Wenn eine Analyse zum Schluss kommt, dass es in rund zwei Dritteln der EU-Länder eine Erbschaftssteuer gibt, wie betitelt man den Bericht darüber dann am besten? Genau:
02.03.2026 14:37 — 👍 31 🔁 4 💬 4 📌 0Wenn eine Analyse zum Schluss kommt, dass es in rund zwei Dritteln der EU-Länder eine Erbschaftssteuer gibt, wie betitelt man den Bericht darüber dann am besten? Genau:
02.03.2026 14:37 — 👍 31 🔁 4 💬 4 📌 0
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Die gesamte Analyse findet ihr auf der Website des @oegb.bsky.social. 7/7
www.oegb.at/analysen-und...
Wenn bereits jetzt – wie zuletzt vom Fiskalrat – von einem zusätzlichen zukünftigen Sparbedarf die Rede ist, müssen neue vermögensbezogene Steuern dabei eine zentrale Rolle spielen.
Denn rein ausgabenseitiges Sparen bei dieser enormen Vermögensschieflage ist Gift für Wirtschaft und Demokratie. 6/7
Die Grafik zeigt den Anteil der Einnahmen aus Erbschafts- und Schenkungssteuern an den gesamten Einnahmen aus vermögensbezogenen Steuern im OECD-Vergleich für das Jahr 2024. In 27 von 38 OECD-Ländern gibt es Erbschaftssteuern.
Mit einer Erbschaftssteuer würden wir übrigens keinen Sonderfall darstellen – die Steuer ist international eine gängige Praxis. 27 von 38 OECD-Ländern bzw. 17 von 27 EU-Ländern haben Einnahmen aus Erbschafts- und Schenkungssteuern. 5/7
17.12.2025 07:21 — 👍 14 🔁 0 💬 1 📌 0Das Potenzial dafür ist da: Fast nirgendwo in Europa ist Vermögen so ungleich verteilt wie hier. Alleine die reichsten fünf Familien besitzen mehr als die Hälfte der gesamten Bevölkerung. Und jährlich werden derzeit 21,5 Mrd. Euro steuerfrei vererbt – davon 41 % an nur ein Prozent der Erb:innen. 4/7
17.12.2025 07:21 — 👍 13 🔁 0 💬 1 📌 0
Würde man die Einnahmen aus vermögensbezogenen Steuern auf den OECD-Durchschnitt erhöhen, brächte das Mehreinnahmen von ca. acht Mrd. Euro.
Wie? Indem wir eine Vermögenssteuer und eine Erbschaftssteuer einführen. Je nach Modell bringt das Einnahmen von 8-9 Mrd. Euro – Ausweicheffekte inklusive. 3/7
Die Grafik zeigt die Einnahmen aus vermögensbezogenen Steuern in Prozent der gesamten Einnahmen aus Steuern und Abgaben für Österreich in Relation zum Durchschnitt der OECD-Länder. Die Einnahmen betragen in Österreich nur noch ein Fünftel des OECD-Durchschnitts.
Die Grafik zeigt die Einnahmen aus vemögensbezogenen Steuern in Prozent der gesamten Einnahmen aus Steuern und Abgaben für alle OECD-Länder mit verfügbaren Daten für das Jahr 2024. In nur drei Ländern ist der Beitrag aus vermögensbezogenen Steuern geringer als in Österreich.
Im Durchschnitt der Industriestaaten (OECD) liegt der Beitrag von vermögensbezogenen Steuern bei fast fünf Prozent der Steuereinnahmen – Österreichs Wert machte zuletzt also nur mehr ein Fünftel des OECD-Durchschnitts aus. Und nur drei Länder setzen noch weniger auf diese Steuern als Österreich. 2/7
17.12.2025 07:21 — 👍 13 🔁 1 💬 1 📌 2Die Grafik zeigt die Entwicklung der Einnahmen aus vermögensbezogenen Steuern in Prozent der gesamten Einnahmen aus Steuern und Abgaben für Österreich zwischen 1990 und 2024. Die Einnahmen sanken beständig und betrugen zuletzt nur noch rund ein Prozent.
2024 gab es ein Rekord-Tief bei den Einnahmen aus vermögensbezogenen Steuern.
Da es in Österreich weder Vermögens- noch Erbschaftssteuern gibt, ist der Beitrag ohnehin niedrig. Zuletzt sank er aber erstmals auf unter ein Prozent der Steuereinnahmen. Wir sind ein Steuerparadies für die Reichen. 1/7
Agenda Austria: wo der Chef den Wahlsieg eines muslimischen Kandidaten mit sozialdemokratischem Wahlprogramm mit 9/11 gleichsetzt.
06.11.2025 05:27 — 👍 356 🔁 102 💬 31 📌 28
(Ein bisschen mehr sogar, wie meine Analyse im April 2024 gezeigt hat..
Innerhalb von drei Jahren stieg der Preis um fast 90 Prozent, wobei er erst ab Anfang 2023 so richtig abgehoben ist.)
bsky.app/profile/matt...
Entwicklung der Industrieproduktion in den Euroländern seit Oktober 2024. (Österreich: +7 Prozent)
Eine Betrachtung seit dem Erreichen der österreichischen Talsohle (Oktober 2024) zeigt sogar, dass wir zuletzt die beste Entwicklung der Industrieproduktion aller Euroländer aufwiesen.
(Ja, solche Vergleiche ausgehend von einem Basiszeitpunkt sind äußerst volatil - aber trotzdem spannend.) 2/2
Entwicklung der Industrieproduktion in den Euroländern seit Oktober 2024. (Österreich: +7 Prozent)
Eine Betrachtung seit dem Erreichen der österreichischen Talsohle (Oktober 2024) zeigt sogar, dass wir zuletzt die beste Entwicklung der Industrieproduktion aller Euroländer aufwiesen.
(Ja, solche Vergleiche ausgehend von einem Basiszeitpunkt sind äußerst volatil - aber trotzdem spannend.) 2/2
Entwicklung der Industrieproduktion in den Euroländern seit Februar 2020. (Österreich: +7,6 Prozent)
Auch die Juli-Zahlen deuten darauf hin, dass der vorsichtige Aufschwung in Österreichs Industrie anhält. Die Produktion lag rund 7,6 Prozent über dem Vorkrisenwert und steigt seit Herbst 2024 an. 1/2
12.09.2025 09:32 — 👍 3 🔁 3 💬 1 📌 0
Der August bringt eine katastrophale Teuerungs-Entwicklung:
Die Preise wurden in Österreich im Vergleich zum Vorjahresniveau um 4,1 % erhöht. Im Durchschnitt der Euroländer waren es nur 2,1 %.
Die Regierung muss dringend wirksame Maßnahmen gegen die Teuerung setzen. ⬇️
www.ots.at/presseaussen...
‚Lifestyle-Sozialstaatsgefährderinnen‘ – so werden Frauen, die Teilzeit arbeiten, oft degradiert. In Wahrheit leisten sie doppelt: Job und unbezahlte Sorgearbeit, sagt @heleneschuberth.bsky.social in ihrem Profil-Gastkommentar:
Ulrike Ginner, @dahaim.bsky.social und ich haben uns unlängst etwas ausführlicher mit Lebensmittelpreisen, Inflation und Preiseingriffen beschäftigt. Hier am A&W-Blog unsere gesammelte Erkenntnis: www.awblog.at/Wirtschaft/I...
Ein Thread mit dem Wichtigsten:
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Industrieproduktion in den Euroländern seit Februar 2020. Nur fünf Länder der Eurozone weisen eine bessere Entwicklung auf, in acht Ländern war die Entwicklung sogar negativ. Am schlechtesten war sie in Deutschland mit minus 14,3 Prozent.
Im Juni 2025 lag die Industrieproduktion in Österreich 6,1 Prozent über dem Vorkrisenniveau (Februar 2020). Damit weisen nur fünf Länder der Eurozone eine bessere Entwicklung auf, in acht Ländern ging die Produktion sogar zurück. Am stärksten ist der Rückgang in Deutschland mit minus 14 Prozent. 2/2
11.08.2025 08:20 — 👍 3 🔁 1 💬 0 📌 0Die Grafik zeigt die Entwicklung der Industrieproduktion in den Euroländern seit Februar 2020. Österreich weist im Juni 2025 einen Zuwachs von 6,1 Prozent zum Vorkrisenniveau auf.
Die schwierige Situation in der Industrie betrifft nicht nur Österreich, sondern auch die meisten anderen Euroländer. Der Hauptgrund: Nachfragemangel – und nicht etwa die Lohnsteigerungen.
Umso besser, dass es nach dem Tiefpunkt letzten Herbst in Österreich nun wieder bergauf zu gehen scheint. 1/2
Wenn sie den gleichen Stundenlohn haben und die zwei Teilzeitkräfte in Summe gleich viel arbeiten wie eine Vollzeitkraft, sollte es bei den Lohnkosten eigentlich keinen Unterschied geben.
05.08.2025 12:33 — 👍 0 🔁 0 💬 0 📌 0
Die Inflation bleibt hoch – das belastet uns alle! Unsere Vorschläge für preissenkende Maßnahmen wie eine Anti-Teuerungskommission liegen am Tisch. „Es braucht jetzt nur den politischen Willen, sich damit auseinanderzusetzen“, so @wolfgangk.bsky.social.
Angesichts der Herbstlohnrunde nehmen sie auch gleich noch die Lohnverhandlungsformel ins Visier, die Beschäftigten Teuerungsausgleich + Anteil am Produktivitätswachstum garantieren soll.
Wer niedrigere Lohnsteigerungen möchte, verzerrt eben einfach die Berechnung der Produktivitätsentwicklung. 5/5
Dabei handelt es sich also nur um einen weiteren Versuch Teilzeitkräfte und unser progressives Einkommensteuersystem zu kritisieren. Dass Menschen mit höherem Einkommen mehr beitragen sollen ist ihnen nämlich ein Dorn im Auge. 4/5
05.08.2025 10:52 — 👍 33 🔁 1 💬 1 📌 0
Die Stundenproduktivität ist seit 2005 um 14 % gestiegen. Selbst im Vorkrisenvergleich, trotz Krise, noch um 3 %.
Eine viel positivere Entwicklung als die Agenda-Analyse zeigt. Logischerweise sinkt die Produktivität pro Arbeitnehmer:in mit steigendem Teilzeitanteil - ein statistischer Effekt. 3/5
Die Produktivität, also die Wertschöpfung pro Arbeitnehmer:in, ist keine relevante Größe. Denn schaffen zwei Teilzeitkräfte den gleichen Output wie eine Vollzeitkraft ist die Produktivität pro Arbeitskraft nur halb so hoch. An der Stundenproduktivität ändert sich aber nichts - und darum geht es. 2/5
05.08.2025 10:52 — 👍 32 🔁 1 💬 3 📌 0Screenshot eines Artikels der Tageszeitung Heute, in dem die Agenda Austria Teilzeitkräfte kritisiert, da sie Schuld an einem angeblichen Rückgang der Produktivität hätten.
Falsch. Weder sinkt die Produktivität noch sind Teilzeitkräfte daran schuld.
Die Agenda berechnet die Wertschöpfung pro Arbeitnehmer:in - das ist aber irreführend. Viel relevanter ist die Wertschöpfung pro geleisteter Arbeitsstunde: Die steigt sowohl langfristig als auch im Vorkrisenvergleich. 1/5
Unsere gesamte Analyse findet ihr auf der Website des @oegb.bsky.social. 8/8
www.oegb.at/analysen-und...
Auch die Kronen Zeitung hat heute über unsere Analyse berichtet und zitiert dort ÖGB-Präsidenten @wolfgangk.bsky.social. 7/8
www.krone.at/3859856
In der Teilzeitdebatte sind jetzt also vor allem einmal die Unternehmen am Zug. Gerade in Zeiten von Arbeitskräftemangel, müssen auch mehr Vollzeitjobs angeboten werden und Unternehmen müssen stärker auf die (Arbeitszeit-)Wünsche von Beschäftigten eingehen. 6/8
04.08.2025 08:30 — 👍 4 🔁 0 💬 1 📌 0
Ein weiterer Nebenaspekt: Mehr Arbeitsvolumen bringt auch höhere Einnahmen aus Steuern und Abgaben mit sich. Gerade in Zeiten einer angespannten Budgetlage wichtiger denn je.
Insgesamt wären das rund 832 Millionen Euro (Lohnsteuer: 424 Millionen, Sozialversicherungsabgaben: 408 Millionen). 5/8