Hinzu kommt die strukturelle Komplexität im SPNV, auch deshalb traue ich dem städtischen ÖPNV im Zweifel mehr zu. Heute müsste man aus demografischer Sicht insbesondere bei den Fachkräften teilweise schon eher über Rückbau reden. Vielleicht noch nicht in München, aber in den östlichen Bundesländern
22.01.2026 14:44 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Ja, beginnend ab den 1990ern und 2000ern, wo andere Länder ganz massiv in urbane Mobilität investiert haben, U-Bahn wie Strassenbahn, haben wir die falschen Weichenstellungen gelegt und zu viel in bundeseigene S-Bahnen, halbseparierte ICE-Netze und Grossprojekte wie Stuttgart 21 investiert.
22.01.2026 14:41 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
Ich finde die U9 auch problematisch wegen der Vermischung mit der roten Stammstrecke und der Überlastung des Hauptbahnhofes und die U5 fast logischer mit der oben genannten Erweiterungsoption. Die S-Bahn-Stammstrecke sehe ich auch sehr kritisch, weil sie das Netz noch komplexer macht.
22.01.2026 11:54 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
Müssen die Münchner selbst wissen. Ich kritisiere allgemein die oft pauschale Ablehnung von U-Bahnen in einer sonst eigentlich bahnfreundlichen Szene, während bei manch anderem Grossprojekt nicht so genau hingeschaut wird. Dabei haben U-Bahnen oft bessere Netzstrukturen als DB-NBS ohne Netzeffekt...
22.01.2026 11:46 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
genauer gesagt NBS-Bereich. Zumal Brennernordzulauf ja eine NBS ist, wo nur Fernzüge alle 2 Stunden fahren sollen. Sprich: Gibt andere Bau-Themen, die noch viel kritischer zu sehen sind als neue U-Bahnen. Zumal U-Bahnen doch mehr Automatisierungspotenzial mit Fahrerlosigkeit als Hauptbahnen bieten.
22.01.2026 10:52 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
Sehe eher Chancen eines besseren Ausgleichs von West- und Ostästen der U-Bahn durch dieses Projekt. Potenziell sogar der S-Bahn, wenn man die S-Bahn nach Herrsching an die verlängerte U5 anschließen würde. Wirkliche Fehlplanungen sehe ich in Deutschland eher im ICE-Bereich. Brennernordzulauf usw.
22.01.2026 10:48 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
Man muss nicht zuletzt in einem Einwanderungsland klarere Regeln als die bisherige Verantwortungsdiffusion schaffen und das geht am besten, indem zusammenhängende Ballungsräume auch zu der gleichen Landesregierung gehören. (Mathematisch gesehen eine Graphenzerlegung mit minimalem Schnitt.)
20.01.2026 19:13 — 👍 0 🔁 1 💬 0 📌 0
Es geht auch um Identität. Wenn die Bayern, die Dänen, die Niederländer, die Tschechen alle eine ca. 10 Mio. Einwohner grosse Identität haben, aber wir im Nordosten ein föderales Kuddelmuddel aus bundesdeutscher, expreussischer, Brandenburger, Berliner,... Identität, ist das schwer zu vermitteln.
20.01.2026 19:03 — 👍 0 🔁 1 💬 1 📌 0
Vielleicht ein dickes Brett zu bohren. Aber sogar und gerade ich als Berliner finde es sozial gerechter und effizienter, wenn ähnlich grosse Einheiten bestehen. Beispiel Verkehr: Die durch Ländergrenzen zerschnittene SPNV-Nachfrage (siehe D-Takt-Daten) kann überproportional reduziert werden.
20.01.2026 18:56 — 👍 0 🔁 1 💬 1 📌 0
Man muss nicht zuletzt in einem Einwanderungsland klarere Regeln als die bisherige Verantwortungsdiffusion schaffen und das geht am besten, indem zusammenhängende Ballungsräume auch zu der gleichen Landesregierung gehören. (Mathematisch gesehen eine Graphenzerlegung mit minimalem Schnitt.)
20.01.2026 19:13 — 👍 0 🔁 1 💬 0 📌 0
Es geht auch um Identität. Wenn die Bayern, die Dänen, die Niederländer, die Tschechen alle eine ca. 10 Mio. Einwohner grosse Identität haben, aber wir im Nordosten ein föderales Kuddelmuddel aus bundesdeutscher, expreussischer, Brandenburger, Berliner,... Identität, ist das schwer zu vermitteln.
20.01.2026 19:03 — 👍 0 🔁 1 💬 1 📌 0
Vielleicht ein dickes Brett zu bohren. Aber sogar und gerade ich als Berliner finde es sozial gerechter und effizienter, wenn ähnlich grosse Einheiten bestehen. Beispiel Verkehr: Die durch Ländergrenzen zerschnittene SPNV-Nachfrage (siehe D-Takt-Daten) kann überproportional reduziert werden.
20.01.2026 18:56 — 👍 0 🔁 1 💬 1 📌 0
Ich sehe Söders Vorschlag positiver. Eine Länderfusion, welche zerschnittene Ballungsräume zusammenfügt, ist die effektivste Einzelmassnahme, um Strukturprobleme des deutschen Föderalismus zu beheben. Die CSU ist hier erstaunlicherweise mal progressiver, während die SPD zu traditionell agiert.
20.01.2026 18:13 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
I like short commented references on main sources but think extremely long uncommented source lists are some sort of bureaucracy that do not bring science closer to an absolute truth (which does not exist) but exclude intuition and distinguish academia too much from other parts of society.
25.12.2025 11:59 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Meteorologie-Student, Bahnenthusiast & Klimaaktivist bei Fridays for Future 🌍 1,5-Grad-Ultra 🔥 Born at 375 ppm und queer 🏳️🌈
📍Hamburg
Bundestagsabgeordneter B 90/Die Grünen, Mitglied in Ausschüssen Verkehr & Tourismus, Schwerpunkt Bahnpolitik und Verkehrsinfrastruktur. Ziel: Die Verkehrswende
Die wunderbare Welt des Berliner Verkehrs. Redakteur für Mobilität. Hier privat.
EU politics and sustainable transport, especially railways.
Brit who became German and lives in a village in France. When he's not escaping it on a train or a folding bicycle.
Teaches at College of Europe, still writes a blog, photographs with a drone.
Researcher on urban planning and public transportation.
https://marcochitti.substack.com/
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Humanity has not yet reached its full true potential, we can grow to be so much more, not fallen 👼, but rising 🐒
Hablo 🇳🇮; I speak 🇺🇸; Ich spreche 🇩🇪
Sprecher @bundberlin.bsky.social und Freier Journalist für Stadtentwicklung & Mobilität in Berlin. Hier natürlich ganz privat.
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Transit researcher in Berlin. Lived in Tel Aviv, Singapore, the Riviera, New York, Providence, Vancouver, Stockholm, Paris. https://pedestrianobservations.com/ http://patreon.com/alonlevy alon@pedestrianobservations.com @alon@mastodon.social
Es schreibt Martin Randelhoff, Verkehrsplaner mit Blog. Schreibe und denke seit 2010 zur Zukunft der Mobilität in Stadt und Land.
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Arbeitet im ARGUS studio/ #Hamburg für die Mobilitätswende, vorher forschend an der TU #Dortmund.
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