Journalistische Umsicht schlägt dann leicht in die uneingestandene Akzeptanz von Post-Truth um.
11.06.2025 09:43 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0@dullestboy.bsky.social
All work and no play
Journalistische Umsicht schlägt dann leicht in die uneingestandene Akzeptanz von Post-Truth um.
11.06.2025 09:43 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0… die eigene, notwendigerweise beschränkte Perspektive am Kriterium absoluter Wahrheit misst (wie beim Nirvana-Fehlschluss), scheint mir gefährlich zu sein. …
11.06.2025 09:42 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0…wird die von dir beschriebene Vorsicht schnell zur Untugend.
Das Vertrauen in die eigene Urteilskraft zu relativieren, da man möglicher Bad-faith-Kritik (plausible deniability) zuvorkommen will oder…
Ich kann deinen Punkt nachvollziehen, frage mich aber: Wenn der journalistische Berufsethos keine vernünftige politische Urteilskraft und eine Prise Risikobereitschaft mit einbegreift, die es JournalistInnen erlauben, Muster ideologischen Verhaltens zu erkennen und unverblümt darüber zu berichten…
11.06.2025 09:40 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0Vielleicht passt der dazu?
www.verbrecherverlag.de/bolz-horisch...
Im Nachhinein tragisch, dass "Texas Chainsaw Massacre" nicht seinen Arbeitstitel "Head Cheese" behalten hat - dann hätten wir jetzt deutlich markigere Begriffe, um diese Kopfkäse-Clowns zu beleidigen
16.04.2025 09:31 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Ist es nicht eher andersrum? In Deutschland herrscht gerade ein fatales Machtvakuum während einer maximal heiklen weltpolitischen Lage, die politische Entschlossenheit fordert. Es wäre doch komisch, wenn das nicht frustrationssteigernd wirken würde
03.04.2025 22:26 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Wenn ich mich recht erinnere, hat Adorno den Aphorismus als 'dialektische Alternative' zum Definieren verstanden. Begriffe explizieren anhand extremer Verdichtungen, die schlagartig ihren historisch sedimentierten Gehalt offenbaren, wodurch dann ein Effekt von Kontraintuitivität erzeugt wird
28.03.2025 14:45 — 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0Achso
20.03.2025 12:15 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Was spricht gegen den Begriff als solchen?
20.03.2025 12:11 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Ich glaube, „betreutes denken“ meint die durch eine angeblich tyrannische Hypermoral motivierte Selbstzensur. Und das findet laut Zentristen bei linken und rechten statt
20.03.2025 09:32 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0Erleuchteter Zentrismus des politischen Feuilletons im Endstadium.
Bothsidesism zu einer Pendel-Geschichtsphilosophie aufgeblasen.
„Betreutes denken“ als schlimmstes Verbrechen für den freigeistigen contrarian. Elitär-entpolitisiert.
Die Selbstbeschreibung der Reaktion muss eine bestimmte Übereinstimmung mit den realen Verhältnissen aufweisen, ansonsten würde sie keine Plausibilität erzeugen.
Zwischen der useful-idiot-mäßigen Übernnahme der Selbstbeschreibung und ihrer missbilligenden Zurückweisung liegt ein breites Feld
Die Frage wäre dann, wie es gelungen ist, eine vorausgeganene Revolution, die nie stattgefunden hat, in einer Weise glaubhaft zu unterstellen, dass sie sich kontern lässt.
19.03.2025 12:08 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0Ist das ästhetisch verwirrt oder hat das System: Anti-Lunger-Stadtplanung, die nebenbei urbanes Leben insgesamt erstickt?
16.03.2025 11:01 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Bloß weil Trump nicht die Klischees eines durchideologisierten, berechnenden, redegewandten Politikers entspricht, ist er nicht weniger gefährlich. Das sollte doch mittlerweile durchgedrungen sein…
16.03.2025 09:39 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Es hieß während Trump 1 auch immer, Pence sei schlimmer als Trump. Rückblickend eine katastrophal falsche Einschätzung.
16.03.2025 09:38 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0Geschäftsmodell owning the libs
14.03.2025 13:08 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Wen kümmern denn solche Umfragen? Dieses Orakeln über irgendwelche Stimmungen diesseits begründeter Meinungsbildung und regulärer demokratischer Prozeduren ist entpolitisiertes Infotainment
12.03.2025 14:01 — 👍 3 🔁 0 💬 0 📌 0Er wird sich nicht entscheiden. Er ist ein politischer Troll. D.h. er zehrt von der aktuell so trendigen Entdifferenzierung von Ernst und Unernst. Wenn man sich damit erst einmal eine privilegierte Stellung im Diskurs erwirtschaftet hat (Wolfgangs Schuld), dann ist diese Rolle äußerst bequem
12.03.2025 11:30 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Einerseits sind die Ursachen nicht so umstandslos bestimmbar. Andererseits kann der Umschlag vom Rationalen ins Irrationale ja auch immanent passieren. Ansätze davon finden sich immerhin bei Weber selbst (Bürokratie als "stahlhartes Gehäuse").
11.03.2025 15:21 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0Wirklich interessant. Ich würde nur die diagnostischen Hilfskonstruktionen wie "komplexe Welt" oder bei Kopstein 'Erosion von Vertrauen in Institutionen nach 2008' mit Vorsicht einführen.
11.03.2025 15:21 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Weil Vokabeln wie "staatspolitisch" oder "Staatsräson" performativ einen Konsens beschwören?
10.03.2025 22:32 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Da kommt in einem ja fast die frivole, zizekianische Hoffnung auf, dass wenn die Faktenchecks an die Maschinen deligiert werden, wir endlich frei sind, echt kritisch zu denken
10.03.2025 20:05 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Verstehe. Würde dir da Recht geben. Wenn innenpolitisch den Fachos nicht Einhalt geboten wird, sind außenpolitische Versprechungen nicht viel wert
07.03.2025 14:38 — 👍 2 🔁 0 💬 0 📌 0Stimmt - wollte nur hervorheben, dass das ein systemisches „Problem“ oder „feature“ von Demokratien ist und nicht bestimmten politischen Positionen anzulasten ist
07.03.2025 12:59 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Deswegen ist es wichtig, dass trotz politischer Wechselfälle bestimmte Kontinuitäten gepfelgt werden. Trump und europäische Fundamentalopositionelle interessieren sich für so Zeug eben nicht. Mit "Disruption" ist kein demokratischer Staat zu machen.
07.03.2025 12:34 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Na ja, in Demokratien werden politische Entscheidungen über die Mehrheit legitimiert. Prinzipiell können neue Mehrheiten die Entscheidungen der alten widerrufen. Man kann die Ukraineunterstüztung ja nicht in der Verfassung verankern...
07.03.2025 12:34 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Die Idee der Abschreckung besteht ja nun genau darin, dass niemand kämpfen muss. Man will bloß den Ami ersetzen, der die Abschreckung bislang gewährleistet hat. Der aktuelle deutsche Militarismus ist ein postheroischer Militarismus
07.03.2025 09:26 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Drohkulissen jeglicher Art sind ein ganz versatiler polit-strategischer Asset. Außerdem sind sie in dem Maße, in dem Softpower für Trump egal ist, auch politisch ohne Kosten verbunden.
Invasion aber mittlerweile durchaus denkbar, würde ich sagen.