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@misswillowes.bsky.social

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Social-Media-Verbot: Merz befürwortet Social-Media-Verbot für Minderjährige Auch die CDU diskutiert, ob und wie Kinder und Jugendliche Social Media nutzen dürfen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich für ein Verbot ausgesprochen.

Wenn Merz so daran gelegen ist, junge Menschen von Social Media fernzuhalten, könnte er folgendes machen: Jugendzentren flächendeckend aufbauen, öffentliche Räume schaffen, die Kinder selbst gestalten können, echte Begegnungen schaffen. Aber nein, daran wird gespart.

www.zeit.de/politik/deut...

18.02.2026 09:14 — 👍 958    🔁 293    💬 74    📌 28
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Die Vorkämpferinnen - Bianca Walther | S. Fischer Verlage Feminismus 1848 - 1919: Die frühe Frauenbewegung und ihre Erfolge Januar 1919 : Erstmals dürfen Frauen im Deutschen Reich wählen. Dieser historische Moment war...

Schon vorbestellt: "Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde" von @frauenvondamals.bsky.social Erscheint Ende April '26. Bin sehr gespannt! www.fischerverlage.de/buch/bianca-...

17.02.2026 20:25 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
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Schreibers Naturarium, ein Naturlesebuch — JASMIN SCHREIBER Begeben Sie sich mit der Biologin, Illustratorin und Autorin Jasmin Schreiber auf eine bezaubernde Reise durch die Wunder der Natur. In diesem wunderschön gestalteten Naturlesebuch für Jung und Alt fü...

Wunderschön illustriert, witzig & informativ: www.jasmin-schreiber.de/schreibers-n...
Lässt sich wunderbar Monat für Monat lesen & am Ende von jedem Kapitel gibt es eine praktische Anregung oder einen Tipp.

15.02.2026 20:01 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
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Frauen und Macht - Mary Beard | S. Fischer Verlage Das Buch zur großen Debatte um Feminismus, Gleichberechtigung und #MeToo, Spiegel-Bestseller und Nr. 1-Bestseller in Großbritannien: Mary Beard,...

"Frauen & Macht" von Mary Beard: www.fischerverlage.de/buch/mary-be...
Werde es vermutlich wieder lesen.

15.02.2026 19:55 — 👍 4    🔁 0    💬 0    📌 0

Themen u. a. "Wann mit Kindern über die NS-Zeit reden?" und "Gedenken an die Opfer rechtsextremer Gewalt in Hamburg".

11.02.2026 16:05 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
Magazin weiterMachen 2026 | Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.

Sehr gelungene Ausgabe des Magazins "#weiterMachen für Erinnerung in der Gegenwart, herausgegeben von @bullenhuser-damm.bsky.social & Freundeskreis der @neuengamme-mem.bsky.social
www.kinder-vom-bullenhuser-damm.de/die-vereinig...

11.02.2026 16:04 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Happy International Day of Women and Girls in Science! It's truly an honor that I get to work with and support so many amazing women* in different capacities.

#WomeninSTEM #WomeninScience2026 #WIS2026 #IDWGS #FrauenInDerWissenschaft

11.02.2026 08:57 — 👍 22    🔁 6    💬 1    📌 0
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Am 11. Februar heißt es an der @unidue.bsky.social wieder: Zahlen, Daten, Fritten! Dieses Mal mit Bianca Poersch von @correctiv.org zum Thema "'Fake News' und KI: Wie erkennen wir, was stimmt?". Jetzt anmelden unter: udue.de/zdfritten #ZDFritten #FakeNews #KI #Salon5

09.02.2026 17:29 — 👍 2    🔁 1    💬 0    📌 0
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Warum es beim neuen Heizungsgesetz nicht vorangeht Bis Ende Januar wollte die Koalition Eckpunkte für ein neues Heizungsgesetz vorlegen - ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag. Doch seit Monaten tritt Schwarz-Rot auf der Stelle. Warum? Von ...

Wie geht es weiter mit dem #Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Die #Union, die im Wahlkampf versucht hat, mit dem Versprechen der Abschaffung des "Heizungsgesetzes" zu punkten, weiß offensichtlich selbst nicht so recht, wie das in der Praxis...

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08.02.2026 02:26 — 👍 170    🔁 90    💬 6    📌 8
Schwarze Kachel der Gewerkschaft EVG für den Zugbegleiter Serkan, der heute seinen zugefügten Verletzungen erlegen ist. Schrift: Spendenkonto für Serkans Familie. Empfänger: DG Regio AG. IBAN: DE 15 5008 0000 0091 6377 01. Verwendungszweck: Serkan C.

Schwarze Kachel der Gewerkschaft EVG für den Zugbegleiter Serkan, der heute seinen zugefügten Verletzungen erlegen ist. Schrift: Spendenkonto für Serkans Familie. Empfänger: DG Regio AG. IBAN: DE 15 5008 0000 0091 6377 01. Verwendungszweck: Serkan C.

Unser Kollege Serkan ist heute seinen zugefügten Verletzungen erlegen. Der alleinerziehende Vater hinterlässt zwei Kinder. Unsere Mitgliedsgewerkschaft #EVG bittet um Spenden für seine Familie. Jeder Euro, den ihr für die Unterstützung von Serkans Familie entbehren könnt, hilft. 🖤

04.02.2026 14:48 — 👍 361    🔁 232    💬 9    📌 4
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Ein Paukenschlag:
Bekämpfung schädlicher Algorithmen; striktere Strafverfolgung bei Grok, TikTok, Instagram; uvm.

Und das alles schon ab nächster Woche.

Spanien macht vor, wie aus den Sonntagsreden über digitale Souveränität Taten folgen. 🇩🇪 & 🇪🇺 sollten sich ein Beispiel nehmen.

04.02.2026 12:04 — 👍 2920    🔁 1052    💬 102    📌 132
"I don't do politics"

Because the news upsets me. Because I'm trying to "keep things positive!" Because it's bad for my mental health. Because I don't have time. Because I don't have energy. Because I don't want to offend you. Because it doesn't affect me. Because I have enough on my plate. Because I can see them coming, outside my window, I can see them coming, but they're not coming for me.

Alex Dawson

"I don't do politics" Because the news upsets me. Because I'm trying to "keep things positive!" Because it's bad for my mental health. Because I don't have time. Because I don't have energy. Because I don't want to offend you. Because it doesn't affect me. Because I have enough on my plate. Because I can see them coming, outside my window, I can see them coming, but they're not coming for me. Alex Dawson

♥️

02.02.2026 22:57 — 👍 270    🔁 93    💬 6    📌 2

Jaa 😊 Es lässt sich herrlich drin blättern. Design, Typographie und Inhalt = große Freude.

02.02.2026 19:40 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0
Cover des Buchs "Die Wunderkammer des Lesens" aus dem Verlag "Das Kulturelle Gedächtnis".

Cover des Buchs "Die Wunderkammer des Lesens" aus dem Verlag "Das Kulturelle Gedächtnis".

Da fiel mir direkt "Die Wunderkammer des Lesens" aus dem Verlag "Das kulturelle Gedächtnis" ein. Insgesamt eine empfehlenswerte Reihe, sehr schön gestaltet. daskulturellegedaechtnis.de/work/lesen/

02.02.2026 19:34 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0
Claire Goll, Ich verzeihe keinem. Eine literarische Chronique scandaleuse unserer Zeit, Bern: Scherz, 1978
"Am 6. September 1939 landeten wir nach elf Tagen Schiffsreise in New York. Der Krieg war erklärt. Habe ich das Recht, hier zu sein, während die anderen kämpfen', fragte Goll, der augenblicklich umkehren wollte. Er meldete sich als Kriegsfreiwilliger schriftlich beim französischen Informationsminister Jean Giraudoux, der ihm antwortete: "Sie werden in Amerika nützlicher sein, um den Kampf zum Sieg zu führen. Fernab von diesem Europa, wo ein Gewimmel von Staaten seit Jahrhunderten nichts anderes im Kopf hatte, als sich gegenseitig zu bekriegen, überkam mich ein fast betäubendes Glücksgefühl. Hier schien mir alles möglich. Ich hätte ungeniert Zeitungen verkaufen oder Schuhe putzen mögen, woran ich in Paris nicht im Traum gedacht hatte. Die amerikanische Atmosphäre war so dynamisch, daß keine Tätigkeit erniedrigend wirken konnte."

Claire GolL
1890-1977

Claire Goll, Ich verzeihe keinem. Eine literarische Chronique scandaleuse unserer Zeit, Bern: Scherz, 1978 "Am 6. September 1939 landeten wir nach elf Tagen Schiffsreise in New York. Der Krieg war erklärt. Habe ich das Recht, hier zu sein, während die anderen kämpfen', fragte Goll, der augenblicklich umkehren wollte. Er meldete sich als Kriegsfreiwilliger schriftlich beim französischen Informationsminister Jean Giraudoux, der ihm antwortete: "Sie werden in Amerika nützlicher sein, um den Kampf zum Sieg zu führen. Fernab von diesem Europa, wo ein Gewimmel von Staaten seit Jahrhunderten nichts anderes im Kopf hatte, als sich gegenseitig zu bekriegen, überkam mich ein fast betäubendes Glücksgefühl. Hier schien mir alles möglich. Ich hätte ungeniert Zeitungen verkaufen oder Schuhe putzen mögen, woran ich in Paris nicht im Traum gedacht hatte. Die amerikanische Atmosphäre war so dynamisch, daß keine Tätigkeit erniedrigend wirken konnte." Claire GolL 1890-1977

Hugo Sonnenschein (Sonka), Die Legende vom weltverkommenen Sonka, Erstausgabe, Leipzig/Wien/ Zürich: E. P. Tal, 1920

Mit den ewigen Gestirnen 
zeitlos schreitend, Gottes Schreiter, schritt ich brüderlich und heiter 
über sternenhohe Bahn

In den Schluchten kam ich an 
als ich aus der Sterne Spiel 
fern zurück ins Chaos fiel, 
kam ich in den Schluchten an.

Und ich tast in Weh und Wahn 
mich felsab und felsenan 
einsamer und schwerer.

Dunkel liegt das fremde Land, rätselhaft verhüllt und stumm 
An dem Stab der blinden Hand 
frißt beständig, steil und krumm 
und zerissen ohne Steg 
frißt mir bodenloser Weg.

Hugo Sonnenschein 
1889-1953

Hugo Sonnenschein (Sonka), Die Legende vom weltverkommenen Sonka, Erstausgabe, Leipzig/Wien/ Zürich: E. P. Tal, 1920 Mit den ewigen Gestirnen zeitlos schreitend, Gottes Schreiter, schritt ich brüderlich und heiter über sternenhohe Bahn In den Schluchten kam ich an als ich aus der Sterne Spiel fern zurück ins Chaos fiel, kam ich in den Schluchten an. Und ich tast in Weh und Wahn mich felsab und felsenan einsamer und schwerer. Dunkel liegt das fremde Land, rätselhaft verhüllt und stumm An dem Stab der blinden Hand frißt beständig, steil und krumm und zerissen ohne Steg frißt mir bodenloser Weg. Hugo Sonnenschein 1889-1953

Zur Literatur gibt es einen eigenen Bereich. Darin geht es auch um Verfolgte anderer Regime & Diktaturen, wie Inge Müller oder Jürgen Fuchs.

01.02.2026 17:36 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
Vergessen einer Künstler*innengeneration
Die Künstler:innen der sogenannten "vergessenen Generation" wurden um 1900 geboren und hatten ihre erste Schaffensperiode zwischen den Weltkriegen. Durch das nationalsozialistische Regime wurden sie in ihrer künstlerischen Tätigkeit massiv eingeschränkt, sodass die meisten dieser Künstlerinnen heute einem breiteren Publikum unbekannt sind
Die hier ausgestellten Werke repräsentieren jene Kunst, die in den 1920er Jahren als jung und frisch wahrgenommen wurde und einen neuen Aufbruch ankündigte. Diese jungen Künstler*innen studierten meist bei bekannten Lehrer*innen ihrer Zeit. Sie standen am Beginn ihrer erfolgversprechenden Karrieren, waren in Ausstellungen im In- und Ausland vertreten und gründeten eigene Künstlergruppen. Trotz ihrer frühen Erfolge wurden sie unter dem Verdikt der nationalsozialistischen Ideologie diffamiert, konnten ihren Beruf nicht ausüben, wurden in die Emigration gezwungen oder deportiert. So wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts durch die anhaltende Ablehnung der Moderne Biografien und Kunstwerke zurückgelassen und vergessen,während andere bis in die Popkultur hinein bekannt sind. Diese Auswahl an heute bekannten Künstler*innen und Kunstwerken bildet den sogenannten Kunstkanon. Geprägt wird dieser Kanon durch das Zusammenwirken von Museen, Galerien, dem Kunstmarkt, Sammler:innen und der Geschichtsschreibung und  repräsentiert damit die bestehenden Machtverhältnisse. In einer kritischen Auseinandersetzung mit dem etablierten Kanon müssen bisherige Kategorien, die viele Künstler*innen ausschließen, aufgebrochen werden. Gleichzeitig wird der in den 1980er Jahren geprägte Begriff der "verschollenen" oder "ver- gessenen Generation" nicht den unterschiedlichen Schicksalen dieser Menschen gerecht und muss differenziert werden.

Vergessen einer Künstler*innengeneration Die Künstler:innen der sogenannten "vergessenen Generation" wurden um 1900 geboren und hatten ihre erste Schaffensperiode zwischen den Weltkriegen. Durch das nationalsozialistische Regime wurden sie in ihrer künstlerischen Tätigkeit massiv eingeschränkt, sodass die meisten dieser Künstlerinnen heute einem breiteren Publikum unbekannt sind Die hier ausgestellten Werke repräsentieren jene Kunst, die in den 1920er Jahren als jung und frisch wahrgenommen wurde und einen neuen Aufbruch ankündigte. Diese jungen Künstler*innen studierten meist bei bekannten Lehrer*innen ihrer Zeit. Sie standen am Beginn ihrer erfolgversprechenden Karrieren, waren in Ausstellungen im In- und Ausland vertreten und gründeten eigene Künstlergruppen. Trotz ihrer frühen Erfolge wurden sie unter dem Verdikt der nationalsozialistischen Ideologie diffamiert, konnten ihren Beruf nicht ausüben, wurden in die Emigration gezwungen oder deportiert. So wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts durch die anhaltende Ablehnung der Moderne Biografien und Kunstwerke zurückgelassen und vergessen,während andere bis in die Popkultur hinein bekannt sind. Diese Auswahl an heute bekannten Künstler*innen und Kunstwerken bildet den sogenannten Kunstkanon. Geprägt wird dieser Kanon durch das Zusammenwirken von Museen, Galerien, dem Kunstmarkt, Sammler:innen und der Geschichtsschreibung und repräsentiert damit die bestehenden Machtverhältnisse. In einer kritischen Auseinandersetzung mit dem etablierten Kanon müssen bisherige Kategorien, die viele Künstler*innen ausschließen, aufgebrochen werden. Gleichzeitig wird der in den 1980er Jahren geprägte Begriff der "verschollenen" oder "ver- gessenen Generation" nicht den unterschiedlichen Schicksalen dieser Menschen gerecht und muss differenziert werden.

Künstler:innen in frz. Internierungslagern
Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges wurden tausende Flüchtende aus Deutschland in Frankreich als sogenannte "feindliche Ausländer" in Internierungslager gesperrt. In einem Dekret vom 1.09.1939 wurden alle Deutschen zu "Staatsangehörigen des Feindes" erklärt. Dazu gehörten Menschen aus Tschechien, Österreich & teilweise Polen da diese Länder bereits von Deutschland annektiert worden waren & zum "Großdeutschen Reich" gezählt wurden. Geplant war zu Beginn alle verdächtigen NS-Sympathisant*innen und -Unterstützer*innen in Lagern zu sammeln & nach einer individuellen Prüfung ggf. zu entlassen. Dies wurde wenig später vom frz. Innenministerium entkräftet & dazu angehalten, alle zu pol. Flüchtlingen erklärten Deutschen in Lager zu internieren. Darunter jüdische oder antifaschistisch aktive Deutsche, die teilweise schon über Jahre im Exil lebten & dort Zuflucht vor dem Naziregime suchten. Stadien und Gefängnisse im Großraum Paris wurden als Durchgangslager umfunktioniert, von wo aus die Gefangenen in Internierungslager verteilt wurden.
Die Bedingungen waren oft menschenunwürdig, vor allem in den improvisierten Lagern zu Beginn der Internierungen. Krankheiten & Unterernährung waren Folge dieser Zustände. lhre Internierung war für viele Künstler*innen ein Trauma, das tiefe Spuren im Leben & Schaffen hinterließ. Dennoch sind die französischen Internierungslager mit den dt. Arbeits- & Vernichtungslagern nicht zu vergleichen. Diesen lag eine grundlegend entmenschlichende Auslöschungsideologie zugrunde, nach der Menschen systematisch kategorisiert, zu Zwangsarbeit gezwungen, terrorisiert & ermordet wurden.
Zu den in FR internierten Künstler*innen unserer Sammlung gehören L. Breuer, H. M. Davringhausen, J. & E. Isenburger, C. Rabus, R. Liebknecht und K. Schwesig. Betroffene Schriftsteller*innen waren beispielsweise L. Feuchtwanger, W. Mehring, Wa. Hasenclever, F. Hessel und F. Wolf. Ihre Werke zeugen von dem Erlebten.

Künstler:innen in frz. Internierungslagern Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges wurden tausende Flüchtende aus Deutschland in Frankreich als sogenannte "feindliche Ausländer" in Internierungslager gesperrt. In einem Dekret vom 1.09.1939 wurden alle Deutschen zu "Staatsangehörigen des Feindes" erklärt. Dazu gehörten Menschen aus Tschechien, Österreich & teilweise Polen da diese Länder bereits von Deutschland annektiert worden waren & zum "Großdeutschen Reich" gezählt wurden. Geplant war zu Beginn alle verdächtigen NS-Sympathisant*innen und -Unterstützer*innen in Lagern zu sammeln & nach einer individuellen Prüfung ggf. zu entlassen. Dies wurde wenig später vom frz. Innenministerium entkräftet & dazu angehalten, alle zu pol. Flüchtlingen erklärten Deutschen in Lager zu internieren. Darunter jüdische oder antifaschistisch aktive Deutsche, die teilweise schon über Jahre im Exil lebten & dort Zuflucht vor dem Naziregime suchten. Stadien und Gefängnisse im Großraum Paris wurden als Durchgangslager umfunktioniert, von wo aus die Gefangenen in Internierungslager verteilt wurden. Die Bedingungen waren oft menschenunwürdig, vor allem in den improvisierten Lagern zu Beginn der Internierungen. Krankheiten & Unterernährung waren Folge dieser Zustände. lhre Internierung war für viele Künstler*innen ein Trauma, das tiefe Spuren im Leben & Schaffen hinterließ. Dennoch sind die französischen Internierungslager mit den dt. Arbeits- & Vernichtungslagern nicht zu vergleichen. Diesen lag eine grundlegend entmenschlichende Auslöschungsideologie zugrunde, nach der Menschen systematisch kategorisiert, zu Zwangsarbeit gezwungen, terrorisiert & ermordet wurden. Zu den in FR internierten Künstler*innen unserer Sammlung gehören L. Breuer, H. M. Davringhausen, J. & E. Isenburger, C. Rabus, R. Liebknecht und K. Schwesig. Betroffene Schriftsteller*innen waren beispielsweise L. Feuchtwanger, W. Mehring, Wa. Hasenclever, F. Hessel und F. Wolf. Ihre Werke zeugen von dem Erlebten.

Es handelt sich bei den Künstler*innen um vergessene, weil verfolgte Maler*innen der NS-Zeit, aber auch um Menschen, die ins Ausland geflüchtet waren und dann als Feinde markiert in Internierungslager gebracht wurden.

01.02.2026 17:24 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0
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Interaktive Elemtente gibt es zwar nicht viele, aber diese fand ich gelungen.

01.02.2026 17:03 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
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Zentrum für verfolgte Künste Solingen Das Zentrum für verfolgte Künste ist ein Entdeckungsmuseum und widmet sich Künstler:innen, deren Werke durch die Diktaturen des letzten Jahrhunderts blockiert, verhindert und teils vernichtet wurden.

Und wieder eine Entdeckung: Kunstmuseum Solingen & Zentrum für verfolgte Künste: www.verfolgte-kuenste.com
Mit Werken von Else Lasker-Schüler, Joachim Ringelnatz, Käthe Löwenthal oder Elfriede Lohse-Wächtler.

01.02.2026 16:55 — 👍 0    🔁 0    💬 2    📌 0
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AI companies will fail. We can salvage something from the wreckage | Cory Doctorow AI is asbestos in the walls of our tech society, stuffed there by monopolists run amok. A serious fight against it must strike at its roots

"AI is the asbestos in the walls of our technological society, stuffed there with wild abandon by a finance sector and tech monopolists run amok."

Brilliant article by Cory Doctorow www.theguardian.com/us-news/ng-i... @theguardian.com

01.02.2026 08:02 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
Grafik zu Gründen für Teilzeit: Knapp 30 % der Frauen arbeiten Teilzeit um Angehörige zu pflegen - bei Männern sind es nur 7 &

Grafik zu Gründen für Teilzeit: Knapp 30 % der Frauen arbeiten Teilzeit um Angehörige zu pflegen - bei Männern sind es nur 7 &

Eine wie immer sehr interessante Grafik meines Correctiv-Kollegen @sebastianhaupt.bsky.social

29.01.2026 15:03 — 👍 407    🔁 184    💬 22    📌 5
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Frauenstreik-Demo (deutschlandweit) am 09.03.2026 in Hamburg Frauenstreik-Demo (deutschlandweit) am 09.03.2026 in Hamburg ► Alle Infos & Tickets auf Rausgegangen!

Wir müssen wirklich mehr den #Frauenstreik am 09.03.2026 promoten:

rausgegangen.de/events/fraue...

27.01.2026 10:36 — 👍 235    🔁 139    💬 13    📌 6
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Something to remember when they say #weremember

29.01.2026 07:09 — 👍 469    🔁 225    💬 11    📌 16
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Home - Anja Kampmann Anja Kampmann Schriftstellerin Die Wut ist ein heller Stern „Dies ist ein großer Gegenwartsroman, der zu den literarisch herausragenden dieses Jahres gehört.“ Helmut Böttiger   Wir können uns die Ster...

"Die Wut ist ein heller Stern" von Anja Kampmann war mein erstes Buch 2026 & direkt ein Lesehighlight. Ein Text, in den ich mich gerne fallen lassen habe. Die Sprache ist poetisch, lässt Lücken und füllt sie mit einem Gefühl der Beklemmung, aber auch Hoffnung. Sehr aktuell, leider.

anjakampmann.de

28.01.2026 17:23 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
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„Reiche haben in Deutschland zu viel Macht“ Die Ökonomin Miriam Rehm sieht politische Gründe für die Kluft zwischen Arm und Reich. Ein Gespräch über Erbschaftsteuer und den Einfluss von Superreichen wie Elon Musk.

Ich freue mich über mein Interview in der SZ @szde.bsky.social! Die Ungleichheit bei den Vermögen in Deutschland ist extrem hoch. Das hat strukturelle Gründe, vor allem Unternehmensbesitz am oberen Ende. Daraus folgen höhere Renditen der Reichen, was die Ungleichheit weiter treibt sz.de/li.3372503

27.01.2026 08:33 — 👍 88    🔁 28    💬 3    📌 4

Alle Leute, die darauf hinweisen, dass Teilzeitarbeit geleistet wird, weil v.a. Frauen ihre Ressourcen auch noch für Care-Arbeit aufwenden (müssen), also die Arbeit investieren, die den Laden Deutschland tatsächlich am Laufen hält, haben natürlich total recht. Ich möchte noch ergänzen, dass es auch

26.01.2026 12:46 — 👍 63    🔁 19    💬 1    📌 3
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Nach Merz-Aussage: Ist der Sozialstaat wirklich zu teuer? Kanzler Merz meint, der Sozialstaat sei zu teuer und nicht mehr finanzierbar. Tatsächlich ist der relative Anteil der Bundesausgaben gesunken.

www.zdfheute.de/politik/sozi...

20.01.2026 09:39 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Guten Morgen! Vor lauter Freude über die vielen Lieblingshexen habe ich es gestern nicht mehr geschafft, meine 'witch lit' Lektüretipps zu posten, die kommen jetzt. Shoutout übrigens an @julianeblank.bsky.social, die sehr viele spannende Dinge zu Hexen macht!

17.01.2026 09:01 — 👍 22    🔁 4    💬 1    📌 0

Mir ist es nicht aufgefallen. War eher überrascht, ob der vielen Kommentare dazu und habe es vom Phänomen ähnlich einsortiert, wie die Amazon-Rezensionen.

17.01.2026 09:16 — 👍 1    🔁 0    💬 2    📌 0
Rezensionstext: "Haben uns den Besuch aufgrund der vielen Hinweise auf das nervige Gendern schlicht gespart."

Rezensionstext: "Haben uns den Besuch aufgrund der vielen Hinweise auf das nervige Gendern schlicht gespart."

Die negativen Rezensionen bei Google zum Deutschen Auswanderermuseum beziehen sich auch häufig auf gegenderte Texte.

17.01.2026 07:22 — 👍 26    🔁 2    💬 2    📌 0

Wir sollen alle mehr arbeiten, mehr Kinder kriegen & uns intensiv um sie kümmern, mehr Steuern zahlen, weniger Unterstützung vom Staat bekommen, weniger Migranten haben, die Jobmarkt & Sozialkassen entlasten können (& die dürfen bloß nicht so viele Kinder kriegen!). Der Kurs kann nicht funktionieren

16.01.2026 09:28 — 👍 828    🔁 181    💬 35    📌 4

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