Was kostet ein zukunftsfähiges Verkehrssystem und wie lässt es sich finanzieren? Dieser Frage sind wir mit @AgoraVerkehrswende und begleitet von einem fachkundigen Gremium, dem Sachverständigenrat zur Finanzierung eines zukunftsfähigen Verkehrssystems, auf den Grund gegangen. ⬇️
24.11.2025 13:11 — 👍 6 🔁 2 💬 2 📌 0
.. das Aufkeimen des Autoritarismus, der *schon heute* unter Parteien der Mitte passiert und zunächst an der Palästina-Bewegung erprobt wird? Was zeigt uns die Erfahrung der Palästina-Bewegung über seine Träger, sein Instrumentarium und Dynamiken?
02.08.2025 11:08 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
Inwiefern lässt sich der brutale Krieg in I/P abtrennen, wenn die Unterstützung Israels erinnerungspolitisch gerechtfertigt wird, sich das "Versöhnungstheater" dadurch materialisiert? Zweitens,
übersieht nicht der Fokus auf eine bevorstehende autoritäre Wende durch (Annäherung an) die AfD ..
02.08.2025 11:08 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
Hi Max, ich verstehe deine Position, frage mich aber, inwiefern Israel/Palästina relevant geworden ist für eine Analyse von Erinnerungskultur und autoritärer Wende in D - oder gar damit verbunden ist? Wie schaust du da drauf?
02.08.2025 11:08 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0
Was tun? Die zielgerichtete Verausgabung des Sondervermögens hängt davon ab, ob die strukturellen Probleme gelöst werden. Drei Hebel:
1️⃣Gewinnanspruch senken oder streichen
2️⃣Grenzkostenprinzip anwenden
3️⃣Transparente, gebündelte Finanzierung (z. B. als Fonds wie in der Schweiz)
22.05.2025 15:32 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0
Ironischerweise erhöht das auch die Baukosten, was wiederum den Zuschussbedarf bei Bauprojekten erhöht... eine Preisspirale beginnt. Immer neue Zuschüsse wurden nötig, um das System zu stabilisieren. 2024 sah das in der Praxis so aus:
22.05.2025 15:32 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 1
Erkenntnis 3: Am Ende zahlen alle mehr. 2024 gab es #Eigenkapital statt Zuschüsse, um die Schuldenbremse einzuhalten. Doch: Eigenkapital verlangt Rendite. Der Bund wollte die Rendite senken, doch die gemeinwohlorientierte (!) InfraGO klagte – und die Trassenpreise explodierten.
22.05.2025 15:32 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0
Erkenntnis 2: Am Ende zahlt der Staat. Denn der Bund senkt die Trassenpreise wieder durch:
1️⃣Trassenpreisförderung
2️⃣Baukostenzuschüsse, die Kosten mindern, aber Anreize erhöhen, Reparaturen zu verschleppen - bis dann der Bund für den Ersatz zahlt.
22.05.2025 15:32 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0
Erkenntnis 1: Deutschland geht einen Trassenpreis-Sonderweg. Trassenpreise sollen alle Kosten decken – inkl. Abschreibungen, Kapitalkosten und Rendite für den Bund. Die Aufschläge führen zu außergewöhnlich hohen Preisen - und führen oft trotzdem nicht zur Kostendeckung.
22.05.2025 15:32 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0
Die InfraGO finanziert sich über #Trassenpreise, die Verkehrsunternehmen zahlen. So sollte das in der Theorie aussehen:
22.05.2025 15:32 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0
Die Aufgabenverteilung:
Bund: Aus- und Neubau, Ersatzinvestitionen
InfraGO: Betrieb und Instandhaltung
22.05.2025 15:32 — 👍 3 🔁 0 💬 1 📌 0
Die zentralen Akteure, verbunden durch verschachtelte Besitzverhältnisse:
• Der Bund (Regulierer, Geldgeber, Eigentümer der DB)
• Die DB AG (Bahnkonzern)
• DB InfraGO (Infrastrukturtochter der DB)
22.05.2025 15:32 — 👍 3 🔁 1 💬 1 📌 0
Cc @levithenze.bsky.social
23.01.2025 18:33 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0
.. um Akzeptanz einzuholen, sondern um ein (Gegen-)Projekt, mit dem ein pol Subjekt konstituiert und mobilisiert wird, das stark genug werden *könnte*. Die klimapopulistische Strategie verstehe ich als solch einen Versuch.
23.01.2025 09:18 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0
Was können wir ohne wirkliche Präzedenz empirisch sagen? Politisch gesprochen, dass es *unter bestehenden Machtverhältnissen* keinen Akteur gab, der das wollte (aka konfligierende Interessenlage) und durchsetzen konnte. Es geht mE nicht darum, eine Maßnahmen sozial(er) auszugestalten, ..
23.01.2025 09:18 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
3) Politische Prozesse: weniger Ungleichheit -> weniger ökonomische Sorgen (die gegen Klimapolitik instrumentalisiert werden können) -> mehr Akzeptanz und Mobilisierungspotential für die schwereren Aufgaben der Transformation des fossilen Kapitalstocks
cc @lwestheuser.bsky.social
22.01.2025 15:59 — 👍 4 🔁 0 💬 1 📌 0
2) Produktion: weniger Ungleichheit -> weniger einseitige politische Einflussnahmemöglichkeiten gegen Klimapolitik (und spekulativ: Potential für mehr demokratische Mitbestimmung bei Produktionsentscheidungen)
22.01.2025 15:59 — 👍 5 🔁 0 💬 1 📌 0
Global redistribution of income and household energy footprints: a computational thought experiment | Global Sustainability | Cambridge Core
Global redistribution of income and household energy footprints: a computational thought experiment - Volume 4
1 ) Zusammensetzung des Konsumkorbs: weniger Ungleichheit -> relativ weniger Luxuskonsum (incidentally *really hard* to decarbonise) im Warenkorb -> erhöht technische Umsetzbarkeit der Dekarbonisierung, Argument basiert auf @yloswald.bsky.social et al. www.cambridge.org/core/journal...
22.01.2025 15:59 — 👍 5 🔁 0 💬 1 📌 0
Wie Ungleichheit die Klimatransformation blockiert
Neue Forschungen zeigen, dass höhere Ungleichheit auch ursächlich für die Klimakrise ist. Notwendig ist daher eine klimasoziale Politik, um die Effektivität von Klimaschutzmaßnahmen zu steigern.
D...
Wichtiger scheint mir der mögliche indirekte Effekt von (Energie-)Ungleichheit -> Klimatransformation. Evidenz für mögliche Wirkmechanismen haben
@juliacc.bsky.social und ich basierend auf Green und Healy (2022) zusammengefasst www.ifsoblog.de/wie-ungleich...; hier nur holzschnittartig:
22.01.2025 15:59 — 👍 5 🔁 0 💬 1 📌 0
Emissions savings from equitable energy demand reduction - Nature Energy
Emissions impacts of equitable energy demand reduction approaches are not well understood. A new study finds that capping energy use among top-quintile consumers in Europe achieves considerable emissi...
Das Einsparpotential von Maßnahmen, die auf die Begrenzung der höchsten Energieverbräuche abstellen, schätzen @mmbuchs.bsky.social et al. auf 10% des Energieverbrauchs www.nature.com/articles/s41... - nicht riesig und transformiert nicht den Kapitalstock, politisch aber evtl a strong start, denn ...
22.01.2025 15:59 — 👍 6 🔁 1 💬 2 📌 0
Das kann man bepreisungsnah machen, zb frequent flyer levy oder differenzielle CO2-Preise (cc @yloswald.bsky.social ) – oder mit differenzieller Ordnungs- und Subventionspolitik (Ausbau soziale Infrastrukturen bei gleichzeitiger Verschärfung Standards oder Verbot für CO2-intensiven Luxuskonsum)
22.01.2025 15:59 — 👍 6 🔁 0 💬 1 📌 1
Ideen für klimasoziale Maßnahmen gibt es viele! Kernidee ist, dass man Energieverbrauch differenziert nach Grundbedürfnissen oder nicht. Analog zur Idee der Gaspreisbremse, die ja auch nur für einen Grundverbrauch galt.
22.01.2025 15:59 — 👍 7 🔁 1 💬 2 📌 1
Independent journalist | bylines: Guardian, Intercept etc. | podcast: NULLPUNKT | support my work on Substack https://hannohauenstein.substack.com | website: www.hannohauenstein.com
polcomms guy, post-doc researcher
also researching the politicisation and misuse of antisemitism scholarship primarily in context of German Memory Culture.
Safety Through Solidarity!
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We are a grassroots Jewish-Arab movement fighting for peace, equality and social justice in Israel-Palestine https://linktr.ee/standingtogether.en
Magazin für ein freies Kurdistan in einem demokratischen Mittleren Osten | online auf www.kurdistan-report.de
Geschäftsführer der @allianz-pro-schiene.de.
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Aktiv für Menschenrechte, Hochschuldozent, freier Autor insbesondere zu Palästina und Israel
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Doctoral Researcher in Political Science @dynamics.bsky.social & Research Associate @hertieschool.bsky.social | Sometimes working at Zeit Online | Interested in political geography, inequality and elections.
Außenpolitik, Klimakrise und Umwelt · Ressortleitung Ausland DER SPIEGEL · früher: https://bit.ly/4biZGFV ·„comment is free, facts are sacred“· 👉 spiegel.de/klimakrise
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Wir sind ein Netzwerk von Historiker*innen, die rechtsextremen und demokratiefeindlichen Strömungen etwas entgegensetzen. Wir stehen ein für demokratische Werte und gesellschaftliche Solidarität!
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19th and 20th century historian at Bielefeld University, interested in #globalenergyhistories, power relations, renewable energy and gender history.
Autor
Süddeutsche Zeitung
Der siebte Tag/steady
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