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Jo Schneider

@joausdo.bsky.social

Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT, Bommi von Bommi & Brummi, Schnellschreiber und Langsamredigierer Ich will doch nur unkuratiert mit anderen Medienleuten abhängen wie früher. https://www.zeit.de/autoren/S/Johannes_Schneider

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Latest posts by joausdo.bsky.social on Bluesky

Vor Singen nicht zum Saufen kommen, das ist das Ziel.

16.02.2026 21:04 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Ach, du warst das!

14.02.2026 11:26 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
Griff des Micro-Roller in der U8

Griff des Micro-Roller in der U8

Saß eben mit meinem Micro-Roller im U-Bahnhof Bernauer Straße und wartete ungebührlich lange auf die U8 und dann kam ein junger Mann und fragte, ob er damit fahren dürfe, er könne auch ein Pfand bei mir lassen, und ich sagte „Dafür fehlt mir grad die Flexibilität“ und er sagte „Das ist voll okay“. 👍🏻

14.02.2026 02:19 — 👍 4    🔁 0    💬 0    📌 0

„Was wünschst du dir eigentlich zum Geburtstag?“
„Ich habe beschlossen, wie Jule Lobo zwei Wochen allein in Frankreich zu verbringen, denn ich bin sonst so eine unverbesserliche Peoplepleaserin und muss da einfach mal ‚all in‘ gehen.“

Meine Frau hat mich gerade sehr zum Lachen gebracht.

10.02.2026 22:21 — 👍 8    🔁 0    💬 0    📌 0

Es ist bizarr und bodenlos und auch ein Beleg dafür, dass viele es sehr gewohnt sind, die narrativen Konventionen von Reality-TV über die in Mitleidenschaft gezogene Realität zu stellen: dass Läuterung und Freisprechung auf jeden Fall stattfinden, weil Ballast nur dazu da ist, abgeworfen zu werden.

09.02.2026 20:14 — 👍 4    🔁 0    💬 0    📌 0

Das ist interessant, dass ihr dem IBES-Publikum nie ein moralisch bemerkenswertes Urteil zugetraut habt und folgerichtig jetzt ostentativ unüberrascht seid (und allgemein dankbar feuilletonüberhöhungsspöttisch), aber leider ist das auch uninformierter bzw. lausig beobachteter Quatsch (imho).

09.02.2026 17:43 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Ist doch schön, dass wir wieder Kulturkämpfe gewinnen. 🥳

09.02.2026 17:18 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0
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Zum Tod von Gerd Appenzeller: Er war ein Geschenk für den Journalismus Er war ein Zuhörer, kein Lautsprecher: präzise, aber nicht pedantisch. Und er hat den Tagesspiegel durch schwierige Zeiten geführt. Ein Nachruf.

Das wichtigste Detail dieses würdigen Nachrufs ist fast ein bisschen versteckt – der Hinweis auf seinen letzten Text über einen… Spielplatz. In einer Medienwelt, in der sich andere alte Männer nur noch für Nobelpreisträgernachrufe regen: Sei ein apz. Großer Mann. www.tagesspiegel.de/berlin/zum-t...

08.02.2026 21:56 — 👍 22    🔁 5    💬 1    📌 1

Immerhin nicht „Sind die Linken schuld, Herr C.?“ 🤪🫩

06.02.2026 17:37 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0
Flache Spuren im Schnee

Flache Spuren im Schnee

Ich bin durch den Garten gegangen, man sinkt nur millimetertief ein.

06.02.2026 09:27 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

Cool, auch der Schnee ist jetzt Eis.

06.02.2026 08:26 — 👍 4    🔁 0    💬 2    📌 0

Für viele individuell wird es bessere Lösung geben, aber niemals für die Mehrheit in einer darbenden Branche, und man kann auch gesellschaftlich nur hoffen, dass sich Ex-WaPo-Leute zusammentun und sich Geld suchen und ein neues Medium gründen.

05.02.2026 19:38 — 👍 84    🔁 10    💬 2    📌 0

Alles wird immer schlimmer, aber bei uns in der Straße steht seit heute eine neue Büchertelefonzelle (die alte, von zwei Nachbarinnen unironisch sehr gut kuratierte wurde Halloween abgefackelt) und die Resilienz hätte ich meinen fellow Bildungskleinbürger:innen gar nicht zugetraut und bin beglückt.

04.02.2026 16:18 — 👍 7    🔁 0    💬 0    📌 0
Meine Mutter starb am gestrigen Freitag vor drei Jahren - sie kann also ihren Triumph nicht mehr miterleben. Wie ich ihr nämlich jeden Morgen auf Knien danke, dass sie mir einst, im Studium, gegen mein ausdrücklich genervtes "Boah, Mama" nagelbewehrte Gamaschen schenkte, von ihr so genannte
"Hackenspikes". Beziehungsweise: Ich danke ihr nicht auf Knien, denn ich habe ja Spikes. Kein Grund also, zu Boden zu sinken!
Mit meinen Spikes bin ich ein Querläufer zur momentanen Berliner Drei-Klassen-Gesellschaft. Da sind zum einen die Autos und Busse, die nass glänzende, weil perfekt gestreute Dämme entlangbrausen. Dann sind da die Radfahrer, deren Wege zumindest teilweise vernünftig geräumt wurden. Und schließlich sind da die Paria der winterlichen Stadt: die Fußgänger. Wie Wesen aus einer instabilen Zwischenwelt schleichen und stapfen sie leicht eiernd durch die Straßen, bevor sie in Hauseingängen oder U-Bahnhöfen verschwinden. Erst dort werden sie wieder zu Menschen.

Meine Mutter starb am gestrigen Freitag vor drei Jahren - sie kann also ihren Triumph nicht mehr miterleben. Wie ich ihr nämlich jeden Morgen auf Knien danke, dass sie mir einst, im Studium, gegen mein ausdrücklich genervtes "Boah, Mama" nagelbewehrte Gamaschen schenkte, von ihr so genannte "Hackenspikes". Beziehungsweise: Ich danke ihr nicht auf Knien, denn ich habe ja Spikes. Kein Grund also, zu Boden zu sinken! Mit meinen Spikes bin ich ein Querläufer zur momentanen Berliner Drei-Klassen-Gesellschaft. Da sind zum einen die Autos und Busse, die nass glänzende, weil perfekt gestreute Dämme entlangbrausen. Dann sind da die Radfahrer, deren Wege zumindest teilweise vernünftig geräumt wurden. Und schließlich sind da die Paria der winterlichen Stadt: die Fußgänger. Wie Wesen aus einer instabilen Zwischenwelt schleichen und stapfen sie leicht eiernd durch die Straßen, bevor sie in Hauseingängen oder U-Bahnhöfen verschwinden. Erst dort werden sie wieder zu Menschen.

Treffe ich diese Wesen (auf meinen
"Hackenspikes"), ernte ich bewundernde Blicke und begeisterte Zurufe. "Der ist schlau" wispern die Leute einander zu und lächeln leicht unterwürfig. Ich habe schon darüber nachgedacht, diesen hohen sozialen Status und meinen sicheren Stand zu kapitalisieren und mich zu einer Art Anführer der entrechteten Massen aufzuschwingen. Ich müsste mich nur auf eine besonders dicke Eisplatte vor einer besonders unzugänglichen Berliner Behörde aufbauen und sagen: "Hier stehe ich, und kann auch anders." Die Leute würden mir überallhin folgen. Leicht eiernd zwar, aber so kommen wir auch ans Ziel. (Johannes Schneider)

Treffe ich diese Wesen (auf meinen "Hackenspikes"), ernte ich bewundernde Blicke und begeisterte Zurufe. "Der ist schlau" wispern die Leute einander zu und lächeln leicht unterwürfig. Ich habe schon darüber nachgedacht, diesen hohen sozialen Status und meinen sicheren Stand zu kapitalisieren und mich zu einer Art Anführer der entrechteten Massen aufzuschwingen. Ich müsste mich nur auf eine besonders dicke Eisplatte vor einer besonders unzugänglichen Berliner Behörde aufbauen und sagen: "Hier stehe ich, und kann auch anders." Die Leute würden mir überallhin folgen. Leicht eiernd zwar, aber so kommen wir auch ans Ziel. (Johannes Schneider)

Außer ich, denn ich habe ja HACKENSPIKES. (aus www.zeit.de/kultur/2026-...)

04.02.2026 09:23 — 👍 4    🔁 0    💬 0    📌 0

Überschneites Eis in Berlin, Temperaturen auf dem Weg in den knappen Plusbereich – es ist so ein Tag, um sich „ausgerechnet jetzt“ noch alle Gräten zu brechen.

04.02.2026 09:13 — 👍 6    🔁 0    💬 2    📌 0

Dass ich den ganzen Teilzeitbums gerade verpasse, weil ich eine Woche Überstundenausgleich mache, gefällt mir ausgesprochen gut.

03.02.2026 19:06 — 👍 8    🔁 0    💬 0    📌 0
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Katherina Reiche: Standortrisiko Ministerin Statt die deutsche Wirtschaft resilienter und unabhängiger von den Rohstoffen anderer zu machen, startet Katherina Reiche populistische Debatten. Das ist gefährlich.

"Damit … macht sie [Katharina Reiche] es dem Kanzler immer schwerer, sie im Falle einer Kabinettsumbildung abzulösen. All das, ohne liefern zu müssen."

-> Was @pinzler.bsky.social über die Wirtschaftsministerin schreibt: www.zeit.de/politik/deut...

02.02.2026 10:42 — 👍 47    🔁 11    💬 0    📌 2

Warum weißt du alles über mein Leben?

01.02.2026 08:55 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Um auch mal was Positives zur Weltlage zu sagen: Ich hatte heute derartig perfekte Haare, ich konnte mich in keiner Zoom-Konferenz auf irgendwas anderes konzentrieren.

30.01.2026 20:29 — 👍 3    🔁 0    💬 1    📌 0

Ja, nee, geht nicht.

30.01.2026 20:01 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Heute geschrieben, morgen auf Seite.

30.01.2026 18:23 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Sätze die man nicht hören will, wenn man sein Homeoffice-Haus mit zeugniswochenbedingt unterbeschulten Kindern teilt und gerade das Wohnzimmer betreten will, um Mittag zu essen: „Komm, wir üben jetzt HORN!“ 🤯😩 (Und so ließ der „Imperial March“ wieder Zweifel an der bürgerlichen Erziehung aufkommen.)

29.01.2026 12:03 — 👍 3    🔁 0    💬 0    📌 0

So bin ich aufgewachsen (und jetzt immer irritiert, wenn ich schon im Förderkorb stehe und es plötzlich heißt „Ferien“).

28.01.2026 13:52 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Familienpolitische Themen lassen tief blicken, ja.

28.01.2026 13:27 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Und während das alles so ist und während solche Posts und Texte (weniger bei Bluesky) zuverlässig allerlei „Dann soll man halt keine Kinder kriegen, wenn man sie nicht betreuen kann“ nach sich zieht, diskutiert das Land darüber, ob das Recht auf Teilzeit abgeschafft gehört. Das ist alles arg herzig.

28.01.2026 13:14 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0
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Ferienbetreuung: Hilfe, es sind Ferien! Drei Kinder, zwei Monate durchwurschteln: die Sommerferien, ein institutionalisierter Betreuungsnotstand. Eltern brauchen mehr Urlaubstage oder mehr Betreuungsangebote.

Siehe hierzu auch meinen Rant von Sommer (Freebie): www.zeit.de/2025/32/feri...

28.01.2026 13:09 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Winterferien sind ja nicht deutschlandweit ein Ding. Deshalb dachte ich, so ist verständlicher.

28.01.2026 13:08 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

Ich finde es eine Frechheit, dass schon in der Vorzeugniszeit die Betreuung der Schulkinder kollabiert, aber gerade haben mich zwei (eigene) im Büro angerufen, um zu sagen, dass noch drei weitere bei uns sind, die alle schon ihren Eltern Bescheid gesagt haben, und so werden sie immerhin selbständig.

28.01.2026 13:02 — 👍 11    🔁 1    💬 2    📌 0

Ich traue meinen Augen nicht, wer alles seinen Augen nicht traut.

26.01.2026 20:12 — 👍 4    🔁 0    💬 1    📌 0
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Mariann Edgar Budde: Wie man gegen Trump stabil bleibt Eine Bischöfin liest Donald Trump die Leviten und alle fragen sich: Hätte ich diesen Mut? Das Tolle ist: Mariann Edgar Budde hat selbst beschrieben, wie man ihn findet.

Meine Social-Apps mit Erinnerungsfunktionen erinnern mich, dass ich heute vor einem Jahr das hier gepostet habe, und das ist wohl gealtert wie guter Wein. 😔 www.zeit.de/kultur/2025-...

25.01.2026 21:34 — 👍 5    🔁 0    💬 0    📌 0

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