Polen, oder doch?
Naja, wenn man im Europäischen Parlament gearbeitet hat, fällt der einem schnell ein.
Natürlich haben auch Ulf Poschardt oder Giovanni di Lorenzo einen Migrationshintergrund – aber halt keinen, der ihnen schlechtere Startchancen im Leben beschert hat. Im Kern geht es mehr um die soziale Frage als um die Herkunft, aber die stellt man in Deutschland nicht so gern.
Klar haben auch Personen mit einem Elternteil aus Österreich oder Dänemark statistisch einen „Migrationshintergrund“. Aber wir sind uns vermutlich einig, dass das mit dem Begriff meist nicht gemeint ist. Für die soziale Komponente hat man sich in Deutschland noch auf keinen guten Begriff geeinigt.
Spannende Debatte zum "Migrationshintergrund". Formal war David McAllister erster Ministerpräsident mit Migrationshintergrund. Gemeint ist aber eigentlich die soziale Erfahrung von Migration – etwa als Kind eines bildungsfernen Gastarbeiters aus Anatolien statt als Sohn eines schottischen Beamten.
Geschichten aus dem Weinkeller?
Ist auch ein hartes Business geworden, bei Postillon schreiben sie schon die echten Bildtitel ab.
bsky.app/profile/der-...
Übersehen?
Überhöht?
Übergangen?
Anlässlich des Weltfrauentages widmen wir die aktuelle Episode von @ballaballa-balkan.bsky.social Mileva Marić. Einer außergewöhnlichen Frau, deren Leben wohl besser verlaufen wäre, wenn sie nicht an den falschen Kerl geraten wärw
Albert Einstein
Das kann es nicht außerhalb von Tübingen und selbst innerhalb ist es umstritten.
The Kids are allright
Das Paar diskutierte Ideen, aus denen die Relativitätstheorie entstand. Als die Arbeiten erschienen, stand dort plötzlich nur noch ein Name: Albert Einstein. Unsere Folge über Mileva Marić, die aus der Wissenschaftsgeschichte gelöscht wurde.
ballaballa-balkan.de/episode/mile...
Die AfD in Baden-Württemberg sei moderater als im Bund, heißt es gerade in einem Artikel der "Zeit". Als jemand, der sich seit Jahren mit der AfD in Baden-Württemberg beschäftigt, würde ich das stark bezweifeln. Wie kommen die Kolleg*innen darauf? (1/6)
Alice Weidel darf gerade minutenlang substanzlos im ARD rumpöbeln, und man lässt sie einfach machen.
Irritierend: Bei der Runde der Parteivorsitzenden hört man im Hintergrund ständig die zugeschaltete Alice Weidel leise hineinreden, die sich beschwert, weil auch andere etwas sagen dürfen und nicht die ganze Zeit mit ihr gesprochen wird.
Bei der Wahlparty der Grünen in Stuttgart kann man sich ein Brezel-Tattoo stechen lassen.
Wer wählte wen in Baden-Württemberg? #Landtagswahl2026 #LandtagswahlBaden-Württemberg #Landtagswahl
Baden-Württemberg bekommt den Ministerpräsidenten, den es verdient.
Hoffentlich bleibt Boris P. in Tübingen.
Und die FDP – joar, wenn sie es nicht mal mehr in Baden-Württemberg in den Landtag schafft, dann sieht es woanders, glaube ich, auch nicht besser aus.
Die AfD schneidet viel zu gut ab, aber nicht so gut, wie sie es sich erhofft hat. Vetternwirtschaft sowie ein recht schwacher, offensichtlich korrupter und rechtsextremer Kandidat könnten Gründe dafür sein. Bei der Wählerwanderung konnte die AfD stark von der FDPziehen.