Was meinst Du, Noah?
26.02.2026 17:47 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0@tbenner.bsky.social
Director, Global Public Policy Institute (GPPi), Berlin www.gppi.net
Was meinst Du, Noah?
26.02.2026 17:47 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0Schon interessant zu fragen, wie die Berliner Journalisten- und Analystenblase mehrheitlich reagiert hätte, wäre es Scholz gewesen, der so China gemacht hätte: maximale Freundlichkeit, 30 CEOs, gemeinsames Kommuniqué zur "Ukraine-Frage" statt Krieg. Da wäre mehr los gewesen, so mein Baugefühl.
26.02.2026 17:28 — 👍 12 🔁 1 💬 1 📌 0Man kann durchaus China-Besuch so angehen wie Merz: schauen, wie weit man mit maximaler Freundlichkeit & in Freundlichkeit verpackten Beschwerden kommt.
Entscheidend ist, welche Schlußfolgerungen Merz jetzt daraus für dt/EU-Chinapolitik zieht, wie wenig dieser Ansatz fruchtet.
Und wenn der chinesische Premier sich mit dem Merics-Direktor und dem Bundeskanzler auf einem Foto ablichten läßt, können wir davon ausgehen, dass es endgültig vorbei ist mit den sinnlosen Sanktionen gegen Merics. Gut so.
26.02.2026 06:48 — 👍 4 🔁 0 💬 0 📌 0Längerfristige Dialogformate mit Klartext sind wichtig für chinesisch-deutschen Beziehungen.
Gut, daß das Deutsch-Chinesisches Dialogforum gestern getagt hat, in der sicheren Hand von Sabine Stricker-Kellerer als Ko-Vorsitzende und mit Klartext-Teilnehmern wie Janka Oertel & Mikko Huotari.
Warum bedingungslose Freihandelsrhetorik in die Irre führt. Mein Handelsblatt-Stück.
www.handelsblatt.com/meinung/kolu...
Auch die 120 Airbus-Maschinen sind kein zukunftsfestes Signal.
Sobald Airbus beim Technologietransfer die Arbeit komplettiert hat und Pekings Industrie die Maschinen selbst herstellen kann, wird nichts mehr bei Airbus bestellt.
Hühnerfüße, Fußballübertragung, Tischtennis, Klimadialog.
Ist ja nett.
Hat nur nichts mit den Kernproblemen der europäisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen zu tun und dem China-Schock für unsere Kernindustrien.
Es braucht ein entschlossenes Sowohl-als-auch: Entfesselung durch Entbürokratisierung, Vertiefung des Binnenmarkts, Abkommen mit gleichgesinnten Marktwirtschaften, Interventionen für mehr Wirtschaftssicherheit & Schutzmaßnahmen gegen den autoritären Staatskapitalismus à la Xi.
25.02.2026 18:41 — 👍 5 🔁 1 💬 1 📌 0Handelspolitischer Purismus und "Ordoliberalismus in einem Land" à la Grimm fahren uns in einer Xi/Trump-Welt vor die Wand. Nur mit Mut zu Grautönen werden wir systemwettbewerbsfähig.
Meine neue Handelsblatt-Kolumne.
Danke sehr, Jörg.
25.02.2026 05:25 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Alles, was man hintergründig zum China-Besuch des Kanzlers wissen muss, haben @tbenner.bsky.social und zwei Kollegen sehr konzentriert in ihrem Essay zum „China-Schock“ für die @internationalepolitik.de aufgeschrieben, dringende Empfehlung.
25.02.2026 05:17 — 👍 57 🔁 21 💬 3 📌 4Diese "faire, zuverlässige Partnerschaft" hat Xi nicht im Angebot. Und die "großen Chancen" werden ein Wunschtraum bleiben.
Bleibt also, den "konstruktiven Dialog" zur selbstbewußten Artikulation deutscher & europäischer Interessen zu nutzen.
"There is very little to be secured from the Chinese side right now. The most important thing is that he sends a clear message about defending Germany’s economic interests.”
My take on Merz' trip to Beijing to see Xi for @nytimes.com.
Der Kanzler reist mit einem Troß von 30 CEOs zum Antrittsbesuch nach Peking.
Warum er nicht auf die Autobosse von Mercedes, BMW, VW & Co. hören sollten, die keine deutschen Interessen vertreten und statt dessen auf die Position der Maschinenbauer.
Mein Stück für STERN.
Germany & EU have every reason to stand by Japan against Chinese coercion.
They also have every incentive to work together with Japan to urgently reduce supply chain dependencies on China -- for Beijing has already made it clear it seeks to cut off European military end users.
Germany's China shock.
How collective elite failure maneuvered Germany into position of weakness and vulnerability vis-à-vis Beijing’s authoritarian state capitalism & what needs to happen to change course.
Just in time for the Merz China trip.
New piece with @ipq.bsky.social.
Free to read.
I guess WE'RE SCREWED! applies.
20.02.2026 15:27 — 👍 86 🔁 32 💬 6 📌 11Montag kommt pünktlich zum Kanzlerbesuch in Peking die neue IP zum Thema "China-Schock" heraus.
Habe mit den GPPi-Kollegen Jakob Hensing und Florian Klumpp gern das Titelstück beigesteuert.
"The central front of our China policy is at home in Europe".
Excellent piece by @tomnuttall.bsky.social ahead of German chancellor's first China trip.
Größte Wirtschaftsdelegation seit Merkels erster Amtszeit begleitet Merz.
Doch die Ähnlichkeit trügt. Heute sind Unternehmen wie VW & Mercedes auch chinesische Unternehmen. Was ihrer "in China, for China & rest of world"-Strategie zugute kommt, hilft deutschen Arbeitern nicht unbedingt.
Macron's case for Europeans leading discussion on new European security archicture is well argued and deserves follow-through.
It was one of the strongest elements I heard at the Munich Security Conference.
www.elysee.fr/front/pdf/el...
"We have to be the ones to negotiate this new architecture of security for Europe the day after. Because our
geography will not change. We will live with Russia at the same place and the Europeans at the same
place".
Macron on point.
Yes, Rubio's speech kind of fun to pick apart. But analysts should spend less time on exegesis of US speeches (especially ones like Rubio extremely thin on material aspects that matter e.g. posture vis-à-vis Russia or China) & more on European capabilities and security architecture planning.
16.02.2026 06:25 — 👍 64 🔁 9 💬 1 📌 0Zero confusion about what Europeans should do.
Acquire capabilities necessary for defense of Europe. Smartly reduce vulnerabilities to coercion & blackmail by China & US. Invest in revival of European industry & technology. Work together where interests are aligned.
It‘s quite simple.
Das macht auch die Reportage von @annakatrein.bsky.social deutlich.
www.zeit.de/politik/deut...
Drei AfD-Vertreter auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
Was ist gemutmaßt worden. Sicherheitsrisiko. Geheime Informationen landen direkt im Kreml.
Die Realität war viel unspektakulärer. Sie fielen nicht sonderlich auf im Gewimmel. Und griffen auch nichts Besonderes ab.