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Leibniz-Institut für jüdische Geschichte & Kultur - Simon Dubnow

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Von Schocken bis zum Skopusberg Aktuelles aus der jüdischen Kultur in der Diskussion.

Von Schocken bis zum Skopusberg
Unsere Direktorin Yfaat Weiss im Interview mit Tacheles - dem jüdischen Wochenmagazin

Zum Podcast:
www.tachles.ch/podcasts/von...

05.02.2026 07:34 — 👍 2    🔁 1    💬 0    📌 0
Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa.

Wer den Newsletter regelmäßig per E-Mail erhalten möchte, kann ihn hier abonnieren: www.dubnow.de/institut/new...

04.02.2026 10:49 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0
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Aktueller Newsletter des Dubnow-Instituts Finissage mit Vortrag »Leben, Kampf und Tod im Warschauer Ghetto« am 26. Februar / Stellenausschreibung im Iganz-Goldziher-Programm

Aktueller Newsletter des Dubnow-Instituts - hier geht es zur Online-Version:
sh1.sendinblue.com/3gemygtxa4lp...

04.02.2026 10:49 — 👍 4    🔁 4    💬 1    📌 0
Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa.

Weitere Infos:
www.dubnow.de/veranstaltun...

Foto: Rede von Adolf Berman zur Gedenkfeier zum dritten Jahrestag am ersten, von Leon Suzin gestalteten Denkmal für die Ghettohelden an der Kreuzung der Zamenhof und (ab 1946) Anielewicz-Straße, Warschau, 19. April 1946. Quelle: Ghetto Fighters’ House.

03.02.2026 11:20 — 👍 0    🔁 0    💬 0    📌 0

Bis Ende Februar kann die Ausstellung im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Zur Finissage am Do, 26.02.26, ist die Ausstellung ab 16 Uhr geöffnet. Um 17 Uhr schließt sich ein Vortrag über eine andere Ausstellung aus den Beständen des Warschauer Jüdischen Historischen Instituts an.

03.02.2026 11:20 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0

Die Ausstellung zeigt die Ambivalenzen jüdischen Lebens in Polen unmittelbar nach dem Holocaust: zwischen Selbstbestimmung & Gewalt, Trauer & Neuanfang, Wiederaufbau & Emigration. Dabei fragt die Ausstellung auch nach der Entstehung, den Leerstellen, der Wirkung und Überlieferung von Fotografien.

03.02.2026 11:20 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0

In der Ausstellung „Der bestimmende Blick“ ist er auf diesem Foto zu sehen: am 19. April 1946 hielt Berman eine Rede anlässlich des 3. Jahrestages des Aufstandes im Warschauer Ghetto. 1947 wurde er Vorsitzender des Zentralkomitees der Juden in Polen, 1949 musste er vom Posten zwangsweise abtreten.

03.02.2026 11:20 — 👍 0    🔁 0    💬 1    📌 0
Schwarz-Weiß-Fotografie eines Mannes hinter einem Mikrophon, leicht erhöht stehend. Daneben die Termine öffentlicher Führungen durch die Ausstellung "Der bestimmende Blick":
Donnerstag, 5. Februar 2026, 16 Uhr
Mittwoch, 11. Februar 2026, 11 Uhr
Donnerstag, 19. Februar 2026, 18 Uhr
Freitag, 20. Februar 2026, 16 Uhr
Montag, 23. Feburar 2026, 15 Uhr

Schwarz-Weiß-Fotografie eines Mannes hinter einem Mikrophon, leicht erhöht stehend. Daneben die Termine öffentlicher Führungen durch die Ausstellung "Der bestimmende Blick": Donnerstag, 5. Februar 2026, 16 Uhr Mittwoch, 11. Februar 2026, 11 Uhr Donnerstag, 19. Februar 2026, 18 Uhr Freitag, 20. Februar 2026, 16 Uhr Montag, 23. Feburar 2026, 15 Uhr

#OnThisDay vor 48 Jahren verstarb Adolf Berman in Tel Aviv. Im Zwischenkriegspolen engagierte er sich bei Poalei Zion. Während der deutschen Besatzung fungierte er im Untergrund des Warschauer Ghettos, insbesondere in der Organisation Żegota, die Jüdinnen & Juden vor dem Holocaust rettete.

03.02.2026 11:20 — 👍 4    🔁 1    💬 1    📌 0

Morgen im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig
Eintritt frei!

02.02.2026 13:59 — 👍 2    🔁 0    💬 0    📌 0
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Wissendes Schweigen – MERKUR Ein Essay von Yfaat Weiss. Jetzt lesen in der Kulturzeitschrift MERKUR — Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken.

In der aktuellen Ausgabe der @redaktionmerkur.bsky.social

Wissendes Schweigen
Über Schuldfragen und andere Bedenken
von Yfaat Weiss
www.merkur-zeitschrift.de/artikel/wiss...

02.02.2026 11:31 — 👍 2    🔁 1    💬 0    📌 0

In der Nachkriegszeit und der DDR engagierte sie sich als Fürsorgepflegerin und als Zeitzeugin.

Foto: Eva, Rahel und Yvonne (v. l. n. r.), ca. 1938; Privatbesitz Eva Hillmann.

01.02.2026 09:16 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

Sie selbst und Eva verblieben in Leipzig, durch die Ehe zu dem nicht-jüdischen Kurt zunächst vor der Deportation geschützt. Viele Jahre in Haft, weigerte er sich, sich scheiden zu lassen.
Noch im Februar 1945 wurde Rahel jedoch nach Theresienstadt deportiert, wo sie bis zu ihrer Befreiung überlebte.

01.02.2026 09:16 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Sie engagierte sich fortan im Widerstand und kümmerte sich um die gemeinsamen Töchter Yvonne (1927-1972) und Eva (*1935). Da alle drei als Jüdinnen der zunehmenden antisemitischen Verfolgung ausgesetzt war, brachte Rahel ihre ältere Tochter 1939 mit dem letzten „Kindertransport“ in Sicherheit.

01.02.2026 09:16 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Sie engagierte sich für die Rechte von Frauen & Kindern, so im Roten Frauen- & Mädchenbund & in der Kinderorganisation „Jugendspartakus“.
Als Kommunistin wurde sie kurz nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten – am 16.3.33 – verhaftet, etwa 1,5 Monate später jedoch wieder freigelassen.

01.02.2026 09:16 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

Als eines von 13 Kindern wurde Rahel in einer Rabbinerfamilie in Oberschlesien geboren, engagierte sie sich bereits als junge Frau im Jüdischen Arbeiterbund für Polen und Russland. In den 1920er Jahren, mittlerweile in Leipzig, heiratete sie Kurt Lenz & trat in die Kommunistische Partei bei.

01.02.2026 09:16 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
Schwarz-Weiß-Fotografie von einer Mutter mit ihren zwei Töchtern, eine davon noch ein Kleinkind, in sommerlicher Kleidung, auf einer Treppe irgendwo im Grünen

Schwarz-Weiß-Fotografie von einer Mutter mit ihren zwei Töchtern, eine davon noch ein Kleinkind, in sommerlicher Kleidung, auf einer Treppe irgendwo im Grünen

#onthisday vor 41 Jahren verstarb Rahel Lenz, geb. Wiener in Leipzig. Auf unserem Portal "Jüdische Gelehrte an der Universität Leipzig" geben wir anhand der Biografie von einer ihrer Töchter, Eva Hillmann, Einblick in die Geschichte der Familie:
gelehrte.dubnow.de/eva-hillmann...

01.02.2026 09:16 — 👍 8    🔁 4    💬 1    📌 0
„Verfehlte Mission. Das geteilte Jerusalem und die Vereinten Nationen“ | Jüdischer Salon am Grindel

Verfehlte Mission. Das geteilte Jerusalem und die Vereinten Nationen
Buchvorstellung und Gespräch mit Yfaat Weiss und Kim Wünschmann @igdjhh.bsky.social

10. Februar 2026, 19.30 Uhr
Jüdischer Salon Grindel, Hamburg
www.salonamgrindel.de/programm/202...

31.01.2026 09:07 — 👍 2    🔁 1    💬 0    📌 0
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📢Call for application: IGdJ Fellowships 2027! Intended to support innovative academic projects in the field of jewish studies and to deepen both national and international exchange. 👉 information kurzlinks.de/25j6 application deadline is 16 March 2026 #jewishhistory #jewishstudies #hamburg

30.01.2026 13:40 — 👍 21    🔁 12    💬 0    📌 0

Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg ließ sich Rotbaum in Paris nieder,

30.01.2026 12:13 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0

dortigen Polnischen Theater zusammen. Er starb 1994 in Wrocław im Alter von 93 Jahren. Seinem Testament entsprechend wurde Rotbaums Archiv 1998 von der Jüdischen Kultusgemeinde in Wrocław dem JHI geschenkt.

Foto: Jakub Rotbaum beim Gang durch die Ruinen des Warschauer Ghettos, 1947; Quelle: ŻIH.

30.01.2026 12:13 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0
Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa.

„Der bestimmende Blick“ im DI in Leipzig zu sehen.
Weitere Infos: www.dubnow.de/veranstaltun...

Auf Wunsch der Schauspielerin Ida Kamińska kehrte Rotbaum 1949 nach Polen zurück und übernahm die künstlerische Leitung des Niederschlesischen Jüdischen Theaters in Wrocław. Später arbeitete er mit dem

30.01.2026 12:13 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

mit den niedergebrannten Überresten des von den Deutschen eingerichteten Ghettos zum Symbol für die Ermordung der Juden Europas durch Nazi-Deutschland geworden war. Die private Bildstrecke, die bei diesem ersten Besuch im Nachkriegspolen entstand, ist noch bis Ende Februar in der Ausstellung

30.01.2026 12:13 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0

Kurz vor dem 2. WK ließ sich Rotbaum in Paris nieder, bevor er 1940 nach New York floh. Zunächst in einem Flüchtlingslager untergebracht, erhielt er später eine Stelle am Jewish Art Theater. Rotbaum besuchte im Mai 1947 seine vormalige Wirkungsstätte Warschau – die Stadt, die in der Nachkriegszeit

30.01.2026 12:13 — 👍 2    🔁 0    💬 1    📌 0
Schwarz-Weiß-Fotografie eines Mannes in Mantel, mit Hut in der Hand, in einem Berg aus Trümmern

Schwarz-Weiß-Fotografie eines Mannes in Mantel, mit Hut in der Hand, in einem Berg aus Trümmern

#onthisday vor 32 Jahren verstarb der Maler und Theaterregisseur Jakub Rotbaum in Wrocław. Geboren in Żelechów, einer kleinen Stadt südöstlich von Warschau, erlangte er in den 1930er Jahren als künstlerischer Leiter des renommierten jiddischen Schauspielensembles Wilnaer Truppe Bekanntheit.

30.01.2026 12:13 — 👍 6    🔁 1    💬 1    📌 0
Jeannette van Laak: Lea Grundig – Künstlerin in Exil und Widerstand - Thomasius Club 4. Februar 2026 im Café Alibi in der Bibliotheca Albertina (Leipzig) In ihrer reich bebilderten Biografie „Das Exil…

Nächste Woche stellt unsere ehemalige Kollegin Jeannette van Laak ihre Publikation zu Lea Grundig im Thomasius Club vor:

Jeannette van Laak:
Lea Grundig – Künstlerin In Exil und Widerstand
4. Februar 2026, 20 Uhr
Café Alibi in der Bibliotheca Albertina
www.thomasius-club.de/veranstaltun...

29.01.2026 08:37 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0
SharePic mit dem Hinweis auf den Artikel analog zum Post, dazu eine Schwarz-Weiß-Fotografie eines Mannes in Anzug mit Krawatte

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New Article on Mimeo
Beethoven by the Bosporus.
Leo Spitzer and the Nazi Diplomatic Mission in Istanbul
by Sebastian Willert
mimeo.dubnow.de/beethoven-by...

Photo: Leo Spitzer. Source: Wikimedia Commons (public domain)

28.01.2026 08:04 — 👍 3    🔁 0    💬 0    📌 0

Heute in Dresden

27.01.2026 12:44 — 👍 2    🔁 1    💬 0    📌 0

Im Nachgespräch geht Axel Doßmann unter anderem auf die Verbindung zum polnischen und jüdischen Widerstand ein, die dem Regisseur mit der Einbindung dieses einzigartigen und bis dahin weitgehend unbekannten Zeugnisses gelang.

Foto: USHHM Collection, Gift of Henryk M. Boder

27.01.2026 07:54 — 👍 1    🔁 0    💬 0    📌 0
Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa.

Bekannt wurde das Lied durch den Spielfilm »The Zone of Interest« von Jonathan Glazer. Am Dienstag, 3. Februar, 19 Uhr zeigen wir im Wissenschaftskino der Stadt Leipzig im Zeitgeschichtlichen Forum diesen Film.

Mehr zur Veranstaltung:
www.dubnow.de/veranstaltun...

27.01.2026 07:54 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0
Collections Search - United States Holocaust Memorial Museum

Aufklärer über die Verbrechen der Deutschen an den Juden und publizierte über 18 Bücher. 1967 nahm er eine Schallplatte von jiddischen Liedern auf, unter anderem mit dem Lied, das er 1943 selbst in Auschwitz geschrieben hatte.
Aufnahme von Joseph Wulf, Track 8
collections.ushmm.org/search/catal...

27.01.2026 07:54 — 👍 1    🔁 0    💬 1    📌 0

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