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20.02.2026 21:13 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0@studioranokel.bsky.social
✏️ Illustration, Konzept & Storytelling 💬 Komplexe Inhalte, charmant kommuniziert 🌐 www.studioranokel.de
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20.02.2026 21:13 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Ich wartend am Rednerpult, hinter mir die Folie mit dem Titel "Historisches Illustrieren. Interdisziplinäre Überlegungen zu nachträglichen Bildern am Beispiel von Wer war Dr. Levy?".
Kurzabstract meines Vortrags: Historisches Illustrieren. Interdisziplinäre Überlegungen zu nachträglichen Bildern am Beispiel von Wer war Dr. Levy? Ausgehend von meinem Animationsfilm Wer war Dr. Levy? werde ich zunächst einen Einblick in die praktische Produktion von Illu- stration, Animation und Storytelling im historischen Kontext bieten und veranschaulichen, wie in meinem Projekt konzeptionelle Überlegungen illustrativer Geschichtsrepräsentation in konkrete Gestaltungsentscheidungen übersetzt wurden. Dabei werde ich die Begriffe „Assoziationsraum“ und „Behutsamkeit“ vorschlagen, um über die künstlerische Konstruktion von Geschichts- repräsentationen nachzudenken – gerade im Gegensatz zur wissenschaftlichen Geschichtsschreibung. Diese Begriffe werden in einen Zusammenhang mit dem geschichtswissenschaftlichen Konzept der „historischen Imagination“ und der Alteritätserfahrung gebracht. Anschließend soll diese Praxis des illustrativen Geschichtemachens in aktuelle Diskurse der Public History eingeordnet werden. Dabei wird sich zeigen, dass historisches Illustrieren (und Animieren) zwar an viele Schlüsselkonzepte der Public History anschlussfähig ist, es dort aber eines erweiterten Bildbegriffs bedarf, um die Spezifika der Illustration als „nachträgliche Bilder“ präzise zu erfassen. Darüber herrscht eine eklatante Forschungslücke hinsichtlich Illustration über das Genre der Graphic Novel hinaus.
Perspektive über das Publikum hinweg auf die Bühne, wo ich gestikulierend spreche; hinter mir eine Folie mit dem Schriftzug "Bewegte Geschichte". Foto: Benno Tobler für Public History Hamburg
#histillu: Letzte Woche habe ich auf der Tagung #DoingHistory der Public History (Universität Hamburg) über Historisches Illustrieren gesprochen. Das sah dann ungefähr so aus 👇
17.02.2026 13:19 — 👍 3 🔁 1 💬 0 📌 0Ich wartend am Rednerpult, hinter mir die Folie mit dem Titel "Historisches Illustrieren. Interdisziplinäre Überlegungen zu nachträglichen Bildern am Beispiel von Wer war Dr. Levy?".
Kurzabstract meines Vortrags: Historisches Illustrieren. Interdisziplinäre Überlegungen zu nachträglichen Bildern am Beispiel von Wer war Dr. Levy? Ausgehend von meinem Animationsfilm Wer war Dr. Levy? werde ich zunächst einen Einblick in die praktische Produktion von Illu- stration, Animation und Storytelling im historischen Kontext bieten und veranschaulichen, wie in meinem Projekt konzeptionelle Überlegungen illustrativer Geschichtsrepräsentation in konkrete Gestaltungsentscheidungen übersetzt wurden. Dabei werde ich die Begriffe „Assoziationsraum“ und „Behutsamkeit“ vorschlagen, um über die künstlerische Konstruktion von Geschichts- repräsentationen nachzudenken – gerade im Gegensatz zur wissenschaftlichen Geschichtsschreibung. Diese Begriffe werden in einen Zusammenhang mit dem geschichtswissenschaftlichen Konzept der „historischen Imagination“ und der Alteritätserfahrung gebracht. Anschließend soll diese Praxis des illustrativen Geschichtemachens in aktuelle Diskurse der Public History eingeordnet werden. Dabei wird sich zeigen, dass historisches Illustrieren (und Animieren) zwar an viele Schlüsselkonzepte der Public History anschlussfähig ist, es dort aber eines erweiterten Bildbegriffs bedarf, um die Spezifika der Illustration als „nachträgliche Bilder“ präzise zu erfassen. Darüber herrscht eine eklatante Forschungslücke hinsichtlich Illustration über das Genre der Graphic Novel hinaus.
Perspektive über das Publikum hinweg auf die Bühne, wo ich gestikulierend spreche; hinter mir eine Folie mit dem Schriftzug "Bewegte Geschichte". Foto: Benno Tobler für Public History Hamburg
#histillu: Letzte Woche habe ich auf der Tagung #DoingHistory der Public History (Universität Hamburg) über Historisches Illustrieren gesprochen. Das sah dann ungefähr so aus 👇
17.02.2026 13:19 — 👍 3 🔁 1 💬 0 📌 0🧪🏺 Update - authors have new paper showing how useless gen- #AI is for archaeological illustration.
All 400 images were multiply inaccurate (physically, socially, technologically, environmentally), even with improved prompts.
JUST USE HUMAN EXPERTS & ARTISTS
www.cambridge.org/core/journal...
Foto des gut gefüllten Veranstaltungsortes
„Geschichte machen und gestalten. Interdisziplinäre Perspektiven auf Doing History“
10.02.2026 13:21 — 👍 3 🔁 0 💬 0 📌 0Heute, unsere Tagung zum #doinghistory in #Hamburg.
Mit @tlogge.bsky.social, @fraulorenz.bsky.social , @mberg.bsky.social und vielen anderen.
www.conferences.uni-hamburg.de/event/677/pa...
The Heritage Foundation has released a 250-year roadmap to “save America.”
The document is a how-to guide for subjugating girls & young women: a detailed plan to push them out of college, funnel them into early marriage and motherhood, and then trap them there.
jessica.substack.com/p/theyre-com...
Ich sehe da eher ein „inneres Schreien“ - aber gut, des Einen internal screaming mag des Anderen stoische Gelassenheit sein
09.02.2026 10:51 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Grafisch sehr abstrahierte Illustration eines Auges; die Formen sind gedoppelt und gegeneinander verschoben, die sich überlappenden Farben wirken wie analoge Fehldrucke von pastelliger Qualität
Ähnlicher Effekt, hier mit ins Rote tendierenden Farben
Ähnlicher Effekt in Türkis-Violett
Manchmal entstehen im Arbeitsprozess technische Fehler, die ihren ganz eigenen Reiz haben...
02.02.2026 14:55 — 👍 3 🔁 0 💬 0 📌 0Oh, ein guter Reminder, mir „Finding Vivian Meier“ nochmal anzusehen… 📷
01.02.2026 17:18 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0“This is a book of immense scope, in which Cohn takes the reader on a whirlwind tour of Peircean semiotics, sensory perception, Gestalt psychology, conceptual metaphor theory, blending theory, construction grammar, empirical neuro-cognition, and theories of grammar, all leading to his own particular take on multimodality and the essential position of a visual graphic mode within that. Although written in comicbook form and also, in part, concerning comics, this is no simple ‘update’ of McCloud. It is instead a major contribution to the theory of multimodality and visual language, relevant for students and advanced researchers alike. Just like the subtly growing audience depicted by Cohn as his lectures gather pace, this book can similarly be expected to broaden awareness and interest in multimodality across the board. A veritable tour de force.” – John A. Bateman, Professor of Applied Linguistics, Bremen University, Germany
Speaking in Pictures is designed to also be a good introductory text for teaching about linguistics, comics, multimodality, and visual communication, so I've put together a site with recommendations about how to use it in course design and assignments www.visuallanguagelab.com/speaking-in-...
01.02.2026 13:50 — 👍 7 🔁 2 💬 0 📌 0Aktuelles Charlie Hebdo Cover. Es zeigt einen ICE Agenten, der einen erschossenen Demonstranten wegschleift zu einem Berg anderer erschossener Demonstranten. Die roten Blutspuren, die sie dabei hinterlassen, sehen zusammen mit dem blauen Haufen toter Menschen und ihrer weißen Köpfen aus wie die amerikanische Flagge.
On point 🇺🇸
30.01.2026 20:01 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0Weißt du, wer der oder die Künstler:in ist?
30.01.2026 08:35 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0🤩
30.01.2026 08:29 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Blick aus dem S-Bahnfenster, eine Straßenlaterne ist mit einem Aufsatz aus unidentifizierbarem Material überzogen, das zu allen Seiten wie eine Klobürste wegsteht
Ist das ein Klobürsten-Denkmal!? 👀
30.01.2026 08:22 — 👍 4 🔁 0 💬 2 📌 0“If the goal is to prove something wasn’t made by AI, faking ‘realness’ on a computer doesn’t really get us anywhere new.
[…]
What’s being described as an ‘analogue revival’ is less a material shift than a semiotic one.”👇
Ausführlicher Artikel von @larsvontoerne.bsky.social über „ICE out Comics“ 👇
28.01.2026 06:24 — 👍 13 🔁 8 💬 1 📌 0Doppelseite aus dem Comic „Mexikid“. Gezeigt wird ein Dialog zwischen der großen Schwester und dem kleinen Bruder, der einen Comic über seinen Großvater in der Mexikanischen Revolution zeichnet. Seine Schwester drängt darauf, die realen Ereignisse und ihre sozioökonomischen und politischen Ebenen darzustellen, während der kleine Bruder die historische Realität langweilig findet und die langweiligen Stellen mit „better stuff“ ersetzt
„I don’t think you got the facts right“ - aus „Mexikid“ von Pedro Martín
27.01.2026 11:34 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0People who think we should wait until we win everything think we should win forever. Celebrate interim victories, partial victories, imperfect victories, small victories, because celebrating strengthens the resolve to keep on, reminds us of our power, and also is fun.
27.01.2026 03:39 — 👍 1264 🔁 121 💬 19 📌 12Der Film widmet sich den Happy Mondays, die einen Raum für Kultur, Vielfalt, Begegnung, für Spaß statt Angst, als Gegenbild zu rechtsextremen Montagsdemos schaffen. Ein starkes Zeichen für eine offene Stadtgesellschaft, das wir bereits mehrfach gefördert haben. 2/x
21.01.2026 16:29 — 👍 33 🔁 7 💬 0 📌 0Meine Vortragsankündigung in Panel 3, der Vortragstitel lautet "Historisches Illustrieren"
Ich freue mich schon SEHR auf die Tagung "doing history" der Public History an der Uni Hamburg – zu der ich auch einen Vortrag beisteuern darf ☺️
Ich glaube, noch kann man sich anmelden (?). Alle Infos + vollständiges Programm gibt es auf den Kanälen der Public History HH (Instagram + LinkedIn)
Foto einer Kommode mit Drehknöpfen, auf der groß und in Versalien steht „Ich bin keine Schublade“. Keine ist zusätzlich in rot hervorgehoben
18.01.2026 08:40 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0KI-generiertes Fake-Bild eines KZ-Häftlings, dazu der Text "Dieses Bild wurde mit KI generiert" davor der Text "Fake-KI-Bilder verzerren Geschichte."
Das gleiche Bild, davor der Text: "Das ist schlimm für Angehörige. Und es unterdrückt vielfältige Stimmen. Echte historische Fotos aus den Lagern sind eine Rarität und oftmals Propagandabilder."
Das gleiche Bild, davor der Text: "Wir fordern eine deutlich sichtbare Kennzeichnungspflicht von KI in den Sozialen Medien. Wir wünschen uns in der Bildung einen stärkeren Fokus auf Medien- und KI-Kompetenz."
Das gleiche Bild, davor der Text: "Was du konkret tun kannst: Like und teile diese Beiträge nicht. Melde sie. Folge den Accounts von Gedenkstätten und Lernorten, die recherchebasierte Geschichten erzählen."
Gedenkstätten, Lernorte, Museen und Archive haben einen offenen Brief veröffentlicht: „𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘁𝗲𝘀 𝗩𝗼𝗿𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗞𝗜-𝗴𝗲𝗻𝗲𝗿𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗛𝗼𝗹𝗼𝗰𝗮𝘂𝘀𝘁-𝗩𝗲𝗿𝗳ä𝗹𝘀𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗦𝗼𝗰𝗶𝗮𝗹 𝗠𝗲𝗱𝗶𝗮-𝗣𝗹𝗮𝘁𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺𝗲𝗻“. Hier geht es zum ganzen Text: www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/aktuelles...
13.01.2026 13:15 — 👍 136 🔁 76 💬 0 📌 4Sabrina Alber über KI-Geschichtsbilder:
„Bildgenerative KI-Modelle arbeiten nicht mit historischem Quellenmaterial, sondern mit statistischen Wahrscheinlichkeiten. […]
Dieser Datensatz ist nicht kuratiert, nicht kritisch geprüft, nicht historisch eingeordnet. Er ist einfach nur groß.“
Toll umgesetzt!
09.01.2026 14:21 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0Stark abstrahierte Illustration einer Schneelandschaft, mit großer weißer Schneefläche im Vordergrund und einem schmalen dunkelbraunen Streifen Bäume am Horizont
Farbtagebuch, Januar 2026
Weiß // Van-Dyck-Braun
Buchcover und Filmplakate für die folgenden Empfehlungen
/1 Ich stehe ja nicht so auf pathetische Jahresrückblicke - stattdessen möchte ich euch lieber Werke empfehlen, die ich 2025 geliebt habe 👇
01.01.2026 14:47 — 👍 2 🔁 1 💬 1 📌 0Buchcover zu "Q&A", das ganz schlicht einen Fallminenbleistift, einen Füller, einen Federhalter und einen Pinsel auf weißem Hintergrund zeigt
/9 *Q&A* von Adrian Tomine ist ein unaufgeregtes, leises und kluges Buch, in dem der Illustrator die Fragen beantwortet, die ihm am häufigsten gestellt werden.
01.01.2026 14:47 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0Buchcover "Wenn ich eine Wolke wäre" von Volker Weidermann. Es zeigt die Fotografie einer Frau mit wildem Haar in kraftvoller Pose, die vor einer Wiese steht
/8 *Wenn ich eine Wolke wäre*
Sehr eindrucksvoll fand ich dieses Buch über die jüdische Dichterin Mascha Koléko, die vor den Nazis fliehen musste und 1956 zu einer Promo-Reise durch Deutschland zurückkehrt, voller Hoffnungen und Ambitionen, Verletzungen und Widersprüche.