Tritt der Energiekrisenmechanismus rasch in Kraft, ersparen sich Stromkund:innen Geld. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Ersparnis eines durchschnittlichen Haushalts mit 3.500 kWh im Jahr.
Der Iran-Krieg treibt die #Energiepreise nach oben. Die Inflationsrate dürfte im März wieder steigen. Um die Weitergabe dieses Energiepreisschocks an die gesamte Wirtschaft zu dämpfen, ist ein Preisobergrenze in Form eines #Energiekrisenmechanismus notwendig. 1/
09.03.2026 14:24 —
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Die Bundesregierung muss zeitnah eingreifen, damit nicht die Fehler der Vorjahre wiederholt werden und die Inflation abermals durchrauscht.
Angefangen bei einer Begrenzung übermäßiger Profitmargen, um das Entstehen von Übergewinnen zulasten der Haushalte zu verhindern. 5/
09.03.2026 14:30 —
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Steigende Rohölpreise werden sich auch bei den Spritpreisen niederschlagen. Allerdings ist es aktuell nicht das Rohöl, das die Preise antreibt. Es sind die Preisaufschläge der Raffinerien und Tankstellen, die das Tanken teurer als nötig machen. 4/
09.03.2026 14:30 —
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Auch beim Benzin wurde der Aufpreis gegenüber dem Durchschnitt aus 2017-2022 fast verdoppelt. Aktuell beträgt er 0,34 Cent und liegt damit 9 Cent (+38 Prozent) höher als noch vor einer Woche mit 0,25 Cent. Der durchschnittliche Rohölpreis stieg hingegen nur um 7 Cent/Liter. 3/
09.03.2026 14:30 —
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Der durchschnittliche Dieselpreis wurde von 1,55 Euro/Liter innerhalb einer Woche auf aktuell 1,89 Euro/Liter erhöht. Der darin enthaltene Aufpreis stieg um 21 Cent (+57 Prozent) von 34 Cent auf aktuell 58 Cent. Gegenüber dem Durchschnitt aus 2017-2022 wurde er sogar mehr als verdoppelt. 2/
09.03.2026 14:30 —
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Mineralölkonzerne erhöhen Aufschläge drastisch. Vergleich der Benzin- und Dieselpreise zum Zeitraum vor Kriegsbeginn in der Ukraine, in der Woche vor Beginn der Kampfhandlungen im und um den Iran (KW9) und aktuell (8. März 2026). Die Grafik zeigt, wie sich der Preis pro Liter für Benzin und Diesel in den jeweiligen Zeiträumen zusammensetzt.
Treibstoffpreise wurden schlagartig erhöht, und zwar deutlich stärker als es die gestiegenen Rohölpreise hergeben. Während Rohöl im Vergleich zur Vorwoche um 7 Cent teurer wurde, haben Mineralölkonzerne den Aufschlag für Benzin um 9 Cent und jenen für Diesel sogar um satte 21 Cent angehoben. 1/
09.03.2026 14:30 —
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Wie der Staat mit einer Milliarde Euro die meisten Jobs schafft. Geschaffene Jobs pro Milliarde Euro Investition/Lohnnebenkostenkürzung.
Für 2027 hat die Bundesregierung unter Budgetvorbehalt eine #Lohnnebenkosten-Senkung vereinbart. Ohne Gegenfinanzierung wird sie zum Milliardengrab für das Budget. Mit Gegenfinanzierung drohen aber netto Arbeitsplatzverluste. Ein Thread. 1/
27.02.2026 12:15 —
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Nur die Reichsten zahlen Erbschaftssteuer. Freibeträge schützen Hauptwohnsitz und Familienbetriebe. Die Grafik zeigt welche Perzentile der Haushalte nach Nettovermögensgruppen eine Erbschaftssteuer bezahlen würde. Erst die reichsten zwei Prozent der Haushalte würden bei den Freibeträgen nach dem Modell der Grünen eine Steuer bezahlen.
Die Grünen haben einen dringlichen Antrag zur Erbschaftssteuer im Nationalrat eingebracht. Der Antrag wurde abgelehnt, die Erbschaftssteuer-Debatte ist jedoch entfacht – und die Wiedereinführung längst überfällig. Unsere Analyse zeigt: für 98 % der Haushalte fallen 0 Euro Erbschaftssteuer an. 1/
26.02.2026 06:42 —
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Leonard Jüngling schreibt im Kurier: Viele multinationale Konzerne erwirtschaften ihre Gewinne hier, versteuern sie aber in Steuersümpfen. Österreich entgehen dadurch allein 2025 Steuerbeiträge in Höhe von 1,3 Milliarden Euro.
Aufs Jahr gerechnet zahlen Großkonzerne erst ab dem 5. Februar tatsächlich Steuern auf ihre Gewinne. Fast jeder zehnte Euro an Unternehmenssteuern geht dem österreichischen Staat wegen #Steuervermeidung verloren, schreibt @juenglingleo.bsky.social anlässlich des #TaxRefusalDay im @kurier.at. 1/
24.02.2026 14:17 —
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Tatsächlich überproportional belastet durch Teuerungskrise und Budgetsanierung wurde die österreichische Bevölkerung. Die Banken hingegen sind eine der wenigen Gewinner der letzten Jahre. Eine deutlich höhere Bankenabgabe ist lediglich ihr gerechter Beitrag zur Budgetsanierung. 3/3
23.02.2026 11:44 —
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Ein erheblicher Anteil ihrer Gewinne entstand zufällig. Während Geschäftsbanken selbst von der Europäischen Zentralbank aufgrund der Zinswende seit 2022 hohe Zinsen für ihre Einlagen erhalten, geben sie diese kaum an ihre Kundschaft weiter. Den Großteil der Zinserträge behalten die Banken ein. 2/
23.02.2026 11:44 —
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Bankenabgabe schrumpft, während Gewinne explodieren. Dargestellt sind die Bankengewinne und die Bankenabgabe von 2011 bis 2024.
Das Ende der Bankenabgabe fordert WKO-Bankenspartenchefin Eva Landrichtinger im Ö1 Morgenjournal. Sie spricht von einer überproportionalen Belastung. Zum Vergleich: Von den 33 Milliarden Euro, die Banken 2022 bis 2024 an Gewinnen verbuchten, haben sie nur mickrige 0,4 Milliarden Abgabe gezahlt. 1/
23.02.2026 11:44 —
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Der #Verbund hat gestern die Details des neuen Österreich-Tarifs bekannt gegeben. Der günstige Tarif von netto 9,5 Cent/kWh bleibt auf ein Jahr beschränkt - und ist im ersten Jahr sogar teurer als bisherige Tarife mit existierenden Rabattaktionen.
17.02.2026 14:01 —
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Kaum Ersparnis beim Österreich-Tarif des Verbunds. Diese Grafik des Momentum Instituts vergleich die drei Stromtarife “Verbund Classic” und “Verbund Relax” mit dem “V-Strom ÖSTERREICH”. Zu sehen ist die jeweilige Ersparnis eines typischen Haushalts im 1. und im 2. Jahr.
Der Stromkonzern #Verbund hat die Details seines neuen Österreich-Tarifs vorgestellt. Entgegen den Erwartungen gilt dieser nur für ein Jahr. Hier braucht es eine deutliche Nachbesserung, damit die Bundesregierung ihr Versprechen von günstigerem Strom einhalten kann. 1/
17.02.2026 12:26 —
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Seit Jahresbeginn dürfen Arbeitssuchende nicht mehr geringfügig dazu verdienen. Der #Zuverdienst sei 'leistungsfeindlich' heißt es. Doch die Evidenz für das Argument ist dünn und ignoriert die prekären Verhältnisse von Arbeitssuchenden, schreibt @miriamfrlb.bsky.social auf @moment.at. 1/
12.02.2026 13:44 —
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Die Titelseite des im Jahr 2025 publizierten Papers zeigt den Titel „The gender (tax) gap in parental transfers. Evidence from administrative inheritance and gift tax data“, die Namen der Autor:innen Daria Tisch und Manuel Schechtl sowie den Abstract.
Im #PaperderWoche zum heurigen #EqualPayDay zeigen @dariatisch.bsky.social und @schechtlm.bsky.social, dass neben Einkommen auch #Erbschaften und #Schenkungen die Vermögensungleichheit zwischen Frauen und Männern verstärken. Momentum-Praktikantin @juliepraeg.bsky.social fasst zusammen. 1/
12.02.2026 12:04 —
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Erwerbstätige Frauen sind höher gebildet als Männer. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Geschlechteranteil am jeweiligen Bildungsabschluss von Erwerbstätigen (25-64 Jahre).
Heute ist #EqualPayDay. Bis zu diesem Tag arbeiten ganzjährig vollzeitbeschäftigte Frauen in Österreich statistisch gesehen gratis. Grund ist der #GenderPayGap, die geschlechtsspezifische #Lohnlücke. Unsere Analyse zeigt: Trotz besserer Bildung werden Frauen schlechter bezahlt. 1/
11.02.2026 08:49 —
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Österreich liegt bei E-Ladestationen in der EU auf Platz 6. E-Ladestationen pro 100.000 Einwohner:innen. Die Grafik zeigt die Anzahl der Ladestationen pro 100.000 Einwohner:innen für 25 EU-Länder. Die meisten haben die Niederlande, die wenigsten Rumänien, Österreich liegt sogar über dem EU-Schnitt.
E-Autos werden immer beliebter. Der Anteil elektrischer Pkw an den Neuzulassungen ist im letzten Jahr um mehr als ein Viertel gestiegen. Bei der E-Ladeinfrastruktur liegt Österreich im EU-Vergleich auf Platz 6. Allerdings sind die Ladepunkte nicht gleichmäßig verteilt, wie unsere Analyse zeigt. 1/
10.02.2026 12:33 —
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Die Ausnahme für US-Unternehmen ist ein Freibrief für die Tech-Riesen, keine Steuern in Europa zu zahlen. An der Finanzierung des Gemeinwesens in Österreich beteiligen sie sich somit nicht, obwohl sie unsere Infrastruktur und unseren Wohlstand nutzen, um gute Geschäfte damit zu machen. 8/
05.02.2026 18:14 —
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Um die Gewinnverschiebung zurückzudrängen, einigten die sich OECD-Länder erst 2022 auf eine globale Mindeststeuer von 15 Prozent. Trump jedoch kündigte die Unterstützung der USA an Tag 1 im Amt auf. Seit Jahresbeginn sind US-Unternehmen von der globalen Mindestbesteuerung ausgenommen. 7/
05.02.2026 18:14 —
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Die höchste Summe wird mit 282 Millionen Euro nach Irland verschoben. In die Niederlande und nach Luxemburg gehen 249 und 241 Millionen. In das Nachbarland Schweiz wandern 181 Millionen. Weitere 241 Millionen gehen nach Belgien. 40 und 5,4 Millionen in die Zwergstaaten Malta und Zypern. 6/
05.02.2026 18:14 —
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Eine Karte des Momentum Instituts mit dem Titel: "Corporate Tax Refusal Day. Wohin fließen die verschobenen Unternehmensgewinne?“
Der Löwenanteil der verschobenen Unternehmensgewinne aus Österreich landet aber nicht etwa in der Karibik, sondern bleibt in europäischen Steuersümpfen. 1,14 Milliarden Euro werden innerhalb Europas verschoben. Außerhalb Europas landen 133 Millionen Euro. 5/
05.02.2026 18:14 —
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Eine Grafik des Momentum Instituts mit dem Titel "Gewinnverschiebung in Steuersümpfe bleibt auf hohem Niveau - Verlust an Steuereinnahmen durch Steuervermeidung in Österreich". Dargestellt ist es für die Jahre 2015.
Durch die Gewinnverschiebung vermieden österreichische Unternehmen seit 2015 rund 11,7 Mrd. Euro an Steuern. Mit legalen Steuertricks prellen die Unternehmen jene Staaten um Milliarden, in denen sie eigentlich die Steuern abliefern müssten. 4/
05.02.2026 18:14 —
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14,4 Milliarden Euro an Körperschaftsteuer (KöSt) wären ohne die Gewinnverschiebungen 2025 fällig gewesen. Tatsächlich in der Staatskasse landen werden nur 13,1 Milliarden Euro. Die Differenz von 1,3 Milliarden Euro entgeht dem österreichischen Budget und landet in Steuersümpfen. 3/
05.02.2026 18:14 —
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Aufs Jahr gerechnet zahlen sie erst ab heute Steuern auf ihre Gewinne. Davor vermeiden sie die Besteuerung in Österreich, indem sie ihre hierzulande erzielten Gewinne in Niedrigsteuerländer verschieben. Die Steuerverweigerung bleibt auch 2025 weiterhin nahe dem historischen Höchststand. 2/
05.02.2026 18:14 —
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Eine Grafik des Momentum Instituts mit dem Titel "2025 gingen 1,3 Milliarden Euro an Unternehmenssteuer-Einnahmen durch Gewinnverschiebung verloren". Ohne Gewinnverschiebung liegen die KöSt-Einnahmen bei 14,4 Milliarden Euro. Die tatsächlichen KöSt-Einnahmen liegen aber nur bei 13,1 Milliarden Euro.
Heute ist Corporate Tax Refusal Day: Seit Jahresbeginn bis heute haben multinationale Unternehmen rein rechnerisch Steuerzahlungen vermieden. Durch die Verschiebung von Konzerngewinnen in Steuersümpfe entgehen Österreich allein 2025 rund 1,3 Milliarden Euro an Einnahmen. 1/
05.02.2026 18:14 —
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Im Vorjahr war das Skiservice der Ausreißer nach oben. Heuer ist es die Anreise, besonders die Bahn, die heraussticht. Weil Anreise und Unterkunft oftmals große Budgetposten im Skiurlaub darstellen, sind Preissprünge dort somit absolut oft deutlich sensibler für die Haushalte. 4/
04.02.2026 13:04 —
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