@geschom.bsky.social und ich durften für die @bmg-bund.bsky.social Initiative Long COVID einen Gastbeitrag schreiben.
Wir sagen das, was wir immer sagen: Patient*innen beteiligen, Psychologisierung & Stigmatisierung beenden. 🤝
@postx.bsky.social
Co-Founder Unitetofight2024, Pharmacist, Long Hauler since 2020
@geschom.bsky.social und ich durften für die @bmg-bund.bsky.social Initiative Long COVID einen Gastbeitrag schreiben.
Wir sagen das, was wir immer sagen: Patient*innen beteiligen, Psychologisierung & Stigmatisierung beenden. 🤝
Es trifft keine spezifischen Vorhersagen, formuliert also keine überprüfbaren Hypothesen und ist damit nicht falsifizierbar oder auch: „irgendwie immer wahr“.
Das BPSM postuliert den Truism, dass Körper, Psyche und Soziales (literally) IRGENDWIE miteinander zusammenhängen.
Weniger lustig ist (leider) die Sache mit der Psychosomatik. Los geht’s:
Anders als die Psychiatrie (mit der Antipsychiatriebewegung), fehlt der Psychosomatik ein Korrektiv. And it shows, sage ich mal so.
… und z.B. hier sehr schön darlegt wie die unkritische Verwendung von Fragebögen zur Produktion von, sorry, Datenmüll führt.
Riesenproblem auch bei Screening-Fragebögen zur Depression (z.B. PHQ-9) oder Angst (z.B. GAD-7), bei denen die Symptome mit denen von Long COVID & ME/CFS massiv überlappen
verschiedene Sticker vom BERLIN BUYERS CLUB, die Awareness für Long COVID und ME/CFS schaffen. Die meisten Sticker sind in schwarz und pink gehalten. Es finden sich Aufschriften wie: „Just FYl, washing your hand isn't enough to protect you from an airborne virus“ mit der Abbildung von Sailor Moon mit Maske, Luftfilter und CO2-Messgerät. Oder: „Roses are red/Violets are blue/If I got Long Covid/ So can you“ oder „LONG COVID IS REAL BITCH“ in einer Herzform.
Guten Morgen aus Leipzig, der wohl besten Stadt überhaupt (keine Diskussion bitte danke, wir halten uns hier schließlich an Fakten)
Da wahrscheinlich kaum jemand den Vorstellungsblog liest, fasse ich mal das Wichtigste zusammen: Ich bin Psychologin&wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Leipzig
Hab mal für euch rangezoomt 🔥
12.01.2026 19:57 — 👍 85 🔁 28 💬 1 📌 0Exemplarisch sagt alles.
30.11.2025 11:13 — 👍 3 🔁 0 💬 0 📌 0Berlin - Oftmals haben Menschen mit Long COVID und ME/CFS (Myalgische Enzephalomyeli-tis/Chronisches Fatigue-Syndrom) mit Stigmatisierung und Psychologisierung zu kämpfen. Die Psychologin Ronja Büchner von der Universität Leipzig wies auf dem Kongress der Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) nun aber die Annahme zurück, dass es allein am Stigma psychischer Erkrankungen liege, dass Menschen mit Long COVID und ME/CFS eine Psychologi-sierung ablehnen. Unter Psychologisierung versteht man das Zurückführen von Symptomen allein auf psychische Ursachen.
Habt ihr auch alle eine Lieblingswissenschaftlerin, weil ICH schon 🫵
Ich finde allerdings schade, dass das Ärzteblatt etwas reißerisch den Eindruck vermittelt, es ginge bei ME/CFS um verschiedene Lager & Personendebatten. Vielmehr ist es die Forschung von @buechnerronja.bsky.social, die überzeugt.
Wenn Neurologen öffentlich polarisierende Positionen beziehen, die wissenschaftlich nicht nachvollziehbar sind, dann muss man darüber sprechen. Untere Strich geht es ums Patientenwohl, nicht um Eminenzen.
29.11.2025 11:06 — 👍 7 🔁 0 💬 1 📌 0Warum eigentlich die Posts löschen, jedoch nicht den Artikel selbst, @schwesterfd.bsky.social?
Arbeiten Sie eigentlich auch praktisch mit #PostCovid #MECFS Patient*innen?
Es ist nicht unmöglich, sich mit Wissenschaft auseinandersetzen. 🤓
Noch mehr Quellen einfügen - ich hätte da noch ein paar zu Muskel- und Mitochondriendysfunktionen - oder ist dann die Folie zu voll? Zweiteres wohl...
Was es 1991 zB schon gab: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1792865/
#MECFS
„„Erstmals stärkt ein Gericht schwarz auf weiß die Rechte von ME/CFS Betroffenen. Medizinische Gutachter:innen müssen sich mit vorgelegten Befunden und der aktuellen medizinischen Wissenschaft auseinandersetzen – und sehr gut begründen, wenn sie davon abweichen.“
#MECFS
www.ots.at/presseaussen...
Allein schon die Tatsache, dass ME/CFS Jahrzehntelang wie eine psychiatrische/psychosomatische Erkrankung mit KVT/GET erfolglos behandelt wurde, lässt schon alleine -aber insbesondere in Zusammenschau mit aktuellem biomedizinischen Erkenntnissen -klar eine somatische Genese von ME erkennen.
24.11.2025 18:57 — 👍 7 🔁 1 💬 0 📌 0@schwesterfd.bsky.social Liebe Kollegin, anscheinend haben Sie den Post zum Thema Post-Covid-Forschung gelöscht, daher schreibe ich hier neu. Was mich an dem Text irritiert hat, ist nicht, dass eine wissenschaftliche Position dargestellt wird - das ist selbstverständlich legitim, auch wenn diese ↘️
24.11.2025 17:16 — 👍 72 🔁 15 💬 2 📌 16/6
Fazit: Die aktuellen Versorgungsstrukturen für #LongCOVID & #MECFS sind kein Zufall,
sondern auch das Ergebnis von Budgetlogik & Abrechnungs-Vereinbarungen–
zu Lasten einer somatischen Versorgung.
Es braucht dringend eigenständige, somatische (!) Ambulanzen Forschungszentren!
Screenshot einer Webseite der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Oben befindet sich das grün-weiße Logo der DKG rechts und links ein Hamburger-Menü-Symbol sowie ein Lupen-Icon. Darunter steht der Seitenabschnitt „VERSORGUNG & STRUKTUR“. Eine Überschrift markiert den Bereich „PSYCHIATRIE / PSYCHOSOMATIK“. Titel des Textes lautet: „Psychiatrische und Psychosomatische Institutsambulanzen“. Es folgt ein Absatz, der erklärt, dass psychiatrische Institutsambulanzen ein wichtiger Baustein der wohnortnahen, bedarfsgerechten Versorgung sind, multimodale ambulante Behandlung anbieten und Krankenhausaufenthalte vermeiden oder verkürzen können. Sie ermöglichen zudem eine nahtlose ambulante Weiterbehandlung nach stationären Aufenthalten. Ein weiterer Absatz erläutert, dass für psychiatrische Institutsambulanzen nach §118 Abs. 2 SGB V in Allgemeinkrankenhäusern bestimmte Regelungen der „PIA-Vereinbarung“ gelten. Genannt werden die Vertragspartner: Deutsche Krankenhausgesellschaft, GKV-Spitzenverband und Kassenärztliche Bundesvereinigung. Am unteren Rand ist die Seitenadresse „dkgev.de“ sichtbar.
1/6
Warum werden viele #LongCOVID- Spezialambulanzen in 🇩🇪psychiatrisch/psychosomatisch geführt?
Hintergrund ist eine strukturelle Besonderheit
im Gesundheitswesen:
Kliniken können für „Sonderbedarf“ (wie #COVID) relativ einfach eine „Psychosomatisch Institutsambulanz“ (PIA) gründen.
#MECFS #PAIS
Why do these people keep promoting exercise studies with reported benefits that do not reach the threshold for clinical significance? Here's another one of these, from @jamanetworkopen.com: virology.ws/2025/11/21/t...
23.11.2025 20:20 — 👍 42 🔁 13 💬 0 📌 1link.springer.com/article/10.1...
➡️ Ein gutes Beispiel, wenn man sich mit Machtasymmetrien und epistemischer Ungerechtigkeit bei Menschen/Patient*innenorganisationen mit #MECFS einlesen möchte.
1/
Die Überbetonung psychischer Faktoren ist eben genau Ausdruck der Stigmatisierung bei Post COVID, die vielfach kritisiert wird.
Eine sachliche Auseinandersetzung ist sehe ich nicht- eher Polarisierung, die nicht dienlich ist.
bsky.app/profile/buec...
Dass Post COVID keine psychosomatische Erkrankung ist, ist Konsens vgl. S1 Leitlinie LC. Auch in sozialen Medien bleibt man Arzt- Verantwortung wächst mit der Reichweite vgl BÄK Leitfaden.
23.11.2025 15:46 — 👍 23 🔁 1 💬 0 📌 0Grafik mit orangener Überschrift „Appell: So gelingt Partizipation nicht.“ und Text „V-PEM-AQ – Was ihr über den neuen Fragebogen wissen solltet!“, im Hintergrund Hand auf Bewertungs-Smileys, unten ÖG-ME/CFS-Logo.
📌Appell:So gelingt Partizipation nicht. Was ihr über den V-PEM-AQ wissen solltet!
🔹Die ÖG ME/CFS hat den Fragebogen fachlich beraten, war aber nicht in den weiteren Prozess & in die Veröffentlichung eingebunden. Wir haben im Entwicklungsprozess umfangreiche inhaltliche Unterstützung geleistet
1/
Genau das denke ich auch.
23.11.2025 13:02 — 👍 4 🔁 0 💬 1 📌 0Pinker Beutel auf rosa Untergrund. Auf dem Beutel steht mit weißer Schrift: Have you considered that it could be burnout? (der Titel unserer Studie). In etwas kleinerer (auch weißer) Schrift darunter steht: Un:tragbar Stigmatisierung von Long COVID und ME/CFS
Meine einzige Sorge um die nächste Publikation ist, ob der Titel wieder gut genug für eigenen Merch von @frauxausnrw.bsky.social ist
🙏🙏 @postx.bsky.social und @frauxausnrw.bsky.social
💕💗💓🩷💞
👏🏼 Genau. PEM ist nicht verhandelbar, Punkt.
02.11.2025 09:11 — 👍 7 🔁 0 💬 0 📌 0Betroffene, die keine PEM riskieren wollen, oder instinktiv vorsichtig sind,
gelten nun wieder als „Vermeider“,
als „ängstlich“-
oder einfach als
„nicht kooperativ“.
Das Willens-und Charakter-Narrativ ist somit zurück.
Fazit:
Wer nicht belastbar ist,
wird pathologisiert,
nicht geschützt.
PEM, das zentrale Merkmal von MECFS, ist kein neuer Begriff.
PEM wird aber zunehmend verfälscht, von #MECFS entkoppelt und bestenfalls als postvirale Belastungsintoleranz verharmlost.
Damit wird das zentrale Krankheitsmerkmal von #MECFS verwässert und umetikettiert, Reha und #GET werden möglich.
Large-vessel vasculitis is defined as diseases that cause inflammation in large blood vessels.
A Seminar provides a comprehensive review, with a focus on recent advances, therapeutic approaches, and areas for further research.
Read now: tinyurl.com/ynsfkev5
„Ich finde das inakzeptabel und in Anbetracht der großen Betroffenheit in unserer Gesellschaft völlig unzureichend.“ Sagte Friedrich #Merz 2023, als Forschungsministerin Stark-Watzinger nur 41 Mio € für #LongCovid #MECFS Forschung budgetierte. www.aerzteblatt.de/news/merz-ve...
29.10.2025 10:03 — 👍 74 🔁 29 💬 9 📌 3#Bayern investiert in eine Studie zur Kneipp-Hydrotherapie bei #PostCovid-Patientïnnen. Kritikerïnnen bemängeln die kleine Teilnehmerïnnenzahl, unklare Methoden & mögliche Risiken für Betroffene. @martinruecker.bsky.social erklärt, was hinter der Kontroverse steckt:
27.09.2025 17:02 — 👍 10 🔁 3 💬 1 📌 0@postx.bsky.social
13.09.2025 21:07 — 👍 3 🔁 2 💬 0 📌 0