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Simon Sahner

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Freier Autor und Kulturjournalist, Moderator, Ghostwriter, Mitherausgeber bei http://54books.de he/him Website: http://www.simon-sahner.de

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Latest posts by simonsahner.bsky.social on Bluesky

„Skeleton-Fahrer sind die, die früher bei Twitter immer in die Debatten reingegangen sind“ 🙏 @moritzhuertgen.de #bowa

09.02.2026 06:47 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Da hört man nichtsahnend am frühen Morgen den Wohlfühl-Podcast #bowa und dann muss ich die Stimme von Friedrich Merz hören 😵‍💫

09.02.2026 06:32 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0

😎

07.02.2026 08:40 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Ich will einmal nach Saarbrücken, ja Saarbrücken wäre nett!

06.02.2026 13:20 — 👍 14    🔁 1    💬 2    📌 0
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Gewalt im Iran: Manche müssen für die Kugeln zahlen, die ihre Lieben getötet haben Im Iran passiert gerade Unvorstellbares, ein Massaker mit wohl mehr als 30.000 Toten. Fernab davon bleibt uns nur, der Welt von dem Grauen zu erzählen. Also hört hin.

Das ist ein fast unerträglicher, aber auch unheimlich guter Text über die Massaker an Demonstrierenden im Iran.

"Ich bemerke, wie ich in diesem Text versuche, so viele Informationen wie möglich unterzubringen, weil ich nicht verstehen kann, warum dieser "Massenmord" hier kein großes Thema ist."

06.02.2026 07:47 — 👍 48    🔁 20    💬 2    📌 0
Ganz allgemein gesagt: In der Theorie ist es recht ein-fach. Wenn man »denken« nicht aussprechen kann (das
D), dann versucht man »ersinnen«, bei dem man einen viel weicheren, sanfteren Anlauf nehmen kann. Stolpert man über das bescheidene Wort »groß«, wechselt man zu
»enorm«. Falls man am Ufer des Sch von »schön« stranden könnte, holt man sich durch A und U Schub, damit man über das G und das Z kommt und den langen Rest von »ausgezeichnet« locker absurfen kann. Auch für W-Wörter gibt es Ersatzprodukte: Für die Wiese die Alm, für den Weg die Bahn, für den Wind den Hauch. Die Aus-weichwörter müssen nicht korrekt sein, es genügt, dass sie ungefähr stimmen und bestenfalls triumphal im Gehirn erscheinen, exakt in dem Moment, in dem man sie braucht, um das Stottern zu überlisten, und damit ein Satz nicht zu lang wegen Umbau geschlossen ist. So gesehen, dachte ich mir: Ich könnte mit so einem Buch zum erfolgreichsten Wortbezwinger werden.
In der Praxis ist das allerdings komplizierter.

Ganz allgemein gesagt: In der Theorie ist es recht ein-fach. Wenn man »denken« nicht aussprechen kann (das D), dann versucht man »ersinnen«, bei dem man einen viel weicheren, sanfteren Anlauf nehmen kann. Stolpert man über das bescheidene Wort »groß«, wechselt man zu »enorm«. Falls man am Ufer des Sch von »schön« stranden könnte, holt man sich durch A und U Schub, damit man über das G und das Z kommt und den langen Rest von »ausgezeichnet« locker absurfen kann. Auch für W-Wörter gibt es Ersatzprodukte: Für die Wiese die Alm, für den Weg die Bahn, für den Wind den Hauch. Die Aus-weichwörter müssen nicht korrekt sein, es genügt, dass sie ungefähr stimmen und bestenfalls triumphal im Gehirn erscheinen, exakt in dem Moment, in dem man sie braucht, um das Stottern zu überlisten, und damit ein Satz nicht zu lang wegen Umbau geschlossen ist. So gesehen, dachte ich mir: Ich könnte mit so einem Buch zum erfolgreichsten Wortbezwinger werden. In der Praxis ist das allerdings komplizierter.

Was David Hugendick hier über das Stottern schreibt, ist (leider) so wahr

05.02.2026 19:09 — 👍 17    🔁 1    💬 0    📌 0
Sprechstunde - die Sprachkolumne In unserer Sprachkolumne schreiben wir über die Sprache als kulturelles Phänomen: Wie entwickelt sich Sprache, wie prägt Sprache eine Gesellschaft?

Abonnieren leider nicht, glaube ich, aber hier erscheint heute in 14 Tagen der nächste

www.goethe.de/prj/ger/de/k...

05.02.2026 18:26 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0
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Genug ist genug Leipzig. Subjektiv. Selektiv.

Die Universität Leipzig setzt Kürzungen des eigenen Haushalts durch die Nichtverlängerung von laufenden Promotionsstellen um, meine ist auch betroffen. kreuzer-leipzig.de/2026/01/29/l...

05.02.2026 10:07 — 👍 346    🔁 112    💬 28    📌 20
Die gesamte Szene dauert wenige Sekunden, aber sie wirkt, als wollte hier wer wirklich jeden Verdacht ausräumen, dass nur Gedankenlosigkeit am Werk war und nicht die kalte Absicht: die Gelegenheit zu nutzen, ein antisemitisches Klischee mit Macht und unmissverständlich zu verbreiten. Ein genetischer Zusammenhang zwischen Betrug und Judentum lässt sich kaum plakativer herstellen, als es in dieser Ausgabe der „Stefan Raab Show“ geschah.

Die gesamte Szene dauert wenige Sekunden, aber sie wirkt, als wollte hier wer wirklich jeden Verdacht ausräumen, dass nur Gedankenlosigkeit am Werk war und nicht die kalte Absicht: die Gelegenheit zu nutzen, ein antisemitisches Klischee mit Macht und unmissverständlich zu verbreiten. Ein genetischer Zusammenhang zwischen Betrug und Judentum lässt sich kaum plakativer herstellen, als es in dieser Ausgabe der „Stefan Raab Show“ geschah.

In der SZ hat @niggi.bsky.social überaus lesenswert den Antisemitismusskandal bei "Schlag den Star" kommentiert: www.sueddeutsche.de/medien/stefa...

05.02.2026 09:23 — 👍 60    🔁 11    💬 3    📌 0
Simon Sahner über die doppelte Sprachwelt der Krankheit Sprechen wir über Krankheiten, klingt das oft martialisch. Simon Sahner weiß, dass uns solche Metaphern helfen können, den kranken Körper auszuhalten.

In den kommenden drei Monaten darf ich die Kolumne "Sprechstunde" des Goethe Institus mit Gedanken zum Thema Krankheit und Sprache bespielen.

Heute erscheint die erste Ausgabe zum Thema "Krankheit als metaphorischer Kriegsfall"

05.02.2026 09:04 — 👍 37    🔁 12    💬 1    📌 0

Ich finde es selbst fast etwas seltsam, wie sehr es mich entspannt, wenn ich weiß, ich muss am nächsten Tag einfach nur zuhause sitzen und arbeiten. Und wie anstrengend ich es finde, zu wissen, ich hab einen Termin und wenn er „nur“ digital ist oder sogar Hobby oder so…

04.02.2026 21:17 — 👍 27    🔁 0    💬 4    📌 0

An welchen Regeln oder Dinge, die ihr in eurer Kindheit gelernt habt, haltet ihr euch immer noch, obwohl sie sich als falsch oder unnötig herausgestellt haben?

Ich fang an: die Innenbeleuchtung im Auto bleibt aus!!

04.02.2026 18:54 — 👍 85    🔁 6    💬 35    📌 2

Oder so quietschen!!

02.02.2026 18:27 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0
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Margarete Stokowski: "Ohne meinen Partner und meine Freundinnen wäre ich vermutlich nicht mehr am Leben" Viele kennen Margarete Stokowski (39) aus ihren Kolumnen oder von Bestseller-Büchern wie "Untenrum frei". Seit einer Covid-Infektion verbringt die Journalistin einen großen Teil des Tages liegend. Den...

www.brigitte.de/gesund/gesun...

02.02.2026 14:42 — 👍 771    🔁 171    💬 7    📌 9

"[Renée] Good lebte offen in einer gleichgeschlechtlichen Ehe und verkörperte damit genau jene Form weiblicher Autonomie, die Gilead als Bedrohung markiert: ein Leben, das emotional, familiär und existenziell nicht um einen Mann organisiert ist."

02.02.2026 08:58 — 👍 35    🔁 17    💬 0    📌 1
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Normalisierung der Dystopie - Die beänstigende Realität von Atwoods "Der Report der Magd" - 54books von Barbara Peveling Frauen in roten Gewändern stehen schweigend vor Regierungsgebäuden, während Gesetze über ihre Körper verhandelt werden. Diese Bilder aus Margaret Atwoods…

"Als Atwoods "Der Report der Magd" 1985 erschien, war der Roman eine warnende, aber fiktionale Zukunftsvision", schreibt @barbara-peveling.bsky.social in ihrem Essay über die Verbrechen von ICE und zeigt an Atwoods Klassiker, wie Literatur zur Deutung der Gegenwart herangezogen werden kann.

02.02.2026 07:52 — 👍 70    🔁 42    💬 2    📌 2

Über den Verhältnissen leben, aber als Untermieter in der Dachgeschosswohnung

01.02.2026 16:44 — 👍 13    🔁 1    💬 1    📌 0
Dieter Bohlen feiert in Freiburg über 40 Jahre Pop-Geschichte - knackige Show, weniger knackige Stimme

Dieter Bohlen war zu Gast in der Freiburger Sick-Arena. Routiniert trat er auch mit fast 72 Jahren auf – und wandte sich ab, wenn stimmlich schwierige Passagen kamen. Die Zuhörer tobten trotzdem.

Dieter Bohlen feiert in Freiburg über 40 Jahre Pop-Geschichte - knackige Show, weniger knackige Stimme Dieter Bohlen war zu Gast in der Freiburger Sick-Arena. Routiniert trat er auch mit fast 72 Jahren auf – und wandte sich ab, wenn stimmlich schwierige Passagen kamen. Die Zuhörer tobten trotzdem.

Es gibt Parallelgesellschaften.

"Immerhin wiegen die von einem Möbelhaus verteilten Leuchtstäbe im Takt."

Random-Info: Der BZ Fotograf durfte keine Fotos von Dieter Bohlen machen

01.02.2026 16:27 — 👍 9    🔁 0    💬 0    📌 0

Das Lächerlichste, was ich seit langem gesehen habe: Deutsche Unternehmer und Manager, die stolz erzählen, wie lange sie schon nicht mehr wegen Krankheit eine Pause gemacht haben.

31.01.2026 07:29 — 👍 65    🔁 6    💬 2    📌 0
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Offener Bruch – Wie Twenty One Pilots mit zehnjähriger Vorbereitung Fans enttäuscht (und begeistert) - 54books von Felix Linsmeier Im November 2025 wurde, zumindest von manchen Medien, der fünfzigste Geburtstag der Gattung Musikvideo gefeiert. Die vielfach totgesagte Kunstform bringt…

Twenty One Pilots’ zehnjährige Lore zeigt Pop als serielles und transmediales Erzählen. Nach fünf Alben endet die epische Pop-Erzählung in einem bewusst gesetzten Bruch der Erwartungen: ein Essay über die Enttäuschung von Fans als ästhetische Strategie.

30.01.2026 11:57 — 👍 21    🔁 8    💬 0    📌 1
Screenshot aus den Simpsons: Milhouse' Vater lebt nach der Scheidung allein, trägt Boxershorts und schläft in einem Bett in Form eines Ferraris; hierin erinnert er an den Scheidungsvater Poschardt

Screenshot aus den Simpsons: Milhouse' Vater lebt nach der Scheidung allein, trägt Boxershorts und schläft in einem Bett in Form eines Ferraris; hierin erinnert er an den Scheidungsvater Poschardt

Wie ich mir einen Besuch bei Poschi zu Hause vorstelle

29.01.2026 20:47 — 👍 306    🔁 21    💬 8    📌 1

Es sollte unser aller Ziel sein, dass jede*r, wenn er*sie möchte in „Lifestyle Teilzeit“gehen kann

29.01.2026 11:25 — 👍 24    🔁 0    💬 0    📌 0
In Ihrer Jugend galt in Deutschland die Wehrpflicht. Sie wurden ausgemustert wegen Kurzsichtigkeit. Würden Sie sich heute freiwillig zum Wehrdienst melden?
Ja. Als junger Mann würde ich mich freiwillig melden. Die Zeit ist eine andere. Wir werden bedroht. Wir müssen uns verteidigen.

In Ihrer Jugend galt in Deutschland die Wehrpflicht. Sie wurden ausgemustert wegen Kurzsichtigkeit. Würden Sie sich heute freiwillig zum Wehrdienst melden? Ja. Als junger Mann würde ich mich freiwillig melden. Die Zeit ist eine andere. Wir werden bedroht. Wir müssen uns verteidigen.

Es ist extrem leicht, sich zu Extremsituationen zu verhalten, die für einen selbst nie eintreten werden.
Ich würde mir daher wünschen, dass alle, die selbst im Kriegsfall vermtl. nicht an die Waffe gerufen würden, nicht behaupten, sie wären die ersten an der Front.

Looking at you Joschka Fischer

29.01.2026 08:07 — 👍 62    🔁 8    💬 5    📌 0

Tfw du ewig auf den Steuerbescheid wartest und er dann kommt und genau das drin steht, was du erwartet hast, und es sich dann doch nicht so erleichternd anfühlt, wie erhofft

27.01.2026 06:18 — 👍 10    🔁 0    💬 0    📌 0

Sollte es, ja, ist es aber leider nicht

26.01.2026 19:44 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Sonst würde sie anders geführt werden. Aber es ist frustrierend, dass diese Menschen entweder so borniert sind, dass sie keine andere Idee von Arbeit haben können, oder tatsächlich so bösartig, dass sie in Menschen nur Arbeitsvieh sehen, dass dafür sorgen soll, dass Wirtschaft wächst.

26.01.2026 15:09 — 👍 56    🔁 6    💬 1    📌 0

Was ich an der ganzen Debatte um Arbeit so traurig finde, ist, dass offenbar niemand in der Regierung auf die Idee kommt, zu fragen: Was braucht ihr, damit ihr mit Freude & Motivation daran arbeiten könnt, dass es uns als Gesellschaft gut geht. Mir ist klar, dass das nicht der Punkt der Debatte ist.

26.01.2026 15:09 — 👍 119    🔁 19    💬 6    📌 0

Früher zu Zeiten vom Konrad Adenauer sind wir bei so viel Schnee einfach daheim geblieben und haben Online Yoga gemacht und so die Bundesrepublik Republik Deutschland aufgebaut 💪💪💪💪💪💪💪

26.01.2026 07:34 — 👍 54    🔁 6    💬 1    📌 1

Es ist leicht, konservativ zu sein: Die eigenen Überzeugungen sind „Werte“, die der Anderen „Lifestyle“.

26.01.2026 07:48 — 👍 605    🔁 134    💬 11    📌 3

Das Streben nach einem guten Leben als schiere Unverschämtheit zu verteufeln, das ist heute Konservativismus. Alles, was das Leben etwas einfacher oder gar besser macht, wird verachtet und muss entschlossen bekämpft werden.

26.01.2026 06:44 — 👍 142    🔁 36    💬 1    📌 3

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