Psychology, marketing, and signaling aside, there are really no benefits of decentralized solar compared to professional solar.
But many downsides.
@lionhirth.bsky.social
Hertie School and Neon. Energy markets and power systems. Known for analysis, not diplomacy.
Psychology, marketing, and signaling aside, there are really no benefits of decentralized solar compared to professional solar.
But many downsides.
The truth is: large-scale solar plants operated by professional companies are simply much cheaper. Solar energy is like almost everything else, it is better produced by professionals than by amateurs.
18.11.2025 10:11 — 👍 16 🔁 2 💬 2 📌 0You find if everywhere, from "Energy Democracy" and "The Zero Marginal Cost Society" to the programs of pretty much all major German political parties.
18.11.2025 10:11 — 👍 6 🔁 0 💬 1 📌 0When it comes to solar energy, I think the biggest mistake of all is that people associate it with small-scale, roof-top panels owned and operated by "prosumers".
Ironically, this is misconception is shared by enthusiasts and critics alike.
I am as much interested in you gut feeling and back-of-the-envelopes as I am in references to elaborate modeling studies.
(To clarify: I do not mean "current policies" or "current pledges". I mean "no subsidies and no carbon pricing".)
Honest question
If we had not more subsidies and no carbon pricing, how would the global generation mix look like by mid-century?
I mean, facturing in further technology and improvements, of course.
FYI
23.10.2025 12:23 — 👍 35 🔁 5 💬 1 📌 1Wenn man die unterschiedlichen Preisniveaus in den USA und Deutschland und die unterschiedliche Arbeitszeit (Urlaub, Wochenarbeitszeit) berücksichtigt, sieht man: Die USA waren in den letzten 30 Jahren wirtschaftlich ziemlich exakt gleich erfolgreich wie Deutschland.
23.10.2025 12:23 — 👍 24 🔁 5 💬 0 📌 0Ich würde sagen, die Stimmung zur wirtschaftlichen Lage und Zukunft Deutschlands ist ziemlich mies.
Das Überraschende: Wenn man sich mal das große Bild anschaut und ein bisschen zurücktritt, sieht es, zumindest was den Status Quo betrifft, eigentlich ziemlich gut aus.
Study: publications.jrc.ec.europa.eu/repository/h...
23.10.2025 12:22 — 👍 7 🔁 0 💬 2 📌 0PS: Solche Modelle erfassen die ganzen Kurzfristmärkte gar nicht (Intraday, Ausgleichsenergie, Regelleistung), wo zunehmend die Musik spielt. Der tatsächliche Systemnutzen von regionalen Großhandelspreisen dürfte deswegen noch deutlich höher liegen.
23.10.2025 12:22 — 👍 12 🔁 1 💬 1 📌 0- das alles senkt Systemkosten, so dass es unterm Strich günstiger wird.
Das sind die Strukturreformen, die wir brauchen. Nicht noch mehr Preissubventionen.
Eine Preiszonenteilung ist eben nicht eine Verteilung von Geld vom Süden nach Norden - sondern erlaubt einen intelligenteren Systembetrieb: Weniger unsinnige Kraftwerkseinsätze, Nutzen statt Abregeln von Windstrom, netzdienliche Speicher, bessere europäische Koordinierung ...
23.10.2025 12:22 — 👍 11 🔁 1 💬 1 📌 0Regionale Großhandelspreise
Nach der letzte Woche veröffentlichten JRC-Studie würde eine Preiszonenteilung die Stromkosten für Verbraucher im Norden Deutschlands um 30 €/MWh senken.
Vielleicht überraschender: im Süden würden sie *auch* sinken.
Wie kann das sein?
German non-renewable power generation during the past 75 years.
(nuclear / lignite / coal / gas)
Last year Germany produced just 160 TWh of electricity from fossil sources. The last time the number was that low was 1961.
Was ist die Merit-Order und wie funktioniert die Preisbildung auf dem Strommarkt?
Erklärtext: neon.energy/merit-order
Video: www.hertie-school.org/en/news/deta...
Anreize für netzdienliches Verhalten von Batterien, eine Reform der Netzanschluss-Regeln, günstige Smart Meter statt teurer Gateways, etc. etc.
Aber das sind natürlich Reformen, die anstrengend sind, und für die man politischen Gegenwind aushalten muss.
3) Strukturreformen sind der einzige Weg, Stromkosten nachhaltig zu senken. Dazu gehört eine Reform des EEG, ein Fokus der Förderung auf günstige Technologien (Onshore Wind und Freiflächen-Solar), regionale Großhandelspreise, eine Netzentgeltreform die Nachfrage-Flexibilität ermöglicht, ...
23.10.2025 12:21 — 👍 8 🔁 0 💬 2 📌 02) Darum geht es bei Instrumenten wie dem "Iberischen Modell", der Abschöpfung von Übergewinnen, oder eben der "Abschaffung der Merit-Order". Dahinter steht die Vermutung, dass Erzeuger ganz viel Geld verdienen, das man umverteilen kann. Nur: wo soll das Geld denn sein? Ich sehe da nix.
23.10.2025 12:21 — 👍 8 🔁 0 💬 1 📌 01) Machen wir in Deutschland schon in großem Stil (EEG-Kosten, Strompreiskompensation, Zuschuss zu ÜNB-Netzentgelten, in Zukunft auch der Industriestrompreis). Nachteil dieser Lösung: Das Geld muss ja irgendwo herkommen.
23.10.2025 12:21 — 👍 7 🔁 0 💬 1 📌 0Wenn man den Strompreis senken möchte, gibt es im Grund drei Möglichkeiten:
1) Man subventioniert den Preis mit Steuergeld
2) Man nimmt Erzeugern Geld weg und gibt es Verbrauchern
3) Man macht das System effizienter, d.h. günstiger
Jetzt haben Mario Draghi und Ursula von der Leyen "die Abschaffung der Merit-Order" wieder aus der Mottenkiste geholt. Meine Güte.
(www.handelsblatt.com/politik/deut...).
Ich finde, das ist ein Grund zu feiern! 🥂 🥂 🥂
(Und, vielleicht, auch ein Anlass nochmal über lieb gewonnene Gewissheiten nachzudenken.)
Der herrschende Meinung lautet: Preisrisiken sind so hoch, da investiert doch niemand ohne staatlichen Regenschirm.
Und plötzlich passiert das Gegenteil: Investoren wollen viele Mrd in Großbatterien in Deutschland investieren. Ganz ohne Subvention oder staatliche Preisabsicherung.
Wir haben uns ja in Deutschland langsam an den Gedanken gewöhnt, dass Investitionen im Strombereich staatlich abgesichert sein müssen - über die Marktprämie, den Einspeisetarif, regulierte Netzentgelte, das KWKG, oder einen Kapazitätsmarkt.
13.05.2025 18:52 — 👍 21 🔁 4 💬 1 📌 0Blackout in Spain.
Info: www.linkedin.com/feed/update/...
- Eigenverbrauchs-Optimierung mit Festpreistarifen bei Heimspeichern
- Zäher Großbatterie-Zubau wegen langsamer Netzanschlüsse und BKZ
So machen wir uns in Deutschland das Leben schwer
Was man nicht sieht: die Gründe, warum wir den Strom nicht einfach nutzen (und dabei noch Geld verdienen). Die lauten
- Fehlende Smart Meter und dynamische Stromtarife
- Industrielles Flex-Verbot durch §19(2) StromNEV
- Netzentgelt-Leistungspreise bei RLM-Kunden
Man sieht auch: der Mehrwert von Solaranlagen liegt nicht im sonnigen Mittag (da haben wir schon mehr als genug Strom), sondern in den Morgen- und Abendstunden. Deswegen machen Ost-West-Anlagen so viel Sinn.
11.04.2025 10:04 — 👍 12 🔁 1 💬 2 📌 0Gute Visualisierung von Julien Jomaux
Da sieht man: Solaranlagen, die am gestrigen Sonntag nicht abgeregelt haben, haben dank negativer Preisen einen Großteils des in der Woche erwirtschafteten Mehrwerts wieder vernichtet.