In der Haft gewinnen soziale Fairness, Existenzsicherung und Erfolgserlebnisse an Bedeutung, oft als Gegenentwurf zu früherem Scheitern, wobei die Nachhaltigkeit der genannten Wertehaltungen unklar bleibt.
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20.01.2026 16:27 —
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Artikel 3 (2026)
Berufliche Werte und Arbeitsmoral im Strafvollzug: Der Einfluss schulischer und beruflicher Sozialisation auf Qualifizierungsmaßnahmen in Haft
Elke M. Brewster
Elke M. Brewster untersucht, warum berufliche Qualifizierungsmaßnahmen im Strafvollzug häufig scheitern. Auf Basis qualitativer Interviews mit Inhaftierten zeigt sie, wie schulische Misserfolge, prekäre Erwerbsbiografien und Erfahrungen von Ausbeutung berufliche Werte und Arbeitsmoral prägen.
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20.01.2026 16:27 —
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um Kritik, Wissen sowie das Verhältnis von Wissenschaft und Politik zu ordnen. Die Autor:innen plädieren für eine reflexive, empirisch fundierte Perspektive, die vorschnelle Zuschreibungen vermeidet und gesellschaftliche Machtverhältnisse mitdenkt.
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14.01.2026 12:47 —
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Artikel 2 (2026)
Wissenschaftsskepsis – Politikum oder Analysekonzept? Beiträge aus der Wissens- und Wissenschaftssoziologie
Anna Schwenck, Arthur Bruckleib, Antje Daniel & Michaela Pfadenhauer
Anna Schwenck, Arthur Bruckleib, Antje Daniel und Michaela Pfadenhauer fragen, ob „Wissenschaftsskepsis“ ein politisches Schlagwort oder ein tragfähiges Analysekonzept ist. Als Teil der gleichnamigen Collection zeigt der Beitrag, wie der Begriff während der Corona-Pandemie genutzt wurde,
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14.01.2026 12:47 —
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Der Artikel verbindet Bourdieus Praxeologie mit Mobilitätsforschung und macht deutlich, dass Mobilität ein zentraler Schlüssel zum Verständnis von gesellschaftlichem Wandel sein kann.
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08.01.2026 15:45 —
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Die 3M-Perspektive auf die Mobilität: Mobilitätsvermögen, Mobitus und Mobitat (3M) als Kategorien der sozialwissenschaftlichen Mobilitätsforschung
Artikel 1 (2026)
Martin Gegner
Martin Gegner entwickelt in seinem Beitrag eine neue soziologische Perspektive auf Mobilität. Mit den drei Kategorien Mobilitätsvermögen, Mobitus und Mobitat zeigt er, wie räumliche Bewegung mit sozialer Ungleichheit, Macht und gesellschaftlichem Wandel verknüpft ist. [1/2]
08.01.2026 15:45 —
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vier Typen von Bildungsräumen, vom ländlichen Sprengelschul-Modell bis zu urbanen, segregierten Kontexten. Die Studie zeigt: Schulwahl ist Ausdruck sozialräumlicher Strukturen und ungleicher Handlungsspielräume.
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13.11.2025 15:12 —
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NEUER ARTIKEL
Schulwahl und Bildungsraum: Räumliche Ungleichheiten im Übergang zwischen Primar- und Sekundarstufe
Karina Fernandez & Elisabeth Zehetner
Karina Fernandez und Elisabeth Zehetner analysieren in der Collection „Soziale Ungleichheit und Bildung“, wie räumliche Bedingungen Ungleichheiten beim Übergang von der Volksschule in die Sekundarstufe prägen. Anhand qualitativer Interviews in österreichischen Schulen rekonstruieren sie
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13.11.2025 15:12 —
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NEUER ARTIKEL
Ready-Steady-Go: oder doch nicht? Analyse der Vorschule im österreichischen Bildungssystem.
Mario Steiner
Mario Steiner untersucht in einem weiteren Beitrag der Collection „Soziale Ungleichheit und Bildung“, wie die Vorschule im österreichischen Bildungssystem zur frühen sozialen Selektion beiträgt. Auf Basis von Registerdaten über 15 Jahre zeigt er:
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12.11.2025 11:57 —
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verdeutlichen sie, dass Homeoffice ökologische Vorteile bietet, die Arbeit aber prekär bleibt. Der Beitrag plädiert für feministische Perspektiven in Nachhaltigkeitsdebatten und die Berücksichtigung von Arbeit als Dimension sozial-ökologischer Transformation.
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11.11.2025 09:27 —
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Johanna Hofbauer und Dominik Klaus zeigen in ihrem Beitrag der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“, dass Klimapolitik ohne Geschlechtergerechtigkeit unvollständig bleibt. Am Beispiel der Virtuellen Assistenz, einer überwiegend von Frauen ausgeübten Online-Arbeit,
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11.11.2025 09:27 —
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CALL FOR PAPERS
Collection „Methodische und methodologische Konsequenzen des digitalen Wandels“
Editors: Susanne Vogl & Martin Weichbold
Deadline für Extended Abstracts: 31.01.2026
CALL FOR PAPERS
Gesucht sind Arbeiten zu den Folgen des digitalen Wandels für sozialwissenschaftliche Method(ologi)en: Etwa zu neuen Methoden, neuen Datenarten und -mengen, forschungsethischen Herausforderungen, Potenzialen von KI u.v.m.
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10.11.2025 14:29 —
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Klausuren, mündliche Prüfungen und Feedbacks erscheinen nicht als objektive Messungen, sondern als kollektive Prozesse, in denen Leistung erst hergestellt, verhandelt und institutionell abgesichert wird.
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07.11.2025 13:36 —
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Neuer Artikel
Im Maschinenraum der Differenzierung
Lehren – Prüfen – Bewerten in der Geschichtswissenschaft
Herbert Kalthoff & Fabian Kölsch
Herbert Kalthoff und Fabian Kölsch blicken in einem kürzlich erschienenen ÖZS-Beitrag in den „Maschinenraum“ universitärer Bewertung. Anhand ethnografischer Beobachtungen in der Geschichtswissenschaft zeigen sie, wie Lehren, Prüfen und Bewerten als soziale Praktiken funktionieren.
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07.11.2025 13:36 —
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Anhand zweier Studien reflektieren sie, wie Forscher*innen Verantwortung übernehmen können, um sowohl Schutzbedürftigkeit als auch Selbstbestimmung ernst zu nehmen und Forschung partizipativ und machtkritisch zu gestalten.
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06.11.2025 10:08 —
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Ethische Spannungsfelder in der Forschung mit Eltern mit Lernschwierigkeiten: Behinderung zwischen Vulnerabilität und Vulnerabilisierung
Rahel More & Miriam Düber
Rahel More und Miriam Düber beleuchten in einem ÖZS-Beitrag ethische Spannungsfelder in der Forschung mit Eltern mit Lernschwierigkeiten. Sie zeigen, wie Forschung selbst zur Vulnerabilisierung beitragen kann, etwa durch paternalistische Zugänge oder die Reproduktion von Differenzkategorien.
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06.11.2025 10:08 —
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Farming masculinities in transition? Revisiting the entanglements of agricultural production and masculinities in times of socio-ecological crisis through a systematic literature review
Suse Brettin
Suse Brettin untersucht in ihrem Beitrag der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“, wie Männlichkeitsbilder in der Landwirtschaft mit der sozial-ökologischen Krise verflochten sind. Auf Basis einer systematischen Literaturauswertung zeigt sie, dass traditionelle „farming masculinities“
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03.11.2025 14:02 —
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CALL FOR PAPERS
Collection „Digitale Gesellschaften und ihre Körper: Spannungsfelder der Verkörperung digitaler Sozialität“
Editors: Antonia Schirgi & Ronald Staples
CALL FOR PAPERS
Gesucht werden empirische und theoretische Arbeiten zu den Spannungen zwischen medialer und physischer Körperlichkeit – etwa in Virtual Reality, Online-Meetings, Social Media oder durch KI-gestützte Praktiken. Wie werden digitale Sozialitäten verkörpert, erlebt und gestaltet?
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30.10.2025 10:32 —
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die über Vorstellungen von Harmonie, Naturbilder und Gemeinschaftsverständnisse autoritäre Denkfiguren begünstigen können, zugleich aber auch Potenziale für eine demokratische Transformation eröffnen.
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29.10.2025 09:32 —
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Ein neuer Beitrag von Marie Reusch und Carla Wember in der Collection „Klima, Umwelt, Ungleichheit“ zeigt, wie durch Ambivalenzen in der sozial-ökologischen Bewegung rechte Anschlussfähigkeiten entstehen. Am Beispiel der Landwirtschaft identifizieren die Autorinnen Deutungslogiken,
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29.10.2025 09:32 —
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dass emotionale Vernachlässigung, Ablehnung und Schuldzuweisungen als „Normalität“ wahrgenommen werden. Erst mit Abstand im Erwachsenenalter werden entsprechende Erfahrung als Gewalt wahrgenommen.
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28.10.2025 09:55 —
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Tonina Liriel Aurel zeigt in einem kürzlich erschienen ÖZS-Artikel, wie Kinder psychisch erkrankter Eltern psychische Gewalt erleben, ohne sie als solche zu benennen zu können. Auf Basis biografischer Interviews wird deutlich,
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28.10.2025 09:55 —
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Client Challenge
Das Bildungssystem prägt somit entscheidend, wie sich Geschlechterunterschiede entwickeln. Ein Beitrag der Collection "Soziale Ungleichheit und Bildung".
doi.org/10.1007/s116...
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14.10.2025 13:58 —
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Wie beeinflussen Bildungssysteme geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede? Auf Basis von PISA-2018-Daten zeigt Laura Zapfe in einem ÖZS-Beitrag: Spezifika wie Wettbewerbsorientierung, Unterrichtszeit oder Standardisierung wirken unterschiedlich auf Mädchen und Jungen.
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14.10.2025 13:58 —
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Entsprechende Grenzziehungen hätten, so Berger, nicht nur den öffentlichen Diskurs geprägt, sondern auch politische Handlungsoptionen eingeschränkt.
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10.10.2025 09:38 —
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Wann wird aus Kritik Skepsis? Der Beitrag von Pascal Berger aus der ÖZS-Collection „Wissenschaftsskepsis“ zeigt, wie während der Corona-Pandemie wissenschaftlich vertretbare Positionen von Medien und Fachkolleg:innen als „Wissenschaftsskepsis“ markiert wurden. [1/2]
10.10.2025 09:38 —
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