Ja es wurde weniger, je mehr ich begriffen hatte und selbstbewusster dagegen aufgestanden bin. Und wenn es nur missbilligende Blicke meinerseits waren. Die Versuche gibt es aber bis heute.
Und wir müssen diese neue Erlernen häufig allein und gegen heftigen Widerstand tun. Wer noch nie aus seiner Komfortzone raus musste, kann sich nicht ansatzweise vorstellen, wieviel Kraft, Energie, (Selbst-)Zweifel, Einsamkeit und Belastung damit verbunden sind. Wieviel Mut es braucht.
11/16
Es war eben da. Immer und überall. Weil ich gelernt hatte, dass es so eben ist und man damit klarkommen muss. Ist es zu hart, bist du zu schwach.
Also nein, Frauen sind nicht naiv, manipulativ und kalkulierend. Wir brauchen einfach unsere Zeit, um früh Erlerntes neu und korrekt zu deuten.
10/16
Jahre später habe ich erfahren, dass manche selbst Täter waren. Selbst eine sexistische Atmosphäre befürwortet und gefördert haben. Sich selbst damit gebrüstet haben, was Frauen nicht alles tun, um den Job zu behalten. Ich hab das damals natürlich wahrgenommen. Aber nicht als das was es war.
9/16
Und das sogar oder vllt genau weil ich es nicht als Übergriff, Belästigung, Nötigung etc bezeichnet hatte. Ich wusste es schlicht nicht. Jene, die Verantwortlich für das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter:innen waren, haben immer zu den Tätern gehalten.
8/16
Im beruflichen Umfeld hab ich das eine oder andere Mal Vorfälle sehr wohl gemeldet. Damals halt als "das war total komisch und unangenehm" usw. Ich hab hier an anderer Stelle schon mal darüber geschrieben. Es hatte immer negative Konsequenzen für mich.
7/16
Dass ich nicht allein bin. Dass man mich unterstützt, mir zur Seite steht, mit mir gemeinsam dagegen vorgehen will. Dass nur weil etwas aktuell so ist, das nicht unveränderbar ist. Dass die Werkseinstellung von Frauen nicht "Objekt" ist. Dass ich gleich an Würde und Rechten geboren bin.
6/16
Und noch viele andere Aussagen, die in dieser Liga waren. Was aber nie jemand gesagt hat: Dass es nicht ok ist. Dass es sich dabei um Übergriffe handelt. Dass man das anzeigen oder melden kann. Dass es Organisationen und Gesetze gibt, die mich unterstützen und schützen sollen.
5/16
Dass sie mich nur testen. Dass ich mich nicht so anstellen sollte. Dass man eben was aushalten muss, wenn man was erreichen will. Dass man eben nur so als Frau bestehen kann. Dass das doch alles vorbei geht, wenn man dann erst eine bessere Position hat. Dass man sowieso nichts ändern kann.
4/16
Dass Männer in hohen Positionen eben Stress haben und sich da manchmal halt daneben benehmen. Dass ich nur nicht zu viel Stress machen solle, weil ich sonst im Job nix erreiche. Dass Männer halt kleine Buben sind und mich doch nur necken wollen. Dass man das nicht falsch verstehen sollte.
3/16
Ich hab eigentlich immer iwem in meinem näheren Umfeld von Übergriffen erzählt. Nur wusste ich damals noch nicht, dass es Übergriffe waren. Ich bin - wie viele andere - aufgewachsen, in dem Glauben, dass Männer eben so und so sind und Frau sich gut stellen und nicht zu viel aufregen sollte.
2/16
Der mittlerweile Ex-FPÖ-Stadtrat ist verurteilt - aber der FPÖ-Nationalratspräsident schweigt beharrlich. Nichts, was wir einfach so hinnehmen sollten, wie @colettemschmidt.bsky.social hier richtig schreibt, denn es gibt noch offene Fragen: www.derstandard.at/story/300000...
Diesen Artikel von @barbaratoth.bsky.social sollte man lesen. Ich kann mich an den Fall erinnern. Und ich trau mich sagen, dass solche Dinge nicht nur im ORF, sondern auch in anderen Unternehmen System haben
Wo immer es geht, mit Schloss, Rolls Royce und Opernball-Loge protzen, aber leider zu wenig Einkommen für einen Tagsatz über 100 Euro.
Und sich selbst für einen Top-Promi halten, aber diesmal nur ja nicht genannt werden wollen.
Auch extra … dings.
www.horizont.at/medien/news/...
guten morgen 🌻
So jetzt einmal Klartext:
Keine Frau der Welt hat sich jemals über ein Dick Pic gefreut. Wenn sich eine Frau - auch in einer komplett einvernehmlichen Beziehung sich - sagma mal - erfreut dafür bedankt, ist das in besten Fall Höflichkeit.
So schaut die Schnorrerparrie aus
wolfgang schüssel - ihr erinnert euch, das war der mann, der damals als wahl-dritter den katalysator der extremen rechten in europa, jörg #haider #FPÖ, in die 🇦🇹 regierung geholt hat - erhält den neuen verdienstorden der #EU. neben selenskyj, merkel & wałęsa. ultra fail.
Wenn er die Frau töten will, dann ist es wohl kein erweiterter Selbstmord, sondern ein Mordversuch an seiner Frau. Man könnte auch Femizid dazu sagen. (aus:ORF)
Ein Politiker sexualisiert Schulmädchen und die Republik greift die Frau an, die das öffentlich gemacht hat. Und ihr tut so, als würde euch Epstein schockieren. Das ist genau das Klima, das sowas überhaupt über Jahre hinweg ermöglicht hat.
Die heutige #SabotageJournalismus Attacke gegen Andreas Babler und die SPÖ liefert #Kurier-Redakteur Bernhard #Gaul unter Verwendung der Aussagen von Thomas #Hofer.
Wenn man das Ergebnis nicht kleinschreiben kann, versucht man es mit Dämonisierung und subtiler Herabsetzung der handelnden Personen.
😎
Was sprach gegen eine #Diversion für #Wöginger?
1. zu großer #Schaden
2. mangelnde #Reue
3. weil die ÖVP dann jubelt: #Korruption ist ein Kavaliersdelikt!
Was sprach für die Diversion?
Zadić hatte die #WKStA zu oft im Regen stehen lassen, daher war unklar ob @annasporrer.bsky.social halten würde
28 von 35 Geräten sind vorbereitet für die Abholung in den nächsten Tagen.
Weitere zusagen für Einrichtungen und deren Klienten sind auch per Mail raus. Somit gehen alleine in den nächsten 10 Tagen in etwa 60 Geräte raus.
Ich freue mich das ich so vielen Menschen helfen kann.
www.pc-spenden.de
Die FPÖ plakatierte jahrelang „Unser Geld für unsere Leut“ – als Schutzversprechen für den „kleinen Mann“. In der Stellungnahme von Strache zur Spesenaffäre liest sich dieses Motto wie ein Parteiprogramm für die eigene Funktionärsklasse.
www.stopptdierechten.at/2026/03/09/f...
Noch eine Grafik von @katjaberlin.bsky.social, die ich sehr gut finde...
Where’s that righteous Republican pro-life outrage?
Das ist eine Vorgeschichte zum Wöginger-Prozess, die ein bisschen zu wenig Beachtung findet. Der Bürgermeister Michael L., der letztlich das Finanzamt Braunau bekam, wollte davor das Finanzamt in Schärding. Und bekam es nicht. Die Reaktion im BMF? Zorn. Da war etwas gehörig schiefgelaufen.
Transparenzhinweis offenbar überflüssig. 🤷♂
Kurz vor der Wahl in Ungarn veröffentlicht der exxpress eine überschwängliche Lobeshymne auf die Regierung von Viktor Orbán.
Dass der exxpress-Kolumnist für Orbáns Kaderschmiede MCC tätig ist, erfährt der Leser nicht. 1️⃣
Die extrem teuren Abfangsysteme sind in Drohnenzeiten nicht genug.
Nur Ukraine hat die erforderliche Technologie
Das hatte niemand auf der Karte