Die Ausnahmen für Betriebe und Landwirtschaft nach deutschem Vorbild werden explizit erwähnt (jedenfalls in der Grünen Petition, um AK-Wording nochmal zu checken hab ich grad keine Zeit). Und wie gesagt: Das sind Befürworter-Vorstöße lange vor jedem Aushandlungs- und Gesetzgebungsprozess. Stay calm.
12.02.2026 16:51 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0
Wenn der Betrieb 12.5 Mio € wert ist und ein Einzelkind den erbt, sind laut deutschem Gesetz 1,725 Mio € steuerpflichtig (15%-150k Abschlag). Das Grünen Modell mit 1 Mio. Freibetrag besteuert 725k mit 25% = 160.000€.
Das ist auf Raten aus Vermögen, Gewinn, Kredit oder Veräußerung bedienbar.
12.02.2026 14:58 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
Damit man im deutschen Modell bei den vorgesehenen Freibeträgen (85% steuerfrei) und dem Steuersatz im Grünen Modell auf 11 Mio Euro Erbschaftssteuer kommt, müsste das Unternehmen auf einen Wert von rund 225 Mio. Euro geschätzt werden.
(225*0,15)*0,35=11,8.
Ziemlich teure 9 Windräder sind das.
12.02.2026 14:36 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Wie wir es damit schaffen, von einem KMU mit 9 Windrädern auf 11 Millionen Euro Erbschaftssteuer zu kommen, weiß ich also trotzdem nicht.
12.02.2026 14:28 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0
Sowohl die Grünen als auch die AK verweisen darüber hinaus explizit auf die Regelungen, die in Deutschland bereits seit 15 Jahren gelten. Soweit ich das sehe, sind dort im Regelfall mindestens 85% Betriebsvermögen steuerfrei gestellt UND haben dazu noch einen gesonderten Freibetrag.
12.02.2026 14:28 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
Das "Wiener Verfahren" wird im AK-Papier als "Exkurs" und als ein Beispiel für ein Schätzverfahren geführt, nicht als verpflichtender Teil des Modells. Es werde auch vom Finanzministerium als "nicht verbindliche" Schätzung anerkannt, die aber auch durch geeignetere Schätzungen ersetzt werden kann.
12.02.2026 14:28 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
Die Steuer betrifft keine relativ einflusslose Bevölkerungsschicht. Sie betrifft mit voller Absicht und zwangsläufig die mächtigsten und reichsten Bevölkerungsgruppen.
12.02.2026 11:26 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
Sei dir versichert. Ich oder meine Enkel werden Schulter an Schulter an deiner Seite dagegen kämpfen, dass Mittelschichtserben im Jahr 2075 ihre Häuser nicht wegen der Erbschaftssteuer verlieren.
12.02.2026 11:00 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Für dich ist der wahrscheinlichste Fall, dass eine Steuer so gestaltet wird, dass sie auf ein halbes Jahrhundert im schlimmstmöglichen Zustand bleibt. Obwohl das polit-mediale System sich real aufgrund des Einflusses der reichen Mächtigen, die betroffen wären, seit Jahrzehnten dagegen wehrt. Ok.
12.02.2026 11:00 — 👍 0 🔁 0 💬 2 📌 0
Dazu sei aber gesagt, dass wer ein Unternehmen mit 50 Millionen Euro Vermögen erbt, locker zu den Top 1% Österreichs kommt. Eine Erbschaftssteuer muss zwei Ziele verfolgen: 1. Diese Menschen sollen natürlich etwas zahlen. 2. Ihre Betriebe sollen dadurch nicht gefährdet sein.
12.02.2026 10:42 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
Die Sorge ist nicht begründet. Die mittelständischen Unternehmen gibts in allen Ländern, in denens Erbschaftssteuern gibt. Es ist niemandes politisches Ziel (außer einiger überreicher Gegner von Erbschaftssteuern, deren Konzerne mit ihnen konkurrieren), die mittelständischen Betriebe zu eliminieren.
12.02.2026 10:39 — 👍 1 🔁 0 💬 2 📌 0
Nicht ersichtlich, wie du zu diesen Zahlen kommst. Aber selbst wenn sie stimmen, gibt es genau um solche Details auszubügeln einen parlamentarischen Begutachtungszeitraum.
12.02.2026 10:36 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0
Deine Reaktion könnte sein "Voll super, aber schreiben wir eine Indexierung ins Gesetz". -> 🤝
Deine Reaktion ist aber "Interessiert mich nicht aufgrund des schlimmstmöglichen Worst Cases, den ich mir gerade aus den Fingern gesaugt habe".
12.02.2026 10:33 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
Es gibt kein Gesetz. Schon wenn wer über ein Gesetz zu diskutieren beginnt, "interessiert dich das nicht", wenn in der Diskussionsvorlage nicht schon alle technischen Details genau so ausformuliert sind, wie du das willst, weil du Panik davor verbreitest, was in 50 Jahren vielleicht mal sein könnte.
12.02.2026 10:33 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
Niemand sagt, es soll keine Indexierung geben. Es ist naheliegend, dass es eine gibt. Aber selbst, wenn morgen ein Gesetz ohne Indexierung beschlossen wird, hat man 50-100 Jahre Zeit, das Gesetz zu ändern, bevor Vermögen an der oberen Mittelschichtsgrenze den Freibetrag überschreiten.
12.02.2026 10:27 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
Die Grafik sagt, dass 65% der HAUSHALTE weniger als ~350.000€ Vermögen haben. Du sprichst aber davon, dass "die Mittelschicht" (33-66%) und deren einzelne(!) Erben von einer Steuer, die individuell 1,5 Mio. Euro Freibetrag für Eigenheime vorsieht betroffen sein würden, die sie noch dazu "ausblutet".
12.02.2026 10:27 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
Nein, sind sie nicht. Millionäre sind in Österreich in keiner Form die Mittelschicht, sondern die Top 5%. Das zu behaupten, ist pure Desinformation und Ignoranz gegenüber grundlegenden Fakten.
12.02.2026 10:06 — 👍 0 🔁 0 💬 1 📌 0
Nochmal: Niemand sagt, dass es keine Indexierung geben soll. Aber obwohl das niemand sagt und obwohl das "Problem" von der "Mittelschicht" viele Jahrzehnte entfernt wäre, werden Vorstöße für eine Besteuerung der reichsten Menschen mit diesen Scheinargumenten und Propagandabildern heute abgewürgt.
12.02.2026 09:57 — 👍 1 🔁 0 💬 1 📌 0
1 Mio Euro absoluter Freibetrag, 1,5 Mio bei Eigenheim und "Ausnahmen wie in Deutschland" für Betriebe und Landwirtschaft sind ziemlich konkrete (und sehr harmlose) Vorschläge für eine Petition.
Wer da Horrorvorstellungen entwickelt, reitet auf einer Desinformationswelle. So hart muss mans sagen.
12.02.2026 09:54 — 👍 1 🔁 0 💬 0 📌 0
59 Prozent dafür: Stabile Mehrheit für Erbschaftsteuern
59 Prozent der Befragten befürworten eine Erbschaftsteuer, sogar unter NEOS- und FPÖ-WählerInnen ist es die Mehrheit.
Das liegt daran, dass die überreichen Eigentümer von wesentlichen Medien und Financiers dieser Parteien und ihrer Thinktanks von einer Erbschaftssteuer sehr wohl betroffen wären. Deshalb wollen die rechten Parteien ja auch keine Volksbefragung dazu.
12.02.2026 09:54 — 👍 5 🔁 0 💬 2 📌 0
59 Prozent dafür: Stabile Mehrheit für Erbschaftsteuern
59 Prozent der Befragten befürworten eine Erbschaftsteuer, sogar unter NEOS- und FPÖ-WählerInnen ist es die Mehrheit.
Es gibt detaillierte Modelle und seit langem auch eine breite GESELLSCHAFTLICHE Akzeptanz dafür. Es gibt nur dank FPÖ, ÖVP & Neos keine PARLAMENTARISCHE Mehrheit dafür. Und es gibt eine Propagandakampagne, die mit Fake-Argumenten dafür sorgt, dass sich die Akzeptanz nicht in Druck umschlägt.
12.02.2026 09:54 — 👍 4 🔁 0 💬 1 📌 0
Kann man in einer gesetzlichen Begutachtung alles einbringen und diskutieren. Ist aber alles überhaupt kein unlösbares Problem und kein Grund, eine Erbschaftssteuer für Millionenerbschaften schon in den Ansätzen zu ersticken.
12.02.2026 08:58 — 👍 5 🔁 0 💬 2 📌 0
Ich versteh ja die Angst, aber es ist frustrierend, wenn mans in jeder Erbschaftssteuerdiskussion seit 25 Jahren wieder erklärt und widerlegt und es trotzdem einfach jedes Mal wieder kommt, als hätte mans noch nie hören können. Die Reichenlobbys haben da ein mächtiges Propaganda-Schutzschild gebaut.
12.02.2026 08:54 — 👍 4 🔁 0 💬 1 📌 0
Und nein, die Leute, die sich um 800.000 Euro ein Haus in einem Wiener Vorort kaufen, sind nicht "die Mittelschicht". Aber auch die wären noch lange nicht betroffen. Wenn sie sterben und ein Einzelkind als Alleinerben haben, dessen Erbschaft bei rund 50%(!) vom Freibetrag(!) liegt.
12.02.2026 08:52 — 👍 5 🔁 1 💬 1 📌 0
Die geforderten Summen sind weit weg von der Mittelschicht. Dass die Steuerstufe nie indexiert würde, ist unbegründet. Und sogar wenn diese unbegründeten Ängste wahr würden, würde niemand "ausbluten", der als Alleinerbe einer Erbschaft mit Haus über 1,55 Mio € . etwa 12.500 € Steuern zahlt.
12.02.2026 08:49 — 👍 5 🔁 0 💬 1 📌 0
Du hast Angst, dass eine Steuer, die es noch gar nicht gibt, die aber heute die Top 1-2% der erbenden Bevölkerung betreffen würde, vielleicht nie indexiert würde und deshalb irgendwann vielleicht die Mittelschicht ausbluten soll. Nichts davon ist haltbar.
12.02.2026 08:46 — 👍 5 🔁 0 💬 1 📌 0
Natürlich nicht. Wir reden von der Petition einer Oppositionspartei, die zuerst eine parlamentarische Mehrheit zustande bringen müsste. Und schon in dieser Petition ist ein extrem hoch gesetzter Freibetrag mit vielen Ausnahmen. Nochmal: Deine Angst ist einfach inhaltlich völlig ungerechtfertigt.
12.02.2026 08:46 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0
Nein. Ist es nicht. Beschäftig dich damit. Die Angst ist unbegründet
12.02.2026 07:57 — 👍 2 🔁 0 💬 1 📌 0
It's a yuuuge riddle
11.02.2026 23:03 — 👍 9 🔁 1 💬 0 📌 0
Politics, politics, politics
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Temerty Professor of Modern European History, Munk School, University of Toronto; Permanent Fellow, IWM Vienna; Emeritus Levin Professor, Yale. Author of "On Freedom," "On Tyranny," "Our Malady," "Road to Unfreedom," "Black Earth," and "Bloodlands"
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